DE749682C - Sauerstoff enthaltendes Salzschmelzbad, in das zu loetende oder zu einem anderen Zwecke waermezubehandelnde Metallgegenstaende getaucht werden - Google Patents

Sauerstoff enthaltendes Salzschmelzbad, in das zu loetende oder zu einem anderen Zwecke waermezubehandelnde Metallgegenstaende getaucht werden

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DE749682C
DE749682C DEB196829D DEB0196829D DE749682C DE 749682 C DE749682 C DE 749682C DE B196829 D DEB196829 D DE B196829D DE B0196829 D DEB0196829 D DE B0196829D DE 749682 C DE749682 C DE 749682C
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bath
molten salt
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oxygen
salt bath
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Expired
Application number
DEB196829D
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Inventor
Adolf Slansky
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BOEHMILSCH MAEHRISCHE MASCHINE
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BOEHMILSCH MAEHRISCHE MASCHINE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/08Auxiliary devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molten Solder (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description

  • Sauerstoff enthaltendes Salzschmelzbad, in das zu lötende oder zu einem anderen Zwecke wärmezubehandelnde Metallgegenstände getaucht werden Das Erhitzen von zu lötenden oder zu einem anderen Zwecke wärmezubchandelnden Metallgegenständen durch Eintauchen in ein Salzschmelzbadist bekannt; dadurch soll die Einwirkung des Sauerstoffs der Luft auf die Gegenstände verhindert oder die an .ihnen haftenden Oxyde beseitigt werden. Es sind z. B. Cyansalzbäder, die den Sauerstoff cheinisch binden. Die dadurch entstehende chemische Veränderung des Bades vermindert aber dessen Wirkung; außerdem sind solche Bäder sehr giftig. Es wurde auch ein elektrolytisches Verfahren zur Beseitigung des Sauerstoffs aus . dem Bade vorgeschlagen. Dieses betriebsmäßig kostspielige und dabei unvollkommene Verfahren wurde noch dadurch ergänzt.daß in :das Bad ein Korb mit Koks ;getaucht wurde, der den im Bade enthaltenen Sauerstoff aufnahm. Bei allen diesen bekannten Verfahren wurde abex _ die .Aufnahme des atmosphärischen Sauerstoffs durch die Spiegelfläche des Bades hindurch keineswegs verhindert.
  • Durch das Salzbad gemäß der Erfindung werden alle angeführten Nachteile dadurch behoben, daß -der Sauerstoff dauernd aus dem --Bade beseitigt wird, ohne daß sich .dessen chemische Zusammensetzung wesentlich ändert. Außerdem wird der Zutritt des atmosphärischen Sauerstoffs zur Spiegelfläche des Bades dadurch verhindert, daß über dem Bade ein neutraler Gasschirm, z. B. durch :die Verbrennung eines entsprechenden Gases, gebildet wird. Die Erfindung besteht darin, daß in das geschmolzene Bad ein Gas eingeführt wird, das sich mit dem im Bade enthaltenen Sauerstoff verbindet. Das Gas tritt gegebenenfalls in die chemischen Reaktionen ein, die bei der Wärmebehandlungder in das Bad.getauclzen Gegenstände entstehen. Als besonders vorteilhaft hat sich Ammoniakgas erwiesen, das sich durch Hitze in Stickstoff und Wasserstoff spaltet, wobei der Wasserstoff mit dem iin Bade enthaltenen Sauerstoff verbrennt. Der Stickstoff bleibt an dieser chemischen Reaktion unbeteiligt. Die Spaltung des Ammoniaks erfolgt entweder unmittelbar bei seinem Durchgang durch das Bad oder in einem durch die Betriebswärme des Bades erwärmten v orgeschalteten Behälter.
  • Das Gas, durch dessen Verbrennung über der Spiegelfläche des Bades eine neutrale Atmosphäre gebildet wird, kann gemäß der Erfindung aus dem ;.ersetzten Ammoniak gewonnen werden, indem zu dessen einer Komponente M"asserstoff Luft zugesetzt wird.
  • In Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel einer einfachen Einrichtung gemäß der Erfindung veranschaulicht. In dem von außen durch die elektrischen Heizkörper 2 geheizten Gefäß i befindet sich das Salzschmelzbad 3. Durch das am Boden des Gefäßes i mit Löchern. versehene Rohr .I wird in das Bad3 Aminoniakgas eingeführt, das in der schon beschriebenen Weise das Bad desoxvdiert. Der Rauin über der Spiegelfläche des Bades wird durch die Flammen 6 sauerstofffrei gehalten, in denen z. B. durch die Rohrleitung 5 zugeführtes Leuchtgas zur\ `erbrennung gelangt.
  • Abb. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem das Ammoniak durch das Rohr; in einen erwärmten besonderen Behälter 8 geführt wird, wo es gespalten und dann einerseits durch (las Rohr d. in das Bad 3 und andererseits in die Mischvorrichtung 9 geführt wird, wo ihm durch das Rohr 1o Luft zugeführt wird. Dieses Gemisch wird durch das Rohr i i über .d?e Spiegelfläche des Bades geleitet, wo es in der Flamme 6 verbrennt. Das Salzbad gemäß der Erfindung kann nicht nur dort verwendet «'erden, wo es sich um die Verhinderung der Oxvdierung handelt (z. B. beim Löten voll @-Iessing oder Kupfer), sondern auch bei einerReiheanderer Wärmebehandlungen, z. B. wenn eine Entkohlung o. dgl. verhindert «-erden muß.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sauerstoff enthaltendes Salzschmelzbad, in das zu lötende oder zu einem anderen Zwecke wärmezubehandelnde Metallgegenstände getaucht «-erden, dadurch gekennzeichnet, daß in das Bad (3) ein Gas eingeführt wird, das entweder unmittelbar oder nach seiner Spaltung mit dein im Bade enthaltenen Sauerstoff verbrennt.
  2. 2. Salzschmelzbad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über der Spiegelfläche des Bades (3) ein neutraler Gasschirm, z. B. durch Verbrennung voll Leuchtgas oder durch Verbrennung eines Teiles des in das Bad eingeführten Gases gebildet wird.
  3. 3. Salzschmelzbad nach Anspruch i und 2, -dadurch gekennzeichnet, daß außer-oder innerhalb des Badgefäßes (i) ein Behälter (8) angeordnet ist, in welchen das Gas vorgewärmt oder gespalten wird. .1. Salzschmelzbad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas aus dem Behälter (8) zum Teil in das Bad (3) geleitet, zum Teil nach der Mischung finit Luft über der Spiegelfläche des Bades verbrannt wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
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