DE749101C - Verpuffungsmotor - Google Patents

Verpuffungsmotor

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DE749101C
DE749101C DER113445D DER0113445D DE749101C DE 749101 C DE749101 C DE 749101C DE R113445 D DER113445 D DE R113445D DE R0113445 D DER0113445 D DE R0113445D DE 749101 C DE749101 C DE 749101C
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Germany
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piston
compression
cylinder
liner
pressure
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DER113445D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/36Engines with parts of combustion- or working-chamber walls resiliently yielding under pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/36Engines with parts of combustion- or working-chamber walls resiliently yielding under pressure
    • F02B75/38Reciprocating - piston engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Verpuffungsmotor -Die nachstehend beschriebene Erfindung dient dem Zwecke, den Wirkungsgrad von Brennkraftmaschinen durch Anwendung eines federnd belastetenHilfskolbens zuverbessern.
  • Bekannt sind nun eine Anzahl von Vorschlägen, die sich mit der Verbesserung von Brennkraftmaschinen durch Verwendung eines federnd belasteten Hilfskolbens befassen. Nach einem Vorschlag soll .der Hilfskoliben mittels Blattfedern, Luftpuffer und dem, durch den Hilfskolben und den Zylinderdeckel gebildeten Luftraum den stoßweisen Verbrerinungsdruck abfangen, und so einen geräuschlosen Gang der Maschine bewirken.
  • Bei einer anderen belrannten Ausführung ist der Hilfskolben durch eine Spiralfeder belastet und wird beider Verdichtung bis an einen Anschlagbolzen zurückgedrückt. Durch diese Bewegung dient er als Pumpenkolben für .die Zirkulation des Kühlwassers: Bei einer anderen bekannten Brennkraftinaschine wird der Hilfskolben durch Druckluft belastet, und soll hierdurch .den Verdichtungsdruckkonstant halten. Bei einem weiteren bekannten Vorschlag ist ein federbelasteter Hilfskolben mit einer Druckfeder gegenüber dem Arbeitskolben angeordnet. Der Schaft des Hilfskolbens ist in einer verstellbaren Buchse geführt und wird oberhalb .des Kopfes von einer Spielausgleichsfeder umgeben. Diese Anordnung soll bewirken, daß die Größe des Verdichtungsraumes beliebig eingestellt werden kann. Ferner soll der Hilfskolben den überschüssigen Verbrennungsdruck abfangen und beim Abwärtsgang des Arbeitskolbens seine in der Feder aufgespeicherte Energie wieder abgeben.
  • Eine weitere Abwandlung zeigt fast die gleiche Anordnung, jedoch ist hier die Größe des Verdichtungsraumes nicht einstellbar, und hier dient der Hilfskolben mit seinen Federn als Dämpfungsmittel, um hochexplosive Brennstoffe verwenden zu können. Da nun deren Zündgeschwindigkeit außerordentlich hoch ist, so wird auch der Hilfskolben eine große Beschleunigung erfahren, und über das gewünschte -Nfaß hinausschießen. Hierdurch wird mit einem wesentlichen Energieverlust und mit starken Druckstößen zu rechnen sein.
  • In allen bekannten Fällen ist der Hilfskolben am Kopfende des Motorzylinders genüber dem Arbeitskolben angeordnet. , geg Die Ventile liegen daher in den seitlich des Zylinders angeordneten Ventiltaschen.
  • Diese Konstruktion ist mit Recht heute allgemein verlassen worden, da dieVentiltaschen tote Räume darstellen, und andererseits Sammelstellen für unverbrannte Rückstände und für Abgasreste sind; sie verschlechtern den Wirkungsgrad der Maschine. die Füllung ist schlecht. Hohe Verdichtungen lassen sich bei solcher Bauart kaum erreichen, da die Ventiltaschen einen der Ventilgröße angepaE-ten Raum haben müssen. Die Ventilgröße ist aber wieder vom Zylindervolumen abhängig. Hieraus ergibt sich, daß der Weg des Hilfskolbens zwecks Vergrößerung des Verdichtungsratunes sehr klein ausfallen .muß; hei Teillast wird der Gegenkolben während der Verdichtung gar nicht, und bei der Verbrennung auch nur unwesentlich in Funktion treten. Somit bleibt zur Rückgewinnung nur bei Vollast ein recht geringer Teil übrig. Der Volumenvergrößerung während der Verbrennung sind ja durch den Wärmeinhalt des Gemisches enge Grenzen gesetzt.
  • Die Richtigkeit vorstehender Darlegungen wird auch dadurch bestätigt, daß man heute allgemein den großen Wert des guten Verbrennungsraumes (ohne Winkel und Ecken) erkannt hat, und daher die Ventile meist hängend im Zylinderkopf anordnet. Diese neuere Konstruktion schließt aber die Verwendung von Gegenkolben in vorbeschriebener Anordnung aus.
  • Aus vorstehendem ergibt sich nun, daß die hier besprochenen bekannten Vorschläge keineswegs geeignet sind, den Wirkungsgrad der Brennkraftmaschinen in dein wünschenswerten Maße zit verbessern.
  • Im Gegensatz hierzu steht nun die nachstehend beschriebene Erfindung, die den Bestmöglichsten Wirkungsgrad dadurch erstrebt. claß bei stillstehender Maschine und höchster Kolbenstellung ein Verdichtungsraum im Zylinder praktisch überhaupt nicht vorhanden ist. Der Arbeitskolben ist in einer beweglichen federnd belasteten Laufbuchse geführt, die bei vorstehend angegebener Kolbenstellung den Zylinderraum, der sonst als Verdichtungsraum dient, teilweise oder ganz ausfüllt. Erst bei ansteigendem Verdichtungsdruck wird dieselbe verschoben, so claß bei Ende der Kompression der Verdichtungsraum in der erforderlichen Größe vorhanden ist. Darüber hinaus kann die Laufbuchse bei ansteigendemVerbrennungsdruck nochmals zurückweichen. Bei der Expansion gibt nun die Federung der Laufbuchse, durch Rücklauf derselben in ihre Anfangsstellung, ihre gesamte gespeicherte Energie über den ganzen Kolbenhub ab.
  • Der Vorteil dieser Bauart gegenüber den %-orsteliend beschriebenen Patenten besteht darin, daE i. diese Anordnung eine günstige Gestaltung des Verbrennungsraumes und eine gute Unterbringung der Ventile gestattet, z. durch das Fehlen des Verdichtungsraumes in der beschriebenen Anfangsstellung fast alle Abgase ausgeschoben werden, so da8 selbst bei kleiner Teillast ein guter Wirkungsgrad zu verzeichnen ist.
  • Die Abb. i veranschaulicht nun im Schnitt eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens.
  • Der Zylinder i eines Viertaktmotors mit im Zylinderkopf 2 angeordneten Ventilen 3 und q. ist in vertikaler Richtung geschnitten. Die Maschine steht, der Saughub beginnt. Der Arbeitskolben 5 ist von einer in Längsrichtung federnd beweglichen Laufbuchse 6 geführt, deren Innenfläche ; die Lauffläche ;les Arbeitskolbens 5 bildet. Geführt wird ciie Laufbuchse 6 im Zylinder i, während die Abdichtung zwischen Zylinder i und Laufbuchse 6 durch die Kolbenringe 8, zwischen Arbeitskolben 5 und Laufbuchse 6 durch die Kolbenringe 9 vollzogen wird. Die Feder io drückt die Laufbuchse 6 so weit nach oben, bis der Ringansatz i i im Zylinder i zur Anlage kommt. Der zwischen Arbeitskolben 5, Laufbuchse 6 und dem Zylinder i verl7leibende Raum 12 ist so klein gehalten, daß auch bei kleiner Teillast der Verdichtungsraum erst durch erhebliches Zurückweichen der Laufbuchse 6 seine erforderliche Größe erreichen kann. Die Feder io ist so bemessen, daß die Volutnenvergrößerung durch den Rückgang der Laufbuchse 6 und der Druckanstieg während der Verbrennung voll gedeckt sind. Die Abb. i zeigt zwecks klarer Darstellung der wesentlichen Merkmale die einfachste Ausführungsart; es kann z. B. möglich sein, daß wegen besonderer Gründe statt einer Feder, zwei Federn oder mehrere mit verschiedenen spezifischen Dehnungswerten erforderlich werden, oder aber daB man der Laufbuchse eine abweichende Form geben muß. u. dgl. mehr. Auf jeden Fall wird jedoch an der Grundbedingung, nämlich praktisch ohne Verdichtungsraum in der angegebenen Stellung, nichts geändert werden.
  • Die nun folgenden Arbeitsvorgänge in der' Maschine seien am Diagramm in Abb.2 erklärt. Das kleinste Volumen h,1", entsprechend der Kolben- und Laufbuchsenstellung in Abb. i, wird durch den Abstand der Ordinaten 15 und 16 dargestellt. Dem Abstand der Ordinaten 16 und 17 entspricht das Verdichtungs-Endvolumen Ire, während der Kolbenhubraum VI, durch die Entfernung der Ordinaten 16 und i3 dargestellt wird. Das gestrichelte Diagramm entspricht einem normalen Motor gleicher Größe und gleichen Verhältnissen. Die Schräge i9, die im Punkt 2o die Ordinate 17 und .im Punkt 21 die Linie 15 schneidet bzw. berührt, zeigt die Vergrößerung .des #Verdichtungs- bzw. Verbrennungsraumes inAbbängigkeitvomDruck, und stellt gleichzeitig die Charakteristik der Feder io (Abb. i) dar. Hat der Verdichtungsdruck den Punkt 2i' und 21 erreicht, so beginnt die Laufbuchse 6 sich zu senken; bei Punkt 2o' und 2o ist ,das Ende der Verdichtung erreicht. Das Anfangsvolumen ist um den Abstand der Ordinaten 17 und 15 gewachsen, der Druck um .den vertikalen Abstand der Linien 2i'12i und 2o''2o.
  • Bei der nun einsetzenden Verbrennung wächst das Volumen weiter bis auf den waagerechten Abstand des Punktes 22 von der Ordinate 16. Der Druck ist gleichzeitig bis zum Punkt 22' gestiegen. Bei der .nun einsetzenden Expansion und absinkendem Druck folgt die durch die Feder io belastete Laufbuchse 6 in Abhängigkeit vom jeweiligen Druck, bis in .ihre ursprüngliche Anfangsstellung nach. Durch diesen Vorgang wird die Expansionskurve viel flacher und überschneidet bereits bei Punkt 23 die Normalkurve. Dadurch tritt aber .der in Abb.2 deutlich .sichtbare Vorteil hervor, daß die Druckverteilung bezüglich der Gestängeausnutzung günstiger geworden .ist. Nebenbei sei noch erwähnt, daß bei Verpuffungsmotoren die höchste Verbrennungstemperatur entsprechend dem niedrigeren Druck niedriger liegt und daher die Materialbeanspruchung geringer ist. Leichtere Bauart wäre für diese Maschinenarten möglich. Bei Teillasten wird, wie schon erwähnt, durch die verdichtungsraumlose Konstruktion der Wirkungsgrad ebenfalls günstig liegen, da der Motor sich mechanisch auf die jeweiligen Füllungsverhältnisse einstellen kann. Hierbei ist es gleichgültig, ob sich die Füllungsmenge oder aber .die Qualität des Brennstoffgemisches ändert.
  • Die Anwendung dieser Erfindung beschränkt sich nun nicht nur auf Verpuffungsmotore, sondern kann auch auf Diesel- und ölmotore sowie Kolbendampfmaschinen angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ve_ rpuffungsmotor mit federnd belastetem Hilfskolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichtungsraum erst bei ansteigendem Verdichtungsdruck durch das Zurückweichen einer den Arbeitskolben (5) umschließenden federnd belasteten Laufbuchse (6, io) gebildet wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 139 79a, 133054 120351; französische Patentschrift 699742; britische 47141o.
DER113445D 1942-07-12 1942-07-12 Verpuffungsmotor Expired DE749101C (de)

Priority Applications (1)

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DER113445D DE749101C (de) 1942-07-12 1942-07-12 Verpuffungsmotor

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DER113445D DE749101C (de) 1942-07-12 1942-07-12 Verpuffungsmotor

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DE749101C true DE749101C (de) 1944-11-15

Family

ID=7422012

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DER113445D Expired DE749101C (de) 1942-07-12 1942-07-12 Verpuffungsmotor

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE139792C (de) *
DE120351C (de) *
DE133051C (de) *
FR699742A (fr) * 1929-08-31 1931-02-19 Cylindre pour moteurs à explosions
GB471410A (en) * 1937-02-11 1937-09-03 Leonard Lockyear Improvements in or relating to means for varying the cylinder compression ratio of internal combustion engines

Patent Citations (5)

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