DE74740C - Federnde Stütze für die Naben und Achsen von Rädern - Google Patents

Federnde Stütze für die Naben und Achsen von Rädern

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DE74740C
DE74740C DENDAT74740D DE74740DA DE74740C DE 74740 C DE74740 C DE 74740C DE NDAT74740 D DENDAT74740 D DE NDAT74740D DE 74740D A DE74740D A DE 74740DA DE 74740 C DE74740 C DE 74740C
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DE
Germany
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axles
hubs
wheels
ring
spring support
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74740D
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English (en)
Original Assignee
H. A. LITZ in Zell im Wiesenthal
Publication of DE74740C publication Critical patent/DE74740C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/005Comprising a resilient hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine federnde Stütze für Radnaben und Radachsen, welche sich von den bisher bekannt gewordenen im wesentlichen dadurch unterscheidet, dafs der unschädlich zu machende Stofs auf die Federn nicht unmittelbar, sondern unter Vermittelung einer oder mehrerer Keilstücke wirkt.
Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsformen einer solchen Federstutze dargestellt, nämlich in den Fig. 1 und 2 im axialen Schnitt und in der Vorderansicht eine solche für die Nabe eines auf einer feststehenden Achse sich drehenden Rades. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen in je einer Seiten- und Stirnansicht Einzelheiten dieser Anordnung. Die Fig. 7 und 8 stellen im axialen Schnitt und in der Stirnansicht eine Ausführungsform dar, bei welcher Rad und Achse starr mit einander verbunden sind. Die Fig. 9 und 10 bezw. Fig. 11 und 12 stellen in Seiten- bezw. Stirnansicht Einzelheiten dar.
Die Nabe α des Ausführungsbeispieles Fig. 1 bis 6 ist mit zwei ringförmigen, nach der Radachse zu convergirepden Flächen ay ausgerüstet. Gegen je eine derselben legen sich die äufseren schrägen Flächen bx eines Ringes b, dessen innere schräge Flächen b2 wiederum mit Scheiben cc zusammen arbeiten. Die letzteren sind an den einander zugekehrten Seiten abgeschrägt und ihre quadratischen axialen Durchbrechungen c1 werden von dem ebenfalls quadratischen Theil d1 des Achszapfens d durchsetzt. Die vordere dieser Scheiben c wird durch eine Mutter e am Ausweichen gehindert. Die hintere wird durch eine Schraubenfeder f dauernd an die vordere herangeprefst. Die Schraubenfeder wiederum findet ein Widerlager in einer auf den Achszapfen d geschraubten Hülse g. Ein in radialer Richtung auf die Achse ausgeübter Stofs wird demnach zunächst auf den Ring b übertragen. Dieser verschiebt sich senkrecht zur Achse und drängt die hintere Scheibe entgegen der Spannung der Feder f rückwärts. Dabei wird ein Theil der zu vernichtenden Kraft durch das Aufeinanderreiben der Flächen aufgezehrt und nur ein verhältnifsmä'fsig kleiner Theil derselben wird von der Feder aufgenommen.
Bei der Ausführungsform Fig. 7 bis 12 werden ebenfalls die Scheiben c durch die quadratische Form des Achszapfens dl gezwungen, mit diesem sich zu drehen. In diesem Falle aber ist beiden das Ausweichen in axialer Richtung ermöglicht. Jede derselben wird nämlich von einer Kegelschraubenfeder f1 beeinflufst, welche in je einer Hülse g1 ein Widerlager finden. Indem die äufsere durch eine Mutter e, die innere durch die Nabe h1 des Rades h am Ausweichen gehindert wird, sind beide unverdrehbar mit dem Achszapfen verbunden. Der Ring b findet in diesem F"alle keine Stütze in der Nabe des Rades, sondern in einer Keilfläche il des Lagers /, welches an dem nur theilweise veranschaulichten Wagenkasten k befestigt ist. Dieses Lager ist ein zweitheiliges, um den Ring b einbringen zu können. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel hingegen war dieser Ring zweitheilig vorausgesetzt. In beiden Fällen kann auch der Ring b fortgelassen werden, so dafs die Radnabe α bezw. das Lager i unmittelbar auf den
Scheiben c aufruht. Die Radnabe α sowohl (Fig. ι bis 6), als auch das Lager i, Fig. 7 bis 12, sind mit einer durch Schraubstöpsel / bezw. Klappdeckel m zu verschliefsenden Höhlung α2 bezw. P zur Aufnahme von Schmierstoff versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine federnde Stütze für die Naben und Achsen von Rädern, bei welcher der senkrecht zur Achse auftretende Druck mittelst einer oder mehrerer an der Radnabe oder dem Achslager angeordneten ringförmigen Keilflächen a1 bezw. V eine oder mehrere Scheiben c entgegen der Spannung von Federn ff1 auf dem Achszapfen d1 zu verschieben veranlafst wird, zum Zwecke, einen Theil dieser Kraft durch Reibung vernichten zu lassen, um kleinere Abmessungen für die Federn anwenden zu können.
    Hierzu a Blatt Zeichnungen.
DENDAT74740D Federnde Stütze für die Naben und Achsen von Rädern Expired - Lifetime DE74740C (de)

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