DE747300C - Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von gasbeheizten Glueh-, Haerte-, Schmiede- und Schweissoefen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von gasbeheizten Glueh-, Haerte-, Schmiede- und Schweissoefen

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DE747300C
DE747300C DED89767D DED0089767D DE747300C DE 747300 C DE747300 C DE 747300C DE D89767 D DED89767 D DE D89767D DE D0089767 D DED0089767 D DE D0089767D DE 747300 C DE747300 C DE 747300C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
air
forging
hardening
air curtain
Prior art date
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Expired
Application number
DED89767D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Teitzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEUTSCHE ROEHRENWERKE AG
Original Assignee
DEUTSCHE ROEHRENWERKE AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von gasbeheizten Glüh-, Härte-, Schmiede- und Schweißöfen Gegenstand vorliegender -Erfindung ist ein gasbeheizter Ofen, wie solche als Glüh-, Härte-, Schmiede- und Schweißöfen Verwendung finden.
  • Gasbeheizte Öfen für die erwähnten Zwecke sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Allen bisher bekannten Atrsfiilirungen haften die verschiedensten Nachteile an. So z. B. ist bei solchen Öfen, bei denen aus betriebstechnischen Gründen die Arbeitsöffnung (Ofentür) dauernd geöffnet sein muß, der Brennstoffverbrauch ein sehr großer. Dieser große Brennstoffverbrauch ist zur Erreichung eines notwendigen, in allen Ofenraumzonen gleichmäßigen Überdruckes erforderlich, da sonst keine Gleichmäßigkeit in der Temperatur im Ofenraum erzielt werden kann. Ein weiteres Mehr an Brennstoffverbrauch ist dadurch bedingt, daß -der Ofeninnenraum bei ständig offener Arbeitsöffnung ziemlich groß sein muß, um einen ausgeglichenen Ofenüberdruck und eine. gleicliniäl:3ige Temperatur in demselben zu erreichen, das heißt, die Ofenraumquerschnittsfläche, welche parallel zur Arbeitsöffnung liegt, muß erheblich größer als die Fläche der Arbeitsöffnung sein. Daraus ergibt sich nach der Regel, je mehr Ofenraum desto mehr Brennstoff, ein weiters Tehr an Brennstoff. llit Luftvorwäriner betriebene Ofen benötigen -eine zweite Ofenöffnung sowie meist von einem Gebläse koinmende Falschluft zur Kühlung der zu lieilfeii Gase, also ebenfalls ein -Mehr an Brennstoff und Energie. Auch der Luftschleier, den man des öfteren zum Schutz der Ofenbedienungsleute gegen den Austritt der heißen Gase au, der Arbeitsöffnung zwischen Arbeitsöffnung und Bedienungsleute legt, erfordert je nach Größe der Arb°itsöffnung erhebliche Energie.
  • Die Erfindung schlägt nun vor, bei Öfeil der erwähnten Art die vorerwähnten Nachteile dadurch zu vermeiden bzw. zu verillin-
    eiern. (laß der zwischen der _@rbeitsöfirnni"g
    und den Bedientingsletiten zu legende I: tft-
    schl:ier 7111n Schutze der Ofetihedienurigsleute
    gegen die heilfeil Abgase so angeordnet wird,
    elaß der Ofen um einen sehr wesentlichen Teil
    wirtschaftlicher als elie bisher bekannten Oirii
    dieser Art arbeitet. Dies wird dadurch er-
    reicht, daß der Luftschleier von unten h '
    quer zu den austretenden _@bgasflammen
    kr:ifttg i11 clie _@r1),itsüfinung eingeblaseg
    ard, elaß die _\l)gasflatlinen in i unteren T t#
    «-
    e101' (itflting in der Bewegung gehemmt 1111d
    nach der (l)eren Hälfte allgedrängt «"erden,
    wo sie dann durch filtre Stamm- den vorge-
    le-ten Luftschleier nach außen ablenken und
    unter Mischun- finit ihm ab-ekiihlt in den
    Luftvorwiiriner init"efiilirt «'erden. 711 dir-
    sein Zwecke «-erden die I,uftscllleierdiiseii der
    Bläser schräg zur ArbeitAäclie des Oten-
    ratimes reffen den letzteren gerichtet und ge-
    #re1)°t1e11falls als 1,ati,-schlitzdüsen ausgebil-
    det, w(a)ei sie insgesamt Z"011 elneln V(11' Cler
    Arbeit:,iitinung angeordneten Luftvorwäriner
    durch dessen zum Auffangen der Ofenabgase
    clieiirit,len Trichtrr überdacht werden. Durch
    den erfincfungs@#rtnäl:len Vorschlag wird e r-
    reicht, <L11.1 rIL-i- Luftschleier <1e11 rr«ähmen
    Zwecken witzbar gemacht wird, 3a1.1 zutat
    Zwecke (1e1' 1,11'01111stofeinsparttll- auch 1)e1
    offener _1rl)eits;ifritlii(; keine wesentlich
    lit)11ci'rl3r@ili=@trlttzilfiilirali helge@l'hlo3@@11T
    _@1'l)c'lthf)ttit@lt und einer zweiten i#tiiiiiii
    zum Mistritt der Abgase 1)ciiütigt wird und
    (lal.1 schlieLllich eine zweite Oferiilffntitig für
    leii Luftrorwärrner erspart 11n(1 dadurch die
    Ofrllau#führun,@ vereinfacht und verschleifl)-
    @s)er «'1r(1. Hierbei kann eine etwaige nicht
    g@«-üuselltr Abkiih11111- des dern Liiftsclilc#iei'
    zuli:icllstgelegenen Ofeuratunteiles dadurch
    abgestellt «-erden, daß durch eine redtizie-
    rrnIv Finstellttllg (Ici' Ofenatmosphäre durch
    einen Teil des Luftschleiers eine \:tcll@'er_
    bre11111111g a11 dieser Stelle erzielt würden kann,
    «-()(IItI'('ll alltll diesc1' Ofenteil erwärmt wird.
    1)e0 Luftschleier 1a1111, falls gewunsdlt,
    aurli 111r als Mittel zum Z«'rcl;e der Erzeu-
    g
    undes @fenül)erdrilrl;es oder zur Abküh--
    11g der Abga:v. zur Nachverbrennung oller
    zuni Irin Arücken in den L.uftvorwarmer ange-
    w:iii,clt «-erden, letzteres z. B. hei Ofen t111
    sehr geringen Austrittsgeschwindigheitender
    Abgase, da ja an diesen Ofen kein Luft-
    schtitzschleier erforderlich ist.
    In der Zeichnung ist ein Ofen zttr Ausfüh-
    rurtg des ei'hiidtin-s"enläfen Verfahrens alt
    vuleill ä@usführtmgsbeisl)iel schematisch ver-
    an@chaulicüt, und zwar zeigt
    Abb. i eine Vorderansicht desselben, wäh-
    relid Abb. 2 einen Querschnitt darstellt.
    Die aus der .@rl)eitsiifinun" i de: Ofens z
    austretenden Abgase «-erden durch den Blä-
    se r 3. « elcher durch ein Drosselorgan d rerrtt-
    la'i't «-er(leti kann, in ihrer Austrittsgesch«'in-
    1g1;(11 so grliemint, daß in (1,#ni Ofenmull j
    I;rewollter Überdruck entsteht. Nach dein
    stritt der Abgase aus der Arbeitsöfnung i
    °a< i;rllen diese durch den aus 3e11' Bläser 3 aus-
    oWeteii(-leil Luftstrom gekiililt und durch dessen
    Strülnungsenergie in die -\tiffan,;tricliter @@
    ele@. I.uft@-@lr«<firmers 7 gedruckt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. erfahren zum Betrieb von "aslle- ltcizteii Glüh--, Härte-, Schmiede- und Schweil.lüfen mit vor der =\rl)eitsötiniirig r-elegte1ll Schutzluftschleier, dadurch ge- kennzeichnet, daß der Luftschleier von unten her quer zli den austretenden .'\t)- ga sfiammrn so kräftig in die :'#,i'1)eits- htin 1111g eingeblasen wird, (1a1.1 die Abgas- flammen im unteren Teil der Arbeits- iifllng in zier ßrwegung gellenlint und nach der oberen Hiilftr der al)gedr:int «(03(0l, « c) sie darin durch ihre Stauun- (11i1 \-<)r<,elrgteti I_tiftsclileier nach außen ablenken lind urfiter Mischung finit letzter--111 i11 den Lnft%-e)1w:iriiler"mit- geführt «-erden. a. Verfahrc.ii zum Betrieb von Ofen na(-h Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, 1a1.1 10s1 rrd@uzieren:l eingestellter Ofen- atinosl)häre durch einen Teil des Luft- schleie#rs in dem eler_\rl)citsiitinung @ächst- gelegenrn Ofrnraiun eine Nachverbren- nung (]ei- in 3e11 Abgasen niitgefiihrteri brennbaren l@r@t:lndteilr c(ergenomllen «-ard. 3. V oi -ichtun- , zur Ausführun- des Verfahrens nach den _\nsl)riirli@ri r und -. dadurch gel;ennzeiclinet, (laf; die Luft- r schleier(lüsen eler @llüer' (3) schr:ig zur 1rl)ritstl:iche des Ofenraumes I3) hegen den letzteren gerichtet und gegebenenfalls als I-.:ulgschlitz@lüs.n au#gebildet sind und (1a1.1 sie inSgesanlt von einem vor der i \rl)eitsÖliiittil" ( r) des Ofens augeordne- ten Luftvorwärrner (;) durch dessen zum Auffallen der Ofenabgase dienender' Trichter (6) überdacht «'erden. Zur Abgrenzung (1-s Jlumrldungsgegen- standes voni Stand der Technik sind irn Er- trilun-s';erfahren keine Druckschriften in Be- tracht gezogen «-orden.
DED89767D 1943-01-22 1943-01-22 Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von gasbeheizten Glueh-, Haerte-, Schmiede- und Schweissoefen Expired DE747300C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4015932A (en) * 1975-01-30 1977-04-05 Zurawski Daniel A Combustion air preheater
US4029465A (en) * 1975-02-06 1977-06-14 Hague International Corporation Energy conserving process furnace system and components thereof

Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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