DE746309C - Wasserstandanzeiger fuer Dampfkessel - Google Patents

Wasserstandanzeiger fuer Dampfkessel

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DE746309C
DE746309C DEW106449D DEW0106449D DE746309C DE 746309 C DE746309 C DE 746309C DE W106449 D DEW106449 D DE W106449D DE W0106449 D DEW0106449 D DE W0106449D DE 746309 C DE746309 C DE 746309C
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DE
Germany
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standpipe
water level
condensate
level indicator
boiler
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Expired
Application number
DEW106449D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Schlender
Dipl-Ing Konrad Weiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST SCHLENDER
KONRAD WEISS DIPL ING
Original Assignee
ERNST SCHLENDER
KONRAD WEISS DIPL ING
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Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/78Adaptations or mounting of level indicators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Wasserstandanzeiger für Dampfkessel Die Erfindung betrifft einen Wasserstandanzeiger für Dampfkessel mit einem Standrohr, das an den Kessel duich eine untere, wasserführende und eine obere, dampfführende Verbindungsleitung angeschlossen ist. Die obere dampfführende Verbindungsleitung ist so ausgebildet, daß sich in ihr infolge der Luftkühlung Kondensat bildet, das in der schräg verlegten Verbindungsleitung zum Standrohr fließt.
  • Das sich in der oberen Verbindungsleitung bildende Kondensat wird bei den bekannten Anlagen dieser Art dem Standrohr zugeführt, um dadurch einer Trübung ,der Wassersäule im Standrohr vorzubeugen.
  • Dabei sind die beiden Verbindungsleitungen derart mit Gefälle verlegt, daß sich zwangsläufig ein stets gleic'h'gerichteter Fluß des Kondensats ergibt. Die beiden Verbindungsleitungen sind dabei nicht nur durch das Standrohr, sondern Bloch durch eine überbrückungsleitung miteinander verbunden, so daß also gewissermaßen das Standrohr im \ebenschluß zu dieser Überbrückungsleitung angeordnet ist und infolgedessen in den Kondensatstrom nicht einbezogen ist und auch in diesem nicht einbezogen sein soll, weil angestrebt wird, das Kondensat nur von unten dem Standrohr zuzuführen.
  • Im Gegensatz zu diesem bekannten Wasserstandanzeiger, dem -also nur das Bestreben einer Reinhaltung der Wassersäule im Standrohr zugrunde liegt, geht die vorliegende, Erfindung von der Erkenntnis aus, -daß vornehmlich die Anschlußarmatüren des Standrohres mit ihren verhältnismäßig engen Querschnitten sich mit der Zeit durch Verunreinigungen zusetzen können, so daß dann die Gefahr einer falschen Wasserstandanzeige besteht. Eine genaue Anzeige des Wasserstandes _jst aber fraglos ungleich wichtiger als die Vermeidung einer etwaigen Trübung des Wassers im Standrohr; denn eine falsche Wässerstandanzeige kann, wie die Praxis bestätigt hat, sehr leicht dazu führen, daß der Kessel zerstört wird.
  • Demgemäß besteht die Erfindungsaufgabe darin, der Gefahr einer Verstopfung der An: schlußarmaturen des Standrohres und dieser selbst vorzubeugen und sich auf diese Weise gegen eine falsche Wasserstandanzeige zti schützen.
  • Diese Aufgabe soll der Erfindung gemäß dadurch gelöst werden, daß in die , durch das Gefälle der Verbindungsleitungen verursachte Durchspiilung mit Kondensat das Standrohr mit einbezogen ist und damit der Kreislauf des Kondensats nur durch das Standrohr geschlossen wird. -Dadurch wird sichergestellt, daß der durch das Kondensat gebildete Durchspülstrom, mag er an sieh auch nur klein sein, bereits eine im Entstehen begründete Verstopfung oder Ablagerung beseitigt.
  • Diese Maßnahme liegt im übrigen im Sinne der in neuester Zeit von den Kesselrevisionsv(#reinen gegebenen Anregung, besonderes Augenmerk auf die überwachung der Wasserstandanzeige und der Gefahr einer Verstopfung der Verbindungsleitungen zu richten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein- Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Von der Kesseltrommel I führt eine Verbindungsleitung III zum oberen Ende des Standrohres II und von dessen unterem Ende die zweite Verbindungsleitung IV zu der Kesseltrommel I zurück. Das dampfführende Rohr III hat zum Standrohr II hin Gefälle und ist so ausgebildet, daß ein Teil des Dampfes kondensiert, während das wasserführende Rohr IV zum Kessel I hin Gefälle hat. Infolgedessen wird dem sich im dampfführenden Rohr III bildenden Kondensat eine Fließrichtung zum Standrohr 1T hin aufgezwungen, während gleichzeitig im wasserführenden Rohr IV eine Strömung in Richtung zum Kessel entsteht.
  • Die Menge des nach dem Kessel zurückfließenden Kondensats ist durch die Kühlung der dampfführenden Leitung IIl gegeben. Durch Verstärkung der Kühlung kann die Kondensation erhöht und damit die Kondensatmctige vergrößert werden. Dabei ist Bedacht darauf zu nehmen, daß der Kondensatstrom beim Herabfließen im Standrohr die Anzeigegenauigkeit nicht über Gebühr beeinträchtigt.
  • Zti bemerken ist noch, daß in Abweichung von dem dargestellten Beispiel die beiden Verbindungsrohre 111 und IV nicht unbedingt auf ihrer ganzen Länge Gefälle haben müssen, denn es ist grundsätzlich nur notwendig, daß dem Kondensat eine Fließrichtung aufgezwungen wird. Dies ist auch dann der Fall, wenn ein kleiner Teil der Verbindungsleitungen waagerecht verlegt ist. Neben dem Schutz gegen. Verstopfen der Verbindungsleitungen und dr Anschlußstutzen des Standrohres hat die Ausführung gemäß der Erfindung noch die angenehme Begleiterscheinung einer Reinhaltung des Wassers im Standrohr, indem durch die Durchspülung im Standrohr selbst dessen Inhalt ständig mit Kondensat erneut und so reingehalten wird. Bei Wasserständen, die z. B. durch hohe Bauart des Kessels bedingt, weit vom Bedienungspersonal entfernt sind, wird durch das herabfließende Kondensat der Wasserspiegel im Standrohr leicht in Bewegung gehalten, so daß leicht Reflexe hervorgerufen werden und so der Wasserstand auch bei größeren Entfernungen gut zu beobachten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wasserstandanzeiger für Dampfkessel mit einem Standrohr, das an den Kessel durch zwei V erbindungsleitungeti angeschlossen ist, von denen die obere, an den Dampfraum angeschlossene, mit Gefälle zum Standrohr hin verlegt und so ausgebildet ist, daß in ihr ein Teil des Dampfes kondensiert wird, und die untere zum Wasserraum des Kessels hin mit Gefälle verlegt ist, so daß durch beide Verbindungsleitungen ständig ein Kondensatstrom fließt, dadurch gekennzeichnet, daß in die durch das Gefälle verursachte Durchspiilung mit Kondensat das Standrohr so einbezogen ist, daß der Kreislauf des Kondensats nur durch das Standrohr geschlossen ist.
DEW106449D 1939-10-24 1939-10-24 Wasserstandanzeiger fuer Dampfkessel Expired DE746309C (de)

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