DE74604C - T-förmiger Gummi-Radreifen mit Aussparungen im Mittelsteg - Google Patents

T-förmiger Gummi-Radreifen mit Aussparungen im Mittelsteg

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DE74604C
DE74604C DENDAT74604D DE74604DA DE74604C DE 74604 C DE74604 C DE 74604C DE NDAT74604 D DENDAT74604 D DE NDAT74604D DE 74604D A DE74604D A DE 74604DA DE 74604 C DE74604 C DE 74604C
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Germany
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tire
cutouts
shaped rubber
wheel tire
rubber wheel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74604D
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English (en)
Original Assignee
J. TH. SMITH in Bridgeport, Connecticut, und H. ENGLAND in Greensburg, Pennsylvania
Publication of DE74604C publication Critical patent/DE74604C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. April 1893 ab.
Der nachstehend beschriebene Radreifen findet nicht nur Anwendung bei Zwei- und Dreirädern, sondern auch bei allen anderen Fahrzeugen. Eigenthümlich ist demselben die eigenartige Querschnittform des Radreifens, die den ganzen Reifen als eine Reihe an einander gereihter Buffer erscheinen läfst.
In den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht
Fig. ι in kleinem Mafsstabe eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Ansicht des vollständigen Rades, bei der ein Theil im Schnitt gezeichnet ist,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Radreifen, Fig. 4 einen Querschnitt des Stahlreifens,
Fig. 5 einen theilweisen Schnitt des Radreifens,
Fig. 6 einen Querschnitt durch den vollständigen Radkranz mit Reifen.
Der Reifen besteht aus vulcanisirtem Gummi; sein Querschnitt hat T-förmige Gestalt, der Mitteltheil ist mit A, die beiden Seitenlappen sind mit b bezeichnet. Diese Theile sind in die Radfelge so hineingelegt, dafs die beiden Seitenlappen b gegen die Innenwandung der Felgentheile abgespreizt werden (s. Fig. 6) und theilweise in ihnen hohl liegen. An der inneren Kreisergänzung des Mitteltheiles A befinden sich Einschnitte C, die sich den Abmessungen des Radreifens und der Stärke des Materials anpassen müssen. Die Einschnitte C sollen den Mitteltheil des Reifens in eine entsprechende Anzahl von Abschnitten (Buffer) zerlegen, die unabhängig von einander eine Bewegung nach jeder Richtung zulassen. Vertiefungen D, die den Einschnitten C entsprechen, unterstützen diesen Zweck, indem eine Berührung zwischen Radkranz und Reifen aufgehoben wird und zwischen diesen beiden Hohlräume entstehen (Fig. 6).
E, Fig. 2, zeigt ein Rad gewöhnlicher Construction, bei dem der Radkranz die vorstehenden Enden des Mitteltheiles und der Seitenlappen aufnehmen soll. Die verschiedenen Abschnitte A des Mitteltheiles befinden sich in der tiefsten Rinne F der Felge (Fig. 4), während die Seitenlappen b des Gummireifens ihre Auflage in den Seitenrinnen F1F'2 finden. Bei den Fahrrädern dieser Construction wird der Reifen gegen äufsere Beschädigung unempfindlich sein, weil eine Verletzung durch Berührung mit der Fahrbahn nur an dem äufseren zusammengeprefsten Umfang auftritt. Weiterhin besitzt der Radkranz eine bedeutende Festigkeit dadurch, dafs man die Speichen G, Fig. 4 und 6, abwechselnd in die Mittelrinne F und in die Seitenrinnen F1 F'2 einzieht. Ein Reifen von der beschriebenen Querschnittsform besitzt gegenüber den Luftreifen den Vortheil gröfserer Unempfindlichkeit gegen Beschädigung und den Vorzug eines hohen Grades von Elasticität. Es ist zu ersehen, dafs sich die während des Fahrens auftretenden Spannungen so zusammensetzen, dafs nur eine tangentiale Spannung übrig bleibt, welche während des Laufes des Rades ihren Ort beständig längs des Umfanges verlegt. Wegen der gewählten Querschnittsform werden die Buffer A weder in der tangentialen oder axialen, sondern nur in radialer Richtung beansprucht und haben wegen
der zwischen ihnen liegenden Aussparungen C nach jeder Richtung hin Raum, um sich zu bewegen.
Der Hauptzweck des Radkranzes und des eigenthümlich geformten Radreifens ist eine Umformung der äufseren Stofsarbeit in eine innere, welche in den einzelnen Theilen des Radreifens unmittelbar an der Berührungsstelle des Reifens mit der Fahrbahn vernichtet wird. Die bei anderen Rädern auftretenden Stofserschütterungen werden hier durch das Fahrzeug hindurch nicht weiter fortgepflanzt, sondern durch Aufnahme der durch die Erschütterung verursachten Arbeit im Entstehen vernichtet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein T-förmiger Gummi-Radreifen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Mittelsteg (A) durch Aussparungen an dem inneren Umfang in eine Anzahl Buffer getheilt ist zur Erhöhung der Elasticität.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT74604D T-förmiger Gummi-Radreifen mit Aussparungen im Mittelsteg Expired - Lifetime DE74604C (de)

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