DE744827C - Geschwindigkeitsbremse fuer Foerderwagen - Google Patents

Geschwindigkeitsbremse fuer Foerderwagen

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DE744827C
DE744827C DEG106341D DEG0106341D DE744827C DE 744827 C DE744827 C DE 744827C DE G106341 D DEG106341 D DE G106341D DE G0106341 D DEG0106341 D DE G0106341D DE 744827 C DE744827 C DE 744827C
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Germany
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brake
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DEG106341D
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Kurt Braunfeld
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Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Geschwindigkeitsbremse für Förderwagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Gesehwindigkeltsbrems:efür Förderwag en, namentlich im Bergwerksbe@trieb, mit denen Hilfe die Bewegung der Förderwagen beherrscht wird. Vornehmlich soll diese G,eschivindigkeiitsbremse an den Einlaufstellen von Abschleppkettenbahnen bei Wagenumläufen u. dgl. Verwendung finden.
  • Bisher war es, üblich, die im natürlichen Gefälle zulaufenden. Förderwagen vor der Abschleppkettenbahn mittels einer dauernd in Betriebsbemeitschaft befindiIchen Schleifbremse (Federbremse) auf ein erträgliches Maß abzubremsen. Bei Verwendung dieser Schleifbremse zeigt sich der Nachteil, daß namentlich schlecht laufende Wagen in der Bremse leicht stehenbleiben und dadurch zu lästigen Störungen im Betrieb Anlaß geben. Wird dagegen, .auf eine Schleifbremse verzichtet, sio, fahren die schnell laufenden Wagen sehr hazt gegen die Kettenmitnehmer, so daß diese unter Umständen zerstört werden. Gemäß .der Erfindung wird demgegenüber eine Bremsanlage geschaffen, die die geschilderten Nachteile vermeidet und einen unbedingt sicheren und gefahrlosen Betrieb gewährleistet. Die erfindungsgemäß eingerichtete Bremseinrichtung besteht darin, daß zwischen den in bekannter Weise durch Reibungsschluß mit dem abzubremsenden Förderwagen zusammenwirkenden Rollen und deren mechanischem Antrieb eine nach Art einer Sicherheitskupplung (Rutschkupplung) arbeitende Energieverzehrvotrii(chtung angeordnet ist, die beim Auftreten einer Relativgeschwindigkeit zwischen Reibrehen und deren mechanischem Antrieb in Tätigkeit tritt und Bremsarbeit leistet, um dem auf die Kettenbahn auflaufenden Wagen die gleiche Geschwindigkeit zu geben, die die Kettenbahn hat. Zweckmäßig findet eine fest antigezogene Backen- bder Bandbremse Venvendang, deren einer Teil (Bremsband) mit der Rollentragwelle fest verbunden ist, wogegen der andere Teil der Bremse (Bremstrommel) eine feste Verbindung mit dem .-antrieb hat. Mit Hilfe dieser Einrichtung wird das Arbeitsvermögen schnell laufender Wagen auf langem Biems-
    ist ein Stehe.nbleiben der Wagen innerhalb der Bremse nicht möglich.
  • In der Zeichnung ist ein Ausfühiningsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die Bremsanlage vureiner Abschleppkettenbahn in Seitenansicht, Abb. 2 und 3 bauliche Einzelheiten der Bremseinrichtung in verschiedenen Ansichten. Der abzubremsende: Förderwagen i bewegt sich in Pfeilrichtung fort in der Richtung auf eine endlose Abschleppkettenbahn z mit den Mitnehmern 3. Die Bremse q. besteht aus zwei gegenüberliegenden Rollen 5, die mit dem Wagen i durch Reibungsschlu@ß in Verbindung stehen und durch Federn :o. dgl. fest gegen den Wagenkasten gedrückt werden: Die Rüllen 5 werden über die Kegelräderpaare 6 von dem Umleitrad 7 der Kettenbahn z angetrieben. Auf der Verbindungswelle 8 zwischen den Rollen 5 und den Antriebskegelrädern 6 ist eine nach Axt einer Rutschkupplung wirkende Bandbremseg angeordnet, deren Trommelg' mit dem einen Kegelrad des Antriebes 6 fest verbunden ist und an deren Drehbewegung zwangsläufig teilnimmt. Das Bremsband 9" ist an dem Traghebel io befestigt, der auf der Verbindungswelle 8 fest verkeilt ist. Das Bremsband g" wird durch Zwischenschaltung einer Feder unter Zugspannung gehalten, die beliebig regelbar ist.
  • Die beschriebene Bremseinrichtung wirkt wie folgt: Beim Einfahren des Wagens i in die Bremse ¢ wird er von den Rollen 5 seitlich an den Laufschienen 1a erfaßt. Hat der Wagen i eine größere Geschwindigkeit als die Umfangsgeschwindigkeit der Rollen 5, so wird der Wagen i die Rollen 5 schneller drehen. Die dadurch eintretende Relativbewegung zwischen den Bremsteilen g' und g" bewirkt durch die Reibungsarbeit dieser Teile ein Abbremsen. des Förderwagens i so lange, bis die Umlaufgeschwindigket der Rollen 5 mit der Geschwindigkeit der Antriebskegelräder 6 wieder übereinstimmt. Läuft ein Wagen mit 1-eringerer Geschwindigkeit ein, als die Umfangsgeschwindigkeit der Rallen 5 beträgt, so wird der Wagen i durch diese auf eine entspre-

Claims (1)

  1. PATENrnNSPRLCiiE: . i. Geschwindigkeitsbremse für Förderwagen o. dgl., die insbesondere vor Abschleppkettenbahnen angeordnet ist, wobei auf die abzubremsende i NVagen seitlich angreifende, mechanisch angetriebene Rüllen unter R:eibungss@chluß zur Wirkung gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Re ibungsrollen (5) und ihrem Antrieb (6) eine nach Art einer Sicherheitskupplung (Ruts.chkupplüng) wirkende Energieverzehrvorrichtung C g', 9") eingeschaltet ist, die beim Auftreten einer Rela.-tivgeschwindigkei:t zwischen Reibungsrollen (5) und dem mechanischen Antrieb (6) in Tätigkeit tritt, so daß der auf die Kettenbahn (2, 7) auflaufende Wagen die gleiche Geschwindigkeit mit dieser erhält. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieverzehrvorrichtung (9', 9") aus einer stets fest angezogenen Band- oder Backenbremse (q.) besteht, deren Trommel (g') mit dem mechanischen Antrieb (6) und dereü Bremsband Moder -backen (9") über einen Traghebel (io) o. dgl. mit ' der Rollentragwell@e (8) in fester Verbindung steht. 3. Einrichtung nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß der mechanische Antrieb (6) der Reibrallen (5) von der Kettenbahn (z, 7) abgeleitet ist. .4. Einrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Reib-Z, (5) einen selbständigen Antrieb haben. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
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