DE744325C - Verfahren und Pruefmaschine zum Bestimmen der beim Dehnen von Textilmaterial grosserReissfestigkeit erforderlichen Kraft - Google Patents

Verfahren und Pruefmaschine zum Bestimmen der beim Dehnen von Textilmaterial grosserReissfestigkeit erforderlichen Kraft

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DE744325C
DE744325C DEL107094D DEL0107094D DE744325C DE 744325 C DE744325 C DE 744325C DE L107094 D DEL107094 D DE L107094D DE L0107094 D DEL0107094 D DE L0107094D DE 744325 C DE744325 C DE 744325C
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DE
Germany
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determining
motors
testing machine
torque
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Expired
Application number
DEL107094D
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English (en)
Inventor
Robert Stein
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/02Details
    • G01N3/06Special adaptations of indicating or recording means

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Verfahren und Prüfmaschine zum Bestimmen der beim Dehnen von Textilmaterial groß er Reißfestigkeit erforderlichen Kraft Für die Durchführung von Dehnungsprüiungen am fortlaufenden Faden sind Einrichtungen bekanntgeworden, bei denen ein Verzug (Dehnung) des zu prüfenden Materials zwischen zwei Walzenpaaren erfolgt und die Kraft gemessen wird, die zur Dehnung des Prüfgutes auf den erforderlichen Wert belwötigt wird. Als Prüfeinrichtungen kommen hierbei in der Hauptsache Gewichtsmeßanordnungen in Frage. Für bestimmte Zwecke, insbesondere bei der Untersuchung von Textilmaterialien mit sehr großer Reißfestigkeit, bei denen an Stelle von Gespinsten oder Zwirnen auch Kordeln, Bänder oder Gewebe in Frage kommen können, sind die bekannten Prüfeinrichtungen wenig zweckdienlich. Nach der Erfindung soll deshalb die Bestimmung der beim Dehnen von Materialien großer Reißfestigkeit erforderlichen Kraft durch Feststellung der Leistungsaufnahme oder des Drehmomentes des ein Walzenpaar antreibenden Motors, beispielsweise mittels eines Schreibgerätes, erfolgen. Vorzugsweise wird man zu diesem Zweck den mit dem Abzugswalzenpaar gekuppelten Motor verwenden.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Prüfmaschine veranschaulicht. Mit A1 ist die Zulieferungswalze und mit A2 die Abzugs walze bezeichnet. Diese Walzen werden über die Getriebe Zt bzw. Z von den Motoren Mt bzw. M angetrieben. Die beiden Motoren werden durch das Netz N gespeist. Die Getriebe Z1 und Z2 bewirken die erforderliche Herabsetzung der Motorgeschwindigkeit auf die für die Prüfung erwünschte Durchlaufgeschwiw digkeit des zu untersuchenden Materials 31.
  • Der einzustellende Verzug (Dehnung) kann durch Wahl entsprechender Untersetzungsverhältnisse festgelegt werden, wodurch sich an den beiden Walzenpaaren eine unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeit ergibt. Es ist unter Umständen zweckmäßig, eines der beiden Getriebe oder beide umschaltbar auszuführen, damit verschiedene Untersetzungsverhältnisse einzustellen sind. Das Material i wird auf den Walzen A1 und A2 durch gewichtsbdastete Walzen Gj und G2 durch Klemmung festgehalten. Gegebenenfalls kann auch eine mehrmalige Umschlingung der Walzen in Frage kommen, wobei gegebenenfalls bei Untersuchung sehr festen Materials und Anwendung großer Zugkräfte die Walzen mit rauher Oberfläche auszuführen sind.
  • Zur Bestimmung der Dehnungskraft wird zweckmäßigerweise die Leistungsaufnahme des Motors ilI2 bestimmt, welcher das Abzugswalzenpaar antreibt. Aus der Leistungsaufnahme und dem Untersetzungsgetriebe zwischen Motor und Walze läßt sich das Drehmoment ermitteln, das sich an der Abzugswalze A2 ergibt, und damit die Zugspannung berechnen. Die Eichung des Schreibgerätes L kann so erfolgen, daß an dem Gerät direkt die zur Erzielung einer besonderen Dehnung erforderliche Kraft in Gramm oder Kilogramm abzulesen ist.
  • Durch Motor- und Getriebeverluste können gewisse Fehler in der Anzeige entstehen. Diese werden zweckmäßigerweise durch entsprechende Korrekturfaktoren berücksichtigt. Erfindungsgemäß kann auch an Stelle eines normalen Motors eine Maschine mit pendelnd aufgehängtem Gehäuse treten. Die Bestimmung des Drehmomentes dieser Maschine wird dann zweckmäßigerweise nicht durch Ermittlung der Leistungsaufnahme, sondern durch Ermittlung der Drehmomente an der Pendelbremse bestimmt.
  • Eine unbedingte Voraussetzung für ein einwandfreies Arbeiten der erflndungsgemäßen Einrichtung ist das Einhalten genauer Drehzahldifferenzen. Regelmotoren haben zwar den Vorteil, daß die Durchlaufgeschwindigkeit verändert werden kann; sie weisen aber einen gewissen Schlupf auf. Dieser kann sich aber unter Umständen, insbesondere bei Einstellung sehr kleiner Verzüge (Dehnungen), störend bemerkbar machen. Erfindungsgemäß sollen deshalb synchron laufende Antriebsmotoren Verwendung finden, die bei konstanter Netzfrequenz ihre Drehzahl genau und ohne Schlupf einhalten. Zweckmäßigerweise werden Synchronmotoren ohne besondere Gleichstromerregung benutzt, wie sie in Form von Reluktanzmotoren in bekannter Ausführung zur Verfügung stehen. Mit diesen Motoren sind auch genügend hohe Anlaufdrehmomente erreichbar, so daß sich auch bei Inbetriebnahme und Stillsetzen der Einrichtung keine Schwierigkeiten ergeben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zum Bestimmen der beim sehnen von Textilmaterial großer Reißfestigkeit erforderlichen Kraft, bei dem man zur Erzielung der Dehnung denPrüfling durch zwe i hi zwei hintereinanderliegende, durch je einen Motor angetriebene und mit verschiedener Umfangsgeschwindigkeit laufende Walzenpaare hindurchlaufen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistungsaufnahme oder das Drehmoment, vorzugsweise des das Abzugswalzenpaar mit der größeren Geschwindigkeit antreibenden Motors, beispielsweise mittels eines Schreibgerätes festgestellt wird.
  2. 2. Prüfmaschine zur Ausübung des Ver fahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb des Zuleitungs- und Abzugswalzenpaares eine genaue Drehzahldifferenz konstant haltende motoren, insbesondere Synchronmotoren ohne besondere Gleichstromerregung (Reluktanzmotoren) angeordnet sind.
  3. 3. Prüfmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für einen der Antriebsmotoren eine an sich bekannte Maschine mit pendelnd aufgehängtem Gehäuse benutzt wird, deren Drehmoment durch Ermittlung des Drehmomentes an der Pendelbremse feststellbar ist.
DEL107094D 1942-03-10 1942-03-10 Verfahren und Pruefmaschine zum Bestimmen der beim Dehnen von Textilmaterial grosserReissfestigkeit erforderlichen Kraft Expired DE744325C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117917B (de) * 1953-04-22 1961-11-23 Ambroise Marti Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Pruefung eines Textilfadens

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