DE743640C - Brennstoffbehaelter fuer fluessige Treibstoffe, insbesondere fuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren - Google Patents

Brennstoffbehaelter fuer fluessige Treibstoffe, insbesondere fuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren

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Publication number
DE743640C
DE743640C DEH167805D DEH0167805D DE743640C DE 743640 C DE743640 C DE 743640C DE H167805 D DEH167805 D DE H167805D DE H0167805 D DEH0167805 D DE H0167805D DE 743640 C DE743640 C DE 743640C
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Germany
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container
fuel
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combustion engines
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Expired
Application number
DEH167805D
Other languages
English (en)
Inventor
Dagobert Hasler
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DAGOBERT HASLER
Original Assignee
DAGOBERT HASLER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K15/00Arrangement in connection with fuel supply of combustion engines or other fuel consuming energy converters, e.g. fuel cells; Mounting or construction of fuel tanks
    • B60K15/03Fuel tanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

  • Brennstoffbehälter für flüssige Treibstoffe, insbesondere für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren Die Erfindung bezieht sich auf einen Brennstoffbehälter für flüssige Treibstoffe, insbesondere für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, mit einem luftdicht verschließbaren Einfüllrohr.
  • Die bisher zur Anwendung gelangten Brennstoffbehälter sind vorwiegend belüftet, z. B. mittels den Verschluß:deckel durchbrechender Luftkanäle, die den Druckausgleich zwischen dem Behälterinnern und der atmosphärischen Außenluft ermöglichen. Ferner kommen die ebenfalls bekannten Drucksysteme (Luftpumpen) zur Anwendung. Alle Belüftungssysteme haben den Zweck, dem Beli4lter für mindestens das Volumen des betriebsmäßig entnommenen Brennstoffes Luft zuzuführen, um .die Entstehung eines Unterdruckes im Behälter zu verhindern. Somit ist beim belüfteten wie auch beim Drucksystem ein teilweise aufgefüllter bzw. entleerter Behälter zugleich auch Luftbehälter. Dieser Umstand hat den Nachteil, daß die angesaugte Frischluft die Verdampfungsprodukte des gespeicherten - Brennstoffes aufnimmt, die bei Verdampfung und Expansion durch die Luftkanäle oder beim Drecksystem vom frischen Füllgut beine Wiederauffüllen verdrängt und ebenfalls ins Freie herausgedrückt werden. Auch in Ruhestellung des Fahrzeuges werden durch Temperatur- und Druckschwankungen Strömungen durch die Belüftungsöffnungen verursacht. Der belüftete Behälter :aufatmet« also, und es werden dabei Dämpfe ausgestoßen oder Frischluft angesaugt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Mischung von Luftsauerstoff und Brennstoffdämpfen leicht entzündbar ist. Besonders Kriegsfahrzeuge, die in ihren Behältern ein derartiges Gemisch mitführen, sind der Gefahr einer Inbrandsetzung durch Beschuß mit Leuchtspur- oder Brandmunition erhöht ausgesetzt, wenn dabei der Gasraum des Behälters getroffen wird. Bei Sprengwirkung kann der Behälter zudem zusammengedrückt und dadurch ein Druckanstieg verursacht werden, so daß bei Erreichung des Selbstentzündungsdruckes das Gemisch explosionsartig verbrennt, den Behälter sprengt und dann auch den flüssigen Bremistoff, der dabei mit.der Außenluft in Berührung kommt. entzündet. Diese Vorgänge können sich auch bei Unfällen, z. B. bei Zusammenstößen, abspielen. Beim Befahren von Wegkrümmungen und bei plötzlichen Geschwindigkeitsveränderungen «wirken sich die Fliehkräfte bzw. das Trägheitsvermögen des eingelagerten Brennstoffes insofern ungünstig aus, als dabei der Brennstoff gegen die Belüftungsseite des Behälters gedrängt werden kann :und dabei komprimierend auf das im Einfüllrohr vorhandene Dampfgemisch «wirkt, wodurch dieses unter Überdruck durch die Belüftungsöffnung ins Freie entweicht. Selbst flüssige Teile können dadurch bis zum Verschluß hochsteigen und auf demselben Wege herausgedrückt werden, wo sie im Fahrwind rasch verdampfen und lediglich durch eine ölige Staubbefeuchtung an Wagenkastenteilen in Verschlußnähe wahrgenommen werden. Ebenfalls nachteilig wirkt der bei Kondensation der angesaugten Frischluft dabei anfallende Wasserrückstand, der zu Korrosions- und Rostschäden, bei großer Kälte zu Eisbildung im Behältei und im angeschlossenen Leitungssystem Veranlassung gibt.
  • Der Brennstoffbehälter gemäß der Erfindung vermeidet .diese Nachteile dadurch, @daß er aus einem starren, wannenförmigen Unterteil, in den das luftdicht verschließbare Einfüllrohr einmündet, und aus einer elastischen Decke aus mineralöl@unempfindlichem Stoff besteht. Bei Brennstoffentnahme durch die Motorzuführungsleitung wird ,die elastische Decke entsprechend des dadurch sich verkleiner=nden Inhaltsvolumens durch den atmosphärischen Luftdruck in den starren Unterteil hineingedrückt, so daß der Druckausgleich zwischen Behälter und Atmosphäre stets hergestellt und der Behälter unbelüftet ist.
  • Auf .der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch den Brennstoffbehälter, Abb.2 eine Draufsicht auf den Behälter mit nach der Linie B-B aufgeschnittenem oberem Deckel und Abb. 3 einen Schnitt nach Linie A-A in Abb. 2.
  • Die Decke i ist aus einem elastischen, mineralölunempfindlichen Stoff, z. B. Buna, hergestellt und weist konzentrisch verlaufende wellenförmige Erhöhungen und Vertiefungen 2 auf. Die metallische, starre Wanne 3 ist mit einem Einfüllrohr q. mit luftdichtem Verschluß 5 und: einem Auslaufrohr 6 versehen. Wanne 3, Decke i und ein. über dieser angeordneter starrer Deckel 7. werden mittels flanschartiger Ränder 8 durch Verschraubung oder Vernietung zusammengehalten, so daß der von der Decke i und der Wanne 3 gebildete und durch erstere veränderbare Hohlraum den eigentlichen Brennstoffbehälter bildet. Der starre Deckel 7 schützt die Decke i vor Beschädigungen und sichert und begrenzt ihre Bewegung. Der Hohlraum zwischen der Decke i und dem starren Deckel 7 steht in Verbindung mit fder Außenluft, so daß keine pneumatischen Kräfte den Bewegungen der elastischen Decke i entgegenwirken können. Um :die Gemischbildung von Brennstoffdampf und Luftsauerstoff im Behälter zu vermeiden, was besonders für Kriegsfahrzeuge zweckmäßig ist, ist eine totale Füllung bis unmittelbar unter den Verschluß 5 vorzunehmen. Die Wirkungsweise des Brennstoffbehälters nach der Erfindung ist folgende: Der flüssige Brennstoff wird durch das Einfüllrohr q. in den aus der starren Wanne 3 und der Decke i gebildeten Behälter eingegossen. Die bei entleertem Behälter an den Wänden und am Boden der Wanne 3 aufliegende Decke i wird durch die Schwere der Flüssigkeit gehoben und schwimmt auf dieser, bis es bei vollendeter Füllung zu ihrem Anliegen am starren Deckel 7 und dem Hochsteigen des Brennstoffes im Einfüllrohr q. kommt. In .den Abb. i und 3 ist die Decke i jeweils in ider Flanschungsebene der Behäl@erteile oder bei halber Behälterfüllung dargestellt. Die Erhöhungen und Vertiefungen 2 erreichen dabei die .größte Höhe und die geringste Länge. Mittels des Verschlusses 5 kann der gefüllte Behälter luftdicht verschlossen werden. Im Betrieb wird diesem der Brennstoff durch ein Auslaufrohr 6 entnommen. Bei abnehmendem Brennstoff wird durch die gleichzeitige Absenkung der Decke i auch der Behälterraum verkleinert, so daß eine Belüftung des Behälters nicht notwendig und der erforderliche Druckausgleich stets hergestellt ist. Brennstoffverluste durch das Ausströmen von flüssigen oder dampfförmigen Brennstoffteilen können nicht eintreten:

Claims (1)

  1. kennzeichnet, daß der Behälter aus einer starren Wanne (3) und einer elastischen Decke (i) besteht, die auf die starre Wanne (3) .aufgeflanscht und mit konzentrisch verlaufenden Erhöhungen und Vertiefungen (2) versehen ist. z. Behälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke (i) durch einen starren Deckel (7)- abgedeckt ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen würden- deutsche Patentschriften ... Nr. 567 795, 58 49; britische Patentschriften 120 237, 123 777, io9 669.
DEH167805D 1942-03-14 1942-03-14 Brennstoffbehaelter fuer fluessige Treibstoffe, insbesondere fuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren Expired DE743640C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1025283B (de) * 1954-10-18 1958-02-27 Goodyear Tire & Rubber Fluessigkeitsbehaelter, insbesondere fuer Fahrzeuge
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