DE7432142U - Vorhangzugvorrichtung - Google Patents

Vorhangzugvorrichtung

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Description

PAt E^ !ANWÄLTE DiPL-ING. LUDEWIG · dipl.-phys. BUSE · dipl-phys. MENTZEL
WUPPERTAL 2 · UNTERDORNEN 114 · RUF (02121) 553611/12 69 Kennwort; Ausklinkungen
Firma Riloga-Werk Julius Schmidt, 563 Remscheid, Haddenbacherstraße 36-42 Vorhangzugvorrichtung
Die Erfindung besieht sich auf eine Vorhangzugvorrichtung, bestehend aus einer Profilschiene, in der die an rollenden oder gleitenden Aufhängern befestigten Vorhänge beweglich geführt sind, und einer Zugvorrichtung mit einem Schnurführungswagen, der mittels eines über an den Schienenenden befindlicher Umlenkrollen laufenden Schnurzvges bewegbar ist. Es ist bekannt, Profilschienen mit kastenförmigem Querschnitt und Führungsk&nälen zu verwenden, die an ihrer Unterseite die Bewegung von Aufhängern und Schnurführungswagen gestattende Führungsschlitze aufweisen, wobei der Schnurzug mit Umlenkrollen zusammenwirkt, deren Träger stirnseitig in die Führungskanal eingesteckt werden., Diese Ausbildung hat den Nachteil, daß Aqfnänger, Schnurführungswagen und Schnurzug von den Schienenstirnseiten her in die offenen Führungskanäle eingesetzt werden müssen. Die Fertigstellung einer solchen Vorhangzugvorrichtung gestaltet sich insbesondere bei befestigter Profilschiene schwierig, weil die Führungskanäle an den Schienenenden nur schwer zugänglich sind. Des weiteren sind die Träger der Umlenkrollen dann hinderlich, wenn an den Schienenenden Endstücke, Retouren od.dgl. befestigt werden sollen, um den Vorhang oder die Vorhangteile an den Seiten zur Bildung von Abschlüssen herumzuführen. Auch beim Einsatz von mehrläufigen Profilschienen ist die Befestigung der bisher bekannten Zugvorrichtungen auflerordentlich schwierig oder in manchen Fällen unmöglich.
Man verwendet deshalb bei derartigen Ausführungsformen zum öffnen und Schließen der Vorhänge durchweg Schleudervorrichtungen.
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile bei Vorhangzugvorrichtungen der eingangs erwähnten Art zu vermeiden und eine Aueführungsform zu schaffen, bei der die Zugvorrichtung und ihre Einzelteile von unten in die Führungskanäle der befestig* ten Profilschiene eingesetzt werden können, wobei die Träger der Umlenkrollen das stirnseitige Ansetzen von Endstücken, Retouren od.dgl. an die Schienenenden nicht behindern. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die mit einem oder mehreren Führungsschlitzen versehene Profilschiene in der Nähe ihrer Enden in die Führungsseil litze hineinragende Auskiinkungen aufweist, die ein Einsetzen der Schnurführungswagen und der Umlenkrollen der Zugvorrichtung ohne Entfernen der Endetücke von unten ermöglichen, wobei die Wandungsteile der Ausklinkungen Bereiche der Umlenkrollenträger formschlüssig festlegen. Bei der erfindungsgemäßen Vorhangzugvorrichtung können die Ausklinkungen am Montageplatz mit entsprechenden Werkseugen in die Iführungsschlitze an den gewünschten Stellen der Profilsohlene eingeschnitten werden, so daß öffnungen entstehen, die eine gute Hontage der Zugvorrichtung ermöglichen. Die Schnurzüge lassen sich von unten durch die Führungsschlitze in die Führungskanäle ohne Schwierigkeiten einbringen. Vorteilhaft sind mehrere Ausklinkungen unterschiedlicher Breite in Längsrichtung der Profilschiene hintereinander angeordnet, wobei die zwischen den Ausklinkungen verbleibenden Stege Halterungen für die Umlenkrollenträger bilden. Das hat den Vorteil, daß jedem Einzelteil der Zugvorrichtung für das Einsetzen eine eigene Ausklinkung zugeordnet ist, so daß es bei der Herausnahme des Führungswagens beispielsweise nicht erforderlich wird, die Träger der Umlenkrollen su lösen. Die Ausklinkungen können von rechteckigen Buchten gebildet sein, die beidseitig der Führungsiechlitze in die
Führungsbahnen hinein geschnitten werden. Hierdurch wird erreicht, daß auch bereits vorhandene Profilschienen in den meisten Fällen wieder verwendet werden können.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können sowohl die waage rechten als auch die senkrechten Umlenkrollen In gleichgestaltete, an beiden Schienenenden befestigbare Träger wahlweise einsetzbar sein. Dieses ist aus Fertigungsgründen besonders vorteilhaft, weil z.B. bei der Verwendung von Kunststoff als Herstellungswerkstoff lediglich eine Spritzform erforderlich wird. Der Träger kann einen mittleren Rumpf aufweisen, in dem in einer Ausnehmung eine Lagerstelle für die waagerecht angeordnete Umlenkrolle vorgesehen ist, während ein unterhalb der Ausnehmung sitzender Bereich des Rumpfes von einer Lagerbohrung durchquert ist, die die Achse der senkrecht angeordneten Umlenkrollen aufnehmen kann. Der Rumpf kann zweckmäßig an seinen Enden mit Vorsprüngen bestückt sein, die den Ausklinkungen in ihren Abmessungen angepaßt und paarweise einander gegenüberliegend &sn Seiten des Rumpfes angeformt sind, wobei jedes Vorsprangpaar eine Leitmulde für die Schnurzüge bildet. An seiner Unterseite kann der Rumpf hinter der Ausnehmung einen U-förmigen Anbau tragen, dessen Schenkel Durchbrechungen für Befestigungsmittel des Vorhanges aufweisen. Ferner kann an der Unterseite des Rumpfes an der dem Anbau gegenüberliegenden Seite eine Anschlagkappe vorgesehen sein. Diese kann mit den unteren Vorsprüngen der Umlenkrollenträger Schlitze bilden, in die Stege der Ausklinkungen eingreifen. Der Rumpf der Umlenkrollenträger 1st vorteilhaft der Höhe und der Breite der Führungskanäle in seinen Abmessungen angepaßt und trägt eine ihn senkrecht querende Halteschraube.
Der Schnurführungswagen kann aus einem bewegbaren, mit Gleit- oder Rollkörpern versehenen Wagen und einem Schnurhalter bestehen, der mit den Schnurzügen zusammenwirkt. Der Wagen kann aus einem
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mit Führungenuten versehenen -Gleitkopf, einer öse für Befestigungsmittel dee Vorhanges und einer Klemmvorrichtung für den Schnurhalter bestehen. Vorteilhaft werden Gleitkopf, öse und Klemmvorrichtung von einem einstückigen Formkörper aus Kunststoff gebildet. Der Gleitkopf kann einen Doppel-T-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei sein mittlerer, die use tragender Steg nach unten verlängert ist und an einer Seite eine Ankerplatte trägt, an der drei die Klemmvorrichtung für den Schnurhalter bildende Arme derart sitzen, daß zwei Arme im Abstand voneinander auf der einen Seite angeordnet sind, während der dritte Arm auf der gegenüberliegenden Seite liegt. Zweckmäßig ist einem der beiden Arme eine den Schnurhalter umgreifende Rastnase angeformt, während der gegenüberliegende Arm Gewindebohrungen aufweist, in denen die Halteschrauben eines überzugbügels Aufnahme finden. Der Schnurhalter kann aus einem plattenförmigen Körper bestehen, der an seinem oberen Rand Zähne zum Festlegen der Schnurzüge aufweist, während im mittleren Bereich eine ausgeschnittene Anschlagwölbung und im unteren Bereich des Schnurhalters eine use oder ein Haken vorgesehen ist.
Die Zugvorrichtung kann an einer außerhalb der Profilschiene liegenden Schnurzug-Schleife eine Beschwerungsvorrichtung aufweisen. Bei dieser ist zweckmäßig ein mehrteiliges fehäuse vorgesehen, das ein auswechselbares - ewicht und eine Umlenkrolle aufnimmt·
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nun folgenden speziel len Beschreibung zu entnehmen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen ;
Fig. 1 ein« Vorhangzugvorrichtung in schaubildlicher
Darstellung vor d&m Einsetzen der zerlegten Zugvorrichtung,
Fig. 2 einen Teil der Zugvorrichtung in schaubildlicher Ansicht,
Fig. 3 einen Abschnitt einer mehrläufigen Schiene in schaubildlicher Ansicht,
Fig. 4 einen Umlenkrollen träger mit. waagerecht angeordneter /Rolle in Seitenansicht,
Fig. 5 den in Fig. 4 dargestellten Umlenkrollenträger in Draufsieht,
Fig. 6 einen Umlenkrollenträger mit senkrecht angeordneten Rollen in Seitenansicht, teilweise geschnitten,
Fig. 7 den in Fig. 6 gezeigten Umlenkrollenträger in Draufsicht, teilweise geschnitten, und
Fig. 8 eine Beschwerungsvorrichtung im Längsschnitt.
Die In der Fig. 1 dargestellte Vorhangzugvorrichtung1o besteht aus einer Profilschiene 1 1 und einer Zugvorrichtung, die generell mit bezeichnet ist. Die Profilschiene 11 ist aus Kunststoff hergestellt und hat einen im wesentlichen kastenförmigen Querschnitt. Der Schieneninnenraum ist durch Trennwände in unterschiedliche Kammern eingeteilt. In der Fig. 1 ist eine zweiläufige Profilschiene dargestellt, deren Führungskanäle das Bezugszeichen 13 tragen. Die Führungskanäle 13 sind an ihren Unterseiten durch Führungsschlitze
14 offen. Beiderseits des Führungsschlitzes 14 sind Führungsbahnen für die nicht dargestellten Aufhänger und den Schnurführungewagen
15 vorgesehen.
Wie aus der Fig. 1 hervorgeht, sind in der Nähe der Schienenenden
16 die Hlhrnngsschlitze 14 durch Ausklinkungen 17 unterschiedlicher Breite vergrößert. Bei dem gezeigten Ausführungebeispiel gemäß Fig. 1 sind drei Ausklinkungen 15 an jedem Schienenende 16 vorgesehein. Die mittlere Aueklinkung 17 ist breiter gehalten« wahrend die vordere und hintere Aueklinkung 17 gleichgestaltet sind. Es bleibt noch nachzutragen« daß die Profilschiene 11 mit Hilfe nicht dargestellter Halteschrauben an der Zimmerdecke befestigt wird.
Die Zugvorrichtung 12 besteht aus zwei Umlenkrollentr&gern 18, einem Schnurführungswagen 15 und den Schnurzügen 19.
Die an beiden Schienenenden 16 verwendeten ümlenkrollenträger sind gleichgestaltet und in den Fig. 4-7 vergrößert dargestellt. Sie setzen sich aus einem Rumpf 2o zusammen, dem beidseitig Vorsprünge 21 angeformt sind, die paarweise Leitmulden 22 für die Schnurzüge 19 bilden. In dem Rumpf 2o ist eine Ausnehmung 23 vorgesehen , in der die waagerechte Umlenkrolle 24 Aufnahme findet. An dem Rumpf 2o ist ferner ein Anbau 25 vorgesehen, der eine U-förmige Gestalt aufweist und an seinen beiden Schenkeln 26 Aufnahmen 27 für die Befestigung des Vorhanges trägt. Der Bereich des Rumpfes 2o, der sich unterhalb der Ausnehmung 23 befindet, wird von einer Lagerbohrung 28 durchquert, die die Achsen 29 der beiden senkrecht angeordneten Ümlenkrollen 2:4 aufnimmt. An der Unterseite des Rumpfes 2o ist ferner eine Anschlagplitte 31 vorgesehen, die mit den unteren Vorsprüngen 21 einen Lagerschlitz 32 bildet. Der Rumpf 2o wird im Bereich des Anti aus 25 von einer Bohrung 33 durchquert, die eine Halteschraube 34 aufnimmt.
Der Schnurführungswagen 15 besteht, wie die Fig. 1 und 2 veranschaulichen, aus einem beweglichen Waagen 35 und einem Schnurhalter
36. Der Wagen 35 trägt einen beidseitig mit Führungsnuten 37 versehenen Gleitkopf 38, der einen doppel-T-förmigen Querschnitt aufweist. Der mittlere Steg 39 des Gleitkopfes 38 ist nach unten verlängert. In diesem Bereich trägt der Steg 39 eine öse 4o, an der der Vorhang festgenäht werden kann. Der mittlere Steg 39 trägt ferner die Klemmvorrichtung 41 für den Schnurhalter 36. Die Klemmvorrichtung 41 sdfet sich aus drei Armen 42, 43 und 44 zusammen, von denen die mit den Bezugszeichen 42 und 43 gekennzeichneten Arme an dem hinteren Rand des Steges 39 sitzen, während sich der dritte Arm 44 an dem vorderen Band des Steges 39 befindet. Die Arme 42, 43 und 44 bilden einen Schlitz 45, in dem der Schnurhalter 36 aufgenommen wird. Der Arm mit dem Bezugszeichen 43 ist mit einer Rastnase 5o ausgerüstet, die, wie Fig. 1 zeigt, den Schnurhalter 36 umgreift.
Der vordere Arm 44 1st mit zwei Gewindebohrungen 46 versehen, die Halteschrauben eines Überzugbügels 47 aufnehmen.
Der Schnurhalter 36 besteht aus einer Platte, die an ihrem oberen Rand mit Zähnen 48 ausgerüstet ist. Die Zähne 48 hintergreifen, wie Fig. 2 zeigt. Teile der Zugschnüre 19. Im mittleren Bereich des Schnurhalters 36 ist eine Anschlagwölbung 49 vorgesehen, die sich an die Wandungen des Schlitzes 45 des Wagens 35 anlegt. Im unteren Bereich des Schnurführers 36 ist eine öse ·1 bzw. ein Haken angebracht, die für die Befestigung des Vorhanges vorgesehen sind.
In der Fig. 3 ist eine zweite Ausführung form einer Profilschiene 11 gezeigt. In diesem Fall sind die Zugschnüre 19 in zwei nebeneinander angeordneten Führungskanälen 13 vorgesehen. Um die Zugschnüre 19 nicht zu behindern, sind die Wandungen der Führungskanäle 13 bz«. der Befestigungskanäle 52 mit Einschnitten 53 versehen.
Die Fig. 8 zeigt eine Schnurzug-Schleife 54, in der eine Beechwerungsvorrichtung 55 hängt, die in einem mehrteiligen Gehäuse 56 ein austauschbares Gewicht 57 und eine Umlenkrolle 58 aufnimmt.
Das Einsetzen der Zugvorrichtung 12 in die Profilschiene 11 ist auf der linken Seite der Fig. 1 veranschaulicht. Die Umlenkrollenträger 16 werden durch die Ausklinkungen 17 in die Führungskanäle 13 eingeführt und zwar so lange, bis die Anschlagplatte 31 und die Oberfläche des Anbaue 25 an der Unterseite der Profilschiene 11 anliegt. Ist diese Stellung erreicht, dann werden die ümlenkrollenträger 18 nach innen verschoben. Bei dieser Bewegung gelangen die zwischen den Ausklinkungen 17 vorhandenen Stege 59 in die Lagerschlitze 32 der Umlenkrollenträger 18. In dieser Lage werden die Halteschrauben 34 in die Decke der Profilschiene 11 eingedreht.
Der Schnurführungswagen 15 wird mit seinem Gleitkopf 38 in die Ausklinkung 17 so eingesetzt, wie es die Fig. 1 zeigt. Dabei gelangen die Führungsnuten 37 in den Fübx'xngsschlitzen 14 und können dort auf den Führungsbahnen hin- und herbewegt werden.
Das Einsetzen des Schnurführers 36 in den Schlitz 45 des beweglichen Wagens 35 veranschaulicht die Fig. 1. Die obere Darstellung zeigt den Schnurführer 36 vor der Vereinigung mit dem Hagen 35, während die untere Abbildung den zusammengesetzten Schnurführungswagen 15 zum Gegenstand hat.
Die nicht gezeigten Aufhänger werden in die Führungskanäle 13 durch Ausklinkungen 17 eingeführt, deren Entfernung von der Schienenini tte am geringster, ist. Disss Ausklinkungen 17 werden nach des? Einbringen der Aufhänger durch Feststeller verschlossen.
Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungsformen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung. Diese ist nicht
darauf beschränkt. Es sind noch mancherlei Abänderungen und Ausbildungen möglich. So könnten den Umlenkrollen 24 Sperrnecken zugeordnet sein, die ein Herausgleiten der Schnurzüge 19 aus den Dmlenkrollen 24 verhindern. Die Profilschienen 11, die in den Ausführungsbeispielen aus Kunststoff bestehen, könnten auch aus Metall gefertigt sein.
PATENTANWÄLTE v/ DiPL-ING. LUDEWIG - DiPL-PHYS. BUSE - DiPL-PHYS. MENTZElT
56 WUPPERTAL 2 · U N T E R D Ö R N E N 114 · RUF (02121) 553611/12
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Bexugszeichenliste :
1o - Vorhangaugvorrichtung 38 - Gleitkopf
11 - Profilechiene 39 - Steg
12 - Zugvorrichtung 4o - öse
13 - PQhrtmgakanäle 41 - KlewBvorrichtung
14 - Führungsechliti»» 42-44 Arne
15 - SchnurfUhruRgevagen 45 - Schlitz
16 - Schienenenden für die
17 - Auaklinkungen
18 - Unlenkrollentr&ger 46 - Gen indeboh run g
19 - Schnur« tier® 47 - übersugbügel
2o - 48 - Sahne
21 - 49 - Anechlat^fulbung
22 - 5o - Riistnauie
21 - 51 - Öea im Schnurfüharor
24 - 52 - BefeatigiangekanAle
25 - 53 - Eiuachnltt«
26 -
27 -
28 -
29 -
3o - Runpf der U,lenkrollenträger
Vorsprung«
31 - !•eitsmlden
32 - Ausnehmung
33 - ttalenkrollen
34 - Anbau
35 - Schenkel des Aobaus
36 - Aufnahme its Anbau
37 - Lagerbohrung
Achse
Boreich des Kampfes 2o
Lagerbohrung 2S
Anechlagp.latte
Lagerschlitz
Bohrung
Balteschraube
beweglicher Magen
Schaurhalter
Fühnangsnuten
54 - Schrmreug-Schlelfe
55 - Bewchverungevorrichtun^
5< - BehJtaee der Beechwerengevorrichtuing
57 - Auswechselbares Gevicht
5 β - Cralenicrolle
59 - Stage «wischen den Aueklinkungen 17

Claims (18)

PATENTANWÄLTE ' DiPL-INO. LUDEWIG . dipl-phys. BUSE · dipl-phys. MENTZEL WUPPERTAL 2 · UNTERDORNEN 114 · RUF (02121) 553611/12 - 1o - Ansprüche s
1. Vorhangzugvorrichtung, bestehend aus einer Profilschiene, in der die an rollenden oder gleitendes Aufhänger befestigten Gardinen beweglich geführt sind, und einer Saugvorrichtung mit einen Schnurführungswagen, der mittels eines über an den Schienenenden befindliche ümlenkrollen laufenden Sehnurzuges bewegbar 1st, dadurch gekennzeichnet, da3 die mit einem oder mehreren Führungsschlitzen (14) versehene Profilschiene (11) in der Nähe ihrer Enden (16) in die Führungsechlitze (14) hineinragende Ausklinkungen (17) aufweist, die «fr Einsätzen des Schnurführungswagens (15) und der ümlenkrollen (24) der Zugvorrichtung (12) ohne Entfernen der Endstücke von unten ermöglichen, wobei Wandungsteile (59) der Ausklinkungen (17) Bereiche der Um^ lenkrollenträger (U) formschlüssig festlegen.
2. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Ausklinkungen (17) unterschiedlicher Breite in Längsrichtung der Profilschiene 11 hintereinander !angeordnet sind, wobei zwischen den Ausklinkungen (17) verbleibende Stege (59) Halterungen für die Umlenkrollenträger (18)>l)ilden.
3. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausklinungen (17) von rechteckigen Buchten gebildet sind, die beidseitig der Führungsschlitze (14) in die Führungsbahnen hineingeschnittsn werden.
4. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die waagerecht als auch die senkrecht angeordneten Ümlenkrollen (24) in gleichgestaltete, an beiden Schienenenden (16) befestigbare Träger (18) wahlweise einsetzbar sind.
743? U?-9 ι
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5. Vorhangzugvorrichtung natäi Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (18) einen mittleren Rumpf (2o) aufweisen, in dem in einer Ausnehmung (23) eine Lagerstelle für die waagerecht angeordnete Umlenkrolle (24) vorgesehen ist, während ein unterhalb der Ausnehmung (23) sitzender Bereich (3o) des Rumpfes (2o) von einer Lagerbohrung (28) durchquert ist, die die Achse (29) der senkrecht angeordneten Umlenkrollen (24) aufnehmen kann.
6. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rumpf (2o) an seinen Enden mit Vorsprüngen (21) bestückt ist, die äen Ausklinkungen (17) in ihren Abmessungen angepaßt und paarweise einander gegenüberliegend den Seiten des Rumpfes (2o) angeformt sind, wobei jedes Vorsprungpaar eine Leitmulde(22) für die Schnurzüge (19) bildet.
7. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rumpf (2o) an seiner Unterseite, hinter der Ausnehmung (23) einen U-förtnlgen Anbau (25) trägt, dessen Schenkel (26) Burchbrechungen (27) für Befestigungsmittel des Vorhanges aufweisen.
8. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Rumpfes (2o) an der dem Anbau (25) gegenüberliegenden Seite eine Anschlagplatte (31) vorgesehen ist.
9. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagplatte (31) mit den unteren Vorsprüngen (21) der Umlenkrollenträger (18) Schlitze (32) bildet, in die die Stege (59) der Ausklinkungen (17) eingreifen.
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10. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 4-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rumpf (2o) der Umlenkrollenträger (18) der Höha und Breite der Führungskanäle (13) in seinen Abmessungen angepaßt ist und eine ihn senkrecht querende Halteschraube (34) trägt.
11. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnurführungswagen (15) aus einem bewegbaren, mit Gleit- oder Rollkörpern (3o) versehenen Wagen (35) und einen Schnurhalter (36) besteht, der mit den Schnurzügen (19) zusammenwirkt.
12. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (35) aus einem mit Führungenuten (37) versehenen Gleitkopf (38, einer öse (4o) für Befestigungsmittel des Vorhanges und einer Klemmvorrichtung (41) für den Schnurhalter (36) besteht.
13. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Gleitkopf (38«, use (4o) und Klemmvorrichtung (41) von einem einstückigen Formkörper aus Kunststoff gebildet sind.
14. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitkopf (38) einen doppel-T-förmigen Querschnitt aufweist, wobei sein mittlerer, die öse (4o) tragender Steg (39) nach unten verlängert ist und an einer Seite eine Ankerplatte trägt, an der drei die Klemmvorrichtung (41) für den Schnurleiter (36) bildende Arme (42,43,44) derart sitzen, daß zwei Arme (42,43) im Abstand voneinander auf der einen Seite angeordnet sind, während der dritte Arm (44) auf der gegenüberliegenden Seite liegt.
15. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß einem der beiden Arme (43) eine den Schnurhalter (36)
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umgreifende Raetnase (5o) angeformt ist, während der gegenüberliegende Ann (44) Gewindebohrungen (46) aufweist, in denen die Halteschrauben eines Überzugsbügels (47) Aufnahme finden.
16. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 11-15« dadurch gekennzeichnet, daß der Schnurhalter (36) aus einem plattenförmigen Körper besteht, der an seinem oberen Rand Zähne (48) zum Festlegen der Schnurzüge (19} aufweist, während im mittleren Bereich eine ausgeschnittene Anschlagwölbung (49) und im unteren Bereich des Schnurhalters (36) eine öse (51) oder ein Haken vorgesehen ist.
17. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugvorrichtung (12) an einer außerhalb der Profilschiene (11) liegenden Schnurzug-Schleife (54) eine Beschwerungsvorrichtung (55) aufweist.
18. Vorhangzugvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Beschwerungsvorrichtung (55) ein mehrteiliges Gehäuse vorgesehen ist, das ein auswechselbares Gewicht (57) und eine Umlenkrolle (58) aufnimmt.
-K-
DE7432142U Vorhangzugvorrichtung Expired DE7432142U (de)

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