DE742965C - Gegen den Angriff von geschmolzenem Zink und geschmolzenen Zinklegierungen widerstandsfaehige metallische Werkstoffe - Google Patents
Gegen den Angriff von geschmolzenem Zink und geschmolzenen Zinklegierungen widerstandsfaehige metallische WerkstoffeInfo
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Classifications
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- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
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Description
- Gegen den Angriff von geschmolzenem Zink und geschmolzenen Zinklegierungen widerstandsfähige metallische Werkstoffe Bei ider Herstellung von feuerverzinkten Gegenständen sowie bei der Behandlung von geschmolzenem Zink und gieschmolzenen zink haltigen Legierungen, beispielsweise Zinkamalgam, insbesondere solchem mit über iz bis i4°% Zink, treten Werkstoffschwieri.gkeiten,dadurch ein"daß metallische Werkstoffe von Zink und Zinklegierungen stark angegriffen werden, insbesondere war bekannt, daß Eisen von Zink und Zinklegierungen rasch zerstört wird.
- Erfindungsgemäß werden Teile von Apparaturen, die mit geschmolzenem -Zink oder geschmolzenen Zinklegierungen .in Berührung kominen, aus Molybdän oder iau.s Legierungen hergestellt, die als Hauptbestandteil, Molybdän .enthalten, dem bis zu 2o '/o Eisen zulegiert sind. Die Apparateteile werden dabei vorteilhaft aus gesinterten Eisen-Molybdän-Legierungen hergestellt. Versuche haben ergeben, daß beispielsweise kleine Zylinder, die aus reinem Molybdänpulver gesintert worden waren, und die dem Angriff einer Zinkschmelze ausgesetzt wurden, bisweilen rissen und ,abbröckelten, offenbar, wen das Molybdänpulver nicht .ganz (hoch genug oder nicht ganz lang genug gesintert war. Wenn man dagegen gleiche Teile :aus einem Gemisch von 9o°/, Molybdänpulver ,und io°/o Eisenpulver ,sintert, dann erfahren diese Teile durcb. .den Angriff der gleichen Zinkschmelze bei ider gleichen Temperatur und während ,der gleichen Zeitdauer keine sichtliche Veränderung. Je nach der Art der Beanspruchung wind man zwar .in manchen Fällen ,auch gesintertes Reinmolybdän verwenden können, bei besonders starker Beanspruchung, z. B. bei verhältnismäßig hoher Temperatur, oder wenn gleichzeitig noch medhanischeEinflüsse eine Rolle spielen, wind man .dagegen den eisenhaltigen Legierungen .den Vorzug geben.
- Wenn es sich ,darum handelt, Apparateteile herzustellen"die nicht alsganze, vorzugsweise gesinterte Stücke hergestellt werden können, dann empfiehlt es sich, diese Teile aus einzelnen für sich vorzugsweise durch Sintern hergestellten Stücken aufzubauen. Die Verbindung der einzelnen vorzugsweise gesinterten Stücke kann in der Weise erfolgen, d.aß inan die Stücke an denjenigen Flächen, an denen s,ie mit anderen Stücken vereinigt werden sollen, mit Eisenpulver bedeckt, z. B. anpinselt, daß man dann die so vorbehandelten Stücke aufeinandersetzt. Wenn man diese aneinandergesetzten Stücke dann unter Druck erhitzt, dann werden sie mittels .des Eisenpulvers fest miteinander verbunden. Das Eisenpulver diffundiert dabei so weit in die einzelnen Stücke 'hinein, daß ein Körper praktisch einheitlicher Zusammensetzung entsteht.
- Eine ähnliche Arbeitsweise ist bei der Herstellung von Gegenständen aus Hartmetallen bekannt, d. h. aus Werkstoffen, die als Hauptbestandteil harbiide, Nitride, Silicide oder Boride von hoher Härte und hohem Schmelzpunkt enthalten. Die Verbindung einzelner Hartmetallteile erfolgt nach einem bekannten Verfafhren durch Zwischenfügen von Hartmetallpulver zwischen die zu verbindenden Teile und Verschweißen der einzelnen Teile unter Druck. Die Verbindung von Teilen aus Eisen-llolybdän-Legierungen oder aus reinem Molybdän unter Zwischenschalten von Eisenpulver war d gegen nicht bekannt.
- Die 'Verwendung der Eisen-Molybdän-Legierungen und die vorstehend angegebene Herstellung eines komplizierten Stückes ist z. B. für Rohranlagen aller Art geeignet, die mit Zink. in Berührung kommen, oder auch für Wellen, Getriebe, Räder u. dgl" namentlich für Verzi:nkungsmaschinen.
- Es ist schon vorgeschlagen, aber nicht vorveröffentlicht tvorch-ti, mit einem Molybdänüberzug versebenes Eisen oder auch mit bis zu 25% Moly dän legiertes Eisen für :die erwähnten Zwecke zu verwenden. Eingehende Untersuchungen Iahen aber gezeigt, daß @"berzüge niemals völlig dicht sind, so daß Lochfraß durch flüssiges Zink entstand, während selbst mit 30°% Molybdän legiertes Eisen immer noch etwa halb so stark durch flüssiges Zink angegriffen wird wie tiiilegiertes Eisen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verwendung von Molybdän oder Legierungen, die .aus bis zu 2o°/, Eisen und als Rest aus 1Tolybdiin bestehen, für Gegenstände, die dein Angriff von geschmolzenem Zink oder geschmolzenen Zinklegierungen ausgesetzt werden.
- 2. Verwendung von ilolybdän oder Eisen-Molybdän-I-e,ierungen g=emäß Anspruch i in gesintertem Zustand für Gegenstände, die dem Angriff von geschmolzenem Zink oder geschmolzenen Zinklegierungen ausgesetzt werden.
- 3. Verfahren zur Herstellung von nach Anspruch i oder 2 zu verwendenden Gegenständen, bei denen die einzelnen Bauelemente für sich hergestellt unddann unter Zwischenfügung eines Metallpulvers durch Erhitzen unter Druck miteinander vereinigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die einzelnen Bauelemente eine Schicht aus Eisenpulver aufgebracht wi rcl. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druchsclirifteti in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... Nr.625 028; österreichische - ...... - 106 973; »Zeitschrift fürMetallkunde« (I923), S.152; Zeitschrift »Stahl und Eisen« (1937), Bd.fl, S.8ig und 82o.
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| DE742965C true DE742965C (de) | 1943-12-15 |
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ID=7182867
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT106973B (de) * | 1932-01-28 | 1927-08-10 | Philipp A Dr Ing Kurt | Verfahren zur Herstellung hochsäurebeständiger, insbesondere gegen Salzsäure widerstandsfähiger Formkörper aus Molybdän oder seinen Legierungen. |
| DE625028C (de) * | 1932-02-17 | 1936-02-03 | Fried Krupp Akt Ges | Verfahren zur Herstellung von Hartmetallgegenstaenden grosser Abmessungen |
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1939
- 1939-02-19 DE DEH158684D patent/DE742965C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT106973B (de) * | 1932-01-28 | 1927-08-10 | Philipp A Dr Ing Kurt | Verfahren zur Herstellung hochsäurebeständiger, insbesondere gegen Salzsäure widerstandsfähiger Formkörper aus Molybdän oder seinen Legierungen. |
| DE625028C (de) * | 1932-02-17 | 1936-02-03 | Fried Krupp Akt Ges | Verfahren zur Herstellung von Hartmetallgegenstaenden grosser Abmessungen |
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