DE74062C - Zugregler für Feuerungen mit künstlichem Zug - Google Patents
Zugregler für Feuerungen mit künstlichem ZugInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L17/00—Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
- F23L17/16—Induction apparatus, e.g. steam jet, acting on combustion products beyond the fire
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2-4: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. October i8g2 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Zugregler für Dampfkessel, welche
mit künstlichem Zug arbeiten, d. h. bei welchen ein Luft- oder Dampfstrahl in den
Schornstein geleitet wird, um durch Ansaugen den Zug zu befördern, oder bei welchen ein
Luftstrom von dem Heizraum aus durch die Feuerung geprefst wird.
Um eine rationelle Verbrennung der Kohlen zu erzielen, hat man neuerdings vielfach die
Dampfkessel mit Zugreglern versehen, welche eine in dem Schornstein angebrachte Klappe
derart bethätigen, dafs nach dem Aufgeben von frischer Kohle die Klappe ganz geöffnet ist,
während sie sich in dem Mafse, wie das Feuer durchbrennt, allmählich schliefst. Auf
diese Weise wird die Luftzufuhr genau geregelt und eine regelrechte Verbrennung erzielt.
Wenn nun, wie oben erwähnt, die Dampfkessel mit künstlichem Zug arbeiten, also z. B.
mit einem Blasrohr versehen sind, durch welches ein Luftstrom oder vom Kessel aus
directer Dampf in den Schornstein geleitet wird, so mufs auch, um unnöthigen Dampfverbrauch
zu vermeiden, das Blasrohr mit einer Absperrvorrichtung versehen sein, welche in der
Weise bethätigt wird, dafs nach dem Aufgeben von frischer Kohle das Ventil ganz geöffnet ist,
während es sich mit dem Durchbrennen des Feuers allmählich schliefst.
Eine derartige Einrichtung zeigt Fig. 1 in Vorderansicht und theilweise im Schnitt, Fig. 2
in Seitenansicht.
In den Schornstein A ist die Drosselklappe B eingebaut, deren Welle auf der einen Seite mit
einem Kettenrad C versehen ist, an welchem die zu dem Zugregler führende Kette angreift.
Dieser Zugregler, welcher von beliebiger Construction sein kann, bewegt die Drosselklappe
in der Weise, dafs sie nach dem Aufgeben von frischen Kohlen ganz geöffnet ist, während sie
sich mit dem Durchbrennen des Feuers immer mehr schliefst. In dem vorliegenden Falle ist
nun die Drosselklappe B dazu benutzt, das Ventil F des über der Klappe in den Schornstein
mündenden Blasrohres zu bethätigen. Zu diesem Zwecke ist auf der Welle der Drosselklappe
ein zweites Kettenrad D angebracht, welches durch eine Kette H seine Bewegung
auf ein mit dem Ventil -F verbundenes Kettenrad G überträgt. Auf diese Weise wird durch
den Zugregler in demselben Mafse, wie die Drosselklappe B sich schliefst, das Ventil F
des Blasrohres E geschlossen, so dafs dementsprechend der Zug im Schornstein verringert
wird.
Die Drosselklappe kann auch durch einen Schieber ersetzt werden, der dieselbe Wirkung
ausübt.
Anstatt das Ventil F des Blasrohres durch die Klappe B zu bethätigen, kann man auch
ein besonderes, von der Klappe B unabhängiges Gangwerk dazu benutzen.
Wenn der aus den Dampfcylindern strömende Abdampf zur Erhöhung des Zuges durch ein
Blasrohr in den Schornstein geleitet wird, wie bei den Lokomotiven, so mufs (Fig. 3 und 4)
das Blasrohr E mit einem nach aufsen führenden
Zweigrohr E1 und einem Absperrorgan F1
versehen sein, welches in der Weise bethätigt wird, dafs es in demselben Mafse, wie es das
Blasrohr E schliefst, das Ableitungsrohr E1 öffnet; dann strömt immer weniger Dampf
durch das Rohr E aus und wird dementsprechend auch der Zug verringert. Die Bethätigung
des Absperrorganes F1 mufs in der Weise erfolgen, dafs, wenn frische Kohlen aufgegeben
sind, das Blasrohr E ganz geöffnet ist; mit dem Durchbrennen des Feuers wird
es immer mehr geschlossen, während gleichzeitig in demselben Mafse das Ableitungsrohr
E1 geöffnet wird, so dafs der Abdampf theilweise durch dieses Rohr nach aufsen abgeblasen
wird.
Bei Dampfkesseln, welche mit Unterwind arbeiten, bei denen also vom Heizraum aus
ein Luftstrom durch die Feuerung geprefst wird, kann die Regelung des Zuges in der
Weise erfolgen, dafs die Klappe, mittelst welcher der Aschenfall nach dem Heizraum zu
geschlossen werden kann, nach dem Auflegen von frischen Kohlen ganz geöffnet ist, während
sie sich mit dem Durchbrennen des Feuers immer mehr schliefst, bis sie nach erneutem
Auflegen von Kohlen wieder ganz geöffnet wird.
Claims (2)
1. Ein Zugregler für Feuerungen mit künstlichem Zug, gekennzeichnet durch ein in
der Leitung des den künstlichen Zug erzeugenden Dampf- oder Luftstromes angebrachtes
Absperrorgan (F F1J? welches
zweckmäßig in der Weise bethätigt wird, dafs es nach dem Aufgeben von frischer Kohle ganz geöffnet ist, während es sich
mit dem Durchbrennen des Feuers allmählich schliefst, so dafs dementsprechend auch
der Zug verringert wird.
2. Die Anordnung des zu i. gekennzeichneten Feuerzugreglers an Lokomotiven oder
dergleichen in der Weise, dafs das den Abdampf in den Schornstein leitende Blasrohr
(E) mit einem Ableitungsrohr (E1) versehen ist, welches durch Absperrorgan (F1)
in demselben Mafse geöffnet wird, wie das Blasrohr (E) geschlossen wird, so dafs
dementsprechend der Abdampf theilweise nach aufsen geleitet und dadurch der Zug vermindert wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE74062C true DE74062C (de) |
Family
ID=347139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT74062D Expired - Lifetime DE74062C (de) | Zugregler für Feuerungen mit künstlichem Zug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE74062C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7373041B2 (en) | 2005-08-31 | 2008-05-13 | Schleifring Und Apparatebau Gmbh | Optical rotary coupling |
| US7729571B2 (en) | 2007-03-12 | 2010-06-01 | Schleifring Und Apparatebau Gmbh | Multi-channel optical rotary coupling of low reflectance |
| US7734130B2 (en) | 2005-11-28 | 2010-06-08 | Schleifring Und Apparatebau Gmbh | Polarization-maintaining optical rotary coupling |
| US7876985B2 (en) | 2007-06-25 | 2011-01-25 | Schleifring Und Apparatebau Gmbh | Optical rotating data transmission device of short overall length |
-
0
- DE DENDAT74062D patent/DE74062C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7373041B2 (en) | 2005-08-31 | 2008-05-13 | Schleifring Und Apparatebau Gmbh | Optical rotary coupling |
| US7734130B2 (en) | 2005-11-28 | 2010-06-08 | Schleifring Und Apparatebau Gmbh | Polarization-maintaining optical rotary coupling |
| US7729571B2 (en) | 2007-03-12 | 2010-06-01 | Schleifring Und Apparatebau Gmbh | Multi-channel optical rotary coupling of low reflectance |
| US8160408B2 (en) | 2007-03-12 | 2012-04-17 | Schleifring Und Apparatebau | Multi-channel optical rotary coupling of low reflectance |
| US7876985B2 (en) | 2007-06-25 | 2011-01-25 | Schleifring Und Apparatebau Gmbh | Optical rotating data transmission device of short overall length |
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