DE7405171U - Zwangläufig angetriebene Jalousie - Google Patents
Zwangläufig angetriebene JalousieInfo
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Description
^wangiäufig angetriebene Jalousie
Die Erfindung betrifft eine ziuangläufig angetriebene Jalousie
mit einer Hauptantriebswelle zum Verschieben der Lamellen und einem mit der Hauptantriebswelle kraftschlüssig verbundenen
Varstellantriab für die Lameiienneigung, bestehend aus einer
Antriebsscheibe und hieran angreifenden, mit den Lamellen verbundenen
Stegbändern.
Eine derartige Jalousie ist beispielsweise aus der Cbm-Schrift
1 930 733 bekannt. Jalousien dieser Art eignen sich zum Abdecken von im wesentlichen lotrechten ii/andflachen, u/o die
Schwerkraft das Herablassen der Jalousie unterstützt Beim Herablassen der Jalousie kippen die paketartig zusammengeschobenen
Lamellen um etu/a 90° in eina einander dachziegelartig
überlappende "geschlossene" Stellung.
Sobald das Endprofil seine unters Stellung erreicht hat.
ist die Jalousie völlig geschlossen. Wird sie nun im umgekehrter
Richtung betätigt, so wirkt der Zugkraft der Antriebswelle
die Schwerkraft des Lamellenpekete insbesondere
des AbschluOprofils entgegen. Dies hat zur Folge, daß sich
zunächst die Lamellen um ca. 90 verdrehen und ihre "offene"
Stellung einnehmen. Erst hieran anschließend erfolgt das Aufziehen der Lamellen, die sich wieder als Lamellenpaket an den
oberen Anschlag bzw. den Jalousiekopf anlegen.
Ulürde man eine solche Jalousie auf einer im wesentlichen waagerechten
Fläche bewegen, so würde man sie zwar ausziehen können, doch u/ürden sich beim umgekehrten Lauf Schwierigkeiten
ergeben. na der Antriebswelle nicht mehr die Schwerkraft der
Lamellen insbesondere des Abschlußprofils entgegenwirkt, würden die Lamellen in Richtung zur Antriebswelle gezogen werden,
ohne rrit Sicherheit in ihre "offene" Stellung zu schwenken. Infolgedessen würden sich die Lamellen auch nicht ordentlich
zusammenschieben. Die bekannten Jalousien lassen sich daher bei im wesentlichen waagerechter Stellung nicht ohne weiteres
mit ein und demselben Antrieb verwenden.
Die zunehmende Verwendung von transparenten Dächern, insbesondere auch bei Treibhäusern, macht jedoch die Abdeckung mit verstellbarer
Lichtdurchlässigkeit notwendig.
DsE Erfindung Ii=^t ^=!"! = !' dl = Auf«~b= ynnvnnn^. sine 3«lQfcSeie
zu schaffen, die auch dann, iuenn die Schwerkraft nicht als
Gegenkraft mitwirkt, eine einwandfreie Betätigung der Jalousie
vom Hauptantrieb her ermöglicht, ohne daß dabei unerwünschte <
Nebenerscheinungen auftreten. j
( Die Erfindung wird demgemäß darin gesehen, daß die Hauptan- .
triebsiuelle geteilt ist und ihre Teile durch eine mitnehmerkupplung verbindbar sind, die ein Kupplungsspiel von mindestens
90° besitzt, iaabsi der V/eretellantrieb auf dem antriebseitigen
Teil und das Äntrisbsritzsi für dsn LÄSseiisntrar.-perfe auf de«j
abtriebseitigen Teil der Hauptantriebewelle sitzt. Wird nach dem Ausziehen der Jalousie dip Antriebsrichtung umgeschaltet, so läuft der antriebseitige Teil der Heuptantriebswelle zunächst aliein um mindestens 90° um und betätigt bei
stillstehendem 3alousiepanzer lediglich den Weretellantrieb
für die Lamellenneigung. Erst, wenn der Antrieb über die völlige
Neigungsverstellung der Lamellen hinaus eingeschaltet bleibt, gelangt der antriebseitige Teil der Ή «tuptantrieferameil· Mit dem
abtriebseitigen Teil wieder in Eingriff und bewegt den Jalousiepanzer gegen den Jalousiekopf· Es ist somit ohne weiteres mög·
lieh, die Lamellenneigung in jeder Richtung bei stillstehendem
Jalousie-panzer mittels des Hauptantriebes tu stet**?«· Es liegt
dann im Rahmen fachmännischen Könnens z.B. die £i»echsltrich4at*ig
und «dauer des Hauptantriebes in Abhängigkeit vor der
ten Lichtdurchlässigkeit der Jalousie zu steuern.
«X t·«
wie vx-FindüM3s««msSs Ä-sfthrong sichert ir» J«**»» F»ii sin
einiuandfreiee Aufziehen der Jalousie. Es ist hierbei belanglos* ob der Ziuanglaufantrieb der Lamellen über einen Seil- oder
Kettentrieb, einen Zahnstangen- oder einen Druckmittelantrieb erfolgt. Die Jalousie läQt sich auf jeden Fall sowohl waagerecht wie lotrecht oder schväg anordnen.
Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert und zwar zeigen:
Fig. 1 eine ausgezogene Jalousie mit "offenen-Lamellen
Fig. 2 eine ausgezogene Jalousie mit "geschlossenen"
Lamellen
("}
Fig. 3 eine teilweise Vorderansicht der Hauptan-
triebsu/elle und
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IU^IV/ in
Fig. 3.
Die Zeichnung zeigt gin« waagerecht ausziehbare Jalousie mit zwangläufigem Antrieb. Von einer Hauptantriebswelle 1 wird ein
Kettentrieb 2 betätigte mit aem das Abschlußprofil 3 des Oalousie-penzörs 4 fsst verbunden ist· Bis Lamellen 5 sitzen
auf FifhfungszapFen S. öis in Hüten 7 iss Rahmengehäuse 8 geführt
sind*
746517121.174
ϋυβϊ dis ÄuSsnksntsn dsr ί_»π»β!1βη 5 sind Staqbänder 9 geführt
und mit den Lamellen fest verbunden. Die Stegbänder 9 sind über eine Umlenkwelle 10 im Abschlußpraf11 S geführt und an
einer Antriebsecheibe 11 befestigt. Die Antriebsscheibe 11 stfcht über eine von einer Druckfeder 13 vorgespannte Reibkupplung
12 in kraftschlüssiger Verbindung mit der Hauptan«
triebsuielie 1.
Die Hauptantriebstuelle 1 ist durch eins Kupplung 14 in einen
antiisbssitigen Teil 15 und in einen abtriebsaitigen Teil 16
aufgeteilt. Dsr Bntrisbseiiige Teil 1JT ist mit einem Antriebsmotor
17 verbunden, mährend der abtriebseitige Teil das Antriabaritzel
18 für den Kettentrieb 2 trägt.
Die Kupplung 14 besteht aus zwei Kupplungsflanschen 19·, 20,
die jeweils einen, dem gegenüberliegenden Kupplungsflansch zugewandten
Nocken oder dergleichen 21,22 aufweisen. Der antriebseitige Kupplungsflansch 20 kann somit fast eine Umdrehung ausführen,
ehe ihr Nocken 22 den Nacken 21 des Kupplungsflansches
19 mitnimmt.
Bei geöffneter Jalousie liegen die Lamellen bekanntlich paketartig
quer zu ihrer Verschieberichtung am Jalousiekopf 23 an. Wird nun über die Hauptantriebsuielle 1 das Abschlußprofil 3
vom Zuianglaufantrieb z.B. dem Kettentrieb 2 vorbeiuagt, so
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- 6 - p
kippt eine Lamelle nach der anderen in die in Fig. 2 gezeigte S
"geschlossene" Stellung, bei der sich die Lamellen dachziegel- \
artig überlappen. Fig. 2 zeigt einen Jalousiepanzer in ausge- j
zogenem Zustand. |
uiird nun der Antriebsmotor 17 kurzzeitig in entgegengesetzter f;
d.h. Aufzugsrichtung betätigt, so wird der lediglich der an- :
triebseitige Teil 15 der Hauptantriebs«/elle 1 in Drehung versetzt
und nimmt dabei die Antriebsscheibe 11 für den Verstell- ;
antrieb mit. Hierdurch werden je nach Dauer des Antriebes die ;·'
Lamellen in ihre "geöffnete" Stellung uerschuienkt, die in k
Figs 1 gezeigt ist. j>
Das Verschwenken erfolgt innerhalb des Spielas zwischen den
Kupplungsflanschen 19,20, so daß der Antrieb für die Bewegung ' des Jalousiepanzers nicht betätigt wird. Dieser wird erst be-
Kupplungsflanschen 19,20, so daß der Antrieb für die Bewegung ' des Jalousiepanzers nicht betätigt wird. Dieser wird erst be-
tätigt, »έπη die Nocken 21*22 miteinander mieder in Eingriff i
kommen. Die Jalousie wird dann in "geöffnetem" Zustand,d.h. wie
in ^ig. 1 gezeigt, aufgezogen. .
Es ist im Rahmen der erfindungsgemaOen Ausführung auch möglich, I
die Öffnungsbeiuegung der Lamellen über eine Belichtungssteu- ■
erung oder dgl. zu steuern. |
Die Art des Ziuanglaufantriebas für dan 3alousiapanzar ist
nicht v/orgeschriaben. Erfindungstuesentlich ist die spielbehaftete
Kupplung, deren toter Gang den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden kann. Er sollte mindestens 90 betragen-
Claims (1)
- SCHUTZANSPRUCHZwangläufig angetriebene Jalousie mit einer Hauptantriebsufslls zum Werschisben der Lamellen und einem mit der Hauptantriebsiuelle kraftschlüssig verbundenen Uerstellantrieb für die Lamellenneigung, bestehend aus einer Antriebsscheibe und ( ) hieran angreifenden, mit den Lamellen v/erbundenen Stegbändern, dadurch gekennze ichnet, daß die Hauptanti-iebsuielle (1) geteilt ist und ihre Teile (15,16) durch eine Mitnehmerkupplung (14) v/erbindbar sind, die ein Kupplungsspiel von mindestens 90 besitzt, u/o bei der Verstellantrieb (11,9) auf dem antriebeeitigen Teil (15) und das Antriebaritzel (18) für den Lamellentransport auf dem abtriebseitigen Teil (16) der Hauptantriebsuielle (i) sitzt.Für Fa. Helge GmbHDipl.-IngY U/olFJang K. Rauh PATENTANWALT74« 17122.8.7t
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7405171U true DE7405171U (de) | 1974-05-22 |
Family
ID=1301963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7405171U Expired DE7405171U (de) | Zwangläufig angetriebene Jalousie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7405171U (de) |
-
0
- DE DE7405171U patent/DE7405171U/de not_active Expired
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