DE7400913U - Handbremsbetätigungsvorrichtung mit Federkraft-Unterstützung - Google Patents
Handbremsbetätigungsvorrichtung mit Federkraft-UnterstützungInfo
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Description
■— 1 —
Handbremsbetätigungsvorrichtung mit Federkraft-Unterstützung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Handbremsbetätigungsvorrichtung
mit Federkraft-Unterstützung und einem auf einem Tragstück
schwenkbaren Handhebel mit einer vorgespannten Feder,welche mit einem Ende in der Nähe der Handhabe befestigt ist, und
hat die Aufgabe, eine derartige Vorrichtung möglichst raumsparend zu gestalten.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Feder mit ihrem anderen Ende an einem Führungshebel angreift, dsr nahe der Schwenkachse
des Handhebels auf diesem schwenkbar gelagert ist und sine Rolle
trägt, welche mit einer kurvenförmig gestalteten Außenkontur des Tragsbückes in Wirkungsverbindung steht» Durch diese Maßnahme
wird für die Unterstützungsfeder kein zusätzlicher Raum benötigt, so daß die Handbremsbetätigungsvorrichtung im Austausch gegen einen
vorhandenen Handbremshebel verwendet werden kann. Außerdem orgibt sich der Vorteil, daß die Wirkung der die Betätigungükraft
unterstützenden Federkraft den jeweiligen Gegebenheiten in einfacher Weise durch die WaM einer geeigneten Abrollkurve für die
federbelastete Rolle angepaßt werden kann. So ist eine optimale Ausnutzung der Federkraft immer möglich unabhängig vom Gesamt-Arbeitswinkel
des Handhebels. Die Wirkung der Federkraft kann so gesteuert werden, daß einerseits eine große Unterstützung
der Betätigungskraft bis zur Verdoppelung der Bremswirkung möglich ist, andererseits aber· bei der Schwenkbewegung des Handhebels
in Löserichtung keine nennenswerte Betätigunf<-kraft erforderlich
ist, weil die Feder durch die Reaktion der Gestängekraft wiodei gespannt wird.
Bei exnem vorteilhaften Ausführigsbeispiel der Erfindung ist
die Feder als Zugfeder ausgebildet und der Führungshebel zweiarmig. Hierdurch ergibt sich ein besonders /mter Wirkungsgrad
und eine besonders einfache Bauweise.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die sich an. die
Rollenlaufbahn anschließende Außenkontur des Tragstückes eine
Bl.
Verzahnung für den Eingriff eines aushebbaren Sperrhebels auf. Auch durch diese Maßnahme wird der geringe Raumbedarf gefördert
und der Handhebel ist in jeder Stellung feststellbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf ler Zeichnung
teilweise im Schnitt dargestellt.
Ein Handhebel 1 ist bei 2 auf einem gestellfesten Tragstück 5 schwenkbar gelagert. Zwei Bohrungen 12 sind am Tragstück
3 zur Befestigung angebracht. Eine vorgespannte Zugfeder 4-ist in der Nähe der Handhabe am Handhebel 1 befestigt und
greift mit ihrem anderen Ende an einem zweiarmigen Führungshebel
6 an, welcher bei 7 nahe der Schwenkachse 2 am Handhebel 1 schwenkbar gelagert ist. Er trägt eine Rolle 8,
welche mit einer kurvenförmig gestalteten Außenkontur des Tra&-
stückes 3 dadurch in Wirkungsverbindung steht, daß die Rolle
S durch die Federkraft gegen die Außenkontur gedrückt wird. Letztexe ist so ausgebildet, daß auf dem ersten Teil aes Schwenkweges
aus der gezeichneten Lösestsllung in die Bremsstellung die Rolle 8 zunächst konzentrisch zur Schwenkachse 2 des
Handhebels geführt wird, so daß sich die Vorspannung der Zugfeder 4 nicht ändert. Auf dem danach folgenden Teil des
Schwenkweges wird die Rolle 8 der Schwenkachse 2 angenähert, wobei sich die Vorspannung der Feder 4 vermindert und
die Feder über die Rolle und die Außenkontur des Tragstückes 3 ein die Betätigungskraft unterstützendes, d.h. im Uhrzeigersinn
vfirksames Drehmoment liefert. Je nach Gestaltung der Aussenkontur
kann die Federkraft-Unterstützung der Betätigungskraft früher oder später einsetzen. Zweckmäßig wählt man die
Anordnung so, daß die Federkraft erst nach dem sogenannten Lüftweg und etwa dem halben Spannweg bzw. ElastizJtätsweg des
Bremsgestänges wirksam wird, welches bei 11 an den Handhebel 1 angeschlossen wird. In diesem Fall ist zum Lösen der
Bremse keine 3etätigungskraft entgegen dem Uhrzeigersinn erxorderlich.
Der Hebel wird durch die bei 11 angreifende Reaktionskraft des Bremsgestänges in Löserichtung geschwenkt
und spannt dabei selbsttätig die Zugfeder 4, wobei die Rolle
Bl. 3
sich, von der Schwenkachse 2 entfernt bis sie ihren größten
Abstand auf dem konzentrischen Teil der Außenkontur am Tragstück
3 erreicht hat.
Es ist oft erforderlich, daß ein riandbremshebel in jeder Stellung
feststellbar ist. Zu diesem Zweck weist die sich an die Rollenlaufbahn anschließende Außenkontur des Tragstückes 3
eine Verzahnung 1o auf für den Eingriff eines am Handhebel 1 bei 13 gelagerten Sperrhebels 9. "Hieser ist über ein Gestänge
14 mit einem Schieber 15 an der Handhabe des Handhebels 1 verbunden und steht unter der Wirkung einer vorgespannten,
in der Handhabe angeordneten und hier nicht sichtbaren Druckfeder, welche ihn in Eingriff mit der Verzahnung
1o hält.
Aus der Zeichnung ist die raumsparende Konstruktion der Handbremsvorrichtung
gut ersichtlich.
Die Steuerung der Federunterstützung durch das beschriebene
Rollen-Kurvengetriebe macht ihre Wirkung unabhängig vom Gesamt-Arbeitswinkel
des Handhebels. Bei allen praktisch vorkommenden Gesamt-Arbeitswinkeln läßt sich das Arbeitsvermögen
der Feder 4 immer in dem gewünschten Maß ausnutzen, weil ihr Entspannungsweg durch die Form der Rollbahn am
Tragstück 3 beliebig gestaltet werden kann.
Claims (2)
1.) Handbremsbetätigungsvorrichtun, mit Federkraft-Unterstützung
und einem auf einem Tragstück schwenkbaren Handhebel mit einer vorgespannten Feder, welche mit einem Ende in der Nähe
der Handhabe befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (4) mit ihrem anderen Ende ι einem Führungshebel
(6) angreift, der nahe der Schwenkachse (2) des Handhebels (1) auf diesem schwenkbar gelagert ist und eine Rolle (8)
trägt, welche mit einer kurvenförmig gestalteten Außenkontur des Tragstückes (3) in V/irkungs verb indung steht.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (4) als Zugfeder ausgebildet un^. der Führungshebel
(6) zweiarmig ist.
3·) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sich an die Rollenlaufbahn anschließende Außeinkontur
des Tragstückes (3) eine Verzahnung (1o) für den Eingriff eines aushebbaren Sperrhebels (9) aufweist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7400913U true DE7400913U (de) | 1974-04-11 |
Family
ID=1300724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7400913U Expired DE7400913U (de) | Handbremsbetätigungsvorrichtung mit Federkraft-Unterstützung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7400913U (de) |
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0
- DE DE7400913U patent/DE7400913U/de not_active Expired
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