DE738457C - Zielkurspeiler mit pendelndem Minimumdiagramm - Google Patents

Zielkurspeiler mit pendelndem Minimumdiagramm

Info

Publication number
DE738457C
DE738457C DET55155D DET0055155D DE738457C DE 738457 C DE738457 C DE 738457C DE T55155 D DET55155 D DE T55155D DE T0055155 D DET0055155 D DE T0055155D DE 738457 C DE738457 C DE 738457C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
directional
target course
voltage
diagram
minimum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET55155D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Wilhelm Beuermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET55155D priority Critical patent/DE738457C/de
Priority to FR880233D priority patent/FR880233A/fr
Application granted granted Critical
Publication of DE738457C publication Critical patent/DE738457C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Zielkurspeiler mit pendelndem Minimumdiagramm Bei Zielkurspeilern wird meist durch abwechselnde Wirksamkeit zweier sich teilweise überlappender Richtempfangsdiagramme eine Leitlinie in Richtung der Fahrzeuglängsachse gebildet. Wenn der gepeilte Sender genau voraus- liegt, dann werden in den beiden Schaltperioden gleich große Empfangsspannungen aufgenommen, während bei Abweichen von dem durch den Sender vorgeschriebenen Zielkurs in einem der beiden Schaitzustände größere Empfangsspannungen erhalten werden als in der anderen, woraus Größe und Richtungssinn der Kursabweichung erkennbar werden.
  • Die Erfindung betrifft einen Zielkurspeiler für kurze und ultrakurze Wellen, der auch den Empfang getasteter Sender ermöglicht. Außer zur Peilung von solchen Sendern, die zwecks Nachrichtenübermittlung getastet sind, eignet sich dieser Empfänger besonders zum Ansteuern der gebräuchlichen UKW-Landebaken für Flugzeuge, die nach dem Wechseltastverfahren arbeiten. Bei diesen Baken wird, wie in Abb. I dargestellt ist, sendeseitig eine Leitlinie L durch zwei sich teilweise überlappende Richtstrahlungen S1 und S2 gebildet, die beispielsweise im Rhythmus der komplementären Morsebuchstaben E und T abwechselnd wirksam sind. Auf der Leitlinie wird dann Dauerstrich aufgenommen, während beim Abweichen des Empfängers nach einer Seite das E-Zeichen und beim Abweichen nach der anderen Seite das T-Zeichen wahrnehmbar hervortritt. Hierbei ergibt sich noch die Schwierigkeit, daß der Flugzeugführer nur seine Lage bezüglich des Leitstrahles kennt, jedoch nicht den Kurs, den er zur Verfolgung desselben einhalten muß. Wenn das Flugzeug daher auf seiner Bahn den Leitstrahl im Punkt P erreicht, dann wird der Flugzeugführer in Unkenntnis des richtigen Kurses K den Leitstrahl überfliegen und erst bei Wahrnehmbarwerden der anderen Seitenkennung wieder zurücksteuern. Auf diese Weise entsteht eine Zickzackbahn B, die natürlich unerwünscht ist. Um diese Zickzaekbahn zu vermeiden, ist es bereits bekannt, Leitstrahlsender mit Hilfe von Zielkurspeilern anzusteuern, welche Abweichungen von der Kursrichtung zum gepeilten Sender anzeigen.
  • Wenn mm getastete Sender nach dem für -die Zielkurspeilung üblichen Flimmerprinzip angesteuert werden sollen, muß die Umschaltfrequenz der empfangsseitig gebildeten Leitlinie wesentlich kleiner oder wesentlich größer als die Tastfrequenz des Senders sein, um Störungen der Zielkursanzeige durch die Sendertastung zu vermeiden. Die langsame Umschaltung ist jedoch bei großen Fahrgeschwindigkeiten nicht mebr brauchbar, weil die Anzeige zu träge wird. Bei hoher Umschaltfrequenz muß die Bandbreite des Empfängers groß gemacht werden, wodurch seine Störanfälligkeit steigt. Ferner bereitet die Herstellung von kapazitätsarmen und doch haltbaren Umschaltern bei sehr kurzen Wellen Schwierigkeiten, die insbesondere bei hoher Umschaltfrequenz hervortreten. Aus diesem Grunde sind die bekannten Flimmerpeiler mit Instrumentanzeige nicht ohne weiteres für die Anzeige getasteter Sender im Bereich sehr kurzer Wellen auszubilden.
  • Es sind auch bereits Flimmerpeiler bekannt, bei denen die in den beiden Schaltperioden aufgenommenen Empfangsspannungen oszillographisch derart aufgezeichnet werden, daß sie unterscheidbare Leuchtbilder hervorrufen, deren Größen miteinander vergleichen werden können. Hierbei werden zwar Fehlanzeigen bei der Peilung getasteter Sender vermieden, doch werden die Anzeigebilder durch die Sendertastung gestört, wodurch die Ablesung erschwert wird.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Zielkurspeiler für kurze und ultrakurze Wellen mit periodisch um die Fahrzeuglängsachse pendelndem Minimumdiagramm vorgeschlagen, der inslesonNdere zur Zielkurspeilung von getasteten UKW-Landebaken dienen soll und dessen Kennzeichen darin besteht, daß die gleichgerichtete Empfangsspannung der Richtantenne der ebenfalls gleichgerichteten Empfangsspannung einer ungerichteten Antenne gegengeschaltet wird, daß zusätzliche Mittel vorgesehen sind, die eine gegenseitige Amplitudenangleichung dieser Empfangsspannungen außerhalb des Minimumbereiches bewirken und daß die nach Gegenschaltung resultilerende Ausgangsspannung des Empfängers in Abhängigkeit von der Winkellage des Ri.chtdiagramms aufgezeichnet wird.
  • Bei der Erfindung wird durch die Versvendung des bei Zielkursp-eilern an sich bekannten, um die Fahrzeuglängsachse pendelnden Minimum diagramms die Umschaltung im Empfängereingangskreis vermieden. Um gleichzeitig einen störenden Einfluß einer gegebenenfalls vorhandenen Sendertastung auf die Anzeige weitgehend zu unterbinden, wird eine Kompensation der Empfangsspannungen außerhalb des Minimumbereiches des Richtdiagramms vorgenommen. Auf diese Weise wird, wie später noch erläutert wird, erreicht, daß nur noch die wenigen in den Minimumbereich fallenden Tastvorgänge stören und daß die Pendelung des Richtdiagramms wesentlich langsamer durchgeführt werden kann, als dies sonst im Hinblick auf die Sendertastung erforderlich wäre.
  • Die Erfindung soll nun unter Hinweis auf die Zeichnungen näher erläutert werden. Die Abb. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Anwendung für die Zielkurspeilung von Bakensendern.
  • Die Empfangsspannung der aus den beiden Linearantennen 1 und 2 bestehenden Richtantenne wird über den Übertrager 3 in den abgestimmten Eingangskreis des Empfängers 4 gekoppelt. Die Minimumrichtung des etwa doppelkreisförmigen Emp fangs diagramms dieser Richtantenne wird nach einem älteren Vorschlag durch periodische Änderung der elektrischen Länge der Verbindungsleitungen der Einzelantennen vor ihrer Zusammenschal -tung mit Hilfe der mechanisch gekoppelten Kondensatoren 5 und 6 in Pendelung versetzt.
  • Die Rotoren dieser Kondensatoren werden zu diesem Zweck von einem Motor 7 angetrieben.
  • Die Phasenregelglieder 5 und 6 können auch durch veränderbare Umwegleitungen, insbesonderte durch Posaunenschleber, gebildet werden.
  • Eine ungerichtete Antenne 8 ist an einen weiteren Empfänger g angeschlossen. Die beiden Empfänger und 9 sind vorzugsweise als Überlagerungsempfänger ausgebildet und mit einem gemeinsamen Oszillator 10 versehen.
  • Die verstärkte Zwischenfrequenz wird in den Stufen in und 12 gleichgerich-tet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird der Empfänger 9 gleichzeitig zur akustischen Anzeige der Bakenkennung benutzt. Die Gleichrichtung in der Stufe 12 erfolgt daher mit einer solchen Zeitkonstante, daß im Ausgang des Gleichrichters die im Tastrhythmus schwankende Bakenmodulation auftritt, die in einem akustischen Indikator 13 wahrnehmbar wird. Die Modulation der Bake wird in der nachfolgenden Stufe 14 nochmals gleichgerichtet, so daß ein im Tastrhythmus schwankender Gleichstrom entsteht. Dieser kann in bekannter Weise auch zur Steuerung eines Zuckanzeigeinstrumentes für die Bakenanzeige dienen. Mit gleicher Zeitkonstante wie die Stufe 14 arbeitet der Gleichrichter 11. Hinter dem Gleichrichter 11 liegt ein Amplitudenbegrenzer 15, der beispielsweise durch eine mit Gitterstrombegrenzung arbeitende Röhre gebildet sein kann und bewirkt, daß die nicht empfangsspannung von einer bestimmten Ein -gangsamplitude ab eine konstant bleibende Gieichspannung im Empfängerausgang liefert Die Aus,gangsgleichspannungen der Stufen 14 und 15 sind gegengeschaltet und liegen am Vertikalablenksystem einer Braunschen Röhre 16. Vom Motor 7 wird ferner ein Zeitabiei)kgerät 17 gesteuert, das den Oszillo graphenstrahl synchron mit der Pendelung der Richtcharakteristik in horizontaler Richtung über den Anzeigeschirm pendeln läßt.
  • Die Wirkungsweise der Erfindung soll nun unter Ztihilfenahme des in Abb. 3 dargestellten Diagramms erläutert werden. Der Kreis 18 bedeutet das Empfangs'diagramm der ungerichteten Antenne 8. Die Kurven 19 stellen einen Ausschnitt des etwa doppelkreisförmigen Empfangsdiagramms der Richtantenne I, 2 dar, welches durch den Amplitudenbegrenzer 15 die Form der voll ausgezogenen Kurve 20 erhält. L'er Amplitudenbegrenzer ist so eingestellt, daß außerhalb des eigentlichen Minimums die gleichgerichteten Empfangsspannungen der ungerichteten Antenne und der gerichteten Antenne letwa gleieben Wert besitzen und sich daher nach Gegenschaltung aufheben oder zumindest stark schwächen. Die Pendelung des Minimums erfolgt in dem von den Linien 21 und 22 teingeschlossenen Winkelbereich. Durch die Gegenschaltung der gleichgerichteten Ausgangsspannungen der beiden Empfänger wird aus dem Minimum lein scharfes Maximum, das am Schirm des Oszillographen als Spitze angezeigt wird. Wenn. der gepfeilte Sender genau voraus liegt, dann verhält man das in Abb. 4a dargestellte Schirmbild 23, dessen Spitze an einer Skala 24 die richtige Zielkurslage lerkennen läßt. Bei Abweichen von dieser Kursrichtung wandert das oszillographische Bild nach der entsprechenden Seite, und seine Spitze 25 läßt an der Skala 24 Größe und Richtungssinn der Kursabweichung erkennen.
  • Wenn nun der gepeilte Sender zwischen dem Wert Null und einem bestimmten Maxitalwert getastet ist, dann bleiben die geraden Teile 27 des Anzeigebildes unverändert lerhalten. Wenn die Tastung gerade bei Durchlaufen durch das Minimum erfolgt, dann verschwindet zwar die Anzeigespitze 23, do,ch ist die Wahrscheinlichkeit, daß auch beim nächsten Minimumdurchgang wieder eine Tastpause vorhanden ist, gering, so daß bei hinreichend rascher Pendelung das Ausfallen einiger Minimumanzeigen während der einzelnen Pendelungen nicht m'ehr erkennbar wird.
  • Es ist in diesem Zusammenhang zweckmäßig, Mittel vorzusehen, die eine Änderung der Phase und/oder der Frequenz der Pendelung gestatten, um zu vermeiden, daß die Pendelung bei periodischer Sendertastung zufällig gerade mit der Tastperiode und deren Phase übereinstimmt Wichtig ist, daß nur der Minimumdurchgang eine Anzeigespitze liefert, wärrend die Tastung selbst auch bei nicht völliger Kompensation der beiden gleichgerichteten Empfangsspannungen außerhalb des Mimmums keine mit dieser Anzeige vergleichbaren Sehirmbilder ergibt, so daß die Tastung des Senders keine Fehlablesung verursachen kann. Wenn die Sendertastung nicht zwischen Null und {einem Maximalwert schwankt, sonden zwischen zwei von Null verschiedenen Werten, wie dies bei Bakensendern der Fall ist, dann bleibt die Linie 27 nicht mehr genau erhalten, doch liefert die Differenzspannung in den Tastperioden so geringe vertikale Ablenkungen des Oszillographenstrahles, daß eine Verwechslung mit den für die Anzeige auszuwertenden Spitzen der Kurve nicht zu befürchten ist.
  • In Abb. 4b ist noch dargestellt, daß man für die Anzeige auch die tonfrequente Ausgangs'spannung des Empfängers verwenden kann. In diesem Fall fällt der Gleichrichter I4 in Abb. 2 fort, und der Gleichrichter 11 arbeitet mit der gleichen Zeitkonstante wie der Gleichrichter 12. Man verhält dann das bezüglich der Zeitachse symmetrische Anzeigebild 26.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. 5 dargestellt. Hier besteht die Richtantenne aus einem vom Motor 7 mechanisch in Pendelung versetzten H-Adcock oder Rahmen 27, der im Eingang des Empfängers 4 liegt. Ein weiterer Empfängerg ist wieder an eine ungerichtete Antenne 8 angeschlossen. Die Empfänger 4 und 9 sind wie im vorhergehend beschriebenen Beispiel als Überlagerungsempfänger mit einem gemeinsamen Oszillator 10 ausgebildet. Im Ausgang des Empfängers 4 liegt ein Gleichrichter 28, der einen Ausgangskreis mit großer und 1 einen solchen mit kleiner Zeitkonstante besitzt. Die im Kreis mit großer Zeitkonstante erhaltene Richtspannung dient zur selbsttätigen Verstärkungsregelung für den der ungerichteten Antenne zugeordneten Empfängerteil in einer Stufe 29, während die im Kreis mit kleiner Zeitkonstante erhaltene niederfrequente und im Tastrhythmus schwankende Modulationsspannung der Bake einer Glimmröhre 33 zugeführt wird. Die Ausgangsspannung der Stufe 29 wird ebenfalls im Gleichrichter 30 mit kleiner Zeitkonstante gleichgerichtet, so daß auch hier die niederfrequente Modulation der Bake erhalten wird, deren Amplitude jedoch durch die automatische Verstärkungsregelung in den Pendelbereichen außerhalb des Minimums an die Amplitude der Richtempfangsspannung angepaßt ist. Diese Modulationsspannung wird zur Kompensation der Tastung über einen Übertrager 32 in den Ausgangskreis des Gleichrichters 28 eingeführt und wirkt ebenfalls auf die Glimmröhre 33.
  • Die Glimmröhre ist auf einem Zeiger befestigt, oder durch den Motor 7 synchron mit der Pendelung der Richtantenne 27 über einer Skala 34 in Pendelung versetzt wird. Die Be triebsdaten der Glimmröhre sind so gewählt, daß diese nur bei den durch den Minimumdurchgang verursachten Spannungsspitzen zündet, während etwa vorhandene Restspannungen, die durch die Tastung entstehen, keine Anzeige bewirken. Hierdurch wird erreicht, daß die Glimmlampe während der Wendelung jeweils nur in einer solchen Lage aufleuchtet, die der Kurslage des Fahrzeuges bezüglich des Bakensenders entspricht.
  • Die dargestellten Ausführungsbeispiele erschöpfen natürlich die Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung nicht. Eine zweckmäßige Abänderung der Erfindung besteht z. B. darin, daß die glelichge'ricbteten und gegengeschal teten Ausgangsspannungen in den beiden Pendelhälften des Richtdiagramms mit verschiedener Polarität auf ein Anzeigeinstrument gegeben werden, das wie bei der üblichen Flimmerpeilung die Differenz der Energieinhalte des Ausgangszeichens anzeigt. Die Umschaltung im Ausgangskreis des Empfängers bereitet natürlich keine Schwierigkeiten, da es sich hierbei um niederfrequente Spannungen oder Gleichspannungen handelt.

Claims (8)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Zielkurspeiler für kurze und ultrakurze Wellen mit periodisch um die Fahrzeuglängsachse pendelndem Minimumdiagramm, insbesondere zur Zielkurspeilung von getasteten UKW-Landebaken, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichgerichtete Empfangsspannung der Richtantenne der ebenfalls gleichgerichteten Empfangsspannung einer ungerichteten Antenne gegengeschaltet wird, daß zusätzliche Mittel vorgesehen sind, die eine gegenseitige Amplitudenausgleichung dieser Empfangsspannungen außerhalb des Minimumbereiches bewirken, und daß die nach der Gegenschaltung resultierende Ausgangsspannung des Empfängers in Abhängigkeit von der Winkel lage des Richtdiagramms aufgezeichnet wird.
  2. 2. Zielkursp'eiler nach Anspruchs, dadurch gek.ennzeichnelt, daß die gegenseitige Amplitudenanglei chung der gerichteten und der ungerichteten Empfangsspannung mit Hilfe eines Amplitudenbegrenzers im Zuge des an die Riditantenne angeschlossenen Empfängers erfolgt.
  3. 3. Zielkurspeiler nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Amplitudenangleichung der gerichteten und der ungerichteten Empfangsspannung mit Hilfe einer verzögert arbeitenden Verstärkungsregelung der ungerichteten Empfangsspannung durch die gerichtete Empfangsspannung erfolgt.
  4. 4. Zielkurspeiler nach Anspruch I und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelung des Richtdiagramms bei Verwendung einer aus gegengeschalteten Einzelantennen bestehenden Richtantenne auf elektris,chem Wege durch kontinuierliche Änderung der elektrischen Länge der Verbindungsleitungen mit Hilfe von Phasenschiebern, vorzugsweise von veränderbaren Umwegleitungen (Posaunenschiebern), erfolgt.
  5. 5. Zielkurspeiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz oder die Phase der Pendelbewegung des Minimumdiagramms veränderbar ist.
  6. 6. Zielkurspeiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung von Überlagerungsempfängern mit gemeinsamem Oszillator zur Aufnahme der gerichteten und der ungerichteten Empfangsspannung.
  7. 7. Abänderung des Zielkurspeilers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichgerichteten und gegengeschalteten gerichteten und ungerichteten Empfangsspannungen in den beiden Pendelhälften des Richtdiagramms mit verschiedener Polarität auf ein die Differenz der Empfangsenergien in den beiden Pendelhälften anzeigendes Meßinstrument geschaltet werden.
  8. 8. Zielkurspeiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Ausgang des an die ungerichtete Antenne angeschlossenen Empfängers ein optischer oder akustischer Indikator liegt.
DET55155D 1941-03-22 1941-03-22 Zielkurspeiler mit pendelndem Minimumdiagramm Expired DE738457C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET55155D DE738457C (de) 1941-03-22 1941-03-22 Zielkurspeiler mit pendelndem Minimumdiagramm
FR880233D FR880233A (fr) 1941-03-22 1942-03-16 Radiogoniomètre de vol au but pour ondes courtes et ultra-courtes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET55155D DE738457C (de) 1941-03-22 1941-03-22 Zielkurspeiler mit pendelndem Minimumdiagramm

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE738457C true DE738457C (de) 1943-08-16

Family

ID=7564478

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET55155D Expired DE738457C (de) 1941-03-22 1941-03-22 Zielkurspeiler mit pendelndem Minimumdiagramm

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE738457C (de)
FR (1) FR880233A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR880233A (fr) 1943-03-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1123718B (de) UEbertragungsanlage zur Troposphaerenverbindung mit Ultrakurzwellen
EP0355336A1 (de) Radarsystem zur Positionsbestimmung von zwei oder mehreren Objekten
DE738457C (de) Zielkurspeiler mit pendelndem Minimumdiagramm
DE755781C (de) Verfahren zur eindeutigen Kenntlichmachung der einzelnen Leitzonen einer Vierstrahlbake
DE714156C (de) Empfangsanordnung fuer Drehfunkfeuer
DE3142438C1 (de) Optische Sende- und Empfangseinrichtung mit Überlagerungsempfang
DE920729C (de) Verfahren und Anordnung zur Leitstrahlfuehrung, insbesondere zur Leitstrahllandung, von Luftfahrzeugen
DE1808449A1 (de) Sichtfunkpeiler
DE911275C (de) Empfaenger zur UEberwachung von Frequenzbaendern
DE1101537B (de) Funkempfaenger zur Azimutbestimmung
DE973097C (de) Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung der Entfernung und/oder der radialen Geschwindigkeitskomponente von reflektierenden Objekten mit Hilfe hochfrequenter Schwingungen von periodisch veraenderter Frequenz
DE700448C (de) Einrichtung zur Ferneinstellung eines UEberlagerungsempfaengers
DE767402C (de) Anordnung zur Kollisionsverhuetung im Luftverkehr
DE973560C (de) Verfahren zur Kontrolle der Anzeige einer Zweiweg-Peilanlage
DE889616C (de) Bakensender, bei dem zwei verschieden gerichtete, sich ueberlappende Strahlungen ausgesandt werden
DE707842C (de) Verfahren zur Durchfuehrung von Blindlandungen von Luftfahrzeugen
DE958210C (de) Einrichtung zur Selbststeuerung eines Flugkoerpers auf einer vom Erdboden ausgehenden Leitgeraden
DE713142C (de) Peilempfaenger mit optischer Anzeige
DE622615C (de) Sendeverfahren zur Leitung der Nebellandung von Flugzeugen
DE2411870C3 (de) Verfahren und Einrichtung zur Blindlandung eines Flugzeuges
DE628763C (de) Peileinrichtung mit zwei gleichartigen, getrennt abstimmbaren Empfangsantennen
DE727162C (de) Selbstanzeigender Zielkurspeiler
DE763431C (de) Einrichtung zur drahtlosen Richtungsbestimmung
AT141656B (de) Verfahren zur Richtungsbestimmung ungerichtet arbeitender drahtloser Hochfrequenzsender.
DE881222C (de) Verfahren zum Leiten von Fahrzeugen, beispielsweise von Flugzeugen