DE738232C - Vorrichtung zum Beseitigen des Fahrstaubes an Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum Beseitigen des Fahrstaubes an Windschutzscheiben von KraftfahrzeugenInfo
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Description
- Vorrichtung zum Beseitigen des Fahrstaubes an Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen Vorrichtungen zum Aufbringen von Flüs:sygkeiten auf die- Windschutzscheibe zwecks Verhinderung des Beschlagens und zur Sichtverbess:erung für die Wageninsassen sind in verschiedenen Ausführungen biekanntgm@rorden.
- Bei einer- dieser Vorrichtungen wird z. B. Glycerin oder eine andere nicht gefrierende Flüssigkeit durch einen Schwatn.mgummi dem Scheibenwischer zugeführt, um so .durch Benetzen der Scheibe das Ansetzen von 'Eis während der Fahrt zu verhindern. Eine solche Ausführung ist für die Verwendung als Sicheibenreiniger, d. h. zum Beseitigen des Fahrstaubes oder des aus nassen Straßen niedergeschlagenen feinen Schmutzes mittels Wasser, ungeeignet, da bei Temperaturen um o° C die Windschutzscheibe und der poröse °Schwarnm infolge der Fahrgesichwindigkeit wesentlich niedere Temperaturen haben und so die Wassertropfen sowohl auf der Scheibe als auch in der Zuleitung zum Schwammgu@mmi bzw. in diesem selbst .zum Gefrieren gebracht werden. Auch hinsichtlich der Bedienung der erwähnten Vorrichtung zeigen sich insofern Mängel, als der Flüssigkeitsbehälter mir nach vorangegangenem Ablösen .des Zuleitungsschlauches ganz abgenommen werden kann und für die Zufuhr der Flüssigkeit ein besonderes Nadelventil verstellt werden muß. Die Ausführung kann auch nicht ohne weiteres für bereits vorhandene Scheibenwischer zur Anwendung kommen, verlangt vielmehr im Einzelfalle das Anbringen einer besonderen Schlauchleitung zu dem für diesen Zweck neu gestalteten Schwammgummi.
- Weiter ist eine Vorrichtung zum Benetzen von Windschutzscheiben mit nicht gefrierender Flüssigkeit bekannt, bei der der Behälter außerhalb des Führerraumes - auf dem vorderen, oberen Karosseri@equerrahmen unmittelbar über der Windschutzscheibe befestigt ist. Aus den ob:enerwähnten Gründen eignet sich auch diese Vorrichtung nicht für die Verwendung von Wasser zum Reinigen der Scheibenfläche, und sie hat den weiteren Nachteil, daß sie nicht vom Wageninnern aus während der Fahrt bedient werden kann, vielmehr muß -der Wagenführer jedesmal das Fahrzeug anhalten, wenn @er das die Zuleitung .der Flüssigkeit regelnde Ventil bedienen und die Tropfröhre mehr oder weniger der Scheibe nähern will.
- Bei einer anderen bekannten Vorrichtung ist in der vorderen Verdeckquerleisteeine gegen die Scheibe abgebogene Röhre drehbar befestigt, und die Zufuhr der aufzutragenden, nicht gefrierenden Flüssigkeit geschieht durch einen Gummiballon, der vorm Führersitz aus zusammengedrückt werden ruß, um eine entsprechende Menge Flüssigkeit an die Scheibe abzugeben. Auch dieser Ausführung haften die eingangs erwähnten Mängel an mit dem weiteren Nachteil, daß der Gummiballon zwecks Verhinderung dies selbsttätigen Auslaufens von Flüssigkeit nur teilweisse angefüllt werden kann und zum Wiederauffüllen das Fahrzeug jedesmal angehalten werden ruß.
- Indessen sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen der Flüssigkeitsbehälter innerhalb des Verdecks durch einen Bajonettverschlußa befestigt und unmittelbar von dem Führersitz ],zeit aus abnehmbar durch Röhren ist und teils bei auf denen das die Scheiben- Flüssiginnere, teils auf die Außenfläche aufgetragen wird. Diese Ausführungen haben den Nachteil, daß sie nicht ohne weiteres für jeden Scheibenwischer verwendet werden können, vielmehr dieser .erst dazu passend gemacht und mit einem schwammartigen Verteiler versehen werden ruß.
- Bei einer weiteren bekannten Ausführung ist ein Flüssigkeitshehälter durch Rohrschellen am inneren Verdeckrahm.en festgemacht, wobei die Zuleitung durch nach außen vor die Scheibe führende Röhren von der Betätigung eines Schraubventils abhängig gemacht ist. Auch diese Vorrichtung zeigt den Mangel, daß die Abnahme und das Wiederauffüllen des Flüssigkeitsbehälters nur bei angehaltenem Fahrzeug möglich sind.
- Von den genannten Einrichtungen unterscheidet sich der Gegenstand@der Erfindung in vorteilhafter Weise dadurch, da:ß der durch Schwenkung den'Wasserzulauf regelnde-Flüssigkeitsbehälter mit seinem Wass@eraustrittsrohr in einer im Verdeck-rahmen drehbar angeordneten Hohlschraube gelagert ist, die mit einer den Flüssigkeitsbehälter umfassenden Halteklammer fest verbunden ist, wobei sein Sprengring auf der Hohlschraube zwischen Rahmen und Halteklammer den Flüssigkeitsbehälter in den einzelnen Gebrauchsstellungen sichert. Ein weiterer Vorteil -wird darin gesehen, daß der Flüssigkeitsbehälter zum Zwecke der Wiederauffüllung bequem aus der Halteklammer heraus in das Wageninnere abgezogen werden kann, ohne dabei, auch beim Einschieben des vollen Behälters, Flüssigkeit zu verlieren oder das Fahrzeug anzsuhalten.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in vier Abbildungen dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Anordnung, Abb. 2 den Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i, etwas vergrößert, Abb.3 und q. die beiden von außen gesehenen Betriebsendstellungen des Behälters, wobei die strichpunktierte Stellung der Abb. 3 eine Mittelstellung zeigt.
- Die Vorrichtung besteht aus dem zweckmäßig zylindrischen Wasserbehälter a mit Einfüllstutzenz und der am Behälterboden angebrachten Tropfröhre e, deren äußeres Ende über der Bewegungsbahn des Scheibenwischers in vor der Windschutzscheibe u, liegt. Der Wasserbehältertt ist in axialer Richtung in einer ihn teilweise umgebenden Haltehlammer i leicht abziehbar gelagert. Die Halteklammer i ist mit einer Hohlschraube d versehen, die in den Verdeckrahmen :e eingeschraubt und durch eine Mutter f und Gegenmutter in bekannter Weise gesichert sowie durch Zwischenlagerung eines Sprengringesg zwischen Rahmen und Halteklammer sperrig gehalten wird. An ,geeigneter Stelle des Behälterbodens ist ein Luftloch n vorgesehen, das den selbsttätigen Austritt des Wassers durch die Röhre c ermöglicht. Dieses Luftloch n liegt in der untersten Schwenklage und bei nahezu vollem Behälter so weit über dem Wasserspiegel, daß, wenn das Austrittsrohre und .das Luftloch tt, waagerecht gesehen, in gleicher Höhe liegen, das Wasser weder durch das Austrittsrohr nach außen noch durch das Luftloch nach innen austreten kann.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Nachdem der Behältera bis nahe an die waagerechte Verbindungslinie der Wasserröhre c und des Luftloches u mit Wasser gefüllt ist, wird er in dieser Stellung (Abb.3, ausgezogene Figur) mit seiner Tropfröhre c axial in die Halteklammer r.' eingeschoben. Sollte sich nun während der Fahrt, beispielsweise durch die Einwirkung eines vorausfahrenden Fahrzeuges und bei nasser Straße, schmutziger Fahrstaub auf der Windschutzscheibe niederschlagen, der dem Fahrzeugführer die weitere sichere Lenkung des Wagens unmöglich macht, so verdreht der Lenker oder eine neben ihm mitfahrende Person den Behälter a samt der Halteklammer i bzw. die Hohlschraube d ein wenig nach oben (Abb.3), wodurch das Reinigungswasser tropfenweise über dem Scheibenwischer austritt, der nunmehr die Scheibe klar durchsichtig macht.
- Ist dies geschehen, so kann der Behälter zwecks Wasserersparnis wieder ein wenig zurückgedreht werden. Dies läßt sich bequem ohne Anhalten des Fahrzeuges bewerkstelligen. Wenn sich der Behälters entleert haben sollte, so wird er in das Wageninnere herausgezogen, wieder angefüllt und in die Hohlschraubed :eingesteckt, so daß er sofort wieder betriebsbereit ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Beseitigen des Fahrstaubes an Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen mit einem dem Scheibenwischer Flüssigkeit zuführenden und im Verdeckrahmen schwenk- und abnehmbar gelagerten Behälter, dadurch gekennzeichnet, .daß der durch Schwenkung den Wasserzulauf regelnde Flüssigkeitsbehälter (a) mit seinem Wasseraustrittsrohr (c) in einer im Verdeckrahmen(e) @ drehbar angeordneten Hohlschraube (d) gelagert ist, die mit einer den Flüssigkeitsbehälter (a) umfa.ssenden Halteklammer (i) fest verbunden ist, wobei ein Sprengring (,g) auf der Hohlschraube (d) zwischen Rahmen (e) und Halteklammer (i) den Flüssigkeitsbehälter (a) in den einzelnen Gebrauchsstellungen sichert, so daß der FlüssIgkeitsbehälter (a) zwecks Wiederauffüllung aus der Halteklammer (i) heraus ins Wageninnere abgezogen werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB187581D DE738232C (de) | 1939-06-04 | 1939-06-04 | Vorrichtung zum Beseitigen des Fahrstaubes an Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB187581D DE738232C (de) | 1939-06-04 | 1939-06-04 | Vorrichtung zum Beseitigen des Fahrstaubes an Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE738232C true DE738232C (de) | 1943-08-06 |
Family
ID=7010490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB187581D Expired DE738232C (de) | 1939-06-04 | 1939-06-04 | Vorrichtung zum Beseitigen des Fahrstaubes an Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE738232C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942010C (de) * | 1947-02-05 | 1956-04-26 | Trico Products Corp | Windschutzscheiben-Waschvorrichtung |
| DE957628C (de) * | 1957-01-17 | Trico Products Corporation, Buffalo, N. Y. (V. St. A.) | Windschutzscheiben-Waschvorrichtung für Kraftfahrzeuge |
-
1939
- 1939-06-04 DE DEB187581D patent/DE738232C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE957628C (de) * | 1957-01-17 | Trico Products Corporation, Buffalo, N. Y. (V. St. A.) | Windschutzscheiben-Waschvorrichtung für Kraftfahrzeuge | |
| DE942010C (de) * | 1947-02-05 | 1956-04-26 | Trico Products Corp | Windschutzscheiben-Waschvorrichtung |
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