DE736804C - Schaltanlagen - Google Patents

Schaltanlagen

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Publication number
DE736804C
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DE
Germany
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glass
container
jacket
switchgear
housed
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Expired
Application number
DES137083D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Stockinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

  • Schaltanlagen In elektrischen Schaltanlagen ist es in vielen Fällen erforderlich, den Raumbedarf auch bei hohen Spannungen möglichst gering zu halten. In diesem Zusammenhang sind bereits Vorschläge gemacht worden, die einzelnen spannungführenden Teile, Sammelschienen usw. einer Anlage innerhalb eines Metallmantels anzuordnen, wobei der Innenraum mit Druckgas gefüllt wird, um bei hohen Spannungen mit geringen Abständen auszukommen. Um die Sicherheit solcher Anlagen zu erhöhen, ist weiter vorgeschlagen worden, innerhalb dieser Anlagenteile, die gewissermaßen Druckgaskabel darstellen, zwischen dem spannungführenden Leiter und dem geerdeten Metallmantel Zwischenlagen aus Papier oder Preßstoffolien einzubringen.
  • ` Sowie bei einer solchen Anlage infolge einer Undichtigkeit der Druck absinkt, wird die Durchschlagfestigkeit des Gases ganz erheblich herabgesetzt, so daß ein Durchschlag zwischen den spannungführenden Leitern und Erde eintritt.
  • Nach der Erfindung kann in dieser Hinsicht eine erhebliche Verbesserung erreicht werden, indem der Mantel derartiger Dluckgashochspannungsanlagen nicht, uze bisher, aus Metall, sondern aus Glas ausgeführt wird. Es bietet hierbei heute keine Schwierigkeit, dem Glas die für die beherrschend auftretenden Druckbeanspruchungen erforderliche mechanische Festigkeit zu geben. Außerdem ist aber die Möglichkeit gegeben, die Dichtigkeit derartiger Behälter erheblich höher zu machen, als dies bei Metallgefäßen möglich ist, so daß Gasverluste praktisch nicht mehr eintreten. Hierbei ist auch die Möglichkeit gegeben, die einzelnen Anlageteile durch Aneinanderschmelzen gasdicht zu verbinden. Die Durchschlagfestigkeit, die durch Anwendung eines Druckes von beispielsweise 15 bis 2o Atm. schon sehr groß gemacht ist, kann weiter noch dadurch gesteigert werden, daß, wie für andere Zwecke bereits vorgeschlagen wurde, zwischen dem Mantel des Behälters und den spannungfülirenden Teilen Isolierzwischenlagen in geeigneten Abständen eingelegt werden. Mit Vorteil können die Isolierzwischenlagen gewellt ausgeführt werden, derart, daß sie ohne besondere Abstandhalter die erforderlichen Abstände voneinander einhalten. Mit besonderem Vorteil wird die gesamte Anlage oder wenigstens ein großer Teil als ein zusammenhängender Hohlbehälter ausgeführt, der durch einen gemeinsamen Einführstutzen unter Druck gesetzt wird. Der Stutzen wird sodann geschmolzen, wobei der Druck während dieses Zerschmelzens in dem den Stutzen außen umgebenden Raum zunächst wenigstens gleich oder höher als der Druck innerhalb der Anlage gehalten wird, so daß, ähnlich wie bei dem Zuschmelzen von Vakuumgefäßen, bei der Erwärmung des Zuführungsstutzens dieser von selbst nach innen zusammengedrückt wird und vollständig dicht zuschmilzt. Ein besonderer Vorteil besteht weiter darin, daß ein Glasmantel in der für die mechanischeBeanspruchungerforderlichen Stärke eine sehr hohe Durchschlagfestigkeit hat, so daß auch in den Fällen, in denen etwa infolge einer Beschädigung ein Druckabfall in der Anlage eintritt, der Glasmantel seinerseits der Betriebsspannung noch durch gewisse Zeit hindurch standzuhalten vermag, so daß also der Betrieb noch kurzzeitig fortgesetzt werden kann, also Betriebsstörungen vermieden werden können. Mit besonderem Vorteil kann der Glasmantel wenigstens an der Außenseite metallisiert werden, wobei dieser Metallüberzug, ebenso wie bisher der Metallmantel derartiger Anlagen, geerdet werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltanlagen, bei denen die spannungführenden Teile innerhalb eines Behälters untergebracht sind. innerhalb dessen zur Erhöhung der Durchschlagfestigkeit Druckgas eingefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der 'Mantel des Behälters aus Glas besteht.
  2. 2. Schaltanlagen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenoberfläche des Glasbehälters metallisiert und geerdet ist.
  3. 3. Schaltanlagen nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Glasmantel und dem spannungführenden Teil an sich bekannte Zwischenlagen aus Isolierstoff untergebracht sind. .M. Verfahren zum Anschluß von unter Druck stehenden Glasbehältern, insbesondere für Druckgasanlagen nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß während des Abschmelzvorganges an dem den Einführungsstutzen außen umgebenden Raum vorübergehend ein Druckaufrechterhalten wird, der gleich oder größer als der Druck innerhalb des Glasbehälters ist.
DES137083D 1939-05-16 1939-05-16 Schaltanlagen Expired DE736804C (de)

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