DE736726C - Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftwagen - Google Patents

Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftwagen

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DE736726C
DE736726C DED77966D DED0077966D DE736726C DE 736726 C DE736726 C DE 736726C DE D77966 D DED77966 D DE D77966D DE D0077966 D DED0077966 D DE D0077966D DE 736726 C DE736726 C DE 736726C
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DE
Germany
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latch
lock
door lock
movement
sliding shoe
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Expired
Application number
DED77966D
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English (en)
Inventor
Anton Diemer
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/22Rectilinearly moving bolts

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • TürschIoß, insbesondere für Kraftwagen Die Erfindung betrifft ein Türschloß, insbesondere für Kraftfahrzeug- und ändere in der Schließlage unter federnder Spannung stehende Türen, bei dem die Falle neben der Vorschubbewegung noch eine Querbewegung macht. Durch diese Doppelbewegung der Falle soll erreicht werden, daß auch bei verzogenen oder in der Schließlage unter Spannung stehenden Türen beim Schließen der Fallenkopf leicht in das Schließblech oder hinter den Schließkloben treten kann, schon ehe die Tür vollständig in den Rahmen eingeführt ist, so daß die Türen nicht zugeschlagen zu werden brauchen. Da jedoch bei den bekannten Bauarten die Falle beide Bewegungen gleichzeitig ausführt, wird die angestrebte Wirkung nicht immer oder doch nicht stets -mit Sicherheit erreicht, da es, insbesondere bei Fallen mit reinem Federvorschub, vorkommen kann, daß der Fallenkopf nur mit der Spitze oder ungenügend tief in das Schließblech oder hinter den Schließkloben tritt und sich dann dort infolge der stärken Reibung und Pressung festklemmt. Die Tür kann dann bei der geringsten Erschütterung oder Verwindung wieder-aufspringen.
  • Dieser Mangel wird nach der Erfindung behoben durch eine derartige Verbindung des Türdrückers mit der Falle, daß die beiden Bewegungen nur nacheinander ausgeführt werden, und zwar in der Weise, daß beim Öffnen des Schlosses die Falle zunächst nur die Querbewegung macht und erst nach deren Beendigung ins Schloß zurückgeht, während umgekehrt beim Schließen die Falle zuerst die Vorschubbewegung und dann nach deren Abschluß die ein weiteres Hineinziehen der Tür in den Rahmen hervorrufende Querbewegung ausführt., Einige Ausführungsbeispiele nach der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Ansicht des Schlosses in Schließstellung bei abgehobenem Deckblech. Abb. 2 bis ¢ verschiedene Fallenstellungen im Querschnitt nach Linie 1-I der Abb. i. Die Schloßfalle a ist in der Kammer b des Schloßgehäuses c in waagerechter Richtung geführt und besteht aus einem gegen die Schloßrückwand d zu gewölbten Kopf e, einem passend in der Kammer b laufenden walzenartigen Teil/ und einem diese beiden Teile verbindenden Steg g. Der Steg ä ist schwächer als die Teile e und f und liegt mit seiner Vorderfläche mit der ebenen Fläche des Fallenkopfes e in einer Ebene, so daß zwischen der Rückseite des Stegs und der Schloßrückwand ein Spalt entsteht, durch den ein auf einen Vierkant aufgesetzter und durch einen Drücker k ver drehbarer Nußarm i hindurchgreift. Eine Feder k sucht den Arm i nach dem Stulp zu Segen den Anschlag l am Schloßgehäuse zu drücken, während der entgegengesetzt gerichtete Ausschlag des Armes i durch einen anderen Anschlag in begrenzt ist. Der Fallenvorschub wird durch eine Feder n hervorgerufen.
  • In dem Fallensteg g ist eine längliche Ausnehmung o vorgesehen, in die die Wölbung des Fallenkopfese mit ihrer Schrägflächep hineinläuft und in die ein Gleitschuh q mit einer Nase r und Rollen s eindringen kann. Der Gleitschuh hat eine Aussparung t, in die der Kopf des Nußarmes i hineingreift. Gegen die Vorderfläche des Fallenkopfes e drückt eine Blattfedern, die bestrebt ist, den Fallenkopf gegen die Schloßwand d zu drücken.
  • Bei vollständig geschlossener Tür haben die Schloßteile die in Abb. i und 2 ersichtliche Lage. Die Rollen s sind hinter die Schrägfläche p des Fallenkopfes getreten und drücken den Fallenkopf gegen die Schließrast des Schließklobens v. Dadurch wird die Tür fest beispielsweise gegen Spannpolster w im Türrahmen gedrückt. Die Wölbung des Fallenkopfes ist so gewählt, daß die Rollen s in der Schließstellung zwischen zwei annähernd parallelen Flächen liegen und also die Vorrichtung in der Schließlage selbsthemmend ist.
  • Beim Niederdrücken des Türdrückers lt wird der Gleitschuh g nach hinten geschoben, wobei die Falle unter der Wirkung der Federn um die Achse ihres walzenartigen Teils/ schwingt, bis endlich der Fallenkopf mit seiner Wölbung an der Schloßrückwand anliegt und der Gleitschuh am walzenartigen Teil/ der Falle anliegt. Der Nußarm i ist jetzt aus der Stellung I in die Stellung II gerückt (Abb. i), und die Falle liegt lose hinter der Schließrast des Sperrklobens v (Abb. 3).
  • Beim weiteren Niederdrücken des Drükkers h verschiebt sich der Gleitschuh q weiter nach hinten und nimmt die Falle in gleicher Richtung mit, so daß sie entgegen ihrer Federn aus dem Schließkloben herausgezogen wird und die Tür geöffnet werden kann (Abb. q.). Während des zweiten Teils der Fall.enbewegung ist der Arm! von der Stellung 1I in die Stellung 111 der Abb. i gerückt. ` Beim Schließen des Schlosses wird umgekehrt die Falle zunächst durch ihre Federn nur an der Schloßrückwarid entlang nach dem Stulp zu vorgeschoben, so daß sie unter allen Umständen ihren vollen Vorschub hinter den Schließkloben v macht. Danach wird die Falle durch weiteres Vorschieben des Nußarmes i verschwenkt und in die in Abb. 2 ersichtliche Lage gebracht. Die Schwenkbewegung des Armes i, die an sich bereits durch die Feder/, hervorgerufen wird, kann notfalls durch Hochdrücken des Drückersh von Hand unterstützt werden.
  • Die Rollen s können gegebenenfalls auch etwas versetzt zueinander am Gleitschuh gelagert werden, beispielsweise derart, daß eine Rolle nur an der Fallenschrägbahn, die beiden anderen dagegen nur an der Schloßrückwand anliegen, damit die Rollen keine gleitende Bewegung machen müssen, sondern auf ihren Anlageflächen abrollen können.
  • Die Schrägbahn für die Schwenkbewegung der Falle braucht natürlich nicht unbedingt am Fallenkopf vorgesehen zu werden, sondern sie kann ebenso an der Schloßrückwand angebracht werden. Sie braucht auch nicht geradlinig zu verlaufen, sondern kann beispielsweise bei unmittelbarer Beeinflussung durch den Arm i in einem Kreisbogen sich erstrecken. Auch kann an Stelle einer Scbrägbahn zum Erzeugen der Fallenquerbewegung auch ein anderes geeignetes Mittel, z. B. ein Kniehebel, vorgesehen werden. Wesentlich ist jedoch immer, daß die beiden Fallenbewegungen getrennt voneinander ausgeführt werden.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich auch anwendbar bei -Schlössern mit hebender Falle. Damit man gegen ein ungewolltes Aufspringen der Tür unter allen Umständen gesichert ist, kann man den Anschlag l so legen, daß die Rollen s in der vorderen Endstellung i des Armes! etwas über den der Schloßwand am nächsten liegenden Punkt der Wölbung p hinausgeschoben sind, so daß bei Querbelastungen der Tür auf den Gleitschuh eine nach vorn gerichtete Kraft ausgeübt wird, die den Arm i nur noch 'verstärkt an seinen Anschlag 1 drückt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Türschloß, insbesondere für Kraftwagen, dessen Falle neben der Vorschubbewegung noch eine quer dazu gerichtete Bewegung vollführt, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Bewegungen der 'Falle nacheinander vollziehen, und zwar in der Weise, daß die Falle beim Öffnen des Schlosses zunächst nur die Querbewegung und erst nach deren Beendigung ihre Einwärtsbewegung ausführt, während beim Schließen die Falle zuerst die Vorschubbewegung und dann nach deren Abschluß die Querbewegung macht. a.Türschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Nuß (i) und der Falle (a) ein sich an der Schloßwand abstützender Gleitschuh (g) vorgesehen ist, und die Falle (a) eine Schrägfläche (p) aufweist, an der der Gleitschuh bei dem Öffnungsvorgang zunächst entlang gleitet und erst beim Ablauf von der Schrägbahn die Falle mitnimmt und in das Schloß zurückschiebt. 3. Türschloß nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle (a) eine den Gleitschuh (g) nach Ablauf von der Schrägbahn (p) aufnehmende Vertiefung (o) besitzt. ¢. Türschloß nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Fallenkopf (e) abgewendete Ende (f) der Falle walzenartig ausgebildet und mit diesem Teil (f) derartig in dem Schloßgehäuse geführt ist, daß er bei der Querbewegung der Falle als Drehzapfen dient. 5. Türschloß nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitschuh (g) Rollen (s) trägt, von denen ein Teil nur an der Fallenfläche, ein anderer Teil nur an der führenden Schloßwand anliegt.
DED77966D 1938-05-13 1938-05-13 Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftwagen Expired DE736726C (de)

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