DE73658C - Puppe, welche beim Schütteln musikalische Töne von sich giebt - Google Patents
Puppe, welche beim Schütteln musikalische Töne von sich giebtInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H3/00—Dolls
- A63H3/28—Arrangements of sound-producing means in dolls; Means in dolls for producing sounds
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
WILLIAM ALFRED GAY in CORRY
(Erie County, Pennsylvanien, V. St. Α.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1893 ab.
Zweck vorliegender Erfindung ist, eine Puppe billiger und einfacher Construction herzustellen,
welche, wenn sie geschüttelf wird, einen musikalischen Ton von sich giebt.
Dieser Zweck wird durch Anordnung einer mittelst eines frei beweglichen Gegenstandes in
vibrirende, tönende Bewegung zu versetzenden Vorrichtung im Innern des Puppenkörpers erzielt,
und zwar verwendet man hierzu vortheilhaft freistehende Metallstäbe von gleicher oder
ungleicher Länge, welche durch eine Kugel aus Marmor oder anderem Material zum Tönen
gebracht werden.
Eine Ausführungsform einer solchen Vorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι eine Puppe gewöhnlicher Form, in deren Innern die Klangvorrichtung angebracht
ist.
Fig. 2 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe diese Klangvorrichtung.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie III - IH der Fig. 2. N
In einem aus Pappdeckel oder anderem passenden Material hergestellten Gehäuse 2 von
vortheilhaft konischer Form und elliptischem Querschnitt ist ein Metallring 3 angebracht, in
welchen Metallstäbe 5, vortheilhaft Stahlstäbe, aufrecht eingesetzt sind.
Um verschiedene musikalische Töne erzeugen zu können, sind Stäbe von verschiedener Länge
angeordnet.
Die Verbindung mit dem Ring 3 erfolgt am besten in der Weise, dafs um die Enden der
in eine Form eingesetzten Stäbe ein Ring herumgegossen wird. Sind die Stäbe aus Stahl, so wird allerdings durch die Hitze des
geschmolzenen Metalles ihr Härtegrad beeinflufst und ihre Klangfähigkeit in gewissem
Mafse zerstört; doch kann dies wieder dadurch ausgeglichen werden, dafs man den Ring mit
den Stäben in einen Ofen setzt und ihn einer Temperatur von etwa 2800 bis 4000 C. aussetzt.
Der Boden des Gehäuses 2 wird von einer Scheibe 8 gebildet, auf welcher der Ring 3
befestigt wird. In die Ringöffnung wird eine Scheibe 7 aus Holz oder anderem Material
eingesetzt, welche ebenfalls auf der Scheibe 8 befestigt wird und somit den Ring in seiner
Lage festhält.
Die Scheibe 7 wird vortheilhaft mit einem Ueberzug aus Filz oder anderem weichen
Material versehen, so dafs ein unmusikalischer Ton, welcher durch das Rollen des den Ton
erzeugenden Körpers auf der Scheibe 7 entstehen würde, vermieden wird.
Eine Kugel 4, vortheilhaft ein Marmorschusser, wie ihn die Kinder zum Spielen gebrauchen,
wird in den von den Stäben 5 gebildeten Käfig eingesetzt und das Gehäuse wird mittelst einer Scheibe 6 geschlossen.
Die ganze Vorrichtung wird dann in den Puppenkörper eingesetzt und mit einer die
Brust ausfüllenden Packung bedeckt, über welcher dann der Puppenkopf befestigt wird.
Wird nun die Puppe geschüttelt, so wird die Kugel 4 gegen die Metallstäbe 5 geschleudert,
welche infolge dessen in Vibration gerathen und klare und volle musikalische Töne
von sich geben. Die Scheibe 8 wirkt hierbei sehr vorteilhaft als Resonanzboden.
In der Anordnung und Construction der die Klangvorrichtung bildenden Theile können
natürlich Aenderungen eintreten, ohne dafs hierdurch in dem Wesen der Erfindung etwas
geändert wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Puppe, welche beim Schütteln einen oder mehrere musikalische Töne von sich giebt, gekennzeichnet durch eine Anzahl Metallstäbe 5, zwischen welchen eine Kugel 4 frei beweglich ist, und welche in einen Metallring 3 eingesetzt sind, der seinerseits auf einem Resonanzboden S befestigt und mit einer inneren, mit weichem Material überzogenen Scheibe 7 versehen ist, wobei die durch die Hitze beim Einsetzen der Metallstäbe beeinträchtigte Klangfähigkeit derselben dadurch wieder hergestellt wird, dafs man die Stäbe von neuem auf 2800 bis 4000 C. erhitzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE73658T | 1893-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73658C true DE73658C (de) | 1894-02-27 |
Family
ID=33035548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189373658D Expired DE73658C (de) | 1893-06-07 | 1893-06-07 | Puppe, welche beim Schütteln musikalische Töne von sich giebt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73658C (de) |
-
1893
- 1893-06-07 DE DE189373658D patent/DE73658C/de not_active Expired
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