DE340245C - Riegel fuer Befestigungsringe an Uhrketten u. dgl. - Google Patents

Riegel fuer Befestigungsringe an Uhrketten u. dgl.

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DE340245C
DE340245C DE1920340245D DE340245DD DE340245C DE 340245 C DE340245 C DE 340245C DE 1920340245 D DE1920340245 D DE 1920340245D DE 340245D D DE340245D D DE 340245DD DE 340245 C DE340245 C DE 340245C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/18Fasteners for straps, chains or the like
    • A44C5/20Fasteners for straps, chains or the like for open straps, chains or the like
    • A44C5/2009Fasteners for straps, chains or the like for open straps, chains or the like of the ring type
    • A44C5/2014Fasteners for straps, chains or the like for open straps, chains or the like of the ring type of the spring ring type

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  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen gekrümmten Riegel für Befestigungsringe an Uhrketten u. dgl. Diese Befestigungsringe bestehen bekanntlich aus einem nach einem Kreisbogen gekrümmten hohlen Metallrohr, dessen beide Enden einen Zwischenraum zwischen sich frei lassen, der genügend groß ist, um den Ring in ein Knopfloch o. dgl. einzufügen.
Dieser zwischen den beiden Enden des Rohres befindliche Zwischenraum wird von einem Riegel überbrückt, der im Ring verschiebbar ist und von einer Feder beeinflußt wird, die bestrebt ist, ihn beständig in der Schließstellung zu erhalten. Der Riegel kann mittels eines vorspringenden Handgriffes oder Knopfes zurückgeschoben werden, um den Ring zu öffnen.
Der Erfindung gemäß besteht der Riegel samt seinem Handgriff aus einem Draht von
so halbkreisförmigem Querschnitt, der mit seinen Enden gegen sich selbst zusammengelegt ist, so daß der Riegel durch die aufeinandergelegten Hälften in allen Teilen einen kreisförmigen Querschnitt besitzt.
«5 Der neue Riegel bietet folgende Vorteile: i. Alle Maßnahmen der Herstellung erfolgen mechanisch und mit sehr großer Regelmäßigkeit, was den Herstellungspreis wesentlich vermindert.
2. Jeder Verlust an Material wird vermieden.
3. Der Knopf des· Riegels hat denselben Durchmesser wie die Stange des Riegels. Sein Querschnitt ist vollkommen kreisförmig und seine Verbindung wird vollkommen unsichtbar, so daß der Riegel aus Edelmetallen hergestellt und bei wertvollen Gegenständen abgebracht werden kann.
4. Der Riegel kann einen Durchmesser haben, der nur wenig kleiner ist als derjenige des Ringes. Er braucht deshalb nicht auf einer großen Länge geführt zu werden, und da seine Länge verkürzt werden kann, kann man ihn ohne Schwierigkeit in den Ring einführen. Er kann deshalh bei allen üblichen Ringformen benutzt werden und auch bei wertvollen Ringen mit innerer Verbindungsnaht.
5. Infolge der vollkommenen Führung kann der Riegel nicht gegen den Rand des Ringes stoßen, aber selbst wenn dies der Fall sein sollte, wird er durch die abgerundete Form des vorderen Endes zentriert, so daß er immer in die Öffnung des Ringes hineingeführt wird.
6. Der halbkreisförmige Querschnitt des Drahtes des Riegels kann durch Zusammenpressen leicht in die rechteckige oder quadratische Form übergeführt werden, so daß man den Riegel auch für Ringe mit entsprechendem Querschnitt verwenden kann.
7. Wenn der Riegel aus plattiertem Draht hergestellt wird, wird das innere unedle Metall an den beiden Enden verdeckt.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes
der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Ring mit dem neuen Riegel in Seitenansicht. Fig. 2 ist eine \rorderansicht desselben. Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie A-A von Fig. 2. Fig. 4 zeigt den zur Herstellung des Riegels dienenden Draht in Seitenansicht. Fig. 5 ist eine Endansicht desselben. Fig. 6 bis 10 zeigen die einzelnen Abschnitte des Herstellungsverfahrens.
Das Drahtstück a, das zur Herstellung des Riegels dient, hat einen halbkreisförmigen etwas abgeflachten Querschnitt (Fig. S). Um den Riegel zu bilden, biegt man zunächst in einer Vorrichtung einen Teil des Drahtes in bekannter Weise schlaufenförmig zusammen, so daß sich die flache Unterseite der einen Schlaufenhälfte gegen die flache Unterseite der anderen Hälfte legt (Fig. 6). Man erhält dann einen rechtwinklig aus dem Draht heraustretenden .Vorsprung c.
Nun biegt man die Enden des Drahtes zu beiden Seiten des Vorsprunges c soweit um, daß sich die flachen Seiten der umgebogenen Enden gegen die flachen Seiten des mittleren Teiles des Drahtes legen (Fig. 7). Die umgebogenen Teile haben nicht dieselbe Länge, der längere Teil dient dazu, den eigentlichen Riegel a1 zu bilden, während1 der kürzere Teil a? das Führungsstück bildet, gegen das sich die im Ring untergebrachte Feder stützt. Die umgebogenen Teile haben anderseits eine solche Länge, daß ihre Stoßfuge nicht unter dem Knopf b liegt, um nicht den Riegel an dieser Stelle zu schwächen.
Beim fertigen Riegel liegt der Draht an allen Stellen doppelt und der Riegel hat überall einen runden Querschnitt (Fig. 8), weil die beiden flachen Seiten des Drahtes gegeneinander gelegt sind, so daß sich ihre Querschnitte zu einem Kreis ergänzen.
Der zusammengebogene Draht wird dann entsprechend der Krümmung des Ringes, für den der Riegel bestimmt ist, gebogen (Fig. 9), und dann wird der Knopf b hergestellt, indem der Vorsprung c in bekannter Weise in einem Gesenk mittels einer Vorrichtung bearbeitet wird.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen den Riegel in dem zugehörigen Ring. Der Körper des Riegels tritt in den rohrförmigen Ring d hinein, der bei d1 offen ist. Der Knopf b tritt nach außen aus dem Ring heraus und kann sich in einem Schlitz e verschieben. Eine Feder /, die im Innern des Ringes angeordnet ist und sich gegen das Ende a2 des Riegels stützt, hat das Bestreben, den Riegel beständig in der Schließstellung zu erhalten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Riegel für Befestigungsringe an Uhrketten u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel und sein Handgriff aus einem Draht von halbkreisförmigem Querschnitt besteht, dessen flache Seiten derart aneinanderliegen, daß die Drahtteile sowohl des Riegels als auch des Handgriffes sich zu einem runden Querschnitt ergänzen.
2. Riegel nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßfuge des Drahtes an der Unterseite des Riegels seitlich vom Handgriff liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920340245D 1913-12-06 1920-04-29 Riegel fuer Befestigungsringe an Uhrketten u. dgl. Expired DE340245C (de)

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DE340245C true DE340245C (de) 1921-09-07

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DE1920340245D Expired DE340245C (de) 1913-12-06 1920-04-29 Riegel fuer Befestigungsringe an Uhrketten u. dgl.

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