DE736485C - Foerderwalze, insbesondere fuer Landmaschinen - Google Patents
Foerderwalze, insbesondere fuer LandmaschinenInfo
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- DE736485C DE736485C DEL97529D DEL0097529D DE736485C DE 736485 C DE736485 C DE 736485C DE L97529 D DEL97529 D DE L97529D DE L0097529 D DEL0097529 D DE L0097529D DE 736485 C DE736485 C DE 736485C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D61/00—Elevators or conveyors for binders or combines
- A01D61/002—Elevators or conveyors for binders or combines transversal conveying devices
- A01D61/006—Elevators or conveyors for binders or combines transversal conveying devices with rollers, e.g. adjustable
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Förderwalzen, insbesondere für Landmaschinen, beispielsweise
für Bindemäher. Derartige Walzen werden vorzugsweise aus Holz hergestellt. Die Erfindung bezweckt, die Festigkeit und
Haltbarkeit solcher Walzen vor allem gegen Verdrehungsbeanspruchungen zu erhöhen und
sie gegen Witterungseinflüsse unempfindlicher zu machen.
Die bekannten Holzwalzen werden in der Regel aus einem vollen Stück hergestellt, in
welches die Antriebswelle bzw. -zapfen eingesetzt werden. Beim Einbauen von kurzen
Wellenzapfen in die Enden der Holzwalze müssen diese Zapfen mit der Walze vernietet
- werden. Hierbei treten Spannungen auf, denen die einstückige Walze nicht immer gewachsen
ist und infolgedessen durch Rißbildung in Richtung der Markstrahlen leicht schadhaft
werden kann. Außerdem ist die Walze während des Betriebes Verdrehungsbeanspruchungen
ausgesetzt, die bei Belästungsstößen, wie sie bei Klemmen von Antriebsteilen auftreten,
erheblich hoch werden können, und zwar so hoch, daß die Niete, die diese Stöße bzw.
Kräfte aufnehmen und auf die Walze übertragen müssen, ausgebogen werden und hierbei
die Walze sprengen. Die Nietköpfe verursachen ferner bei belasteter Walze _ sehr
leicht ein Splittern der Walzenoberfläche, wodurch die Walze mit der Zeit Risse erhält, die
bis in die Walzenmitte eindringen und zum Bersten der Walze führen können. Einstückig
ausgebildete Holzwalzen sind auch gegen Witterungseinflüsse sehr empfindlich, weil sie zu Rißbildungen neigen. Man stellt
Holzwalzen auch aus regellos aufeinandergeschichteten Holzstücken her, aber nicht zu
dem Zwecke, eine höhere Festigkeit zu erreichen, sondern in erster Linie, um Holzreste
auf diese Weise ausnutzen zu können, wenn auch bei aufeinandergeschichteten Hölzern die
Gefahr der Rißbildung verringert wird und je nach der Anordnung der Hölzer auch eine
geringe Erhöhung der Festigkeit und Haltbarkeit einstückigen Walzen gegenüber er
reicht werden kann.
Um die bestehenden Mängel zu beseitigen, wird nun gemäß der Erfindung die Förderwalze
aus mehreren Holzleisten in ganz be£ stimmter Art zusammengesetzt, und zwar aus
einem rechteckigen Kernstück, dieses umfassenden, den äußeren Umfang der Walze
ίο bildenden Randleisten und zwischen diesen
und dem Kernstück eingesetzten Platten. Auf diese Weise wird ein völlig neuer Aufbau
der Walze erzielt, durch den ihre Festigkeit sowohl einstückigen als auch einfach geschichteten
Walzen gegenüber wesentlich erhöht wird. Außerdem wird die Walze gegen Witterungseinflüsse
bedeutend unempfindlicher. Die neue Ausbildung der Walze ermöglicht es auch, Abfalleisten sogar aus geringwertigeren
und daher billigeren Hölzern, z. B. Buchenholz, zu verwenden und dabei die Festigkeit der Walze noch wesentlich zu erhöhen.
Infolgedessen wird die Herstellung der Walze einstückigen Walzen gegenüber bedeutend
wirtschaftlicher, zumal sich bei der Herstellung der letzteren aus dickwandigen,
hochwertigeren und daher teueren Holzbohlen, z. B. aus Erlenholz, auch ein beträchtlicher
Holzabfall ergibt. Der Aufbau der Walze wird ferner vorzugsweise so durchgeführt, daß als
Kernstück eine dicke Leiste gewählt wird, während die Randleisten aus dünneren Leisten
bestehen und die eingesetzten Platten noch dünner als diese ausgebildet sind. Das Verbinden
der Leisten und Platten untereinander erfolgt vorzugsweise durch Verleimen. Die
Randleisten und die Platten können auch aus Sperr- oder Schichtholz und die Platten aus
Preßstoff oder Pappe bestehen. Ebenso kann das Kernstück aus mehreren Leisten zusammengesetzt
sein. Vorteilhaft wechselt auch die Faserrichtung der aufeinanderfolgenden Leisten
und Platten. Entscheidend für die Erfindung jedoch ist, daß das Kernstück der K Förderwalze von den ihren Umfang bilden-
* den Randleisten und den zwischen diesen Randleisten und dem Kernstück liegenden
Platten allseitig umfaßt wird.
In Abb. ι und 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
im Längsschnitt und im Querschnitt dargestellt.
Hiernach besteht die Förderwalze aus der dickeren rechteckigen Kernleiste 1 und den
dünneren Außenleisten 3, zwischen die dünne Platten 2 aus Sperrholz, Preßstoff, Pappe
o. dgl. eingefügt sind. Die Leisten sind mit den Platten verleimt, so daß die Walze aus
einzelnen Holzschichten zusammengesetzt ist, deren Faserrichtung abwechseln kann. Auf
diese Weise erhält die Walze zuerst den in Abb. 2 strichpunktierten Querschnitt und wird
dann auf ihre endgültige Gestalt abgedreht. Dann werden die Wellenzapfen 4 in die Walzenenden
eingesteckt und mittels der Niete 5 mit der Walze verbunden. Die Ausbildung der Welle 4 und ihre Verbindung mit der Walze
hat auf die Erfindung keinerlei Einfluß und kann auf beliebige Weise erfolgen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Förderwalze, insbesondere für Landmaschinen, beispielsweise Bindemäher, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem rechteckigen Kernstück (1), dieses umfassenden, den äußeren Umfang der Walze bildenden Randleisten (3) und zwischen diesen und dem Kernstück eingesetzten Platten (2) besteht.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenttERLIN. GEDRUCKT if) MR
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL97529D DE736485C (de) | 1939-03-26 | 1939-03-26 | Foerderwalze, insbesondere fuer Landmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL97529D DE736485C (de) | 1939-03-26 | 1939-03-26 | Foerderwalze, insbesondere fuer Landmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE736485C true DE736485C (de) | 1943-06-18 |
Family
ID=7288629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL97529D Expired DE736485C (de) | 1939-03-26 | 1939-03-26 | Foerderwalze, insbesondere fuer Landmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE736485C (de) |
-
1939
- 1939-03-26 DE DEL97529D patent/DE736485C/de not_active Expired
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