DE736258C - Elektromagnetisch betaetigte Anlasspistole fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Elektromagnetisch betaetigte Anlasspistole fuer Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE736258C
DE736258C DEJ67086D DEJ0067086D DE736258C DE 736258 C DE736258 C DE 736258C DE J67086 D DEJ67086 D DE J67086D DE J0067086 D DEJ0067086 D DE J0067086D DE 736258 C DE736258 C DE 736258C
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DE
Germany
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firing pin
electromagnetically operated
internal combustion
pistol
combustion engines
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Expired
Application number
DEJ67086D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Jacob
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N13/00Starting of engines, or driving of starting apparatus by use of explosives, e.g. stored in cartridges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Elektromagnetisch betätigte Anlaßpistole für Brerinkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine elektromagnetisch betätigte Anlaßpistole mit einem aus ferromagnetischem Werkstoff bestehenden Spulenkasten für Brenakraftmaschinen.
  • Bei den bekannten Anlaßpistolen endet der Magnetkern meist in einem Schlagbolzen. Da die einwandfreie Zündung der Patrone vom genauen Auftreffen des Schlagbolzens auf das Zündhütchen .der Patrone abhängig ist, muß der Magnetkern im Spulenkasten ohne Spiel geführt werden. Dies hat aber Nachteile, da erstens infolge der Führung des Magnetkerns ohne Spieleine große Reibung zu überwinden ist und zweitens die Möglichkeit besteht, daß durch restlichen Magnetismus im Spulenkasten der Kern nach Ausschalten des elektrischen Stromes an seinem durch Zug und Druckfedern. erstrebten Rückgang in die Ausgangslage behindert wird.
  • Um nun die große Reibung des im Spulenkasten eng geführten - Magnetkerns zu vermindern, hat man bei elektromagnetisch betätigten Anlaßpistolen, bei denen der Schlagbolzen durch Einwirken einer Druckfeder in seine Wirklage gebracht wird und elektromagnetisch in seine Ausgangslage gegen die Kraft der Druckfeder zurückgeführt und durch eine besondere Einrichtung verriegelt wird, bereits versucht, den Magnetkern in einer besonderen Hülse im Gleitsitz zu führen. Diese Hülse unterliegt jedoch einem hohen Verschleiß, da MagnetkernundSchlagbolzen in einem Teil zusammengefaßt sind und die Reibfläche infolgedessen verhältnismäßig groß ist. Es ist daher erforderlich, bei derartigen Anlaßpistolen die Führungshülse häufig auszutauschen, wenn ein wirksames Auftreffen des Schlagbolzens auf das Zündhütchen der Patrone` gewährleistet sein soll.
  • Es ist ,ferner bekannt, bei durch Federkraft betätigten Anlaßpistolen den Schlagbolzen vom Hammer getrennt auszubilden. Dies hat den Vorteil, daß, nur mehr der Schlagbolzen eng geführt werden mufS, während der federbelastete Hammer mit Spiel. geführt werden kann. Solche Anlaßpistolen haben jedoch den Nachteil, da.ß sie nach jedem Abschuß von Hand aus gespannt wersen müssen, was naturgemäß häufig eine erhebliche Verzögerung des Anlaßvorganges mit sich bringt. Abgesehen davon, bereitet die Fernsteuerung solcher Anlaßpistolen Schwierigkeiten, die hauptsächlich in der sperrigen Anordnung des dazu erforderlichen Gestänges zu sehen ist.
  • Diese Nachteile werden bei der elektromagnetisch betätigten Anlaßpistole gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der in an sich bekannter Weise vom Schlagbolzen getrennt angeordnete, den Anker bildende Hammer mit Spiel in einem im ferromagnetischen Spulenkasten im Bereich des stärksten magnetischen Feldes axial unverschiebliehen Führungsteil aus diamagnetischem Werkstoff gleitet und durch eine Zugfeder in seiner Ausgangslage gehalten wird, derart, daß der im Spulenkasten unter Umständen nach erfolgter Betätigung der Anlaßpistole vorhandene remanente Magnetismus auf den Hammer ohne Einfluß bleibt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Anlaßpistole im Schnitt dargestellt. " In einem Gehäuse i ist eine auf einem Spulenkasten 2 gewickelte Spule 3 untergebracht, die im Stromkreis einer Stromquelle 12 liegt. Im Spulen@kasten 2 ist mit Paßsitz eine aus diamagnetischem Werkstoff, z. B. Bronze, Kunstharz o. dgl., gefertigte Führuilgshülse q. angeordnet. In der Führungshülse q. ist ein Magnetkern 5 mit Spiel gelagert. Er wird durch eine verhältnismäßig schwache Zugfeder 6 in seiner Ausgangslage gehalten. Der Spulenkasten q. ist durch eine Kappe 7 verschlossen, an welcher die Zugfeder 6 befestigt ist. Gegenüber dem Magnetkern 5 ist mit gewissem Abstand der Schlagbolzen 8 in einem im Spulenkasten 2 festsitzenden Schlagbolzenlager 5 mit geringem Spiel geführt. Der Schlagbolzen 8 wird durch eine Druckfeder io, die sich an dem Gehäuse i abstützt, in seiner Ausgangslage gehalten. Das Gehäuse weist eine Bohrung 13 auf, die für den Durchtritt des Schlagbolzens 8 in das Patronenlager i i bestimmt ist. In das Patronenlager i i werden Patronen in geeigneter Weise eingebracht.
  • Wird der Stromkreis der Stromquelle 12 geschlossen, so entsteht im Spulenkasten 2 ein magnetisches Kraftfeld. In dieses Kraftfeld wird der mit Spiel gelagerte Magnetfern 5 gegen die Kraft der Zugfeder 6 hineingerissen und trifft mit seiner Stirnfläche auf den Schlagbolzenkprper 8 auf. Dieser schlägt gegen das Zündhütchen einer nicht dargestellten Patrone und bringt sie zur Entzünding.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnetisch betätigte Anlaßpistole mit einem aus ferromagnetischem Werkstoff bestehenden Spulenkasten für Brentukraftmasahinen, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise vom Schlagbolzen (8) getrennt angeordnete, den Anker bildende Hammer (5) mit Spiel in einem im ferromagnetisahen Spulenkasten (2) im Bereich des stärksten magnetischen Feldes axial unverschieblichen Führungsteil aus diamaglietischem Werkstoff gleitet und durch eine Zugfeder in seiner Ausgangslage gehalten wird, derart, daß der im Spulenkasten (2) unter Umständen nach erfolgter Betätigung der Anlaßpistole vorhandene rema.-nente Magnetismus auf den Hammer (5) ohne Einfluß bleibt.
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