DE734754C - Mahltrocknungsanlage - Google Patents

Mahltrocknungsanlage

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Publication number
DE734754C
DE734754C DED86983D DED0086983D DE734754C DE 734754 C DE734754 C DE 734754C DE D86983 D DED86983 D DE D86983D DE D0086983 D DED0086983 D DE D0086983D DE 734754 C DE734754 C DE 734754C
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DE
Germany
Prior art keywords
sifter
mill
riser pipe
drying plant
heating gases
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Expired
Application number
DED86983D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Lotz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Mahltrocknungsanlage Die Erfindung betrifft eine Mahltrocknungsanlage, bei welcher der Staub von den Schwaden aus der Mühle durch ein Steigrohr zum Sichter getragen wird und in welches Steigrohr das Rohgut und an einer tiefer gelegenen Stelle zusätzliche Heizgase eingeführt werden, sowie mit einem Schwergutsammelraum am unteren Ende des Sichtersteigrohres.
  • Solche Anlagen werden besonders zur Bereitung von Kohlenstaub aus feuchten Kohlen häufig benutzt. Die dem Sichtersteigro.hr zugeführten Heizgase haben dabei die Aufgabe, die Trockenwirkung und die Förderwirkung auf das Rohgut zu .erhöhen. Das ausfallende Schwergut ist nicht frei von brennbaren Bestandteilen. - So sind bei der Kohle Pyrite und anderes Gestein mit der Kohle verwachsen, aber auch Fremdkörper überziehen sich mit einer Schicht von Kohlenstaub. Über dieses in den Sammelraum abgelagerte Gut streichen bei den bekannten Anordnungen die heißen Zusatzgase und verursachen oft 'Brände, die sich dann als Verpuffungen durch die Rohrleitungen bis in den Sichter oder die Mühle fortsetzen. Durch ununterbrochene Austragung des Schwergutes kann die Gefahr zwar vermindert, jedoch nicht ganz behoben werden, da das Schwergut an der Eintrittsstelle der Heizgase unmittelbar vorbeifällt.
  • Um diesen Mangel grundsätzlich zu vermeiden, geht der Erfindungsvorschlag dahin, daß die zusätzlichen Heizgase mit den aus der Mühle kommenden Schwaden vermischt "werden, bevor sie das in den Schwergutsammler fallende oder in ihm lagernde Gut bestreichen.
  • Ein Anwendungsfall der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. aus der Rohrmühle i, von der nur das Austragende gezeichnet ist, treten die den Staub tragenden Schwaden durch den
    kegeligen Austrittsstutzen 2 in das lotrechte;.
    unten waagerecht abgebogene und am Eri `
    trichterförmig erweiterte SichtersteigroV,
    ein. In dieses Sichtersteigrohr 3 wird unt
    Luftabschluß gegen außen durch die Rohre 4: das Rohgut eingeworfen. Es wird von den Schwaden mit nach oben in den Sichter 5 getragen, aus dem es in bekannter Weise mit den Grießen durch das Rohr 6 zum Eintrittsende der Rohrmühle i geleitet wird.
  • Der untere Teil des Sichtersteigrohres 3 wird von dem H@eizgaszu,führungsrohr 7 umhüllt. Diese Heizgase strömen durch die kegelringförmige öffnung zwischen den Rohren 2 und 3 in das Sichtersteigrohr ein und vermischen sich dabei mit den aus dem Rohrstutzen 2 austretenden Schwaden. Der ringförmige Querschnitt kann mit den bekannten Mitteln, etwa Klappen oder axial verschiebbarem kegeligem Ring, veränderbar gemacht werden, um das Mischungsverhältnis zu beeinflussen. Die Beheizung des Sichtersteigrohres hat den Vorteil, daß durch allmähliche Temperaturabnahme der Heizgase ein allzu großer Temperatursprung an der Mischungsstelle vermieden wird, der den Werkstoff der Rohre starken Wärmespannungen aussetzen würde, welche im Verein mit dem mechanischen Angriff des Staubes den Verschleiß begünstigen würden. An das Knie des Sichtersteigrohres 3 ist ein Sammelraum 8 für das Schwergut angeschlossen, aus dem dieses mittels Zellenradschleuse 9 oder anderer bekannter Vorrichtungen zeitweise oder ununterbrochen abgezogen werden kann. Der im Heizgasrohr 7 liegende Teil kann bei Be-,darf mit einem Wärmeschutzmantel versehen ;(:erden.

Claims (1)

  1. hATENTA\SPIZLCHE: i. Mahltrocknungsanlage, bei welcher der Staub von den Schwaden aus der Mühle durch ein Steigrohr zum Sichter getragen wird und in welches Steigrohr das Rohgut und an einer tiefer gelegenen Stelle zusätzliche Heizgase eingeführt werden, sowie mit einem Schwergutsamnielraum am unteren Ende des Sichtersteigrohres, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischstelle für die zusätzlichen Heizgase mit den aus der Mühle kommenden Schwaden in Richtung des Gasflusses gesehen vor der Anschlußstelle des Schwergutsammlers an dem Sichtersteigrohr liegt, so daß die Gase sich mischen, bevor sie das zum Schwergutsammler fallende oder in ihm lagernde Gut bestreichen. a. Mahltrocknungsanlage nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, da@ß die Rohrleitung für die zusätzlichen Heizgase den der Mischstelle benachbarten Teil des Sichtersteigrohres zwecks Beheizung umgibt. 3. Mahltrocknungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Mischstelle vorhandene Eintrittsquerschnitt für die Heizgase in das Sichtersteigrohr regelbar ist.
DED86983D 1942-02-10 1942-02-10 Mahltrocknungsanlage Expired DE734754C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE886801C (de) * 1949-03-11 1953-08-17 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Verfahren zur Bereitung von Brennstaub

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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