DE7344734U - Spiel- und Sportgerät - Google Patents
Spiel- und SportgerätInfo
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- DE7344734U DE7344734U DE7344734U DE7344734DU DE7344734U DE 7344734 U DE7344734 U DE 7344734U DE 7344734 U DE7344734 U DE 7344734U DE 7344734D U DE7344734D U DE 7344734DU DE 7344734 U DE7344734 U DE 7344734U
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Description
PATENTANWÄLTE
DIPL-INQ. RUDOLF BIBRACH PIPL-INQ. ELMAR REHBERQ
34 QOTTINQEN-POTTERWEQ 6
TELEFON 5 73 U
Iwan Pestalozzi,
B i η ζ (Schweiz!
Spiel- und Sportgerät
Die Erfindung betrifft ein Spiel- und Sportgerät, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass es ein gewundenes Gebilde
ist, das aus miteinander verbundenen Einzelstücken besteht, die einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen, wobei mindestens
eine Anzahl dieser Einzelstücke alsBogenstücke ausgebildet ist.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegenstandes,
2 zwei miteinander verbundene Einzelstücke des Spiel-
und Sportgerätes nach Fig. 1,
3 einen Schnitt an der Verbindungsstelle in Achsrichtung längs der Linie HI-III in Fig. 2,
Fig,
Fig,
AMS/ke
10.12.73
10.12.73
1 -
28 875 a
Fig. 4 einen im vergrößerten i-ia^üUib auf jr,e zeichne t.cti oc
in Kadialrichtung des Rinfes durch dessen Verbindungsteile
und
Fig. 5 einen Schnitt durch eine weitere Ausbi idun/r der Verbindung
zweier Einzelstücke.
Die ίig. 1 zeigt ein in sich räumlich gewundenes rohrförrniges
Gebilde, das an beiden Enden offen iüt. Ks kann so
dimensioniert sein, dass der Eintritt und das Hindurchbewefen
von kleineren Kindern stehend und von grösseren Kindern kriechend erfolgen kann. Die untersten Rohrstücke stützen sich auf
dem Boden ab und oben liegende Hohrstücke stützen sich auf d ie entsprechend darunterliegenden Stücke ab. Die Aussenwand ist
vollständig glatt. Die Überflächenbeschaffenheit der Innenwand ist uneben und rauh, so dass der für das ; ortbewegen in den zur
Horizontalen geneigten Kohrstücken nötiger Reibungswiderstand zwischen Körper und Wand besteht. Der mittlere Durchmesser des
Gebildes bleibt von seinem Anfang bis zu seinem Ende unverändert. Das Gebilde ist aus geraden und bogenförmigen Kunststoff-Rohrstücken
1 bzw. 3 zusammengesetzt.
Die Abmessungen sind aber nicht von ausschlaggeber .'er
Bedeutung. Die Jtohrstücke können auch derart bemessen sein,
dass sie ein von Hand ergreifbares zusammensteckbares Spielzeug bilden, durch welches beispielsweise eine Kugel gerollt werden
kann. Ebenfalls können die Einzelstücke mit einem Werkstoff ausgefüllt oder aus dem Vollen gearbeitet sein, so dass sie
stangenförmige Gebilde sind.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind beide Enden der aus
Kunststoff, wie z.B. glasfaserverstärktem Polyester, bestehenden
Rohrstücke in einer Ebene abgeschnitten, welche senkrecht zur Rohrachse steht. Die Glasfaserverstärkung besteht aus mehreren
Schichten Glasfasergeweben, welche mittels einem Bindemittel
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:..r; i t... i ehe t^iii- and .··. ι .ijt, i.o.!' ;w'i'nunr" ;iij.1'.
Wie α iü Fi^. I. und 3 hervorgeht., welche zwei benachbarte
uohrstücke, nämli'-ii ein gebogenes aohrstück 3 und ein gerades
Rohrstück 1, in vergrössertem Massstab zeigen, üind jeweils
benachbarte kohrütücke tief. Gebildes durch einen blechring 4
miteinander lösbar verbunden. Jedes Kohrstuck 1 and 3 ist irr.
Ündbereich 5 an der Auosenwandu 'g entlang des Jni'anges abgesetzt
(vgl. Kig. 3); in dieser Absetzung liegt ein blechring.
Die Länge des abgesetzten oe-ei ch..;3 .iece^ :;ohrstückes in
axialer Richtung entspricht der Hälfte eier axialen ', ?:nge dos
hinges. Die Tiefe des abgesetzter, Bereiches entspricht eier
Dicke des Ringes, so dass der Hussenriurchir.esscr des :.ohrsuückes
an jeglicher beliebiger otelie dem MUbser.durchrnesser des im
abges- ■ aten bereich eingespannten Ringes entspricht, i'er abgesetzte
Bereich ist zusätzlich entlang eines Jmfanges rr.iteiner
Nut 4 versehen, welche sich im abgesetzten bereicn an der sich von der Dtossstelle zweier benachbarter kohrstücke an; entferntesten
Gebiet befindet. Die Tiefe der Nut 6 ontsoricfit der
Dicke des Ringes. Der durch die Umfalzung 7 des Midbereiches
gebildete Innenflansch des Ringes 4 ist nässend in die Imt eingelegt,
so dass eine axiale Verschiebung des Ringes 4 bezüglich der Rohrstücke 1 und 3 verunmöglicht ist. Weiterhin ist ersichtlich,
dass die bohrung des Rohrstückes in seinen, xindbereich dieselbe
ist wie an jeder beliebigen anderen otelle des Rohrstückes.
Die nbrundungen 8 an der 6tossstelle zweier benachbarter
Rohrstücke dienen nur dazu, eine Verletzung des sich, im
Innern des Rohres bewegenden Kindes ausz.xschiiessen.
734473^121.3.74
Der i'iotallrinp ist axial aufgeschnitten. Die beiden
binden bind mittels einer Verschraubung 9 lösbar miteinander verbunden (siehe Fig. 2 und 4). Die Endbereiche des Ringes
weisen je einen Flansch y auf. Der eine Flansch weist ein Gewindeloch
IU auf und der andere Flansch eine Bohrung 11, deren Innenwände flach ausgebildet sind. Durch diese Bohrung 11 wird
eine schraube 12 gesteckt, welche in das Gewindeloch 10 eingreift
und somit beide Flansche 9 und folglich den Ring 4 zusammenzieht, dass er unter Spannung auf den Rohrstücken 1 und
3 aufliegt und diese somit fest miteinander verbunden sind.
Der Durchmesser des Metallringes in geöffnetem Zustand ist grosser als der Durchmesser in geschlossenem Zustand.
Die Verbindungsstelle kann mit einer hier nicht gezeigten, für den Erfindungsgedanken unwesentlichen Sicherheitsvorrichtung
versehen sein, um ein zufälliges oder durch unbefugte Personen verursachtes Oeffnen dieses Ringes zu vermeiden.
Eine weitere Ausbildung der Verbindung zweier benachbarter Rohrstücke ist in Fig. 5 gezeigt. Diese Verbindung ist als
steckverbindung ausgebildet. Der Endbereich des Rohrstückes, hier mit 1 aufgezeigt, weist einen kleineren Aussendurchmesser
D als der Rohraussendurchmesser DR auf. Auf der äusseren Überfläche
14 dieses abgesetzt ausgebildeten Bereiches ist eine Umfangswulst 15 ausgebildet.
Der andere Endbereich des Rohrstückes, hier mit 3 aufgezeigt, weist einen kleineren Innendurchmesser D„ als der Rohraussendurchmesser
Dn auf. Die innere Oberfläche der Bohrung weist einen Innenwulst 16 auf.
Der Querschnitt des Umfangswulstes 15 v/eist die Form
■.•i.'K'b Kreissegmentes auf. Die dem benachbarten Rohrstück 1
!•■•.'.("eriüoerliegende Seitenfläche 17 des Innenwulstes 16 verläuft,
int-,it ei:.em Winkel bezüglich der Rohrachse, und die ihr gegen-
überliegende Seitenfläche 18 ist, im Querschnitt gesehen, viertelkreisförmig
ausgebildet . Es ist bemerkenswert, dass der Radius des Kreissegmentes der Umfangswulst 15 kleiner ist im Vergleich
mit dem Radius des viertelkreisförmigen Innenwulstes 16.
Beim erfindungsgemässen rohrförmig ausgebildeten Spiel-
und Sportgerät sind Rchrstücke verschiedener Grundformen lösbar miteinander verbunden. Daher wird mehr Abwechslung in das
Spiel- und Sportgeschehen hineingebracht und das Gerät ist zweckgebunden ausgeführt. Es ist ersichtlich, dass durch die
Wahl der Reihenfolge der miteinander verbundenen Rohrstücke und weiter durch die bezüglich der Rotationsachse beliebig aneinandergefügten
gebogenen Rohrstücke eine Vielfalt von Geräteformen erhalten werden kann, besonders weil die Vielfalt nicht nur bezüglich
der Horizontalen, sondern auch bezüglich der Vertikalen besteht. Durch die zur Horizontalen geneigten Stücke, falls der
Durchmesser entsprechend gross gewählt ist, werden Rutschbahnen gebildet, welche von sich aussen auf den Rohrstücken befindlichen,
im Reitsitz passiert werden. Die Überflächenbeschaffenheit der Innenwand der Rohrstücke ist uneben und rauh, so dass
das Bewegen in den zur Horizontalen geneigten Rohrstücken durch den so bestehenden Reibungswiderstand zwischen Körper und Wand
vereinfacht ist.
Weiterhin kann das Gebilde aussen in sitzender oder stehender Stellung passiert werden, wobei das zuletzt Genannte
eine Geschicklichkeitsübung ist. Durch das Vorhandensein der Ausschnitte in den geraden Rohrstücken ist der Kriechweg in
mehrere Teilstücke unterbrochen. Dadurch ist den grösseren Kindern gegeben, sich in körperlich anspruchsvolleren Teilstücken
des Gebildes und den kleineren Kindern, sich in den körperlich weniger ariopruchüvol] en Teilstücken zu bewegen, z.B. nur in den
horizontal liegenden Rohrstücken. Ebenfalls verhindern die
Fenster entlang des Kriechweges ein mögliches Erscheinen von einem Angstgefühl im eingeschlossenen Raum (Klaustrophobie).
Weiter dienen diese Ausschnitte als Haltegriffe und als Fussstützen des sich im Innern befindlichen Kindes oder aus sen
auf den Rohrstützen befindlichen, welches sich längs zur Horizontalen
geneigten Kohrstücken bewegt.
Durch die Möglichkeit einer beliebigen Anordnung der
Rohrstücke lässt sich aber nicht nur eine Abwechslung in das Spiel- und Sportgeschehen hineinbringen, sondern die Rohrstücke
können auch bezüglich ästhetischer Gesichtspunkte angeordnet sein, um so eine Plastik im künstlerischen Sinn zu bilden, welche
beispielsweise zum Kennzeichen eines öffentlichen Spielplatzes gemacht werden kann.
Wenn der Innendurchmesser der Einzelstücke klein gewählt
ist, kann es als Zusammensteckspielzeug verwendet werden, welchem das Kind verschiedene Formen geben kann, und falls die
Einzelstücke nicht stangenförmig, sondern rohrförmig ausgebildet
sind, können Kugeln durch ein derart aufgebautes Gebilde gerollt werden.
Unabhängig davon, ob die Einzelstücke rohrförmig oder stangenförmig ausgebildet sind, ist der Aussendurchmesser des
Gebildes im wesentlichen konstant.
Man hat einen Satz Einzelstücke, die kreisförmig ausgebildet sind und in einer beliebigen Stellung zueinander zu
einem gewundenen Gebilde lösbar zusammengesetzt werden können, so dass unzählige Variationsmöglichkeiten der Gewundenheit des
Gebildes möglich sind.
Claims (16)
1. Spiel- und Sportgerät, dadurch gekennzeichnet, dass es ein gewundenes Gebilde ist, das aus miteinander verbundenen
Rohrstücken besteht, die einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen, wobei mindestens eine Anzahl dieser Einzelstücke als
Bogenstücke ausgebildet ist.
2. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus zwei Arten von Rohrstücken zusammengesetzt
ist, wobei die erste Art ein Bogenstück von einer bestimmten Länge und die zweite Art ein gerades Rohrstück von einer bestimmten
Länge darstellt.
3. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das gerade Rohrstück in seiner Seitenwand
wenigstens eine Oeffnung aufweist.
4. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrstücke aus Kunststoff, z.B. glasfaserverstärktem
Polyester, bestehen.
5. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass sein Innenraum als betretbarer Durchgang ausgebildet ist.
6. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Rohrstück an beiden seiner linden
senkrecht zu seiner Achse abgeschnitten ist.
7. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei benachbarte Rohrstücke zusammengehalten
sind mittels eines Ringes, welcher in Vertiefungen eingreifend sich über die Stossstelle erstreckt.
'34473421.3.7t
8. -»piel- und Sportgerät nach Anspruch 1 un'; Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass ,jedes hohrstück im Endbereich
entlang des Urnfanges abgesetzt ist, wobei der /.usaendurchmesser
des Ringes im wesentlichen derselbe ist wie der A us send ure hires ser
des Rohrstückes und jedes Rohrstück irn abgesetzten bereich
an der vom Rohrende an entferntester -»teile entlang des Umf'anges
eine nutenförmige Aussparung aufweist.
9. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 1 und Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Ring ein Blechring ist.
IU. Spiel und Sportgerät nach den Ansprüchen 1, 7, ti und
9, dadurch gekennzeichnet, dass die Randzonen des Blechringes nach innen umgefalzt sind und der Falz in die nutenförmige Aussparung
passend eingelegt ist.
11. Spiel- und Sportgerät nach den Ansprüchen 1, 8 und lü,
dadurch gekennzeichnet, dass der Ring an einer Stelle in axialer Richtung durchschnitten ist, wobei die zwei Enden des Ringes
lösbar miteinander verbunden sind.
12. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
da°>s die zwei Enden des Ringes mittels einer Verschraubung
miteinander verbunden sind.
13. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass benachbarte Rohrstücke ineinander steckbar sind.
14. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das rohrförmige Gebilde einen gewundenen
Verlauf aufv/eist.
15. Spiel- und Sportgerät nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das rohrförmige Gebilde in sich räumlich gewunden ist.
16. Jpiel- und Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberflächenbeschaffenheit des Innenraumes
rauh ist.
17, Spiei-unri Sportgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
dass der Aussendurchmesser des Gebildet im wesentlichen
seiner ganzen Längsausdehnung entlang konstant bleibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1863672 | 1972-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7344734U true DE7344734U (de) | 1974-03-21 |
Family
ID=1300079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7344734U Expired DE7344734U (de) | 1972-12-21 | Spiel- und Sportgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7344734U (de) |
-
0
- DE DE7344734U patent/DE7344734U/de not_active Expired
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