DE734355C - Verfahren zur Erzielung einer Verbesserung der Wiedergabeguete in Empfaengern - Google Patents

Verfahren zur Erzielung einer Verbesserung der Wiedergabeguete in Empfaengern

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Publication number
DE734355C
DE734355C DEK148116D DEK0148116D DE734355C DE 734355 C DE734355 C DE 734355C DE K148116 D DEK148116 D DE K148116D DE K0148116 D DEK0148116 D DE K0148116D DE 734355 C DE734355 C DE 734355C
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DE
Germany
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loudspeaker
negative feedback
receivers
achieving
improvement
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Expired
Application number
DEK148116D
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English (en)
Inventor
Ladislaus Von Kramolin
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/34Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback
    • H03F1/36Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback in discharge-tube amplifiers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R3/00Circuits for transducers
    • H04R3/002Damping circuit arrangements for transducers, e.g. motional feedback circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzielung einer Verbesserung der Wiedergabegüte in Empfängern Es sind bereits Linearisierungsanordnungen bekannt, bei denen beispielsweise zur Beseitigung bzw. Verminderung der Verzerrungen in einem Verstärker, und zwar insbesondere in einer Endröhre, lein Teil der verstärkten Leistung bzw. Spannung an den Eingangskreis des Verstärkers derartig .durch einen Rückkopplungskanal zurückgeführt wird, daß eine Gegenwirkung, also eine Schwächung der verstärkten Impulse, auftritt, wodurch verschiedenartige Verzerrungen bis zu einem hohen Grade korrigiert werden können.
  • Es ist ferner bekannt, daß im Lautsprecher sowie in den Demodulatoren, welche dazu dienen, die Hochfrequenz in die Niederfrequenz umzusetzen, ein sehr großer Prozentsatz der Verzerrungen auftritt. Man hat deshalb auch schon versucht, insbesondere zur Korrektur der Lautsprecherverzerrungen, aber auch zur Korrektur der im Demodulator auftretenden Verzerrungen, die Gegenkopplungsspannung hinter dem Lautsprecher abzunehmen und an irgendeiner Stelle des Verstärkers einzuführen, wenn lediglich die Lautsprecherverzerrungen korrigiert werden sollen, oder aber am Eingang oder wenigstens möglichst nahe dem Eingang eines Gerätes, wenn auch Detektorverzerrungen beseitigt bzw. korrigiert werden sollen.
  • Bei diesen bekannten Anordnungen hat man nun versucht, die koppelnde Spannung über eine Röhre einzuführen, welche infolge einer stark gekrümmten Charakteristik als Modulationseinrichtung wirken muß.
  • Derartige Anordnungen bringen aber selbst wieder erhebliche Störungen mit sich, da durch die Gleichrichteii,#rirkung - solcher Anordnungen starke nichtlineare Verzerrungen, Oberwellen und Kombinationsfrequenzen entstehen.
  • Laut vorliegender Erfindung soll daher bei Einrichtungen, in welchen eine am Ausgang des Gerätes zur Erzielung einer Verbesserung der Wiedergabegüte abgegriffene Gegenkopplungsspannung als Hilfsmodulation verwendet wird, zur Herbeiführung dieser Hilfsmodulation eine Mehrgitterröhre nach Art der bekannten Mischhexoden verwendet werden.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigt Abb. i. .E' ist hier der Eingangskreis eines Überlageruitgsempfänge rs, O der Oszillator dieses Empfängers. Mi ist die Mischröhre des Empfängers, ZF der Zwischenfrequenzverstärker, D der Detektor, NF der Niederfrequenzverstärker und L der Lautsprecher.
  • DerAusgang des Lautsprechers wirkt nunauf ein Mikrophon .41-1, das natürlich selbst entweder möglichst geringe Verzerrungen besitzen soll oder aber, z. B. falls es sich um frequenzproportionale Verzerrungen handelt, eine derartige Charakteristik besitzen soll, daß die Fehler der Lautsprechercharakteristik annähernd dadurch kompensiert werden, und dieses Mikrophon M ist zweckmäßig über eine Batterie Ba an das Oszillatorgitter der Mischröhre angeschlossen.
  • Der in der Mischröhre von der Kathode ausgesandte Elektronenstrom wird daher nicht nur durch die Eingangsschwingungen und durch die Oszillatorschwingungen, sondern außerdem noch durch die Gegenkopplungsschwingungen moduliert. In die Leitung zwischen dem Mikrophon M und dem Oszillator-Bitter der Mischröhre ist außerdem noch ein punktiertes F eingezeichnet, welches entweder ein Filter darstellen kann, das diejenigen Frequenzanteile, die besonders zur Verzerrung neigen, stärker durchläßt als diejenigen Anteile des Frequenzgemisches, die weniger stark wiedergegeben oder verzerrt werden, oder der Teil Fkann auch eine Phasenschiebevorrichtung bedeuten,, welche dazu dient, eine. für diej Gegen kopplung günstige Phasenlage zwischen den im Mikrophon !11 entstehenden Spannungen und den Spannungen, welche an der Mischröhre zur Gegenmodulation verwendet werden, herzustellen.
  • Auch können durch das Element F evtl. vorhandene Laufzeitenunterschiede o. dgl. ausgeglichen werden. An Stelle eines besonderen .Mikrophons Al der Fig. i kann auch nach Abb.2 im Lautsprecher selbst eine besondere mikrophonartige Anordnung o. dgl. vorgesehen sein, um die Gegenkopplungsspannungen hier abzunehmen. So zeigt beispielsweise die Ausführungsform der Abb. 2 den Konus eines elektrodynamischen Lautsprechers, wobei die Lautsprecherspule mit Sp und der Konus mit I( bezeichnet ist. Wie ersichtlich, befinden sich auf dem Konus leitende Flächen L, .oder L2. Diese können durch Aufkleben von Stanniol, durch Metallisierung nach dem Schoopschen Verfahren o. dgl. oder aber durch einen leitenden Anstrich mit Hilfe einer Graphitlösung oder eines leitenden Lackes hergestellt sein.
  • Diesen leitenden. Flächen befinden sich, vorwiegend in kleinem Abstand, Elektroden Al, A2 gegenüber, die dann zusammen mit der leitenden Fläche einen Konden$ator darstellen, der ähnlich wie ein Kondensatormikrophon wirkt, wenn er eine bestimmte elektrische Vorspannung mitgeteilt erhält.
  • Im unteren Teil der Fig.2 ist wahlweise ,@inu andere Anordnung dargestellt, in welcher die leitende Fläche L2 selbst eine Elektrode des Kondensators darstellt.
  • Dies ist manchmal deshalb unangenehmer, «=eil dann zu dieser leitenden Fläche eine bewegliche Zuleitung geschaffen werden muß, während bei der im oberen Teil der Fig. 2 dargestellten Anordnung sich solche Zuleitungen zum Konus erübrigen. An Stelle eines elektrostatischen Aufnahmeorgans kann an der . Lautsprechermembran auch eine reine Kontaktvorrichtung, ein kohlengriesmikrophonartiger Bestandteil oder aber eine Hilfsspule angebracht sein, die in einem zusätzlichen magnetischen Feld oder im Feld des Lautsprechers selbst Hilfsspannungen erzeugt.
  • Sofern dies erforderlich ist, können diese Hilfsspannungen durch besondere Verstärker nochmals verstärkt werden, es kann also dann das Element F in Fig. i auch noch eine.Verstärkercharakteristik besitzen. Als zusätzliche Verstärkerstufen für diesen Zweck können unter Umständen auch Hochfrequenz- oder Zwischenfrequenzröhren, die im Gerät schon vorhanden sind, verwendet werden.
  • Am Konus oder an einer sonstigen Lautsprechermembran kann auch ein Metallplättchen angebracht sein, das in einem besonderen Magnetfeld schwingt, wobei dieses Plättchen oder ein Kurzschlußring als Anker eines dynamischen oder elektromagnetischen Mikrophonsystems wirken.
  • Durch verschiedene Aufnahmespulen auf diesem Magneteisen, die evtl. verschiebbar angeordnet oder überblendbar sind, kann schon auf dem Magneteisen bei geeigneter Anordnung eine Möglichkeit zur Phasenverschiebung der Gegenkopplungsspannungen vorgesehen werden.
  • Sind beispielsweise mehrere Spulen auf diesem Magneteisen oder einem Transformatoreisen, das nebenher als Erreger für dieses Hilfsmikrophon dient, vorhanden, so kann man durch einfache überblendanordnung erreichen, daß wahlweise verschiedene Phasenverschiebungen nach der Mischröhre gegeben werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzielung einer Verbesserung der Wiedergabegüte in Empfängern für modulierte-Trägerfrequenzschwingungen, bei denen eine Gegenkopplungsspannung am Ausgang des Gerätes mit Hilfe des Lautsprechers abgegriffen und der ankommenden Trägerschwingung als Hilfsmodulation aufgedrücktwird,dadurch gekennzeichnet, daß zur Herbeiführung dieser Hilfsmodulierung eine Mehrgitterröhre nach Art der bekannten Mischhexoden verwendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der gegenkoppelnden Hilfsmodulation die Mischanordnung eines überlagerungsempfängers benutzt wird.
  3. 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Ausgang des Gerätes mit Hilfe des Lautsprechers abgegriffene Gegenkopplungsspannung an ein Steuergitter einer #fischhexode o. dgl. gelegt ist, welche für die auftretenden Gegenkopplungsamplituden eine praktisch als linear anzusehende Steuergitter-Anoden-Stromkennliniebesitzt.
DEK148116D 1937-10-05 1937-10-05 Verfahren zur Erzielung einer Verbesserung der Wiedergabeguete in Empfaengern Expired DE734355C (de)

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