DE734142C - Steuerung fuer Viertaktbrennkraftmaschinen - Google Patents

Steuerung fuer Viertaktbrennkraftmaschinen

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DE734142C
DE734142C DEST60083D DEST060083D DE734142C DE 734142 C DE734142 C DE 734142C DE ST60083 D DEST60083 D DE ST60083D DE ST060083 D DEST060083 D DE ST060083D DE 734142 C DE734142 C DE 734142C
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DE
Germany
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control
crankcase
slide
valve
shaft
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Application number
DEST60083D
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English (en)
Inventor
Martin Stolle
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/14Multiple-valve arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Steuerung für Viertaktbrennkraftmaschinen Es sind bereits Viertaktbrennkrafttnaschinen bekannt, bei welchen das von zwei gegenläufigen Kolben in das Kurbelgehäuse gesaugte Gemisch abwechselnd dem jeweils zu füllenden Zylinder zugeleitet wird. Bei Verwirklichung dieses Verfahrens wird der jeweils arbeitende Zylinder mit ungefähr der doppelten Menge vom Gemisch geladen, als dies normalerweise der Fall ist. Aus diesem Grunde sind, wenn ,die Maschine einwandfrei arbeiten soll, besondere Maßnahmen erforderlich, um das Kurbelgehäuse, in welches das Kolbenpaar das Gemisch aus dem Vergaser ansaugt, so abzudichten, daß beim Füllen des jeweils arbeitenden Zylinders das Gemisch oder ein Teil desselben nicht wieder aus dem Kurbelgehäuse in Richtung gegen den Vergaser ausgetrieben wird. Bei der bekannten Anordnung wird als Steuerorgan eine an. der Kurbel befestigte halbkreisförmige Scheibe verwendet, die während der Drehung der Kurbel an einer Zuleitungsöffnung vorbeikreist; diese Scheibe hat somit einen verhältnismäßig großen Durchmesser und eine entsprechend hohe Umfangsgeschwindigkeit. Infolge der stets auftretenden Schwingungen der Kurbel gewährleistet dieses Steuerorgan eine hinreichende Abdichtung .des Kurbelgehäuses gegenüber dem Vergaser nicht.
  • Die erfindungsgemäße Steuerung vermeidet diese Mängel dadurch, daß die Ventilsteuerwelle oder der Kurbelwellenzapfen in an sich bekannter Weise als Drehschieber zur Steuerung ,der Brennstoffgernischzufuhr in das Kurbelgehäuse ausgebildet ist. Durch diese Art der Steuerung lassen sich die bei dieser Gattung von Viertaktbrennkraftmaschinen besonders schwierigen Abdichtungsverhältnisse einwandfrei meistern.
  • Die Maschine kann in an sich bekannter Weise mit gegenüberliegenden Zylindern ausgebildet sein; der Steuerschieber liegt dann vorteilhaft in der Mittelebene zwischen den beiden Zylindern symmetrisch zu diesen. Die Maschine kann aber auch in an sich ebenfalls bekannter Weise mit mehr als zwei im -Massenausgleich versetzt zueinander arbeitenden Kolbenpaaren ausgestattet sein: die Ventilsteuerwelle besitzt dann eine Ringauskehlung, eine außerhalb der Zuleitung liegende radiale Durchbrechung und eine axiale Verbindung zwischen der Auskehlung und dieser Durchbrechung, wobei letztere infolge Drehung der Steuerwelle abwechselnd die Verbindung der Brennstoffgemischzuleitung mit den Kolbenpaaren gleicher Hubstellung zugehörenden Kammern des Kurbelgehäuses herstellt. Auf der als Drehschieber ausgebildeten Welle kann ein zusätzlicher Regelschieber vorgesehen sein.
  • Die beiliegenden Figuren zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar Fig, i einen Motor mit gegenläufigen Kolben im Axiallängssclinitt, Fig.2 eisten Querschnitt durch das Kurbelgehäuse zu Fig. 1, Big. 3 einen Querschnitt einer zweiten Ausführungsforin des Kurbelgehäuses, Fig. .1 einen Querschnitt einer dritten Ausführungsform des Kurbelgehäuses, Fig.5 einen inehrzylindrischenReilieninotor ini teilweisen Achsschnitt, Fig. 6 einen Querschnitt durch das Kurbelgehäuse zu Fig. 5, Fig. 7 eine andere Ausführungsform des Steuerschiebers zu den Fig. 5 und 6.
  • Fig. 8 einen Achsschnitt zu Fig. 7 und Fig.9 die Steuerwelle gemäß den Fig.7 und 8 im Grundriß.
  • In Fig. i ist ein axialer Längsschnitt und in Fig. :2 ein Querschnitt durch das Kurbelgehäuse eines 1Iotors mit gegenläufigen Kolben gezeigt. In dem Kurbelgehäuse i ist die Kurbelwelle 2, wie üblich, gelagert. Die Pleuelstangen 3 stehen in bekannter Weise mit den Kolben .1 in Verbindung. Die letzteren laufen in den Zylindern 5. 6 sind die Ansaugventile, die in üblicher Weise durch die Ventilstößel ; gesteuert werden. Die Ventilkaminern der `"entile 6 sind durch Kanäle 8 und 9, die in die Zylinder und Kurbelgehäuse eingegossen sind, mit dem Innern des Kurbelgehäuses i verbunden. Die Kanäle 8 und 9 können hier aus Platzgründen einen länglichen Querschnitt haben (Big. 2, 8) im Gegensatz zti dein üblichen runden Querschnitt. Oben in der -Mitte des Kurbelgehäuses i befindet sich die Ansaugbohrung io, die über den Drehschieberschlitz i i der Steuerwelle 12 mit der Bohrung 13 und dem Fallstroinvergaser 1.1 jeweils beim Aufwärtsgehen der beiden Kolben in Verbindung stehen. Der Fallstronivergaser 14. ist durch eine Kappe 15, die mit geeigneten Flächen des Gehäuses i übereinstimmt, vollkommen und formschön abgedeckt. Die Kappe 15 trägt die beiden Staubfilter 16.
  • Beim .#,ufi#,-ärtsgang der beiden Kolben . wird das Gasgemisch durch die beiden Staubfilter 16 in die Vorkammer, die durch dic Kappe 15 gebildet ist, eingesaugt. Hier erwärint sich die Luft bereits und wirkt andererseits für die Abkühlung des darüber befindlichen Kurbelgehäuseteils und besonders der Ventilkammern der Zylinder 5 mit den heißen Zylinderwänden an den Auspuffventilen, die sich in gleicher Ebene hinter den Einlaßventilen 6 befinden, sowie den Ventilschäften der 1'entile 6 selbst. Die Luft Wird nun durch den Horizontalvergaser i.1, die Bohrung 13, den Schieberschlitz i i der Steuerwelle 12 und die Bohrung io in das -Motorinnere angesaugt. Beim oberen Totpunkt ist dann die Schlitzstellung des Schieberschlitzes i i der Steuerwelle 12 am Öffnungsschltiß angelangt, uni den Durchtritt der angesaugten Gase nach 9o° bis zu weiteren 9o° wieder freizugeben, also übereinstimmend mit dein jeweiligen Abwärtsgang der beiden Kolben. Hierbei ist die Öfinungszeit sowie die Abschlußzeit des Schlitzes i i nicht an den Totpunkt gebunden, sondern gibt dein Durchtritt der Gase eine Öffnungsperiode ähnlich den üblichen Ventilzeiten, also etwas zu frühen Beginn und erheblich verspätete Schlußzeit. der Nachströmung der in Bewegung befindlichen Gassäule wegen. Beim Abwärtsgang der Kolben, wenn also der Scliielxrsclilitz i i geschlossen ist, wird, wie üblich, das Einlaßventil eines Zylinders geöffnet, und es wird nun das Brennstoffgemisch über die zugeli<ii-igen Rohrleitungen S und 9 in den Verbrennungsrauin des einen Zylinders gedrückt bzw. angesaugt und überladen. Beim gleichen _1rheitstakt ist das Ansaugventil des zweiten Zylinders geschlossen, weshalb die gesamte -@nsauginenge mir dem ersten Zylinder zugute kommt. Benn nächsten Hub erfolgt der gleiche ==lnsaugvorgang durch den zweiten Zylinder, Wobei das Ansaugventil des ersten Zylinders geschlossen bleibt. Bei diesem I-lul@ wird die gesamte Ansaugmenge dem zweiten Zylinder zugeführt.
  • Bei dieser Arbeitsweise kann ein Benzin-Öl-Gemisch, Wie beim Zweitaktmotor üblich. verwendet werden. Hierdurch wird mindestens bei -Motoren mit Wälzlagern die besondere Ölpumpe, die sonst jeder Viertaktmotor haben muß, erspart und doch die gute Schmierung des Motorinnern erreicht, Wie sie sich beim Zweitaktmotor bewährt hat.
  • In Fig. 3 ist der Querschnitt durch das Kurbelgehäuse 18 eines Motors ebenfalls iiiii gegenläufigen Kolben gezeigt, wobei die Steuerwelle nicht oben, sondern an der Seit liegt. In diesem 1lei:piel trägt die Steuerwelle i9 ein vergrößertes Lager 2o, und dieses ist in ähnlicher Weise wie in Fig. i (Schlitz i i) mit dem Steuerschlitz 2i ausgerüstet. Auch in diesem Falle gelängt das Brennstoffgemisch über den Vertikalvergaser 25, die Rohrleitung 24., die Bohrung 23, durch -den Schieberschlitz 21 und die Bohrung 22 in das Motorinnere. Die Arbeitsweise ist die gleiche, wie bei Fig. i und Fig. 2 geschildert.
  • Ein weiteres Beispiel eines ebenfalls mit gegenüberliegenden Zylindern ausgerüsteten Motors ist in Fig. 4 in einem Querschnitt durch die Kurbelgehäusemitte dargestellt, In diesem Beispiel ist die Kurbelwelle 26 selbst, die in der gleichen Weise in dem Gehäuse 27 gelagert ist, das Steuerorgan, da der Gasstrom durch den hohlen Kurbelwellenzapfen 28 der Kurbelwelle 26 und eine seitliche Öffnung 28a .des Kurbelwellenzapfens 28 geleitet wird. Das Brennstoffgemisch gelangt in diesem Falle aus dem Vertikalvergaser 29 durch die Rohrleitung 30, die eingegossene Bohrung 31 und die Öffnung 28a zur Bohrung 28 und damit in den Innenraum des Gehäuses 27. In dein Gehäuse 27 an der Lagerstelle des Kurbelwellenzapfens 28 in der Nähe der Durchtrittsbohrung 31 befindet sich ein verstellbarer Schieber 32. Er ist mit einem Schlitz 33 versehen, der etwa der Größe der Bohrung 3 i und der Öffnung 28a gleichkommt. Der Verstellschieber 32 übernimmt auch den stirnseitigen Abschluß des Hohlraumes des Kurbelzapfens. Die Verstelleinrichtung für den Saugstrom läßt sich in entsprechender `Veisie auch für die Schieber der Steuerivellen der anderen angegebenen Fälle verwenden.
  • Ein weiteres Beispiel zeigt in Fig. 5 und 6 die Anwendung des Verfahrens für einen mehrzylindrigen Reihenmotor. Hier ist geinäß Fig. 5 die .Kurbelwelle 34, welche viermal gelagert in dem Gehäuse 35 ruht, mit Gleitlagern ausgerüstet. Das Gehäuse 35 ist in drei Kammern 36, 37, 38 unterteilt. Im Bereich der Kammer 36 kommen zwei Zylinder in gleicher Hubstellung zur Wirkung. Zu beiden Seiten befinden sich die'Kammern 37 und 38, die über eine eingegossene Rohrleitung 39 (Fig. 5 und 6) miteinander verbunden sind. Auch hier ist dadurch die Doppelkammer 37 und 38 in den Bereich von zwei Zylindern gelangt. Die Arbeitsweise ist nun ebenfalls - ähnlich wie nach den schon angegebenen Fällen. Als Steuerschieber ist hier das 'Mittellager 40 der Steuerwelle 41 ausgebildet; der Schieber hat jedoch den Gasstrom jeweils abwechselnd in die Kammer 36 und die Doppelkammer 37,38 zu leiten. Hierzu ist in der Kammer 36 eine Bohrung 4.2 vorhanden und im Winkel von 9o°, auf den Schieber bezogen, versetzt, befindet sich der Kanal 39 zur Speisung der Kammern 37 und 38.
  • Fig.7, 8 und 9 zeigen den Steuerschieber in etwas anderer Ausführung für den 'Motor nach Fig. 5 und 6 und die Arbeitsweise der t@"echselsteuerung. Das im Gehäuse .44 gelagerte Mittelstück der Steuerwelle .43 trägt einen den ganzen Umfang umgebende große Nute 45, die dem Ansaugrohrquerschnitt entspricht. Diese Eindrehung 45 steht über die Bohrung 46 mit dem Horizontalvergaser .1 .7 in Verbindung. Das SteuerNvellenmittellager 43 hat außerdem einen Steuerschlitz .I8, der durch Ausfräsungen .49 Verbindung mit der Nute 45 besitzt. Wie in Pfeilrichtung gezeigt, steht also der Gasstrom bei jeder Stellung des Schiebers für die Austrittsöffnung offen. Der Schieber 43 steuert so wechselweise in Abständen von jeweils 9o° den Gasstrom über die Bohrung 5o in die eine Gehäusekaintner 36 (Fig. 5 und 6)- oder über den Kanal 51 in die andere Gehäusekammer 37, 38 (Fig. 5 und 6). Die Bohrung 5o der Fig. 7 und 8 entspricht also der Bohrung 42 der Fig. 5 und 6 und der Kanal 5 i der Fig. 7 und 8 dem Kanal 39 der Fig. 5 und 6. Die Wirkungsweise des Verfahrens ist dann die gleiche, wie in den früheren Beispielen angegeben. Es wird auch hier die gesamte Ansaugmenge des zur gleichen Kammer 36 bzw. 37, 38 gehörenden Kolbenpaares jeweils einem Zylinder dieses Paares zugeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung für Viertaktbrennkraftinaschinen, bei welchen das von zwei gegenläufigen Kolben in das Kurbelgehäuse gesaugte Gemisch abwechselnd dem jeweils zu füllenden Zylinder zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsteuerwelle oder der Kurbelwellenzapfen in an sich bekannter Weise als Drehschieber zur Steuerung der Brennstoffgemischzufuhr in das Kurbelgehäuse ausgebildet ist. z. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine in an sich bekannter Weise mit gegenüberliegenden Zylindern ausgebildet ist und der Steuerschieber (ii) in der Mittelebene zwischen den neiden Zylindern svminetrisch zu diesen liegt (Fig. i bis @). 3. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die 'Maschine in an sich bekannter Weise mit mehr als zwei im Massenausgleich versetzt zueinander arbeitenden Kolbenpaaren ausgebildet ist und daß die Ventilsteuerwelle (43) eine Ringauskehlung.(45), eine außerhalb der Zuleitung (46) liegende radiale Durchbrechung (.I8) und eine axiale Verbindung (49) zwischen der Auskehlung (45) und der Durchbrechung besitzt, wobei letztere infolge Drehung der Steuerwelle (43) abwechselnd die Verbindung der Brennstoffgemischzuleitung (46) mit den Kolbenpaaren gleicher Hubstellung zugehörenden Kammern (36 bzw. 37 bis 39) des Kurbelgehäuses (35) herstellt (Fig. 5 bis 9). 4. Steuerung nach Anspruch z bis 3, gekennzeichnet durch Anordnung eines zusätzlichen Regelschiebers (32, 33) auf der als Drehschieber ausgebildeten Welle (Fig.4).
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959598C (de) * 1953-02-26 1957-03-07 Martin Stolle Viertaktbrennkraftmaschine
DE3237615A1 (de) * 1982-10-11 1984-04-12 Michael 6108 Weiterstadt Mayer Viertakt-brennkraftmaschine
DE3315853A1 (de) * 1983-04-30 1984-10-31 ACO Auto-, Hobby-, Freizeitbedarf Handels-GmbH, 4600 Dortmund Verfahren zum betreiben eines viertaktmotors mit paarweise zusammenwirkenden kolben und motor zur durchfuehrung des verfahrens
EP1242726A4 (de) * 1999-12-30 2009-08-12 Ecoforce Pty Ltd Brennkraftmaschine

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