DE733906C - Setzmaschinenmatrize, deren Matrizenzeichen in einer schwalbenschwanzfoermigen Aussparung des Matrizenblockes befestigt ist - Google Patents
Setzmaschinenmatrize, deren Matrizenzeichen in einer schwalbenschwanzfoermigen Aussparung des Matrizenblockes befestigt istInfo
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- B41B5/00—Devices for making type or lines
- B41B5/02—Matrices
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Description
- Setzma'schinenmatrize, deren Matrizenzeichen in einer schwalbenschwanzförmigen Aussparung des Matrizenblockes befestigt ist Die Matrizen der vielfach gebräuchlichen Einzelletternsetz- und Gießmaschinen bestehen aus kleinen Metallblöcken aus Kupfer o. dgl., welche in einem Matrizenrahm@en angeordnet werden und am .oberen Kopfende in ;einer Vertiefung, dem sog. Auge, das Schriftbild tragen. Dieses Schriftbild wird durch komplizierte Prägemaschinen hervorgebracht, welche mit höchster Präzision arbeiten müssen. Diese Maschinen sind außerordentlich kostspielig, so daß z. B. der Bedarf an Matrizen sämtlicher mit Einzelletternsetz- und Gießmaschinen arbeitenden Setzereien bisher von einer Stelle aus gedeckt wird.
- Es sind weiter bereits Matrizen bekannt, deren Matrizenzeichen in einer sch-,,valbenschwanzförmigen Aussparung des Matrizenblockes durch Löten, Stanzen o. dgl. befestigt sind. Diese Matrizen erreichen aber nicht die für Einzelletternsetz- und Gießmaschinen erforderliche Genauigkeit; da bei dem Festlegen der Zeichenplättchen in dem schwalbenschwänzförmigen Ausschnitt des Matrizenblockes durch Löten notwendigerweise Ungleichmäßigkeiten auftreten müssen, welche sich bei dem anschließenden Gießen. der Lettern immer von neuem störend bemerkbar machen.
- Die Erfindung betrifft demgegenüber eine Setzmaschinenmatrize mit in einer sch-,valbanschwanzförmigen Aussparung des Matrizenblockes befestigtem Matrizenzeichen, bei der derartige Ungenauigkeiten unbedingt sicher vermieden werden. Dies wird dadurch erreicht, daß die Aussparung des Matrizenblockes auf elektrolytischem Wege um eine zur Bildung der Matrizenform eingesetzte, nach Linie und Weite festgelegte Patrizc herum ausgefüllt ist. Es ist bei der Siebherstellung bekannt, Hohlformen elektrolytisch zti bilden. Jedoch werden hierbei die besonderen, im vorliegenden Fall auftretenden Vorteile nicht erreicht. Bei der Herstellung der neuen Matrize wird so verfahren, daß ein Metallblock der durch die verschiedenen Matrizenhalter gegebenen Größe zunächst am oberen Ende mit einer an sich bekannten schzvalbenschwanzförmigen Aussparung versehen, in diese Aussparung ein am oberen Ende eines Zeichenblocks befindliches gegossenes typographisches Zeichen (Patrize i an genau der Stelle bezüglich Linie und Weite befestigt wird, an der das Zeichen nach der Matrizeneinteilung zu stehen hat. u-orauf der frei verbliebene Raum der Aussparung nach Is )lierung von Matrizenblock und typographischem Zeichen atnf elektrolytiscliern Wege mit Matrizenmetall ausgefüllt wird. Sabald die Matrize auf dies,- Weise in dem Hohlraum Zles Matrizenkörpers um die Pasitivfirm herum durch Elektrolyse gebildet ist, wird der Gegenstand aus dem Bad entfernt und die Blöcke auseinandergenomm-en. Die :Matrize ist nun verwendungsfähig. Das Zeichen und auch das Auge befinden sich an genau der Stell;-, an welcher sie auf Grund der Matrizeneintcilung stehen müssen.
- Die neuen Setzmaschinenmatrizen kölinai auch aus alteli Matrizen von Einzelletterns^tz-und Gießmaschinen hergestellt werden. Es ist dann lediglich erforderlich, den :Matrize nkopf der gebrauchten und durch Verbrennen o. dgl. nicht mehr einwandfreien Matrizeli in Schwalbenschwanzform auszufräsen und dann in der angegebenen Weise zu arbeiten. Da es keine Schwierigkeiten bereitet, die Patrize bezüglich Linie und Weite an genau der Stelle zu befestigen, an der das Zeichen nach der Matrizeneinteilung zu stehen hat, und da diese Stellung durch die anschli,-ß?nde Ausfüllung des Hohlraumes durch Elektrolyse genau beibehalten wird, so werden nach dem neuen Verfahren völlig einwandfreie Matrizen gewannen.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel. dargestellt, und zwar zeigt Abb. i Zeichenblock und Matrizenblock getrennt, Abb. a beide zusammengesetzt, wie sie in das elektrolytische Bad eingetaucht werden, Abb.3 die fertige Matrize.
- Der Matrizenblock i ist mit einer schwalbenschwanzförmigen Aussparung z v,-rsehen. Der Zeichenblock 3 trägt an dem Ansatz .1 das Zeichenbild 5 und wird, wie in Fig. z dargestellt, über der Aussparung ? s-) angeordnet, daß das Zeichen an genau der Stelle bezüglich Linie und Weite befestigt ist, an der es nach der Matrizeneinteilung zti stehen hat. Nach der Isolierung des Matrizenblockes und des typographischen Zeichens und der anschließenden Elektrolyse wird die in 1# ig. 3 dargestellte neue Matrize erhalten, deren Aussparung mit elektrolytisch ni°dergeschlagenem Metall 6 ausgefüllt ist. Dieses .Metall enthält das Auge 7 der fertigen Matrize, welches bezüglich Linie und Weite genau an der richtigen Stelle steht.
- Die Herstellung des Zeichenblockes (der Patrize) erfolgt vorzugsweise durch Gießen mittels einer Form aus einer bereits vorhandenen Matrize. Diese Form muß die genauen Ausmaße der lierztistellelideli Matrize besitzen, und die für das Gießen verwendete Matrize muß in dieser Form so angeordnet sein, daf;, der gegossene Buchstabenblock das typographische Zeichen nebst seinem verjüngten Ansatz in bezug auf Linie wid Weite genau an der Stelle trägt, an welcher das Zeichen und sein Auge nach der 1Zatrizeneiiiteilulig stehen muß. Obgleich der Zeichenblock mit der Patrize auch auf andere einfache Weise erzeugt «-erden kann, so ist doch das Gießeli am wohlfeilsten und genauesten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Setzmaschinemnatrize, deren llatrizenzeichen in einer schwalbenschwanzförinigen Aussparung des Matrizenblockes befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (z) auf elektrolytischem Wege um eine zur Bildung der Matrizenform eingesetzte, nach Linie und Weite festgelegte Patrize (4., 5) herum ausgefüllt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ25857D DE733906C (de) | 1940-06-23 | 1940-06-23 | Setzmaschinenmatrize, deren Matrizenzeichen in einer schwalbenschwanzfoermigen Aussparung des Matrizenblockes befestigt ist |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE733906C true DE733906C (de) | 1943-04-05 |
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ID=7626456
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEZ25857D Expired DE733906C (de) | 1940-06-23 | 1940-06-23 | Setzmaschinenmatrize, deren Matrizenzeichen in einer schwalbenschwanzfoermigen Aussparung des Matrizenblockes befestigt ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE733906C (de) |
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1940
- 1940-06-23 DE DEZ25857D patent/DE733906C/de not_active Expired
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