DE733575C - Verfahren und Vorrichtung zum elektrolytischen Abscheiden von Gold oder Silber aus durch Auslaugen von Gold- und Silberschlaemmen hergestellten Trueben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum elektrolytischen Abscheiden von Gold oder Silber aus durch Auslaugen von Gold- und Silberschlaemmen hergestellten Trueben

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DE733575C
DE733575C DEL100542D DEL0100542D DE733575C DE 733575 C DE733575 C DE 733575C DE L100542 D DEL100542 D DE L100542D DE L0100542 D DEL0100542 D DE L0100542D DE 733575 C DE733575 C DE 733575C
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Germany
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membrane
gold
silver
regeneration
clogged
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DEL100542D
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English (en)
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Ing Nikolaus Litwinow
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NIKOLAUS LITWINOW ING
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NIKOLAUS LITWINOW ING
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C1/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions
    • C25C1/20Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions of noble metals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)
  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum elektrolvtischen Abscheiden von Gold oder Silber -aus durch Auslaugen von Gold- und Silberschlämmen hergestellten Trüben Der Gegenstand der Erfindung ist CiriVerfälircn und eine Vorrichtung zum elektrolytischen Abscheiden von Gold oder Silber aus-.durch Auslaugen von Gold- und Silberschlämmen hergestellten Trüben, die das Gold und Silber als Cvani.d oder das Gold als Bromid entlalten. Erfindungsgemäß wird die Elektrolese in einem Behälter durchgeführt. in dem die Elektroden von der Berührung iaht der Trübe durch eine für die Ionen durchlässige, iiii- die Kolloide und Schlämme jedoch undurchlässige \-Ieiiilarän geschützt sind. Das Verstopfen wird hei. _ einer festen Membran durch ein heriorli;clies oder ununterbrochenes Hatfernen- der verstopfenden Schicht oder durch Auswechseln ,der ganzen Membran regen eine regenerierte und durch Erwärmung bei einer halbflüssigen :.Lembran verlinciert. Die bei der Aufbereitung von Golderzen entstehenden Schlämme weisen oftmals kolloidale Eigenschaften auf, durch welche ihre -wirtschaftliche Verarbeitung mittels bekannter Methoden verhindert wird;; bei denen die Lauge: vor dein Niederschlage der ausgelaugten Schlämme; z. B. durch. Dekantierung oder 1 iltrierung, getrennt werden :soll. Die \ iederschla:gung des Goldes aus den durch Elektrolvse gelaugten Schlämmen ohne Trennung tler Lange von der Trübe, indem also die Elektroden in unmittelbare Berührung mit der Trübe korumen, ist durch große @"erluste gekennzeiclinet, da da: nicdergesclil-agene Gold. wenn es schon als hulver von den Elektroden abfällt: oder durch den strömenden Schlamm Von ihnen abgeschabt wird, :ich wieder mit `der Trübe vermengt und nicht mehr gewonnen werden kann. Bei den kolloidalen Schlämmen entladeten sich auGerdein an (Zen Eslekttoden die kolloidalen Teilcheir der Trübe, welche e.ne weitere Elektrolyse unmöglich machten.
  • eshalb wurden die kolloidalen Schlä ninie trotz ihres hohen Goldgehaltes oft überhaulit nicht verarbeitet und auf die Halde geführt.
  • Bei dem Verfahren laut Erfindung ist es jedoch nicht notwendig, die Laue vom Schlamme zu trennen, so daß die Dekantierung oder hiltrierurig entfällt. Das Gold wird aus der Trübe in bekannter Weise durch elektrischen Strom an den Elektroden niedergeschlagen, welche aber von der Berührung in:t der Trübe durch eine geei-nete Membran geschützt sind. Diese Membran läßt allein die. Ionen, nicht aber die kolloidalen Teilchen der Schlämme durch, so daß die Entladung in einem klaren Bade erfolgt, wo weder Trübe noch kolloidale Teilchen der Schlämme sich anhäufen oder die abfallenden GoldteIchen abtragen können. Dadurch werden auch kolloidale Schlämme verarbeitungsfähig. so däß es möglich wird, aus den bei der Aufbereitung entstandenen Schlämmen in wirtschaftlicher \@'eise das Gold zu gewinnen.
  • In der Zeichnung sind schematisch ein_ge Ausführun-sbeispiele der Erfindung dargestellt. .
  • Abb. i ist das Schema eines gewöhnlichen l')rownschen Agitators in Verbindung mit einer \ iederschlagskanimer laut Erfindung.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt durch die Membran, tim zu in welcher Weise sie vefstopft wird. -Abb. 3 ist eine Vorrichtung zum Entfernen der die Membran verstopfenden Schicht, und Abb. 4. ist ein schematischer Aufriß und Grundriß der walzenförmigen llembranrefäße für die Anbringung der Elektroden. Die Verarbeitung der Schlämme laut Erfindung beruht in der Elektrolyse einer Cvanid-(oder liroinid-) Goldlösung oder einer Silbercyanidlösung, welche durch die Auslaugung vom Schlamme mittels eines an sich bekanntc n @ei'tahi-eih, z. $. inl Browuschen Agitator, oder in einem beliebigen anderen Auslaur;ttursbchaiter finit mechanischem oder pneuniatischem Umrühren gewonnen wurde.
  • Bei der Ausführung laut Ahb. i wird der i111 sieh bekannte Browusche Agitator verwen-(tet. in dessen Auslatigerauin 2 der Schlainni ausgelaugt und in an sich bekannter Weise durch die 1#:imvirkung von Preßluft uinrerührt wird. ()er lx#ini oberen I?tide des mittler(-n holirc-c ,; aufsteigende Schlamm fließt während der Atislaugun- in üblicher \1'rise in den hatim ? des \lischers zurück, his die -ewiinschteU)sung erreicht wird, worauf er über einen gecignetcii Behülfet 4 tuul die hulirleitung i in die \ iederschlagskanitner 6 laut Ei-Iinatiiig gcleitct wird. Diese Kammei besteht ati: einem inneren. verli<iltnisni;ißi, euren Raten 7, in welchem .die Trübe am Ab- setzen durch pneuniatisches odermechanisches 1,Iischen verhindert wird, und aus zwei oder mehreren Niederschlagskammern 9 und- o, «-elche vom Raume 7 mittels fester Membraneu (Diaphragmen) to z. B. aus poröser Schaniotte oder ähnlichem getrennt sind. In den NTiederschlägskanimern 8 und 9 sind die Elektroden i i und i2 angeordnet, und zwar z. B. die Kathode als eine auf einen Rahmen gi2-spannte Bleifolie und die Anode aus E.'-senblech. Die Elektroden sind über einen Regulierwiderstand 16 und Meßapparate 14 und i j finit dem Dynamo 13 verbunden. Die Membranen liegen an den entsprechenden Öffnungen der Wände so an, daß die Trübe aus dein Raume 7 nicht in die Räume 8 und 9 gelangen kann. Der aus dem Niederschlagsgefäß aufsteigen.de Schlamm.w.'rd dann durch das Rohr 17 zur Pumpe i` gefülift. mittels welcher er durch die Rohrleitung i9 zurück zum Agitator geleitet wird, in «-elchen er bei 2o hineinfließt.
  • Die Trübe, das ist ein Gemisch von Schlamm und Lauge mit gelöstem Gold, wird ini Raume 7 des 1 iederschlagsgefäßes 6 der Einwirkung des elektrischen Stromes ausgesetzt. und es erfolgt eine--Elektrolyse. Die Ionen der Goldzyanidlösung wandern zu den Elektroden durch die feinen Öffnungen ,(Poren) der Membran, welche von- den Schlammteilchen jedoch nicht durchdrungen werden können. Das -Niederschlagen auf den Elektroden geht daher in einem klaren Bad vor sich und die eventuell von den Elektroden herabfallenden Niederschlagsprodukte vermischen sich nicht mit der Trübe, sondern sie häufen sich am Boden der Räume S und 9 an, von wo sie von Zeit zu Zeit entfernt werden können.
  • Da es bekannt ist, daß 1colloi:daleAnhäufungen bei der Elektrolyse auch eine elektrische Ladung bekommen und ebenfalls zu den Elektroden wandern, können sie zwar bei der Anordnung laut Abb. i nicht an die Elektroden gelangen. «"eil sie jedoch plastisch sind, drinnen sie in die \lembranöffnun-dn ein und Der-. stopfen die Membran nach einer gewisseil Zeit, Was endlich eine Unterbrechung der Elektrolyse zur Folge hat. Wenn jedoch die (lein inneren 1Zaume 7 urel:elirte Oberfläche der Membran samt einer dünnen Schicht der Membran- (Schamotte-) hasse al)reschabt wird. beginnt der elektrische Strom wieder zu iließcn. und das Niederschlagen nimmt seinen IC, ortgang. In der oberen Idälfte der Abb.2 fit schematisch durch l;unktierung das Verstopfen der \leinbran durch eingedrungene Kolloide dargestellt: in der unteren Hälfte derselben Ah(). _, ist nach Entfernen der Schicht ?'3 die Oberfläche der Meinhrän weder Praktisch unverstopft.
  • Dieses Abschaben der Membran, welches eine Art von Regenerierung darstellt, kann in _ yerschiedener Weise erfolgen.. In Abb: 3 wird das Abschaben mittels eines sich senkrecht bewegenden Messers 26 besorgt, welches in der Art einer Hobelmaschine im Raume 7 -der Kammer 6 laut Abb. i_ arbeitet. Das Messer 26 bewegt .sich hinauf und hinunter; und nach jedem Abschaben, einer Schicht 23 der Membran. wird es auch seitwärts um die Breite einer abgeschabten Spur verschoben, bis die ganze Platte io gereinigt ist, worauf es in die Ausdangsstellung zurückkehrt und die folgende Schicht abzuschaben beginnt. Dadurch wird erzielt, daß.das Entfernen der Kolloidschchten gleichmäßig geschieht und auf eine solche Schnelligkeit eingestellt werden kann; daß der elektrische Strom immer leicht-hindurchfließen kann. Die abgeschabte 1-lembranmasse :gelangt in die Trübe, wo sie nicht stört. Wenn die Membran schön sehr dünn ist, wird sie durch eine neue ersetzt, was am besten nach beendeter Auslaugung und während des Auswechselns der Füllung geschieht, wo die Niederschlagsvorrichtung außer Betrieb ist. Im Falke einer ünunterbrocken vor sich gehenden Auslaugung wird entweder eine zweifache Membran oder eine hcserveniederschlagsvorrichtung verwendet.
  • Die Membranen müssen nicht flach sein, sondern sie können; auch von anderer, zB. von zylindrischer Form sein, wie aus Abb. q. ersichtlich ist, wo die innere zylinderförmige 1feinbran: 27 die Form eines Anodengefäßes lat und die äußere Membran 28 ebenfalls zylinderförmig für die Kathode ist. Durch den dazwischenliegenden Raum 7 strömt die elektrolysierte Trübe. Die beiden tonzentrischen Gefäße27, 28 bilden ein Ganzes; da.s ,sich. um die: senkrechte Mittelachse 29 dreht: Durch das sich nur hinauf .und hinab "bewegende Messer 30 wird dabei von beidenGefäßen eine Schicht von der nötigen Dicke abgeschabt, so tlaß sich die dem Zwischenraume 7 zugekehrte Oberfläche der Membranen nicht verstopfen kann und ein ununterbrochenes und ungestörtes Niederschlagen an den Elektroden ermöglicht.
  • Neil durch das Abschaben eine jede feste Membran mit der: Zeit zerstört wird und ausgewechselt werden muß, kann sie anstatt durch Abschahung nach dem Herausnehmen aus der Vorrichtung in anderer Weise: z. 13. durch Ausbrennen regeneriert «erden. Durch das Ausbrennen bei-einer #Temperatur von <oo liis 80o° C verlieren die kolloidalen- Stoffe, welche in dieseln halle die: Membran verstopfen, in der Pegel ihren kolloidalen Charakter und sch,rtimpfen beträchtlich in. Die verstopften Elektroden können so'-teilweise regeneriert werden, besonders wenn man sie nach dem Auskühlen mittels Preßluft oder Druckwasser durchbläst. Dadurch wird zwar die Durchlässigkeit der Membranen für die Ionen wieder verbessert, nach mehrfachem Ausbrennen müssen sie aber wiederum abgeschabt werden. Durch dieses Verfahren wird jedoch eine längere Lebensdauer der festen Membranen erzielt.
  • . An Stelle einer festen Membran kann zum selben Zweck auch eine halbflüssige Membran, insbesondere eine Schicht aus gelatiniertem Elektrolyt verwendet werden, der. was die elektrische Leitfähigkeit anbelangt, die gleichen Eigenschaften wie ein flüssiger Elektrolyt hat. Bei der Kataphorese verhält. sieh jedoch die gelatinierte Lösung wie eine feste Membran und läßt keine kolloidalen Anhätifungen hindurch. Diese Eigenschaften gelatinierter Lösungen können ebenfalls zur Aus-Fällung des Goldes aus kolloidaler Trübe verwendet werden. Dies wird z. B. so durchgeführt, daß der Raum 7 laut Abb. i vom Elektrodenraum 8 und 9 nicht durch eine feste Membran io, sondern durch eine vollkommen durchlässige Zwischenwand, z. B. aus Leinwand, Strohgeflecht usw., getrennt wird, während man den. ganzen Inhalt der Niedersch:iagskammern Bund 9 'z. B: ' in- der Weise gelatiniert, daß sie mit einem klaren Elektrolyt von gleicher Konzentration w:e die Trübe angefüllt werden; welchem ein gelatinierender Stoff zugegeben wurde. Nach der Abkühlung erstarrt die Lösung in den K'arn= mern 8 und 9 und bildet um die Elektroden herum ein für die Kolloide .undurchdringbares, jedoch für die Ionen durchdringbares: Medium.
  • Die gelatinierte Lösung; welche dann die Membran bildet, wird in der Regel vom Schlamm .nicht verstopft, aber sie wird doch mit der Zeit durch die langsam wandernden Teilchen der Trübe getrübt.- Die Regeneration dieser Lösung erfolgt durch Erwärmung, wodurch die gelatinierte Lösung flüssig und nach eventueller Filtrierung wieder verwendungsfähig wird. An Stelle der Gelatinierung des. ganzen Inhaltes. des \ iederschlagsraumes können in geeigneten Leinwand- oder anderen tragenden Formen oder Versteifungen Platten aus der gelatinierten. Lösung gegossen und sodann an Stelle der festen Membranen verwendet werden. Es entfälltdann das Abschaben, und die Regenerierung erfolgt durch Erwärmung.. Man kann endlich aus {der gelatinierten Lösung Körper von, verschiedener Aasführung herstellen; deren Form den Betriebsbedinguügeti angepaßt wird und welche um die Elek- troden eine halbstarre, für die Kolloide der Trübe undurchdringbare Membran bilden. Die Gelatinierung des Elektrolyts kann :durch ein beliebiges, an sich bekanntes 14ittel erfolgen, z. 13. durch Kollodiuin, .gar, Leimsto-1"t, CTelatitie und iilin'l:clies. Die Erwärmung zwecks Verflüssigung der gelatinierten Ltisung kann z. B. durch einen in den Raum des Niederschlagsgefäßes 'gelegten elektrischen Widerstand erfolgen, so daß die Regenerierunu auch ohne Herausnehmen der gelatinierten Platte aus (lem Apparat erfolgen kann.
  • Die angeführten Verfahren sind hier als Beispiele dargelegt, und das Prinzip der Erfindung kann auch in einer anderen Ausführung verwendet werden. Es können weiter in ähnlicher Weise nicht nur Schlämme kolloidaler Natur, sondern auch sandige Schlämme und andere Aufbereitungprodukte verarbeitet «-erden, also auch solche, welche inan dekantieren Lind filtrieren kann, weil das 'Niederschlagen laut Erfindung bedeutende orteile z. 13. dadurch bietet, daß Z_wischenprotlukte entstehen, welche leichter zu Metall verarbeitet werden können. Wenn als Elektroden die Kombination von Bleifolie-Eisenblech verwendet wird, kann das Gold durch bloßes Abtreiben des Bleies gewonnen werden, während sich auf der Anode Berlinerblau absetzt, das in bekannter Weise zu Zvanid regeneriert wird, was gestattet, mit konzentrierteren Lösungen ohne große-Verluste zu arbeiten. Das Prinzip der Erfindung kann auch zur Elektrolyse anderer Produkte. 7.B. silb(°rhaltigerSclil.imme, und andere\letalle, z. B. Kupfer enthaltender GoIdaufbereitungsp17o(ltil:te, unter Anwendung auch anderer Elektroden verwendet werden. Es ist auch möglich, sowohl die eigentliche Auslaugunr als auch das Niederschlagen in einem gemeinsauren Gefäß durchzuführen, und zwar so, daß dur \ie(lcrsclilagsrauiii mittels einer \lelubran laut Erfindung direkt mit dein Auslattgerauin verbunden wird, ohne daß es liötir wäre, die beiden Verfahren, d. h. (las Auslaugen und das Niederschlagen. in gesonderten Gefäßen durchzuführen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum elektrolytischen Abscheiden von Gold oder Silber aus durch Auslaugen von Gold- und Silberschlaninien hergestellten Trüben, die (las Gold und Silber als Cyanid oder das Gold als Bromid entlialten.dadurch gekennzeichnet. ((aß die lilektrolvse in einem Behälter durchgeführt wird, in dem die Elektroden von (leg Berührung mit.(ler Trübe dttrcli eine für die Ionen durchlässige, für die hollo:de und Schlämme jedoch undurchlässige \leinbran geschützt sind.
  2. 2, Verfahren nach Anspruch i, dadureli gekennzeichnet, daß das \#"erstopfen det hleinbran durch Teilchen der Trübe durch ihre periodische oder ununterbrochene Regenerierung behoben wird. 3, Verfahren nach Anspruch i und ?, dadurch .gekennzeichnet, daß die Regenerierung der festen Membran durch das Abschaben ihrer verstopften Oberflächenschicht erfolgt. Verfahren nach Anspruch i un(t-2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenerierung der festen, z. B. aus Schamotte bestehenden Membran durch ihr Ausbrennen. bei einer Temperatur erfolgt, bei welcher der kolloidale Zustand der Teilchen der Trübe, welche die Ilembran verstopfen, vollkommen behoben wird, und durch das Entfernen dieser Teilchen aus der Membran, indem diese mittels Preßluft oder einerDruckflüssigkeit durchgeblasen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenerierung der verstopften festen Membran sowohl durch Ausbrennen als auch .durch das Abschaben der verstopften Schicht erfolgt. C.. Verfahret. nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß als Membran eine gelatinierte Flüssigkeit, insbesondere ein gelatinierter Elektrolyt verwendet wird. 7. Verfahren nach Anspruch r, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenerierung der aus gelatinierter Flüssigkeit bestehenden Membran durch ihre Erwärinung und nach Abkühlung durch ihr Wiedererstarren erfolgt. S. Verfahren nach Anspruch i, 2, (i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung zwecks Regeneration .der aus gelatinierterFlüssigkeit bestehendenMembran durch einen elektrischen Widerstand geschieht, welcher in dein Rauin angeordnet ist, in «-elchen. sich die gelatinierte Flüssigkeit befindet, welche die Membran bildet. 9. Verfahren nach Anspruch i bis B. dadurch gekennzeichnet,daß sowohl dasAuslaugen als auch das \ic(lercclilagen der schlaninie in einem gemeinsamen @.rf't@ll.i erfolgt, il. welchem gleichzeitig (las Lösen des Goldgehaltes der Schlilinine durch lauge und (las Niederschlagen des geliisten Goldes inittelslslektroden geschieht, welche durch (lies \tciiil)r:iii vor (leg lierührung mit (Irr Trübe geschützt ist. io. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i bis d, dadurch gelceiinzciclinet, (laß ;um Abschaben (leg verstopften festen l)lattenfiirniigen \lenlbran (i(» ein rürhlaufen(l-in s(#llhrechter Richtung angetriebenes Messer (26) dient, welches nach jedem Hub auch seitwärts verschoben wird. rr. Vorrichtung zur Durchführung, des Verfahrens nach Anspruch z bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abschahen der verstopften walzenförmigen Membran ein Messer (30) dient, welches sich rückläufig nur in senkrechter Richtun" bewegt, wobei sich die walzenförmige llenil>ran nach jedem Hub etwas dreht.-12. Vorrichtung nach Anspruch i r, -dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (30) zweifach ist und gleichzeitig an den NYänden 7weier konzentrischer walzenförmiger Membranen anliegt.
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