DE73356C - Gelenkverbindung der beiden Hälften elliptischer oder ähnlicher Wagenfedern - Google Patents
Gelenkverbindung der beiden Hälften elliptischer oder ähnlicher WagenfedernInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/02—Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
- F16F1/18—Leaf springs
- F16F1/26—Attachments or mountings
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
0,,
Nach bisheriger Art werden die beiden Hälften der elliptischen Wagenfedern dadurch
mit einander vereinigt, dafs die eine Feder mit einer breiten, umgerollten, rohrartigen Hülse
oder Oese versehen wird, von der Breite der Feder selbst, und dafs an der anderen Feder
zwei Augen oder Ohren angeschmiedet, werden, zwischen welche die Rohrhülse der
anderen Feder eingelegt wird, so dafs durch einen durchgesteckten Bolzen beide Theile
scharnierartig mit einander verbunden sind. Diese Art der Verbindung der Wagenfedern
hat den Nachtheil, dafs, wenn die Hülsen und Augen verschlissen sind, die ganze Feder unbrauchbar
ist, denn ein Neuanschweifsen eines Auges oder einer Hülse ist mindestens ebenso
theuer wie eine ganz neue Feder.
Die neue Gelenkverbindung beseitigt diesen Uebelstand dadurch gänzlich, dafs die Federn
überhaupt keinem Verschleifs mehr an den Gelenkstücken ausgesetzt werden, da dieselben
mit auswechselbarem Futter und Zapfen versehen werden, welche die den Verschleifs verursachenden
Kräftewirkungen aufnehmen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein Querschnitt durch die Gelenkverbindung
der Feder,
Fig. 2 eine Ansicht von oben,
Fig. 3 ein Schnitt achsial zum Gelenkbolzen; Fig. 4 zeigt den Gelenkbolzen,
Fig. 5 eine abgeänderte Ausführungsart.
An die Enden jeder Ellipsenhälfte werden Köpfe der Verstärkungen α angeschweifst, so
dafs je zwei zusammenpassende Köpfe für sich ausgeschnitten einen Cylinder bilden würden.
In diese Köpfe werden die Lagerfutter B versenkt und links und rechts von jedem Kopf läfst
man die cylindrischen Ansätze C über die Breite der Federn vorspringen. . Die vorderen Ränder
K und L der Köpfe sind stufenartig gestaltet, so dafs der eine in den anderen beim
Schlufs eingreift, damit das Eindringen von Staub und Schmutz zur Lagerschale verhütet
wird. Die Vereinigung beider Köpfe wird wie folgt bewirkt. Zwischen die beiden Futter B
wird ein auf die Futterlänge elliptisch gestalteter Bolzen D gelegt, dessen beide runden
Enden E mit Gewinde versehen sind; auf diese Gewinde werden die Schlufsbüchsen F
geschraubt, deren mit harten Lederringen G oder dergleichen ausgefütterte Innenränder über
den Cylinderansatz C genau passen, während der innere rohrförmige Ansatz H in den cylindrisch
ausgebohrten Theil des Ansatzes C pafst. Die Büchsen F halten beide Federn
nicht nur sehr sicher zusammen, sie schliefsen auch die auf einander reibenden Theile von
aufsen ab; die ganze Construction gestattet die bequeme Oelung der genannten Theile, Herstellung
der Futter B und des Bolzens D aus gehärtetem Stahl oder anderem geringem Verschleifs
ausgesetzten Material; Auswechselung dieser allein dem Verschleifs ausgesetzten Theile
bei etwaigem Schadhaftwerden derselben; dabei ermöglicht die Einrichtung vollkommene Beweglichkeit
und Drehungsfähigkeit der beiden Federn um den Zapfen, während die Leder-
Claims (2)
- ringe jegliches Geräusch, Knarren und Pfeifen unmöglich machen.Die Federn selbst können bei normaler Inanspruchnahme überhaupt nicht abgenutzt werden.In der durch die Fig. 5 dargestellten Abänderung ist an Stelle eines elliptischen Verbindungsbolzens ein gewöhnlicher runder Bolzen gesetzt. Der zuerst genannte Bolzen ist jedoch vorzuziehen, weil er, wie die Schneide eines Waagebalkens wirkend, weniger Reibung verursacht.Erwähnt sei noch das Schmierloch N, mittelst dessen die Reibtheile stets geschmiert erhalten werden können, während eine Oelung bei der bisherigen Verbindungsart, wenn nicht unmöglich, so doch fast ganz zwecklos gewesen wäre und thatsächlich ja auch nicht bewirkt wird.Patenτ-Ansprüche:ι . Eine Gelenkverbindung der beiden Hälften elliptischer oder ähnlicher Wagenfedern, dadurch gekennzeichnet, dafs die Enden der Federn mit Köpfen (A) versehen sind, die mit auswechselbaren Futtern (B) auf einem Verbindungsbolzen (D) aufliegen.
- 2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Gelenkverbindung, bei welcher die beiden . auf einander liegenden Köpfe stufenförmig über einander greifen und über seitliche Ansätze (C) derselben Büchsen (F) geschoben sind, welche mit dem Bolzen (D) verschraubt sind, wodurch das Eindringen von Staub verhindert und eine feste Verbindung der Federtheile erzielt werden soll.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73356C true DE73356C (de) |
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ID=346491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73356D Expired - Lifetime DE73356C (de) | Gelenkverbindung der beiden Hälften elliptischer oder ähnlicher Wagenfedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73356C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010113152A1 (en) * | 2009-04-02 | 2010-10-07 | Babyroo Ltd. | Dual hinged ovoid leave spring package for a seat |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010113152A1 (en) * | 2009-04-02 | 2010-10-07 | Babyroo Ltd. | Dual hinged ovoid leave spring package for a seat |
| US8720871B2 (en) | 2009-04-02 | 2014-05-13 | Babyroo Ltd. | Dual-hinged spring |
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