DE7331908U - Überdachung, insbesondere für Baustellen - Google Patents

Überdachung, insbesondere für Baustellen

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Description

27. August 1973
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Dr.-Ing. Max Hermann 1 ο β ο h 7021 Harthaueen, Karletraße 40
Die Erfindung betrifft eine an einer Mehrzahl von auf senkrechten Stützen ruhenden Trägern vereohiebbar aufgehängte, aus einzelnen aus biegeeöhlaffein Material, z.B. Kunststoff, bestehenden Bahnen gebildete Überdachung, bei der die einander benachbarten Langeränder zweier Bahnen mittels an ihnen angebrachter Organe jeweils an einem Trager vereohiebbar gehalten werden. Solche Überdachungen werden in zunehmendem Maße für Baustellen vorgesehen, deren Betrieb ohne eine eolohe Überdachung bei ungünstigen Tfitterungeverhältniflsen eingestellt werden müßte.
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Um dureh solche Einstellungen verursachte wirtschaftliche
Einbußen zu vermeiden, hat die moderne Bauwirtsohaft den Bau von Winterbauhallen vorgeschlagen, die jedoch wegen ihres verhältnismäßig hohen materiellen Aufwandes die durch die ununterbrochene Baudurohführung erzielten Ersparnisse weitgehend zunichte machen. Aus diesem Grund können Konstruktionen, wie sie beispielsweise zur Überdachung von Schwimmbecken oder anderer Sportanlagen Verwendung finden, für Baustellen nicht übernommen werden, da zum einen bei Bauet ell »«Überdachungen der Wunsehjbesteht, sie rasch auf - und abbauen zu können, um sie leioht der dem jeweiligen Bauzustand entsprechenden Höhe anpassen zu können, und zum anderen das Bedürfnis besteht, eine Baustellenüberdachung vorübergehend nur über einen verhältnismäßig kleinen Bereich zu öffnen, um beispielsweise mittels eines Krane an dieser Stelle Baumaterialien oder Fertigbauteile einbringen zu können.
Bei den vorbekannten, auch für Baustellen bestimmten Überdachungen sind zur verschiebbaren Halterung der einzelnen mit Bollen versehenen Folienbahnen Binder vorgesehen, die als Laufschienen ausgebildet sind, oder auch Laufschienen, die starr mit den einzelnen Bindern verbunden sind. Dies ist insofern nachteilig, als die Herstellung solcher Binder zeit-
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raubend und kostspielig ist und solche Binder immer nur für eine Überdachung vorgegebener Abmessungen verv/endet werden können. Ein weiterer Nachteil dieser vorbekannten Konstruktionen ist der, daß die Rollenftihrungen klemmen, wenn der Grad des Durchhängens der einzelnen Folienbahnen nicht mit dem vorgegebenen Neigungswinkel der Lauffläche für die Rollen der Halteorgane übereinstimmt.
Diese Nachteile v/erden bei einer Überdachung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die zur Führung der Halteorgane dienenden Laufschienen um eine zur Längserstreckung der Querträger parallele Achse schwenkbar an diesen befestigt sind. Diese Art der Verbindung der Laufschiene mit einem Querträger hat den Vorteil, daß die von einer Folienbahn auf die Halteorgane ausgeübte Kraft stets senkrecht zur Rollenlauffläche steht.
Darüberhinaus kann die Laufschiene ein wesentlich leichteres Gewicht aufweisen, da sie keinerlei Biegebeanspruchung/unterworfen ist und auch keine statische Funktion ausübt. Auch kann die Laufschiene eine verhältnismäßig kleine Länge aufweisen, so daß durch das stirnseitige Aneinanderstoßen und eine mittels Laschen oder Muffen erfolgende Verbindung der
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einzelnen, eine vorgegebene Länge aufweisenden Laufschienen die Gesamtlänge einer Laufschiene der jeweiligen Spannweite einer Überdachung angepaßt werden kann.
Schließlich weist die erfindungsgemäfie Konstruktion auch noch den Vorteil auf, daß eine in zusammengeschobenem Zustand auf zwei Laufschienen aufgereihte Folienbahn auf die Höhe der Binder oder Querträger angehoben werden kann, worauf die die Folienbahn tragende Laufschiene beispielsweise mittels einer Ösen-Bolzen-Verbindung an dem Querträger befestigt wird.
Sie Laufschienen können in an sich bekannter )9feise ein im wesentlichen C-förmiges Hohlprofil mit aufeinanderausgerichteten Schenkelenden oder auch ein T-förmiges Profil aufweisen, das einer Doppelrolle als Lauffläche dient.
Die Querträger, an denen in entsprechenden Abständen die zur Aufnahme der Laufschienen dienenden ösen angeschweißt sind, v/eisen vorteilhafterweise ein die Laufschienen abdeckendes Profil auf, so daß auch an den Stellen der Querträger kein Regenwasser eindringen kann.
Die einzelnen Träger werden zweckmüßigerweise parallel zueinander angeordnet; sie können aber auoh, wo es die örtliohen
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Verhältnisse erfordern, im Winkel zueinander angeordnet sein, da die Verwendung biegeschlaffer Folien eine parallele Anordnung der einzelnen Träger nicht notwendig macht.
Die Verwendung biegesohlaffer, ein Durchhängen ermöglichender Folien hat noch den weiteren Vorteil, daß die Querträger nicht parallel zueinander, sondern jeweils einen verhältnismäßig spitzen Winkel miteinander bilden! derart im Abstand voneinander angeordnet werden können, daß rechteckig zugeschnittene Folienbahnen im Wechsel eine nach einander entgegengesetzten Seiten geneigte Scheitellinie aufweisen.
Die einzelnen Folienbahnen weisen vorteilhafterweise quer zu ihrer LängserStreckung die Angriffspunkte je zweier Halteorgane verbindende Verstärkungen, beispielsweise in Gestalt von dünnen Seilen, auf. In der Mitte eines so durch Verstärkungen begrenzten Feldes oder auch in der Bitte einer Mehrzahl solcher Felder kann zur Ableitung von Regen- oder Schmelzwasser ein Looh mit einem naoh unten weisenden Stutzen vorgesehen sein, an den ein das T/aaser ableitender Sohlauoh angeschlossen v/erden kann.
Um die Möglichkeiten, die Überdaohung an beliebigen Stellen
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zu öffnen, nooh zu vergrößern, können zwischen zwei Trägern bzw. Bindern auch zwei oder mehr PoIianbahnen in Terschieberiohtung hintereinander angeordnet sein. Stoßen beispielsweise im Falle der Verwendung geknickter oder Satteldachbinder zwei Folienbahnen in der Firstlinie zusammen, so können die Scheitelpunkte der einzelnen Binder mittels einer Schiene verbunden sein die den Spalt zwischen diesen beiden Folienbahnen überdeckt und damit das Eindringen von Eegenwasser auch an dieser Stelle verhindert.
Die Überdachung einer Baustelle ist selbstverständlich nicht auf die Abdeckung mittels im wesentlichen waagerecht angeordneter Folienbahnen beschränkt; es können vielmehr auch an den senkrechten Stützen eines Gerüstes Laufschienen angeordnet sein, die eine seitliche Abdeckung der Baustelle mittels senkrecht versohieb-barer Folienbahnen ermöglicht.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungen ^- mäßen Überdaohung in sohematischer Weise dargestellt. Es zeigen
Flg. 1 eine sohaubildliohe Der st ellung einer auf einzelnen Stützen ruhenden Überdachung;
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Pig ο 2 eine schaubildliche Darstellung einer Überdachung,
\ die von einem auf vier Eckstützen ruhenden Rahmen
getragen wird;
Pig. 3 einen senkrechten Schnitt durch eine an einem Qv.er-) träger aufgehängte Laufschiene;
Pig. 4 einen der Pig. 3 entsprechenden senkrechten Schnitt durch einen Querträger und eine Laufschiene an der Konstruktion.
Die einzelnen Folienbahnen 1 werden an ihren Längsrändern mittels zweier jeweils auf zwei Stützen 3 ruhender Querträger oder auch an einem Rahmen 2. 12 angeordneter Querträger 13 gehalten· Bei dem in Pig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die einzelnen Querträger 13 im Wechsel nach links und rechte konvergierend angeordnet, so daß die einzelnen Bahnen nach entgegengesetzten Seiten sich neigende Mulden bilden.
Bei der in Pig. 3 dargestellten Konstruktion sind an dem Querträger 2, 13 Bügel 4 angeschweißt, mittels derer die Laufschiene 5 schwenkbar gehalten ist. Diese v/eist ein im wesentlichen C-fö'rmiges Hohlprofil auf, an dem mit ösen versehene Haltelappen 6 angeschweißt sind. Mittels durch die Bügel 4 und die ösen der Haltelappen 6 durchgesteckter,
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mittels Schrauben gesicherter Bolzen wird die Verbindung zwischen dem Träger 2, 13 und der Laufschiene 5 hergestellt. Diese nimmt in bekannter "Jeise ein Rollenpaar 7 mit einem llittelsteg 8 auf» an dem die Polie befestigt ist.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Konstruktion sind an dem Untergurt eines ein Dreieck-Ptofil aufweisenden Trägers vorzugsweise gegeneinander versetzt ebenfalls Bügel 4 angeschweißt, vor denen wiederum eine Laufschiene 9 schwenkbar gehalten v/ird» Diese weist ein C-Profil auf, dessen Querflansche den beiden Rollen 10 als Lauffläche dienen, die mittels eines starren Bügels 11 miteinander und mit der Polie verbunden sind. Am Steg des T-Profils 9 sind eine öse aufweisende Zungen 12 angeschweißt, die zur Halterung der Laufschienen an den Bügeln 4 dienen.
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Claims (1)

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    Ansprüche
    1.An einer Mehrzahl von auf senkrechten Stützen ruhenden Trägern verschiebbar aufgehängte, aus einzelnen axis biegeschlaffem Material, z.B. Kunststoff, bestehenden Bahnen gebildete Überdachung, bei der die einander benachbarten Längsränder zweier Bahnen mittels an ihnen angebrachter Organe jeweils an einem Träger verschiebbar gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Führung der Halteorgane dienenden Laufschienen (5S9) um eine zvx Längserstreckung der Querträger (2,13) parallele Achse schwenkbar an diesen befestigt sind.
    2. Überdachung naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschienen (5) ein im wesentlichen C-förmiges Profil aufweisen, dessen aufeinander zu gerichtete Schenkelenden den eine Doppelrolle (7) aufweißenden Halteorganen (8) als Lauffläche dienen.J
    3, Überdachung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Laufschienen (9) ein T-Profil
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    aufweisen, dessen zu beiden Seiten über den llittelsteg überstehenden Plansche den beiden Rollen (10) des die Gestalt eines den Querflansch der Laufschiene von unten umfassenden Bügels (11) aufweisenden Halteorgans als Lauffläche dienen. /
    4. Überdachung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Laufschienen (5,9) mittels Ösen und Steck- bzw. Schraubenbolzen an den Querträgern (2,13) befestigt sind. /
    5. Überdaohung nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet , daß die Laufschienen (5,9) stirnseitig mit einer Lasche oder Muffe verbunden sind./
    6. Überdachung nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet , daß die Querträger (2,13) ein die Laufschienen (5,9) abdeckendes Profil aufweisen. /
    7. Überdaohung nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet , daß die Träger (2,13) geknickt oder nach Art von Satteldachbindern ausgebildet
    sind* /
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    8. Überdachung nach den Ansprüchen 1-7* dadurch gekennzeichnet t daß die Querträger (13) eo angeordnet sind, daß sie im V/eohsel nach entgegengesetzten Seiten konvergieren. ,
    9. Überdachung nach den Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnen (1) quer zu ihrer Längeerstreckung die Angriffspunkte zweier Halte organe (8,11) verbindende Verstärkungen aufweisen.,
    10. Überdachung nach den Ansprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet , daß an den Bahnen
    Wasserabflußstutzen angeordnet sind.
    11. Überdachung nach den Ansprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen zw*ü Trägern (2,13) in Verschieberichtung hintereinander zwei oder mehr Bahnen (1) angeordnet sind..
    12. Überdachung nach Anspruch 1, dadurch gekenn? zeichnet, daß an den senkrechten Stützen (3) ebenfalls Mittel zur Befestigung von Laufschienen (5»9) angeordnet sind.
DE7331908U Überdachung, insbesondere für Baustellen Expired DE7331908U (de)

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