DE732640C - Welle fuer Praezisionslager - Google Patents

Welle fuer Praezisionslager

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Publication number
DE732640C
DE732640C DEM133520D DEM0133520D DE732640C DE 732640 C DE732640 C DE 732640C DE M133520 D DEM133520 D DE M133520D DE M0133520 D DEM0133520 D DE M0133520D DE 732640 C DE732640 C DE 732640C
Authority
DE
Germany
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bearing
shaft
expansion
precision bearing
ring
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Expired
Application number
DEM133520D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto Mackensen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEDWIG MACKENSEN GEB SPRUNG
Original Assignee
HEDWIG MACKENSEN GEB SPRUNG
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Filing date
Publication date
Application filed by HEDWIG MACKENSEN GEB SPRUNG filed Critical HEDWIG MACKENSEN GEB SPRUNG
Priority to DEM133520D priority Critical patent/DE732640C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE732640C publication Critical patent/DE732640C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/02Shafts; Axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Welle für Präzisionslager Die Erfindung bezieht sich auf eine für Gleitlager bestimmte Welle mit einem auf dem Wellenkern mit Vorspannung aufgebrachten geschlossenen Ring, der aus hartem oder gehärtetem Werkstoff besteht und an dem über die Breite der tragenden Lagerfläche die Lagerlauffläche ausgebildet ist.
  • Nach der Erfindung soll der Wellenkern ohne Rücksicht auf Härte oder Härtbarkeit aus einem Werkstoff- bestehen, dessen Wärmeausd:ehnungsziffer um so viel kleiner ist als die des Ringes, daß für ein Lager mit einstellbarem kleinstem Lagerspiel, für Präzi- -sionsw erkzeugmaschinen von hoher Drehzahl, eine Welle zur Verfügung steht, deren Ausdehnung bei der Erwärmung des Lagers nicht größer ist als die der Lagerteile, so daß trotz der Erwärmung keine unzulässige Veränderung des Lagerspiels auftritt. Die Bedeutung dieser Erfindung ergibt sich aus folgenden Erwägungen: Die auch bei reiner Flüssigkeitsreibung unvermeidliche Wärme, die infolge des Hindurchströmens des Schmiermittels durch enge Spalte entsteht, fließt zum Teil in die Welle, zum, Teil in die Lagerteile und bewirkt Ausdehnung. Wie Versuche gezeigt haben, erfährt bei den üblichen Ausführungen (Welle aus Stahl, Lagerbüchsen aus Bronze, Lagergehäuse aus Gußeisen ) die Welle die größere Ausdehnung, so daß beim Lauf der Welle das Lagerspiel immer kleiner wird und also die Spalte sich verengen. Dadurch steigt das Maß der erzeugten Wärme und, wie die Erfahrung gelehrt hat, kann dieser Aufschaukelprozeß, -wenn man ihm nicht von vornherein mit besonderen Mitteln begegnet, zum Klemmen der Welle im Lager führen. Das einfachste, aber auch das schlechteste solcher Mittel ist, das Lagerspiel so groß zu halten, daß man außerhalb jenes kritischen Gebietes bleibt. Ein anderes Mittel ist, die Wärme 'von der Welle for tzuleiten, sei @es durch Spülschmierung oder durch Kühlung der zu diesem Zweck durchbohrten Welle von innen her.
  • Der Kernpunkt der Erfindung liegt in der besonderen Auswahl des Werkstoffes. aus dem ohne Rücksicht auf Härte oder Härtbarkeit der Wellenkern hergestellt «>erden soll.. Wesentlich dabei sind wärmütechnische Rücksichten, im Hinblick auf welche es gelungen ist, durch geeignete Ausbildung der Welle ein Lager zu erhalten, bei dem der oben :erwähnte Aufschaukelprozeß nicht stattfinden kann, weil die Welle sich nicht schneller ausdehnt als die sie umgebende Lagerstelle und infolgedessen das Lagerspiel nicht kleiner werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist ili Abb. i der Zeichnunlr schematisch im Längsschnitt, in Abb. a im Querschnitt gezeigt.
  • Die Welle hat zwei Lagerstellen c, und b. An diesen sind auf die Welle aus Werkstoft mit niederer Ausdehnungsziffer zwei dünnwandige Buchsen e. (l aus härtbarem Stahl aufgeschrumpft.
  • Fei der Herstellung wird z. B. die Welle aus einem Stück Nickelstahl vorgedreht, dessen Ausdehnun-szilfer man bekanntlich durch entsprechenden Nickelgehalt bis auf o lierabdrücken kann. Da dieser Werkstoff aber keine Lauffläche für die Lagerstellen abzugeben vermag, werden an diesen Stillen geschlossene, dünne Ringe aus hartem und polierbar in Werkstoff aufgeschrumpft bei einer Temperatur, die bestimmt höher liegt als die zu erwartende Lagertemperatur beim Lauf der Welle. Der Innendurchmesser dieser Ringe bestimmt sich auf Grund dieser Forderung; die Außenflächen werden nach dem Aufschrumpfeli auf das gewünschte Lagermaß fertiggeschliffen und geläppt.
  • Solange die Lagertemperatur niedriger bleibt als die Temperatur, bei der die Ringe aufgeschrumpft worden sind, sitzen die Ringe auf der Welle also fest und nur die Span -nungsverhältnissc ändern sich. Aber wenn eine solche Welle inm in einem Lager norma-Ier Ausführung läuft, und dass Schmiermittel erwärmt sich und gibt die Wärme ab, dann tritt genau der umgekehrte Prozeß ein wie bisher beim Lauf einer Welle etwa aus massivem Nitrierstahl. Da nämlich das Lagerspiel beim Erwärmen jetzt größer wird, wächst die Erzeugung der Wärme nicht mehr, sondern nimmt mit der Erwärmung ab; man hat kein Aufschaukeln mehr, sondern ein Abschaukeln, ein Klemmen kann nicht stattfinden, und man hat !es durch richtige Demessung und Auswahl der Werkstoffe des Kernes und der Ringe der Welle in der Hand, das Lagerspiel annähernd konstant zu halten. Denn vergleicht man die Ausdehnung beispiuls«-eise einer Invarwelle von 361n111 Kern mit einem aufgeschrumpften Ringe aus Nitrierstalil von 2 MM Wandstärke mit der einer massiven Nitrierstahlwelle von aomm Durchmesser, so ist die Ausdehnun-- der Welle ungefähr im Verhältnis t 10 - i, ,o kleiner. Nimmt man einen Nickelstahl mit niedrigerem C=elialt an Nickel, so steigt dieses Verhältnis.
  • Anstatt die Ringe auf die Welle aufzuschrumpfen, kann man sie auch durch Aufpressen auf die Welle unter Spannungsverhältnissen aufbringen, die etwa dem Proze13) beim Aufschrumpfen entsprechen würden.
  • Eine Wcll^ gemäß der Erfindung hat aber auch noch wesentliche weitere Vorzüge. Der Härteverzug fällt fast ganz fort; man kann das Stirnlager an das Ende legen in Fällen, in denen die Längsausdehnung, die nunmehr viel kleiner ist, dies bisher verhinderte. Endlich ist die Anordnung die Ideallösung für ein Lager beispielsweise nach Patent 593 5b', bei welchem nicht die Lagerbüchse, sondern eine auf der Welle sitzende Büchse verspannt wird.

Claims (1)

  1. PATE XTAlSPRLCH: Für Gleitlager bestimmte Welle mit ,einem auf dem Wellenkern mit Vorspannung aufgebrachten geschlossenen Ring, der aus hartem oder gehärtetem Werkstoff besteht und an dem über die Freite der tragenden Lagerfläche die Lagerlauftläche ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der. `Fellenkern ohne Rücksicht auf Härte oder Härtbarkeit aus einem Werkstoff besteht, dessen Wärmeausdehnungsziffer um so viel kleiner ist als die des Ringes, daß für ein Lager mit einstellbarem kleinstem Lagerspiel. für Präzisionswerkzeugmaschinen von hoher Drehzahl, 'eine Welle zur Verfügung steht, deren Ausdehnung bei der Erwärmung des Lagers nicht größer ist als die der Lagerteile, so daß trotz der Erwärmung keine unzulässige Veränderung des Lagerspiels auftritt.
DEM133520D 1936-02-15 1936-02-15 Welle fuer Praezisionslager Expired DE732640C (de)

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DE (1) DE732640C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1233663B (de) * 1959-09-25 1967-02-02 Cav Ltd Einrichtung zur Vermeidung der Gefahr des Festfressens einer Drehwelle in der Bohrung eines Lagers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1233663B (de) * 1959-09-25 1967-02-02 Cav Ltd Einrichtung zur Vermeidung der Gefahr des Festfressens einer Drehwelle in der Bohrung eines Lagers

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