DE732601C - Gleichlaufvorrichtung fuer Schiffsantriebsmaschinen - Google Patents
Gleichlaufvorrichtung fuer SchiffsantriebsmaschinenInfo
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- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
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Description
- Gleichlaufvorrichtung für Schiffsantriebsmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleichlau.fvorrichtung für Schiffsantriebsmaschinen, insbesondere für Brennkraftmaschinen, mit über Ausgleichgetriebe beeinflußter Kraftstoffregelung. Als wesentliches Merkmal ist bei den verschiedenen bekannten derartigen, Vorrichtungen übereinstimmend !ein mit mechanischer oder hydraulischer Übertragung arbeitendes Ausgleichgetriebe vorgesehen, das zwischen den beiden auf Gleichlauf zu regelnden Maschinen geschaltet ist und gegebenenfalls die Kraftstaffm@enge der einen Maschine in Abhängigkeit von der jeweiligen Drehzahl der anderen verändert. .
- Durch Anwendung einer solchen Gleichlaufvorrichtung bei einem Nlehrschraub:enschiff können sich jedoch ungünstige Betriebsverhältnisse ergeben. Dies ist z. B. der Fall bei größeren Ruderausschlägen, bei denen die Drehzahl der im Drehkreis außenliegenden Maschine steigt und die Drehzahl der innenliegenden Maschine fällt. Wenn nun. dem gegenseitigen Abweichen der Maschinendrehzahlen durch die Vorrichtung entgegengewirkt wird, so. muß, je nachdem auf welcher Seite die als Schrittmacher dienende Maschine sich befindet, die andere nachzuregelnde Maschine durch entsprechende Veränderung ihrer Kraftstoffmenge zusätzlich be-oder entlastet werden.
- Wenn z. B. die Bb-Maschine der Schrittmacher ist und sich infolgedessen in ihrer Drehzahl nach der durch die Betriebsverhältnisse gegebenen Belastung frei einstellen kann, wird sie bei Stb-Ruderlage ihre Drehzahl erhöhen. Die- Gleichlaufvorrichtung sorgt dann dafür, daß auch die Stb-Mast-hiney die infolge des Drehens des Schiffes das- Bestreben hat, ihre Drehzahl zu verringern, durch eine vermehrte Kraftstoffzufuhr nicht nur die ursprüngliche Drehzahl beider Maschinen beibehält, sondern sich sogar der erhöhten Drehzahl der Bb,-Maschine anpaßt. Damit wird die Gesamtleistung beider Maschinen vergrößert, und die Stb-Maschine wird, wenn sie schon bisher auf Vollast eingeregelt war, @er- "lieblich überlastet. Bei Bb-Ruderlage dagegen sinkt die Drehzahl der Bb-Maschine, und das Drehmoment der jetzt normalerweise schneller werdenden Stb-Maschine wird durch eine verringerte Kraftstoffmenge so weit herabgesetzt, daß auch ihre Drehzahl im gleichen Ausmaß zurückgeht. In diesem Falle ist die Gesamtleistung beider Maschinen geringer als bei Rudermittellage. Wählt man die Stb-Maschine als Schrittmacher für die Bb-Maschine, so kehren sich die Verhältnisse entsprechend um. Infolge der bei Bb- und Stb-Ruderlage verschiedenen Gesamtleistung beider Maschinen dreht also das Schiff nach der einen Seite besser als nach der anderen.
- Um eine solche gefährliche Überlastung der nachgeregelten Maschine und der durch die Wirkung der bekannten Gleichlaufvorrichtung sich ergebenden ungleichen Steuereigenschaften des Schiffes nach Backbord oder Steuerbord zu vermeiden, wird @erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß je ein.Ausgleichgetriebe zwischen dem Backbordantrieb und dem Steuerbordantrieb einerseits und einem besonderen Schrittmacher andererseits geschaltet ist, wobei der Schrittmacher von der Steuerung des Schiffes abhängig ist. Aus der nachstehenden Beschreibung sind weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes zu ersehen, -während :ein Ausführungsbeispiel desselben auf der Zeichnung schematisch dargestellt ist.
- Die Zeichnung zeigt zwei Brennkraftmaschinen z, 2, von denen die nur teilweise dargestellten Schraubenwellen 3, 4. eines Zweischraubenschiffes angetrieben werden. Die Gleichla vorrichtung besteht aus zwei Ausgleichgetrieben 5, 6, die einerseits mit je einer der beiden Schraubehwelle:,n und andererseits mit einem Gleichstrommotor 7 gekuppelt sind. Dieser dient ,als Schrittmacher für die beiden Brennkraftmaschinen und arbeitet über ein Untersetzungsgetriebe 8, 9 auf die beiden Ausgleichgetriebe; außerdem ist für ihn ein Regelwiderstand i o vorgesehen, dessen Betätigungshebel i i mit der nicht gezeichneten Steuereinrichtung des Schiffes verbunden ist und beim Ruderlegen nach Backbord oder Steuerbord den Widerstand des Motors 7 -im Sinne abnehmender Drehzahl gleichmäßig vergrößert. Die Linien 12, 13 zwischen den 5, 6 und den Regelwellen i4., 15 für die Brennstoffpumpen der beiden Maschinen bedeuten die von den bekannten Gleichlaufvorrichtungen her ohne weiteres verständliche Verbindung zum i)bertrag.en des Regelvorganges. Schließlich ist noch eine Anzeigevorrichtung 16 für die gegenseitige Winkellage der Kurbelwellen der beiden Brennkraftmaschinen mit den erforderlichen Übertragungsgliedern vorhanden. Mit einer dem Erfindungsgedanken entsprechenden Gleichlaufvorrichtung wird erreicht, daß die Aufgabe des Schrittmachers den auf übereinstimmende Drehzahl zu regelnden Antriebsmaschinen abgenommen und einem E-Motor oder einer anderen geeigneten Regelmaschine übertragen wird. Dadurch hat man es in der Hand, die Drehzahlkin beider Antriebsmaschinen bei Ruderlage sowohl nach Backbord als auch nach Steuerbord so weit zu verringern, daß in keinem Falle eine Überlastung der im Drehkreis innenliegenden Maschine eintritt. Außerdem ist das Aufrechterhalten einer gleichmäßigen Steuerfähigkeit des Schiffes nach beiden Seiten gewährleistet. Diese Wirkungen stellen im Zusammenhang mit dem Gleichlauf der Antriebsmaschinen einen weiteren technischen Fortschritt auf dem wichtigen Gebiete des Schiffsantriebes dar. Die Verwendung eines E-Motors mit Regelwiderstand als Schrittmacher für eine andere Kraftmaschine ist an sich bekannt; dabei handelt es sich aber um einen ganz anderen Zusammenhang, indem der Schrittmacher weder für den Gleichlauf mehrerer Antriebsmaschinen unter sich zu sorgen hat noch eine unter bestimmten Verhältnissen von ihm selbsttätig zu bewirkende Drehzahlveränderung dieser Maschinen in Frage kommt.
- Wenn ein Schiff aus irgendeinem Grunde, z. B. als Dreischraubenschiff oder durch äußere Einflüsse bedingt, an sich nicht ganz gleichmäßige Steuereigenschaften nach Backbord und Steuerbord hat, kann sogar diese Eigenart mit der neuen Vorrichtung ausgeglichen werden., indem unter Berücksichtigung der sonstigen Verhältnisse die Drehzahlverringerung für die beiden Ruderlagenseiten in entsprechendem Sinn und Ausmaß verschieden gewählt wird. Die für die verschiedenen Fahrtzustände des Schiffes erforderlichen Drehzahlen der Antriebsmaschinen können durch eine entsprechende Drehzahlregelung der Schrittmachermaschine, im Falle der erwähnten Verwendung eines Gleichstrommotors, also z. B. durch eine zusätzliche Einstellmöglichkeit seines Regelwiderstandes von Hand oder auch durch ein Getriebe mit möglichst stufenlos veränderlicher Übersetzung bewirkt werden. Um beim Abweichen einer Maschine oder beider Maschinen von der Drehzahl des Schrittmachers ein Überregeln und Pendeln um den wiederherzustellenden Gleichlaufzustand zu vermeiden, s können in an sich bekannter Weise Rückführungen oder Dämpfungseinrichtungen vorgesehen werden. Schließlich muß für jede Maschine eine Abschaltmöglichkeit von der Gleichlaufvorrichtung vorhanden sein. i Die Vorrichtung nach der Erfindung ist grundsätzlich auch beim Vorhandensein von mehr als zwei auf Gleichlauf zu regelnden . Antriebsmaschinen anwendbar, wobei es gleichgültig ist, ob diese Maschinen auf je eine Schraubenelle oder gruppenweise auf eine Schraubenwelle arbeiten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCIRE I. Gleichlaufvorrichtung für Schiffsantriebsmaschinen, insbesondere Bretmkraftmaschinen, bei M:ehrschraub.enschiffen mit über Ausgleichgetriebe heeinflußter Kraftstoffregelung einer von der Schrittmacherdrehzahl abweichenden Maschine, dadurch gekennzeichnet, da:ß je ein Ausgleichgetriebe (5, 6) zwischen dem-Backbordantrieb und dem Steuerbordantrieb (I, a) üinersieits und @eine@m besonderen Schrittmacher (7) andererseits geschaltet ist, wobei der Schrittmacher von der Steuereinrichtung des Schiffes abhängig ist. z. Gleichlaufvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Schrittmacher in an sich bekannter Weise ein Gleichstrommotor (7) verwendet wird, dessen Drehzahl für einen bestimmten Bereich mittels eines Regelwiderstandes (r o) in. Abhängigkeit von der Ruderlage verändert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK159992D DE732601C (de) | 1941-01-30 | 1941-01-30 | Gleichlaufvorrichtung fuer Schiffsantriebsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK159992D DE732601C (de) | 1941-01-30 | 1941-01-30 | Gleichlaufvorrichtung fuer Schiffsantriebsmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE732601C true DE732601C (de) | 1943-03-08 |
Family
ID=7254132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK159992D Expired DE732601C (de) | 1941-01-30 | 1941-01-30 | Gleichlaufvorrichtung fuer Schiffsantriebsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE732601C (de) |
-
1941
- 1941-01-30 DE DEK159992D patent/DE732601C/de not_active Expired
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