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Filmpackung für zahnärztliche Röntgenaufnahmen Die Erfindung betrifft
eine Filmpackung für zahnärztliche Röntgenaufnahmen.
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Es sind Filmpackungen für zahnärztliche Röntgenaufnahmen mit Kennzeichen
auf der äußeren Packung zum richtigen Einlegen in die Mundhöhle und mit seiner Metallfolie
auf der der Bestrahlung abgewandten Seite bekannt. Trotzdem kommt @es vor, da.ß
eine solche , Filmpackung durch Unachtsamkeit falscheingelegt wird,-so daß die Folie
der Röntgenröhre zugewandt ist. Bei ausreichender Belichtung kann durch die Folie
hindurch doch noch ein Bild des Zahnes auf dem Film gebildet werden. Wenn nun der
Arzt den Film überprüft, richtet er sich nasch der Prägung-und stellt seine Diagnose
auf die falsche Kieferseite ein, wodurch ein gesunder Zahn dieser Fehldiagnose zum
Opfer fallen kann.
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Erfindungsgemäß wird dieser Irrtum dadurch unmöglich gemacht, daß,
um nach der Aufnahme und nach der Entwickhmg des Films feststellen zu können, ob
er von der richtigen Seite belichtet ist, im Innern der Packung .auf der der Bestrahlung
abgewandten Seite Kennzeichen, z. B. Verdünnungen oder Ausstanzungen der Metallfolie
oder Einlagen aus für Röntgenstrahlen schwer durchlässigen Stoffen, angeordnet sind,
die sich bei falschem Einlegen der Packung in die Mundhöhle auf dem Film erkennbar
abbilden.
Hierdurch wird in der zahnärztlichen Behandlung ein Fortschritt
erzielt, durch den sie an Sicherheit gewinnt.
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungsformen
beispielsweise dargestellt, und z@@-ar zeigen Abb. i einen Querschnitt durch eine
Zahnfilmpackung nach der Erfindung, Abb. z einen Querschnitt durch eine etwas unterschiedlich
ausgebildete Packung, Abb. 3 eine Draufsicht auf eine Metallfolie, wie sie in solchen
Packungen verwendet wird, Abb. 4. eine Draufsicht auf seinen belichteten und entwickelten,
aber falscheingelegten; Film und Abb. s einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform
der Packung nach der Erfindung.
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Der Gegenstand der Erfindung kann an allen handelsüblichen Zahnfilmpackungen
verwendet werden, insbesondere an solchen, bei welchen eine Metallfolie auf der
einen Seite der Filmeinlage angebracht ist. Eine Pakkung dieser Art. ist in Abb.
i gezeigt, worin der Film aus der Unterlage S mit einer Emulsionsschicht E auf jeder
Seite angebracht ist. Da in beiden Emulsionsschichten identische Bilder geformt
sind, kann man bei der einfachen Prüfung des Films nicht feststellen, welche Oberfläche
den Zähnen und der Lichtquelle zugewandt war. Selbst durch die Prägung P wird dies
nicht absolut sichergestellt, weil dadurch nur die Oberfläche angedeutet wird, welche
der Röntgenröhre zugewandt sein sollte. Wie schon ausgeführt, kann man daran aber
nicht ermitteln, daß der Film tatsächlich richtig gelagert war. Eine Folie aus Metall
fvl ist auf einer Seite des Films angebracht, eine lichtundurchlässige PapiereinlageD
ist auf die Metallfolie gelegt und ,die ganze Packung lichtdicht geschlossen durch
die Papierhülle W, welche die andere Filmseite vor Licht schützt und mit ihren Kanten
B über das Blatt D gefaltet und daran festgeklebt ist.
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In der Packung gemäß Abb. z sind zwei Filme vorgesehen, jeder mit
der Unterlage S' und einer einzelnen Emulsionsschicht E', wobei die Emulsionsschichten
von der Metallfolie M' abgewendet gelegt sind. Die eine Seite der Packung ist auch
hier durch eine Papierlage O' geschützt, und eine Umhüllung W', welche mit ihren
Kanten B' auf dein Papier O' befestigt ist, schützt die ganze Pakkung gegen
Licht.
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In der Metallfolie ist nun ein Kreuz X ausgestanzt, welches in der
Abb. i in Form einer Verdünnung in der Metallfolie dargestellt ist und in der Abb.
2 durch Lochung X'. Die Belichtung der Packungen soll von der Seite erfolgen, die
in Abb. i und 2 durch einen Pfeil gekennzeichnet ist. Dem Arzt ist dies bekannt
durch Anzeichen oder Hinweise auf der Packung oder durch die ganze Struktur der
Packung. Wenn der Film so exponiert wird, wird @er nach der Entwicklung die Zahnbilder
ohne irgendwelche Kennzeichen tragen. Wenn jedoch die Belichtung durch die Metallfolie
erfolgte, so wird in der lichtempfindlichen Schicht ein latentes Bild des Kennzeichens
in der Folie schon bei der ersten Prüfung des Films während oder nach der Entwicklung
auffallend sichtbar, wie dies aus der Abb. 4. durch das Kennzeichen X ersichtlich
ist.
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Die Metallfolie ist zu dem Zweck in die Packung eingelegt, um sekundäre
Strahlung von der Packung zu verhindern, den Film zu erreichen und zu beeinflussen.
Die geringen öffnungen oder verdünnten Flächen haben aber keinen merkbaren Einfluß
auf das Bild infolge etwa möglicher Unterschiede in sekundärer Strahlung. In der
Praxis wird die Folie aus Zinn oder Blei gemacht mit einer Stärke von ungeführ s;
looo mm. Die dünne Fläche ist ungefähr halb so stark. Die Verdünnungen stellt man
leicht dadurch her, daß man die Folie in Streifen vor dem Zuschnitt unter einer
Prägerolle herleitet, welche die entsprechenden Kennzeichen trägt.
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Eine weitere Verwirklichung der Erfindung ist in Abb. s gezeigt. Die
Packung ist an sich identisch mit der Packung i. Aber an Stelle der öffnung oder
einer dünnen Fläche in der Folie ist ein Kennzeichen X" aus Blei oder einem anderen
Schwermetall eingelegt, welches ein helles an Stelle eines dunklen Bildes im entwickelten
Film ergibt. Diese Art wird man besonders dann wählen, wenn es sich um Packungen
ohne Metalleinlage handelt.
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Da ein seitenverkehrt aufgenommener Film ein Spiegelbild des richtigen
Bildes ergibt, ist es möglich, eine Aufnahme auf einen Film ohne die erfindungsgemäßen
Kennzeichen bezüglich der Tieferlage zu verwechseln. Wenn jedoch die neue Packung,
in welcher der Film außer der Prägung P, die bei richtiger Lage des Films der Röntgenröhre
zugewandt war, das Kennzeichen X trägt, wird man sofort wissen, daß der Film falsch
eingelegt worden war, und der Diagnostiker kann nunmehr den Film mit absolutem Vertrauen
auf die richtige Beziehung zur hieferlage einwandfrei überprüfen.
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Das Kennzeichen braucht kein X zu sein, sondern kann ganz beliebiger
Natur sein, solange es dem Arzt nur ein wimih- : verständliches Anzeichen für die
Filtnlage ergibt.