DE7325317U - Vorrichtung zum Einfetten einer Angelschnur - Google Patents
Vorrichtung zum Einfetten einer AngelschnurInfo
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Description
5. JuIi 1973
Insbesondere beim Flugangeln, jedoch auoh beim Floßangeln muß die
Angelschnur auf der Oberfläche des Wassers bleiben, damit die Angel beim Anbeißen eines Fisches sofort angeschlager werden kann.
Es muß also das Absinken d-sr Schnur verhindert werden, was daduroh
geschieht, daß die Angelschnur eingefettet wird. Dieses Einfetten ist eine recht langwierig· und zeitraubende Arbeit, da die gesamte
Länge der Schnur von der Rolle abgezogen, ausgespannt und mit
einem Pettlappen eingsfsttst wsrdsn saS. Dies* Presedur ist sudes
in der Regel alle zwei Wochen zu wiederholen.
um diesen großen Aufwand beim notwendigen Einfetten der Angelschnur zu vermeiden, wird nach der Erfindung eine Vorrichtung vorgeschlagen, die aus einer mit Fett aufnehmenden, elastisch nachgiebigem Material gefüllten Büchse besteht, die eine über die
gesamte Längsseite durchgehende Öffnung aufweist.
Die Büchse nach der Erfindung kann mit der geschützten Längsseite
über die an der Angelrute angebrachten Angelschnur geschoben werden, so daß, wird beispielsweise ein ttrundblei an der Angelschnur befestigt, und sie dann bei einem Wurf vollkommen ausgezogen, sie beim Einrollen an dem elastisch-nachgiebigen Material
entlangstreift und hierbei durch Mitnahme des in dem Material enthaltenden Fettes gefettet wird. Es ist also damit nicht mehr notwendig die Schnur zwischen zwei Punkten auszuspannen und dann mit
einem fett ge tränkt en Lappen einzufetten, sondern das Einfetten geht ohne Schwierigkeiten beim Aufrollen der an der Angelrute
angebraohten Angelschnur vor sich. lach dem Einfetten kann die
»* T&ah der lrfi»d«a« wieder »b^anonmen und eecebenen-
fallea friaoh alt Fett gefüllt für den nächsten linfettVorgang
bereitgelegt werden.
Da die erfindungsgemäfie BUohse nur beim Einrollen der Schnur auf
die Angelschnur aufgesetzt wird, kann sie in einer einfachsten
Ausführung aus einem zylindrischen Hohlkörper bestehen der mit dem
fettaufnehmenden elastisoh-naohgiebigen Material gefüllt ist und
kann sich gegen einen Butenring beim Einrollen der Angelschnur abstützen. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglioh die erfindungsgemäBe Büchse an der Angelrute, beispielsweise mit einer
Federklammer, zu befestigen.
Zu« Aufsetzen auf die Schnur kann die Büchse nach der Erfindung
um ein bei der Außenwand liegendes Scharnier aufklappbar sein. ·°1βββ Ausführung hat zudem den Vorteil, dafi die Büchse ohne Schwierigkeiten wieder mit Fett gefüllt werden kann. Sie empfiehlt sich
insbesondere dann, wenn die Buch« an der Angelrute befestigt ist.
Bei einer zweiten Ausführungsmugliohkeit kann die Büchse mit einem
bis zum Zentrum führenden seitliehen Schlitz ausgestattet sein in den die Angelschnur eingeführt werden kann. Es empfiehlt sich dann,
daß die Büchse aus einem einseitig abgeschlossenen seitlich geschlitzten Hohlzylinder besteht, in den eine ebenfalls seitlich
geschlitzte Verschraubung einschraubbar ist. Es ist damit nicht
nur möglich durch Verdrehen der Verschraubung ein Herausgleiten der Angelschnur aus der Büchse zu verhindern, sondern es kann auch
von der Stirnseite Fett nachgefüllt und mittels der Verschraubung nach und nach in den seitlichen Längssehlitz gepresst werden. Eei
einer einfacheren Ausführung kann auch, um das Herausgleiten der Angelschnur aus der Büchse zu vermeiden, die Büchse durch eine
umgreifende verdrehbare Hülse abgedeckt sein.
732531?-4.m7f
| einer | bevorzugten |
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| des | Erfindungsgegenstandes | wird | |||||
| Bei | Ausführung | ||||||
die jjüchse aus eiaem oeitliei* gssohlitsten Hcilsirlindsr gebildet
in dem einerseits eine ebenfalls seitlioh geschlitzte abschließende
Buchse drehbar gelagert ist und in den andererseits eine in die Buchse einschraubbare, wiederum seitlioh geschlitzte Verschraubung
einfügbar ist. Hierbei kann das fettaufnehmende elastisch-nachgiebige Material jeweils in die Buchse und die Verschraubung,
zwischen den gegenüberliegenden Stirnseiten einen Fettsammeiraum freilassend, eingefügt sein. Bei dieser Ausführung ist weitgehend
vermieden, daß das in der Büohse enthaltene Fett seitlich durch den Längeschlitz austasten kann und es ist außerdem erreicht, daß
ein verhältnismäßig großer Fettvorrat in der Büchse aufbewahrt werden kann.
Als fet*eiftiehinendos elastisch-nachgiebiges Material wird bevorzugt
ein weich eingestellter Folyv jhansohaum verwendet. Dieser Kunststoff schaum hat gegenüber organischem Material, wie beispielsweise
Filz, den Vorteil, daß er nicht verrottet und auch weitgehend abriebfest ist.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisoh dargestellt und zwar zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Büchse,-Fig. 2 einen Querschnitt nach H-II der Fig. 1,
Mg. 3 eine weitere Ausführungsform und Fig. 4 einen Querschnitt nach IV-IV der Fig. 3.
Ein hohl zylindrischer, einseitig abgeschlossener Körper 1 ist mit
fettaufnehmendem elastisch-nachgiebigem Material 2 gefüllt. Der Körper 1 wie auch das fett aufnehmende Material 2 weist einen Längssohlitz 3 auf. umgeben ist der hohlzylindrisehe Körper 1 von einer,
ebenfalls längegesehlit#ftea. Hülse 4. Abgeschlossen wird der Körper
durch einen aufs<*hraubbaren Deckel 5 der ebenfalls einen entsprechenden Schlitz 3 aufweist.
7S25317-4.TO.73
Zum Gebrauch wird die Büchse nach der Erfindung mittels des Längsschlitzes
3 über die Angelschnur geschoben, so daß sie aich gegen
einen Rutenring abstützt. Durch Verdrehen, der Hüls« 4 auf dem
hohlzylindrischen Körper 1 wird vermieden, daß die Angelschnur
aus dem Längsschlitz 3 herausrutschen kann. Außerdem wird die gesamte
Büchse so verdreht, daß der Längsschlitz nach unten zeigt, die Büchse mit ihrem Gewicht also auf der Angelschnur aufliegt.
Beim Einrollen der Angelschnur gleitet sie an dem elastischnachgiebigen Material 2 entlang und nimmt hierbei das in diesem
Material enthaltene Fett mit.
Bei einer weiteren Ausführungsform nach Pig. 3 ist ebenfalls wieder
ein hohlzylindrischer Körper 11 vorgesehen, in dem jedoch einseitig
als Abschluss eine Buchse 12 drehbar gelagert ist. In diese Buchse 12 eiasohraubbar ist eine Verschraubung 13, so daß diese
Verschraubung 13 mit ihrer Außenwandung an der Innenwandung des
hohlzylindrischen Körpers 11 anliegt. Sämtliche Teile weisen einen
seitlichen Schlitz 3 auf in den die Angelschnur bis zum Zentrum de: Büchse eingeführt werden kann. In der Buchse 12, ebenso wie in der
Verschraubung 13 ist wiederum fettaufnehmendes, elastisch-nachgiebiges
Material untergebracht; zwischen den gegenüberliegenden Stirnseiten dieses Materials in der Buchse 12 beziehungsweise der
Verechraubung 13 befindet sich ein Fettsammeiraum 14·. In der
äußeren Stirnseite der Verschraubung 13 ist eine weichelastische Gummimanschette eingefügt, die ebenfalls wiederum gleichlaufend mi
dem Schlitz in der Verschraubung 13, geschlitzt ist.
Zum Gebrauch dieser Büchse wird ebenfalls wieder die Schnur durch den seitlichen Schlitz 3 eingeführt. Sodann wird die Buchse 12
so verdreht, daß ihr Schlitz nicht mehr mit dem Schlitz in dem hohlzylindrischen Körper 11 übereinstimmt. Da bei dieser Drehung
der Buchse 12 auch die Verschraubung 13 mitgenommen wird, deckt
sich auch deren Schlitz nicht mehr mit dem Schlitz in dem hohlzylindrischen Körper 11. Dadurch ist ein ungewolltes Herausrutsche
der Angelschnur aus der Büchse wie auch ein Austreten von Fett aus dem Längsschlitz 3 vermieden. Um zusätzlich Pett in den Längsschlitz
von Buchse 12 und Verschraubung 13 zu pressen, kann die Verschraubung 13 mehr oder weniger weit in die -Buchse 12 hineingedreht
werden, wodurch das Pett im Pettsanimelräum 14 in den Längsschlitz
gepresst wird. Die weichelastische Manschette 15 dient dazu auf der Angelschnur befindliches Wasser vor dem Eintreten in
die Büchse abzustreifen, wie selbstverständlich auch auf der Angel· schnur sitzende Verschmutzungen.
Claims (1)
- F>ohutzansprüche1. Vorrichtung zum Einfetten einer Angelschnur, gekennzeichnetdurch eine mit fettaufnehmendem, elastisch-nachgiebigem Material (2) gefüllte Büchse die eine über die gesamte Längsseite durchgehende öffnung aufweist.?. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse um ein bei der Außenwand liegendes Scharnier aufklappbar ist.a Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse mit einem bis zum Zentrum führenden seitlichen Schlitz (3) ausgestattet ist.4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (3) durch eine die Büchse umgreifende Hülse (4) abdeckbar ist.5. Vorrichtung nach Anspruoh 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse aus einem einseitig abgeschlossenen, seitlich geschlitzten Hohlzylinder (1) gebildet ist, in den eine ebenfalls seitlich geschlitzte Verschraubung einschraubbai ist.6. Vorrichtung nach Anspruoh 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse aus einem seitlich geschlitzten Kohlzylinder (1) gebildet ist in dem einerseits eine ebenfalls seitlich geschlitzte abschrieesende Buchse (12) drehbar gelagert ist und in den andererseits eine in die Buchse (12) einschraubbare wiederum seitlich geschlitzte Verschraubung (13) einftigbar ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das fettaufnehmende Material (2) jeweils in die Buchse (12) und in die Verschraubung (13), zwischen den gegenüberliegenden Stirnseiten einen Fettsammeiraum (14) freilassend, eingefügt ist8. Vorrichtung nach einem oder mehrere-, der vorhergeL nden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß in die äußere Stirnseite der Büchse eine weich-elastische Manschette (15) eingefügt ist.9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß das fettaufnehmende elastisch-nachgiebige Material (2) weich eingestellter Polyurethanschaum ist.10.Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse vorzugsweise über eine Federklammer an der Angelschnur befestigbar ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7325317U true DE7325317U (de) | 1973-10-04 |
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ID=1294914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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