DE73161C - Französischer Rundwirkstuhl, dessen Platinen zugleich das Aufschneiden der Plüschhenkel bewirken - Google Patents

Französischer Rundwirkstuhl, dessen Platinen zugleich das Aufschneiden der Plüschhenkel bewirken

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DE73161C
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F. wever in Chemnitz, Theaterstr. 66
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B13/00Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines
    • D04B13/02Circular knitting machines with fixed spring or bearded needles, e.g. loop-wheel machines with horizontal needles

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Wirkmaschinen.
FRITZ WEVER in CHEMNITZ.
bewirken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1893 ab.
Der Rundstuhlplüsch entsteht in der Weise, dafs jede Masche aus zwei kulirten Schleifen zusammengesetzt wird, einer kurzen a, Fig. 1 und 2, welche die eigentliche Grundwaare bildet, und einer langen b, welche auf der Rückseite der Waare als lange Platinenmasche vorsteht. Zur Umwandlung der Schleifendecke b in eine Faserdecke müssen die Schleifen oder Henkel b aufgeschnitten werden, und zu dem Zwecke hat man bisher von ihnen die ä'ufsersten Enden abgeschnitten, entweder auf der Scheermaschine oder, versuchsweise nur, durch Kreisscheeren am Stuhl selbst.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun der, zur Vermeidung des Abschneidens und des damit eintretenden Materialverlustes, sowie zur Beschleunigung der Arbeit jeden Plüschhenkel von seiner Kulirplatine selbst durchschneiden zu lassen.
Gewöhnlich verwendet man zur Plüschwirkerei Platinen C1, Fig. 3, mit zwei Kulirnasen c d, von denen c den kurzen Hebel a und d den langen Plüschhenkel b kulirt. Die letztere Kulirstelle d enthält das Schneidwerkzeug-, entweder zwei im spitzen Winkel sich treffende Messer 1,2, Fig. 4 und 5, oder eine Scheere 3,4, 5, Fig. 7 und 9. Unter Verwendung von Messern (Fig. 4 und 5) wird beim Vorziehen der Platinen der lange Henkel b im Winkel 1, 2 zerschnitten. Bei Verwendung einer Scheere (Fig. 7 bis 9) trägt jede Platine C1 einen Winkelhebeljfg·, von welchem das Endstück 5 des Armes f das eine Scheerenblatt bildet, während die Kulirnase 3,4 als zweites Scheerenblatt wirkt. Hier wird beim Vorziehen der Platinen C1 der Hebel g des Scheerenwinkels f g durch ein geeignet geformtes Stelleisen h, Fig. 3, so bewegt, dafs die Scheere sich schliefst (Fig. 8) und dabei den Henkel b zerschneidet. Fig. 9 zeigt die Stellung der Theile kurz vor dem Schneiden, d. i. die Lage 7, Fig. 4, einer Platine in der Mailleuse. Nach dem Schneiden treibt ein zweites Stelleisen ζ, Fig. 3, an welches nun der Arm g stöfst, diesen Arm wieder zurück, und die Scheere wird geöffnet. Der Hebel f g ist so angebracht, dafs er nicht mit in den Schlitz der Führungsscheibe m2 eintritt, und diese Scheibe ist nach aufsen offen radial durchgeschlitzt (Fig. 3), damit die Platinen ein Stück aus ihr hinaustreten können und an dieser Stelle die Scheere geschlossen werden kann. Auch zwischen die Nadeln des Stuhles tritt der Scheerenhebeiyg· nicht mit ein. Zur sicheren Platinenführung enthält die Mailleuse drei Scheiben Tn1 JW3 m2, im übrigen zeigt sie die gewohnliche Einrichtung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Rundwirkstuhl, dessen Plüschplatinen die Plüschhenkel nicht nur kuliren, sondern am Ende des Vorbringens in die Nadelhaken durch an den Kulirstellen angebrachte Messer oder Scheeren zugleich aufschneiden, von welch letzteren die Platine das eine Blatt bildet, während ein zweites Scheerenblatt an jeder Platine beweglich befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. (2. Auf lage, ausgegeben am.3. September ii
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
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