DE7312349U - Schießjacke für Sportschützen - Google Patents

Schießjacke für Sportschützen

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HAN8 TRAPPENBERQ · P fiti SNJ lti Q SN] EUR · KARLSRUHE
30. März 1973 GI 313
Waiter Gehmann, 75 Karlsruhe 1f Karlstraße 40
Schießjacke für Sportschützen
Die Neuerung betrifft eine Sohießjacke für Sportschützen, die insbesondere zur Führung eines Sohießriemens im Bereich des linken Armes und des Rüokens verhältnismäßig steif ausgeführt ist.
Um -beim Sohiessen mit Sportwaffen einen extrem guten Sitz der Waffe ζ,α erzielen, wird an ihr ein Schießriemen befestigt, der so um den linken beziehungsweise bei Linkshändern um den rechten Oberarm herumgeführt werden kann, daß sich ein nahezu starrer "Dreieoksverbund" ergibt. Dieser "Dreieoksverbund" wird also gebildet einmal duroh die Waffe die mit ihrer Schaftstirnseite in die reohte Schulter "eingezogen" ist, duroh den am vorderen Laufende befestigten Schiessriemen der um den linken Oberarm herualäuft und sohliesslioh duroh den Körper des Schützen zwischen der Anlagefläche der Waffe an der rechten Schulter und dem linken Oberarm.
Die Waffe ist starr, nicht aber der Schiessrimen und der Körper des Schützen. Hier kann sich nur dadurch ein einwandfreier Verbund ergeben, daß der Sohiessriemen mit Muskelkraft angespannt und die Waffe somit in die ergreifende linke Hand gedrüokt wird. Dadurch ergibt sich auch über diese Strecke des DreiecksVerbundes eine nahezu starre Verbindung.
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-2-
Um auch die Körperpartie des Schützen zwischen dem linken Oberarm und der rechten Schulter weitgehend zu versteifen und damit den guten Sitz und die ruhige Lage der Waffe herbeizuführen beziehungsweise zu unterstützen, ist es bekannt Schießjacken auf verhältnismäßig steifem Material, vorzugsweise aus Leder, zu verwenden. Das Material ist hierbei so geschnitten, daß es die Arme in der Schießstellung unterstützt und außerdem auch die durch den linken Oberarm über die Schulterpartie wirkenden Zugkräfte aufnehmen kann.
Bisher waren diese Schießjacken um dem angegebenen Zweck zu dienen, stets komplett aus Leder gefertigt. Dadurch wurden derartige Jacken schwer, wodurch der Schütze bei längerem Tragen sehr ermüdete. Dies insbesondere auch, weil das Leder durch die besonders schwere und steife Ausführung zu wenig luftdurchlässig war, so daß der Schütze bei heißer Witterung stark unter Transpiration zu leidei hatte.
Dem will die Neuerung begegnen, ohne jedoch die unbestreitbaren Vorteile der steifen Lederjacke aufzugeben dadurch, daß der linke Ärmel und der Rücken der Sohießjacke in Leder, die weiteren Partien jedoch in luftdurchlässigem, zugfestem Stoff ausgeführt sind.
Bei der Schießjaoke naoh der Neuerung werden also nur nooh die Partien aia für den festen "Dreiecksverbund" entsprechend fest und steif ausgeführt werden müssen, in Leder ausgeführt, während alle anderen Teile, insbesondere das Vorderteil der Sohießjaoke, aus Stoff hergestellt sind. Wird zudem nooh die Rtiokenpartie über den Schulterblättern von Ärmel zu Ärmel reiohend duroh ein Verstärkungsband versteift, so kann auoh eine lelohtere Lederqualität genommen werden, was zusammen mit der Verwendung von Stoff die Sohießjacke außerordentlich verbilligt. Um zu starke Transpiration zu vermeiden, können in dem Verstärkungsband und dem darunter liegenden Leder großflächige Entlüftungsöffnungen angebraoht sein.
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Letztlieh ist es auch noch zweckmäßig, daß die Gewebefasern des zigfesten Stoffes im Bereich der reohten Aohselpartie und dea. anschliessenden Ärmelteils um die Zugspannungen einwandfrei auf das Schaftende der Waffe übertragen zu können, etwa in Fortführung des Verstärkungsbarvdes liegen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungeneispiel des Neuerungsgegenstandes in Form einer Rückansicht sohematisoh dargestellt. Mit 1 ist hierbei die lederfläohe des Rückenteiles, mit 2 diejenige des linken Ärmels bezeichnet. Von Ärmel zu Ärmel über den Rücken in Höhe der Schulterblätter verlaufend ist ein Verstärkungsband 3 aus Leder mit Entlüftungsöffnungen 4 vorgesehen. An der Rückseite des linken Ärmels ist außerdem nooh eine Schießriemensohlaufe 5 erkennbar.
Abgesehen von Steuerflächen im Bereich der Ellenbogen die mit Lederf1ecken 6 und zur sichereren Auflage mit Noppengummi 7 abgedeckt sind, besteht die Schießjacke aus zugfestem, verhältnismäßig leiohtem und die !Transpiration nicht behindernden Stoff 8. Hierbei liegen die Gewebefasern des zugfesten Stoffes im Bereich der reohten Aohselpartie etwa in Fortführung des Verstärkungsbandes 3.

Claims (4)

I · · ι " ι ι ' " · · ι ι ι -4- SohutzaneprUohe
1. Sohioßjacke für Sportsohützen die insbesondere zur Führung βΐηβει Sohleßriemene im Bereloh dee linken Armee und des Rüokens verhältnismäßig steif ausgeführt iat, daduroh gekennzeichnet, daß der linke Ärmel und der Rüoken in Leder (1) die weiteren Partien jedoch in luftdurchlässigen zugfestem Stoff (8) ausgeführt sind.
2. Sohieißjaoke nach Anspruch 1, daduroh gekennzei ohnet, daß die Rückenpartie über den Schulterblättern, von Ärmel zu Ärmel reiohend, duroh ein Verstärkungsfcand (3), vorzugsweise aus Leder, versteift ist·
?. Schießjacke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verstärkungsband (3) und dem darunter liegenden Leder (1) Entlüftungsöffnungen (4) angebracht sind.
4. Sohießjaoke nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß die ©ewebefasern des zugfesten Stoffes (8) im Bereich der rechten Achselpartie und des ansohliessenden Ärmelteils etwa in Fortführung des Verstärkungsbandes (3) liegen.
7312341245.73
DE7312349U Schießjacke für Sportschützen Expired DE7312349U (de)

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