DE730795C - Reibscheibe fuer Kettentriebe von Kettenbahnen - Google Patents

Reibscheibe fuer Kettentriebe von Kettenbahnen

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DE730795C
DE730795C DEB193116D DEB0193116D DE730795C DE 730795 C DE730795 C DE 730795C DE B193116 D DEB193116 D DE B193116D DE B0193116 D DEB0193116 D DE B0193116D DE 730795 C DE730795 C DE 730795C
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DE
Germany
Prior art keywords
chain
friction
grippers
gripper
disc
Prior art date
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Expired
Application number
DEB193116D
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English (en)
Inventor
Hermann Frohmueller
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BRAUNKOHLENBERGWERK und BRIKET
Original Assignee
BRAUNKOHLENBERGWERK und BRIKET
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/02Belt or chain conveyors
    • B65G2812/02267Conveyors having endless traction elements
    • B65G2812/02277Common features for chain conveyors
    • B65G2812/02287Driving means
    • B65G2812/02306Driving drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

  • Reibscheibe für Kettentriebe von Kettenbahnen Die Erfindung bezieht sich auf eine Reibscheibe für Kettentrieb von Kettenbahnzn.
  • Zum Antrieb der Ketten von Kettenbahnen sind Reibscheiben und Greiferscheiben bekannt. Bei den bekannten Reibscheiben wird die durch Gewichte gespannte Kette in den Kranz der Scheibe,eingelegt, wobei die stehenden Kettenglieder in einer am Umfang der Scheibe angeordneten Rille liegen und an der Kraftübertragung nicht beteiligt sind. Diese Übertragung durch Reibung hat den Nachteil, daß die Kette leicht rutscht, insbesondexe wenn die Kette oder die Scheibe naß oder vereist oder mit fettigem oder seifigem Fördergut in Berührung gekommen ist. Man kann zwar bei den Reibscheiben die übertragbare Leistung dadurch erhöhen, daß man den Scheihenkranz mit einem Werkstoff von großem Reibungskoeffizienten ausfüttert. z. B. mit Holz, oder daß man den Umschlingungsivinkel vergrößert, indem.man beispielsweise die Kette über zwei oder mehr Scheiben leitet. Es hat sich jedoch gezeigt, daß man auch durch diese Maßnahmen nicht immer vermeiden kann, daß die Kette .auf :den Scheiben gleitet und hierdurch B.etriebsstÖru@ngen entstehen. Außerdem gleitet die Kette auch bei ü berl.astungen der Kettenbahn, sobald die Umfangskraft an der Reibscheibe größer wird als die Reibung bei sonst einwandfreiem Zustand des Antriebes.
  • Demgegenüber wird die Kette bei den bekannten Greiferscheiben von Greifern, die am Umfang der Scheibe .angebracht sind. zwangsläufig mitgenommen. Die Greifer sind, -um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten, nachstellba.r gemacht, weil nur so die durch Dehnung und Verschleiß bedingte Längung der Kette berücksichtigt «=erden. kann. Die Greiferscheiben haben jedoch ehcnfalls Nachteile. Die Greifer ragen über {U n Scheibenumfang hinaus und bilden so (-ittc-Reihe stark hervorstehender Teile, die zu Unfällen führen können. Auch erfolgt der Antrieb durch Greiferscbeihen nie ganz gleichförmig, sondern ruckweise, weil die Kette längs des Scheibenumfanges immer nur auf den Greifern. also in .einzelnen Punkten aufliegt und dazwischen geradegespa:nnt ist. Ferner sind zum Betätigen. der Greifer im allgemeinen besondere, fest eingebaute Anschläge erforderlich, wodurch der Aufbau umständlich wird.
  • Die Reibscheibe nach der Erfindung vereinigt die Vorteile der bekannten Reibschei?)en und der Greiferscheiben, ohne ihre Nachteile zu haben. Sie arbeitet als reine Reibscheibe, solange die Reibung zur Übertragung der Leistung ausreicht, und wirkt gleichzeitig als Reibscheibe und als Greiferscheibe, wenn die Leistungsfähigkeit der Reibung überschritten ist. Dabei ist durch die besondere Ausbildung und Anordnung der Greifer vermieden, daß die Greifer über den Scheibenumfang hinausragen, und es ist in jedem Falle ein gleichmäßiges Aufliegen der Kette auf der Scheibe gewährleistet.
  • Das Nette der Erfindung besteht darin, daß die Reibscheibe zur Erhöhung der durch Reibung übertrag haren Umfangskraft zusätzlich mit Greifern ausgerüstet ist, die in die Rille der Reibscheibe hineinragen und gegen die Wirkung von Federn in radiale Führungen des Reibscheibe nkranzes einschiebbar sind. Infolge dieser Anordnung üben die Greifer, solange die Reibung zur Übertragung der Leistung ausreicht, keine Kraft .auf die Kette aus, weil sie entweder von liegenden Gliedern der Kette in die vo:rgesehene ti Aussparung;#ti zurückgedrückt sind oder unbelastet zu-ischen zwei benachbarten, liegenden Gliedern stehen. Beginnt jedoch die Kette auf der Rcibscliei@b° zu gleiten, so übernehmen die Greifer alsbald die Übertragung des iiber die Reiburig hinausgehenden Anteiles der Umfangskraft.
  • Ein rlu,sfülrrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die Ansicht einer Reibscheibe mit einem eingebauten federnden Greifer und Abb. 2 die Scheibe und den Greifer im Schnitt nach der Linie -A-A. der Abb. i.
  • Aus dem Futter 2 des Reibscheibenkranzes i ist eine schmale Lücke ausgespart, in welche ein Stahlrahmen 3 eingesetzt ist. Dieser ist in dem Kranz so befestigt, da.ß sein Rand mit dem Futter- gerade abschneidet. In dem Rahmen 3 ist der Greifer,a mit angemessenem Spiel geführt. Er kann auch anstatt im Rahmen 3 in der Bohrung g des Kranzbodens am dicken Teil seines Schaftes geführt sein. Eine zweite Führung für den Greifer 4., die am Ende seines Schaftes angreift, bildet die Bohrung 5 des an den beiden benachbarten Armen 6 und ; befestigten Trägers S. Durch diese beiden Führungen wird der Greifer q. radial. bestellt und in radialer Richtung verschiebbar gemacht. Am Ende des dicken Teiles seines Schaftes greift über den Teller io die Druckfeder i i an dem Greifer an und drückt ihn nach außen, so daß er genügend weit aus dem Futter des Scheibenkranzes herausragt. Der Träger g dient dabei als Widerlager für die Feder i i und als Anschlag für die Mutter 12, die <den Hub des Greifers nach außen begrenzt. Die Grenze für die Betvegung des Greifers nach innen ist so gelegt, daß am Ende des Hubes das Ende des Greifers mit dem Futter bündig abschneidet. Somit wird bei zurückgedrücktem Greifer die im Futter ausgesparte Lücke ganz ausgefüllt.
  • Im Betrieb werden die am Umfang der Reibscheibe angebrachten Greifer a entweder zurückgeschoben, wenn sie auf ein liegendes Kettenglied treffen, oder sie bleiben stehen, wenn sie einem stehenden Kettenglied hegeenen. Solange die Reibung ausreicht, verhält sich die Scheibe demnach so-, als ob keine Greifer vorhanden wären. Erst wenn die Kette zu gleiten beginnt, greift nach kurzer Gleitstrecke mindestens ein Greifer hinter ein liegendes Glied der Kette und nimmt dieses zwangsläufig mit, wobei er den über die Reibung hinausgehenden Teil der Umfangskraft auf die Kette überträgt. Dies tritt schon nach so geringem Gleitweg der Kette ein, daß ein merklicher Stoß auf die Kette heim Angriff des Greifers nicht auftreten kann.
  • Da es genügt, wenn jedesmal nur ein Greifer zur Wirkung kommt, reichen bei einem L: msclilingu-ngsivitilkel voll 180, für einen pausenlosen Gleitschatz der Kette in der Regel schon zwei Greifer aus, wenn diese sich am Umfang diametral gegenüberliegen.
  • Der Abstand der federnden Greifer 4 ist von der Länge der Kettenglieder unabhängig, weil es nicht erforderlich ist, daß zwei Greifer gleichzeitig in-die Kette eingreifen. Hierin ist ein wesentlicher Vorteil der neuen Reibscheibe gegenüber der reinen Greiferscheibe zu sehen.
  • Die federnden Greifer.l lassen sich noch nachträglich an ausgeführten Reibscheiben anbringen; denn eine besondere Gestaltung der Reibscheiben hinsichtlich des Einbaus der federnden Greifer ist nicht erforderlich. Somit können auch dein Betrieb schon übergebene Kettenbahnen noch mit dem Gleitschutz für die Kette ausgerüstet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reibscheibe für Kettentriebe von Kettenbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Reibscheibe zur Erhöhung der durch Reibung übertragbaren Umfangskraft zusätzlich mit Greifern (.4) ausgerüstet ist, die in die Rille der Reibscheibe: hineinragen und gegen die Wirkung von Federn (i i) in radiale Führungen des Reibscheibenkranzes (i) einschiebbar sind, so daB die Vorteile der Reib- und Grei:ferscheibe vereinigt sind. a. Reibscheibe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für ,die Greifer (¢) vorgesehenen Aussparungen im Futter (z) des Scheibenkranzes (i) mit Stahlrahmen (3) ausgekleidet sind, die den Greifern (4) als Führung dienen.
DEB193116D 1941-01-26 1941-01-26 Reibscheibe fuer Kettentriebe von Kettenbahnen Expired DE730795C (de)

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