DE688979C - Stufenfoerderer fuer steiles Einfallen - Google Patents

Stufenfoerderer fuer steiles Einfallen

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DE688979C
DE688979C DE1937G0096767 DEG0096767D DE688979C DE 688979 C DE688979 C DE 688979C DE 1937G0096767 DE1937G0096767 DE 1937G0096767 DE G0096767 D DEG0096767 D DE G0096767D DE 688979 C DE688979 C DE 688979C
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DE
Germany
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retainer
step conveyor
conveyor according
trough
sections
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Expired
Application number
DE1937G0096767
Other languages
English (en)
Inventor
Leonhard Gibbels
Gustav Oberbossel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEONHARD GIBBELS
Original Assignee
LEONHARD GIBBELS
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face
    • E21F13/061Chutes and braking conveyors for average and steep slopes, adapted for mining purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)

Description

  • Stufenförderer für steiles Einfallen Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des durch das Patent 666308 geschützten Fördermittels, welches insbesondere im Bergbau, und zwar in erster Linie für steiles Einfallen, als Bremsförderer dienen soll und im grundsätzlichen in der Weise aufgebaut ist, daß in Förderrichtung im Abstand hintereinander angeordnete drehbar gelagerte Bremsscheiben Anwendung finden, die bei ihrer quer zur Förderrichtung erfolgenden Drehbewegung den Weg für das Fördergut abwechselnd sperren und freigeben. Die Weiterbildung soll eine möglichst große Betriebssicherheit dieses Fördermittels gewährleisten, insbesondere vermeiden, daß bei der Drehbewegung der Scheiben Klemmungen oder ähnliche zu Betriebsunterbrechungen führende Erscheinungen auftreten können; weiterhin soll eine möglichst weitgehende Schonung der Kohle beim Abwärtsfördern erreicht werden, und vor allem soll auch eine gute Anpassung des Fördermittels an die im Bergbau herrschenden und sehr unterschiedlichen Betriebs- und Arbeitsverhältnisse verwirklicht werden, insbesondere soll dabei auch auf eine bequeme Beförderung des Förderers unter Tage, auf einfachen Zusammenbau und leichte Verlegbarkeit gesehen werden.
  • Bekannt sind in den verschiedensten Formen Schneckenförderer, bei denen in einer Rinne auf einer Welle angebrachte schraubenförmig ausgebildete bzw. verlaufende Bleche das Fördergut in der gewünschten Richtung durch ihre Drehung vor sich herschieben. Die Förderelemente sind entweder als durchlaufende Schraube oder als Teile einer Schraube oder als schräg gestellte' Scheiben ausgebildet. Diese Förderer dienen dazu; feinkörniges Schüttgut von gleichmäßiger Beschaffenheit vorwärts zu bewegen, wobei Rinnen verwendet werden, die entweder gänzlich geschlossen sind oder zum mindesten durch hohe Seitenwände begrenzt sind. Bekannt sind ferner als Bremsförderer, d. h. als Fördermittel, die zum Abbremsen des von selbst abrutschenden Fördergutes dienen, beispielsweise Wendelrutschen oder offene, schräg gestellte Rinnen mit feststehenden, zur Verminderung der Gleitgeschwindigkeit dienenden Leitblechen. Bekannt sind auch Bremsförderer, bei denen in einer von zwei Seitenwänden begrenzten Rinne eine längs verlaufende Stange oder Welle verläuft, an der besondere Bremselemente angebracht sind. In dem einen Falle wird die Stange hin und her bewegt und dadurch an ihr angebrachte Hemmkörper abwechselnd in die Sperrstellung und die den Weg für das Fördergut freigebende Stellung bewegt, im anderen Falle sind in die Welle räumliche Spiralen eingeschaltet, die als Hemmkörper wirken und durch die däs Fördergut durch Drehen der Welle hindurchbewegt werden soll. Ebensowenig wie ein Schneckenförderer kommen die letztgenannten Bremsförderer für den Zweck der Erfindung in Frage, da bei diesen Bauarten Klemmungen und damit Betriebsunterbrechungen unvermeidlich sind.
  • Der Vorschlag der Erfindung geht nun in erster Linie dahin, daß die angetriebenen Rückhalter in einer an sich bekannten seitlich ausladenden Rinne (Winkelrinne) angeordnet sind, wobei die zur Sperrung des Fördergutstromes dienende Drehverstellung der Rückhalter in einer nach der offenen Seite der Förderrinne verlaufenden Richtung erfolgt. Weiter geht die Erfindung dahin, den zwischen dem Umfang der Rückhalter und der Förderrinne verbleibenden Abstand bereits vor dem tiefsten Punkte der Rücklialter nach der offenen Seite der Rinne hin zunehmen zu lassen. Die Rückhalter selbst können nach der Erfindung zwecks Geringhaltung des Kraftbedarfs einen geknickten oder gewölbten Verlauf aufweisen. Ferner gehört es zur Erfindung, die einzelnen die Rückhalter tragenden Antriebswellenabschnitte je nur an einer Stelle in dem zugeordneten Binnenabschnitt zu verlagern und mit den benachbarten Wellenabschnitten in Winkelstellungen der Achsen zulassender Weise zu kuppeln. Die Binnenschüsse sind jedoch nach der Erfindung mit einem zweiten Arm ausgerüstet, der zur Aufnahme des Lagers für den folgenden Wellenabschnitt dann benutzt werden kann, wenn der dazugehörige Rinnenschuß zwecks seitlichen Bergeaustrags o. dgl. entfernt wird. Schließlich erstreckt sich die Erfindung noch auf die Maßnahme, die Rückhalter in Förderrichtung unmittelbar vor den Lagerstellen für die Antriebswelle anzuordnen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Ausschnitt des Förderers in Seitenansicht, Abb. a eine Stirnansicht, während Abb. 3 bis i i Einzelheiten veranschaulichen.
  • Der Förderer besteht im wesentlichen aus der Winkelrinne i, der Antriebswelle a und den darauf befestigten Scheiben 3. An den Enden der einzelnen Binnenschüsse sind Winkel q. angeordnet, die wiederum kurze Winkelstücke 5 zur Aufnahme des Lagers 6 für die Wellenabschnitte tragen. Die Scheiben 3 werden derart bewegt, daß ihre Schließbewegung in der in Abb. a durch einen Pfeil angedeuteten Richtung erfolgt. Aus dieser Abbildung ist auch ersichtlich, daß der Abstand zwischen der Rinne und dem Umfang der Scheiben nach der offenen Seite der Rinne hin allmählich zunimmt; durch diese Maßnahmen ist mit Sicherheit ein Festklemmen von Kohlestückeri bei der Drehbewegung der Bremselemente verhindert, wozu weiterhin die der Kreisform der Bremsscheiben angepaßte bogenförmige Ausbildung der Winkelrinne beiträgt. Durch winkelförmige Eisenstücke 7 ist eine stabile Lagerung der Rinne erreicht.
  • In Abb. 3 und q. ist die Verbindung der einzelnen Binnenschüsse dargestellt, die über die Winkel 4. erfolgt, an denen einige Schraubenbolzen 8 lösbar - angebracht sind, die einen Schlitz 9 zum Eintreiben von Keilstücken aufweisen. Diese Art der Verbindung macht einmal den Förderer unabhängig von der Förder- bzw. Verhiebrichtung und gestattet im allgemeinen einen bequemen Austausch einzelner Binnenschüsse. Auf der Rückseite der letzteren sind Handgriffe io angebracht.
  • Die Abb. 5 bis 8 veranschaulichen die Ausbildung der Wellenabschnitte und ihrer Lagerung. Diese Lagerung sowie die Verbindung der einzelnen Wellenabschnitte untereinander muß eine möglichst allseitige Beweglichkeit der einzelnen Abschnitte gegeneinander sowie gegenüber den Rinnenabschnitten zulassen. Demgemäß ist das Lager eines jeden Wellenabschnittes kreuzgelenkartig ausgebildet und besteht aus einem äußeren -Ring i i, der mit Zapfen i2 in Schlitze 13 der Winkel 5 eingehängt ist, und einem inneren Ring 14, der seinerseits mit Zapfen 15 in den Ring i i eingreift und diesem gegenüber um eine senkrechte Achse vierschwenkbar ist. Dieser Ring 14 umschließt über die Gleitbüchse 16 den betreffenden Wellenabschnitt 2, der als Rohr ausgebildet ist; mit 17 und 18 sind ein Anschlag- bzw. ein Stellring bezeichnet. Zur Verbindung eines jeden Wellenabschnittes sind in die Enden des letzteren die Körper ig und 2o eingesetzt, während der Körper 2i zur Verbindung der Teile ig und 2o dient, wie dies die Abb. 5 darstellt. Der Körper 2o umfaßt mit seinem gabelförmigen Ende unter Bildung einer senkrechten Drehachse den flachen Teil des Körpers :2i, der mit seiner schmalen, gewölbt ausgebildeten Fortsetzung 22 in die Öffnung des Teiles ig des benachbarten Wellenabschnittes eingreift; auch hier ist somit durch kreuzgelenkartigeVerbindung eine allseitige Beweglichkeit geschaffen.
  • Die Befestigung der Bremsscheiben 3 ist in den Abb.9 und io beispielsweise dargestellt. Die halbkreisförmig ausgebildete Scheibe ist verbunden mit der einen Hälfte einer geteilten Schelle 23, welche die Antriebswelle 2 umschließt. Die Scheiben 3 können mit jeder der beiden Hälften der Schellen 23 verbunden sein, um ihre Schrägstellung in einfacher Weise den verschiedenen Förderrichtungen anpassen zu können.
  • In Abb.ii ist ein in die Binnentour eingeschalteter Antrieb mit dazugehöriger Umlenkstelle für das Fördergut dargestellt. Zwischen die normalen Schüsse i Ist der auf der Grundplatte 24 ruhende, aus dem Motor 25 und dem Getriebe 26 bestehende Antrieb eingesetzt, . der über die Kupplungen 27 nach beiden Seiten hin die Wellen 2 in Drehung versetzt. Die aus mehreren Einzelstücken bestehende Ablenkung 28 besitzt ebenfalls die Gestalt einer Winkelrinne und leitet das Fördergut um den Antrieb herum, wobei es durch die Abschirmung 2g unterstützt wird, die am äußeren Rande sowohl für die eine Förderrichtung als auch für die andere angebracht «erden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stufenförderer für steiles Einfallen unter Verwendung von in Abständen gegeneinander versetzt angeordneten, drehbar gelagerten Rückhaltern, die bei ihrer quer zur Förderrichtung erfolgenden Drehbewegung den Förderquerschnitt abwechselnd sperren und freigeben, nach Patent 666 3o8, dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebenen I:ückhalter in einer an sich bekannten seitlich ausladenden Rinne (Winkelrinne) angeordnet sind, wobei die zur Sperrung des Fördergutstromesdienende Drehverstellung der Rückhalter in einer nach der offenen Seite der Förderrinne verlaufenden Richtung erfolgt.
  2. 2. Stufenförderer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem Umfang der Rückhalter und der Förderrinne verbleibende Abstand bereits vor dem tiefsten Punkte der Rückhalter nach der offenen Seite der Rinne hin zunimmt.
  3. 3. Stufenförderer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalter einen geknickten oder einen gewölbten Verlauf aufweisen.
  4. 4. Stufenförderer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen die Rückhalter tragenden Antriebswellenabschnitte je nur an einer Stelle in dem zugeordneten Binnenabschnitt gelagert und mit den benachbarten Wellenabschnitten in Winkelstellungen . der Achsen zulassender Weise gekuppelt sind.
  5. 5. Stufenförderer nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Binnenschüsse mit einem zweiten Arm ausgerüstet sind, der zur Aufnahme des Lagers für den folgenden Antriebswellenabschnitt dann benutzt werden kann, wenn der dazugehörige Rinnenschuß zwecks seitlichen Bergeaustrags o. dgl. entfernt ist.
  6. 6. Stufenförderer nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalter in Förderrichtung unmittelbar vor den Lagerstellen für die Antriebswelle angeordnet sind.
DE1937G0096767 1937-11-30 1937-11-30 Stufenfoerderer fuer steiles Einfallen Expired DE688979C (de)

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DE (1) DE688979C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1163756B (de) * 1959-07-13 1964-02-27 Steinkohlenbergwerk Mansfeld G Anlage zur wahlweisen Bunkerung und Abwaertsfoerderung von rieselfaehigem Gut in halbsteil gelagerten Floezen

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DE1163756B (de) * 1959-07-13 1964-02-27 Steinkohlenbergwerk Mansfeld G Anlage zur wahlweisen Bunkerung und Abwaertsfoerderung von rieselfaehigem Gut in halbsteil gelagerten Floezen

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