DE730602C - Kolbenstrohpresse mit Strohfoerderer - Google Patents

Kolbenstrohpresse mit Strohfoerderer

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Publication number
DE730602C
DE730602C DEW108139D DEW0108139D DE730602C DE 730602 C DE730602 C DE 730602C DE W108139 D DEW108139 D DE W108139D DE W0108139 D DEW0108139 D DE W0108139D DE 730602 C DE730602 C DE 730602C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
straw
conveyor
piston
press
screen
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Expired
Application number
DEW108139D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Dutschmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C AUG WAGNER FA
Original Assignee
C AUG WAGNER FA
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Filing date
Publication date
Application filed by C AUG WAGNER FA filed Critical C AUG WAGNER FA
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Application granted granted Critical
Publication of DE730602C publication Critical patent/DE730602C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

Die Erfindung findet ihren Ausgang bei Kolbenstrolipressen, bei denen im Grund des Strohzuführungstrichters ein umlaufender Strohförderer vorgesehen ist.
Die Erfindung ist zusätzlich zu Patent 712974, d.h. zu einer· Kolbenstrohpresse der obengenannten Art, die durch die Anordnung eines mit Verteilerscheiben versehenen walzenförmigen, ständig und schnell umlaufenden Förderers gekennzeichnet ist, durch welchen das Stroh verteilt und dem Preßkanal zugeführt wird, in Verbindung mit einem in Abhängigkeit von der Preßkolbenbewegung gesteuerten Schirm, der das Stroh zeitweise von dem umlaufenden Strohförderer fernhält bzw. die Durchtrittsöffnung versperrt.
Der weiteren Ausgestaltung dieses Schirmes dient nun die Erfindung.
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, die Seitenwände des Strohcinlauftricnters wie auch den Boden desselben mit dem erwähnten Schirm fest, starr zu verbinden, wobei unter Aufrechterhaltung der Steuerung des Schirmes in Abhängigkeit von der Preßkolben bewegung der von Schirm, Seitenwänden und Boden gebildete Kasten im Gestell der Strohpresse aufgehängt ist. Der Schirm wird also zu einem Teil des Stroheinlaufkastens und führt im Verein mit dessen Seitenwändeni und Boden die strohabsperrende Bewegung aus.
Durch die neue Ausgestaltung des Sperrschiarmes wird der Vorteil erzielt, daß das anfallende Stroh nicht mehr, wie bisher notwendig, allein durch sein eigenes Gewicht an die Greiferkränze des umlaufenden Strohförderers heranzutreten braucht, sondern durch den beweglichen Stroheinfallkasten an die Kränze herangetragen wird. Dies bringt eine wesentliche Steigerung der Förderleistung der
Greiferkränze und damit eine Hebung des gesamten Wirkungsgrades der Maschine mit sich.
Die schwingende Bewegung des Stroheinfallkastens hat den weiteren
gerade
bedeutsamen Vor- ^entsprechenden
teil, daß die auf seinem Boden liegende!^ !'-gleich als Kui Strohteile ständig in Bewegung bleiben und infolge der Schräglage des Bodens selbsttätig stetig nachgefördert werden.
ίο Im Rahmen der Erfindung liegt es also auch, daß der Stroheinlaufkasten pendelnd am Maschinengestell aufgehängt ist und in Abhängigkeit von der Preßkolbenbewegung gesteuert ist, so daß er das Stroh zeitweise! 15 von dem umlaufenden Strohförderer fernhält. Die Erfindung soll auch nicht etwa dadurch umgangen werden können, daß der Schirm ohne eine der Form des umlaufenden Strohförderers folgende Krümmung als
20 Wand ausgebildet ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
Abb. ι ist eine Ansicht des Erfindungsgegenstandes von hinten in den Stroheinlaufkasten unter Weglassung nebensächlicher Teile, während
Abb. 2 die erfindungsgemäße Strohpresse im senkrechten Längsschnitt veranschaulicht. Der Preßkolben 1 wird von seinem Schwenkarm 2 getragen, der oberhalb des Preßkanals 22 bei 31 in den Seitenwangen 320 der Strohpresse gelagert ist. Dieser Kolben bewegt sich in dem stehenden Strohzuführungskanal 33, dessen der Strohfördertrommel 19 zugekehrte Wandung eine Durchtrittsöffnung für das Stroh aufweist. Bei dieser Ausführung werden die Seitenwände 32 des Stroheinlauftrichters wie auch der Boden 18 desselben fest mit dem Schirm 23 verbunden, so daß dieser Schirm, der das Stroh zeitweise von dem umlaufenden Strohförderer 19 fernhält, nunmehr einen Teil des Stroheinlaufkastens bildet und mit dessen Seitenwänden 32 und dem Boden 1S die strohabsperrende Bewegung ausführt.
Das in den Schüttrumpf gelangte Stroh ι fällt nicht mehr allein durch sein eigenes Gewicht, sondern wird durch die Beweglichkeit des Stroheinfallkastens 32, 23, 18 an die j Kränze herangetragen. Die Fördertrommel <■ nimmt allmählich von dem Stroh vorrat ein- ' zelne Teile ab und befördert sie in einer' ! gleichmäßigen Schicht nach der öffnung des | Kanalteiles 33; zu diesem Zwecke wird die Zuleitungsfläche, der Boden 18, von einem konzentrisch zur Trommel 19 angeordneten Teil 34 fortgesetzt. Das freie Ende 43 des Teiles 34 übergreift den Boden 18 etwas weiter, als dessen Bewegungsstrecke ausmacht. Auf der Antriebswelle 14 der Strohpresse sitzt beidseitig je ein Zahnrad 13, das mit je einem Zahnrad 12 kämmt, das zu-Kurbelrad 11 ausgebildet ist, an deren Zapfen ι ο die Schubkurbelstange 9 angreift.
Die Steuerung des Schirmes 23 erfolgt dadurch, daß auf der Achse 24, auf der der Schirm befestigt ist, auch noch eine Steuerstange 3 5 sitzt, die nach unten geht und hier mit einer Kurvenscheibe 36 zusammenwirkt, die auf der Welle 25 des Kurbelrades 11 angeordnet ist; von hier aus geht die Schuhkurbelstange 9 nach dem Kolben 1, an dem sie bei ^7 gelenkig angreift.
An Stelle einer durchgehenden Achse 24 können auch Zapfen 24 die Achse ersetzen, oder die Zapfen können vom Material des Stroheinlaufkastens selbst gebildet sein, indem Lappen beispielsweise aus den Wänden 32 herausgebogen sind, die als Schwenk:- zapfen und gleichzeitig zur Befestigung der Steuerstange 35 dienen; sie ruhen dann in entsprechenden Lagern der Seitenwände 320 Wie Abb. 2 erkennen läßt, folgt der Schirm 23 der Form des umlaufenden Strohförderers in seiner Krümmung, so daß zwischen dem Schirm 23 und dem Boden 18 ein Spalt 50 entsteht, durch den das Stroh der Trommel 19 zufließt. Dieser Schirm 23 kann aber auch ohne eine der Form des umlaufenden Strohförderers 19 folgende Krümmung als gerade Wand ausgebildet sein und dennoch seinen Zweck erfüllen, das Stroh zeitweise von dem umlaufenden Strohförderer fernzuhalten bzw. die Durchtrittsöffnung zu versperren: dies geschicht durch Ausschwenken des Kastens 23, 32, 32, 18 um seine Achse 24, wie gestrichelt dargestellt ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Kolbenstrohpresse, bei der im Grund des Strohzuführungstrichters ein umlaufender Strohförderer vorgesehen ist, nach Patent 712974, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (231 mit den Seitenwänden (32) und dem Boden Γίδι des Stroheinlaufes zu einer Einheit verbunden ist.
  2. 2. Kolbenstrohpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkzapfen für den Schirmkasten (23, 32, 32, 18) von dem Material des Kastens selbst gebildet oder herausgarbeitet sind bzw. mit dem Kasten einstückig sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEW108139D 1940-11-30 1940-11-30 Kolbenstrohpresse mit Strohfoerderer Expired DE730602C (de)

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DE730602C true DE730602C (de) 1943-01-14

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