DE730544C - Messgeraet fuer Rohrwalzen - Google Patents

Messgeraet fuer Rohrwalzen

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Publication number
DE730544C
DE730544C DEO24349D DEO0024349D DE730544C DE 730544 C DE730544 C DE 730544C DE O24349 D DEO24349 D DE O24349D DE O0024349 D DEO0024349 D DE O0024349D DE 730544 C DE730544 C DE 730544C
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DE
Germany
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rollers
roller
holder
rolling
measuring device
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Expired
Application number
DEO24349D
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English (en)
Inventor
Albert Otto
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Individual
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/0061Force sensors associated with industrial machines or actuators
    • G01L5/0076Force sensors associated with manufacturing machines

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Meßgerät für Rohrwalzen Zum Eindichten von Rohren in Kesselwandungen werden in den letzten Jahren fast ausschließlich solche Rohrwalzen verwendet, die sich bei Erreichung dines bestimment Walzdruckes selbständig abschalten. Der hierfür zu bestimmende Grenzwalzdruck ist bisher in der Regel empirisch bestimmt worden so daß sich häufig Ungenaugkeiten ergaben oder eine wiederholte Einstellung der Walzenkupplung erforderlich wurde. Andererseits gibt es bereits ein Gerät zur Druckprüfung bei Rohrwalzen, bei welchen die Walzsteine auf gegeneinander bewegliche Abschnitte eines Ringes drücken, von denen einer über einen.
  • Kolben auf eine Kraftmeßvorrichtung wirkt.
  • Diese bekannte Vorrichtung hat indessen den Nachteil, daß sich die Rohrwalze in dem Kontrollring drchen kann, so daß jie nach der Stellung der Walzsteine zu den einzelnen Abschnitten des Ringes verschiedenartige Prüfergebnisse entstehen.
  • Die vorliegendc Erfindung betrifft ein Druckmeßgerät für Rohrwalzen, das den bexsonderen Vorzug aufweist, daß durch entsprechende Anordnung der Widerlager für die Walzsteine der Walzvorgang genau nachgebilder werden kann und somit eindeutige Meßbefunde erzierbar sind. Gemäß dem eingangs weidergegebenen Stand der Technik geht die Erfindung von einem Meßgerät für die von den Walzsteinen einer Rohrwalze ausgeübte Kraft aus, bei dem die Walzsteine auf gegeneinander bewegliche Widerlager drücken, von denen eines auf eine Kraftmeßvorrichtung wirkt. Die Erfindung bestrebt darin, daß als Widerlager für die Walzsteine Rollen - vorgesehen sind und daß die Rohrwaze außerdem gegen Umdrehung gesichert ist. Nach einer besonderen Ausgestaltung wird das erfindungsgemäße Gerät so ausgebildet, daß die Kraftmeßvorriclitung mit ihrem Rollenwiderlager auf zwei schräg zueinander geriditeten Füßen zitzt, an welchen zwei weitere Wide@-lagerrollen so angeordnet sind. daß die Wider lager ein zur Lotrechten symmetrisches Drei eck bilden. Man hat es hierbei in der Hand. die drei Widerlager jeweils genan der Walzengröße entsprechend einzustellen so daß die Spreizung der Walzsteine genau auf das Meßinstrument übertragen wird.
  • Das lleuartige Gerät arbeitet dernnaeh so daß die Walzsteine der gegen. Umdrehung gesicherten Rohrwalze in dem Prüfgerät auf Gegenrolien aufliegen. so daß sie sich bei Umdrehung des Walzdornes um ihre Achse drehen können. wobei die durch den Vorschub des Dornes verursachte Spreizung der Walzsteine eine der Gegenrollen verschiebt und hierdurch auf einen Druckmesser übertragen wird, dessen Zeiger erst dann zum Stillstand kommt, wenn die Rohrwalze ab schaltet.
  • Die Erfindung ist ill erster Linie für Rohrdichter mit drei Walzsteinen gedacht, wärt aber auch auf andere Walzen mit ungerader Walzsteinzahl anwendbar, wenn zwei benachharte und ein dritter. auf dem Nlittellot zwischen diesen beiden Steinen liegender Walzstein in der vorgeschlagenen Weise mit Gegenrollen zusammenarbeiten.
  • Der Halter für die obere Gegen rolle kann als Kolben ausgebildet sein. der in bekannter Weise das Flüssigkeitsgetriebe eine Manometers betätigt und in einem vom oder im oberen Teil des Tragges.tells ebildeten Zylinder läuft. An sich ließe sich das Manometer auch auf rein mechanischem Wege oder mittels Federn. Gase o. dgl. steuern.
  • Demgegenüber bietet aber das Flüssigkeitsgetriebe den Vorzug, daß der Schaltweg außerordentilich gering wird.
  • Um die Robrwalze im Prüfgerät an der Drehung zu verhindern. kann man nach einer weiteren Verbesserung der Erfindung so vorgehen daß an dem oberen Halter. der also den Druckmesser betätigt, symmetrisch zur Lotrechten zwei Gegenrollen sitzen, die zwisehen sich den entsprechenden Was stein der Walze aufnehmen.
  • Schließlich sind durch die in den Ansprüellen 4 bis 9 genannten Maßnahmen noch and ere Ausgestaltungen der Erfindung gegeben, die insbesondere zen Zweck haben, das erfindungsgSemäße Gerät so einzurichten. daß es für Rohrwalzen verschiedenster Durchmesser bzw. Dehnbereiche verwendbar ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Vertikallängschnitt und Fig. 2 einen Horizontalquerschnitt durch das neuartige Gerät.
  • Ein das ganze Prüfgerät tragender Winkelrahmen 5, dessen untere Enden als Füße aus gebildet sind, umschließt in seinem oberen Teil einen Zylinderraum 6, der beispielsweise mit Öl gefüllt ist und durch einen Kolben abgeschlossen wird. An dem Kolben 7 ist um eine Horizontalachse 8 schwenkbar ein Halter 9 gelagert, in welchem, um ihre Achsen drehbar, zwei Rollten 10 und 1 1 sitzen.
  • Der Zylinder 6 ist über einen Durchlaß 12 mit einem Manometer 13 verbunden.
  • Den Rollen 10, 11 sind weitere Rollen 14, I5 zugeordnet, mld zwar derart, das die Rollen 10, 14 mid 11, I5 symmetrisch zur Lotrechten liegen. Als Halter für die Rollen 14, 15 dient je ein Blocl 16, der mittels eine Ansatzes 17 in einer Aussparung 18 geführt wird, wie sie in jedem der heiden Schenkel des Winkelrabmens 5 vorgesehen ist. Zur Arretierung der Blöcke 16 diencn Knebelschraubern 19.
  • Der Öffnungswinkel des Winkels 5 beträgt 6o -, so daß auch die Blöcke I6 und damit die Mittelpunkte der Rollen 14, 15 stets unter diesem Winkel im Verhältnis zur Horizontalen bewegt werden, wenn eine Verschiebung del-Blöcke 16 entlang den Winkelschenkeln eintritt. Eine solche Verschiebung wird crfor derlich, um im Einzelfall die Gegenrollen 10.
  • 11, 14. 15 an die zu prüfende Walze anzupassen. Die erforderliche Gleichmäßigkeit der Verschiebung zwischen den Rollen 14 und 15 wird hierbei durch ein Abstandstück gewährleistet, das die Blöck 16 verbindet und im Zeichnungsbeispiel aus einem horizontalen Bolzen 20 bestebht, auf dem die Blöcke 16 verschieblich gelagert sind. derart. daß sie durch Federn 21, 22, die auf dem Bolzen 20 sitzen und von einem mittleren Anschlag 23 ausgehen gegen die Führungen 1 8 des Winkelrahmens 5 gedrückt werden.
  • Zur Höher- und Tieferstellung des Bolzens 20 und damit der Gegenrollen 14. 15 dient im Zeichnungsbeispiel ein Exzenter 24. das mittels eines Schaltrades 25 um die Welle 26 geschwenkt werden kann.
  • Eine andere praktische Lösung würde auch darin bestehen, daß unter Wegfall des Exzenters und der Federn 21, 22 der Bolzen 20 auf der einen Seite mit - Linksgewinde, auf der anderen mit Rechtsgewinde versehen wird und somit seine Drehung eine annäherung oder Entfernung der Rollen 14, 15 bewirkt.
  • Die Arbeitsweise des verschieblichen Gerätes gestaltet sich wie folgt. Nachdem die Knebelschrauben 19 gelöst sindd, werden dle Rollen 14, 15 so weit nach unten geschoben. daß die zu prüfende Rohrwalze bequem eingeschoben werden kann. Zwei Walzsteine dieser Walzen liegen auf den Rollen 14, 15 aalf, während der dritte. Walzstein zwischen den Rollen 10, 11 zu liegen kommt. Dann werden die Rollen 14, 15 so weit nach oben geschoben, daß die verschiedenen Rollen und Bolzen satt aufeinanderliegen, woblei die Der schwenkbarkeit des Halters 9 ein genaues Anliegen zwischen den Rollen 10, 11 einerseits und dem Walzstein andererseits sichert. Wird nun der Spreizdorn zwischen die Walzsteine vorgeschraubt, so entsteht allmählich ein Druck, der beim Einrichten von Rohren dem Walzdruck entspricht. Dieser Druck pflanzt sich vom Halter 9 auf den Kolben 7, von diesem auf die Flüssigkeit im Zylinder 6 und voll hier wieder auf den Druckmesser 13 fort, so daß an diesem Instrument, das naturgemäß in geeigneter Weise geeicht sein muß, der Walzdrck ablesbar ist, bei welchem sich die Rohrwalze selbsttätig abschltet.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Meßgerät für die von dien Walzsteinen einer Rohrwalze ausgeübte Kraft, bei dem die Walzsteine auf gegeneinander bewegliche Widerlager drücken, von denen eines auf eine Kraftmeßvorrichtung wirkt, dadurch gekennezichnet, daß die Widerlager durch rollen (10, 11, 1A, 1 5) gebildet wer den und daß außerdem die Rohrwalze gegen Umdrehung gesichert ist.
  2. 2. Gerät nach Ansprucht 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftmeßvorrichtung mit ihrem Rollenwiderlager (10, 11) auf zwei schräg zueinander gerichteten Füßen sitzt, an welchen zwei weitere Widelagerrollen (14, 15) so angeordnet sind, daß die Widerlager ein zur Lotrechten symmetrisches Dreieck bilden.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Widerlager aus zwei Widerlagerrollen (10.
    11) besteht, die zwischen sich einen Walzstein der Walze aufnehmen.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden oberen Widerlagerrollen (10, 11) in einem Lager (g) sitzen, das um eine quer zu den Rollen laufende waagerechte Achse (S) schwenkbar ist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (16) der beiden unteren Gegenrollen (14.
    15) an den Füßen des Traggestells (5) in einem Winkel von 60° zur Horizontalen und symmetrisch zur Lotrechten verstellbar sind.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (16) der unteren Gegenrollen, in Führungen (18) der Traggestellfüße (5) verschieblich. durch. ein horizontales, in der Länge verstellbares Abstandsstück (20) verbunden und durch Klemmschrauben (19) feststellbar sind.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstandsstück aus einem horizontalen Bolzen (20) besteht, auf dem die Rollenhalter (1 6) verschieblich sind, und daß die Halter (16) durch Federn (21, 22), die auf deiu Bolzen sitzen und von einem mittleren Anschlag (23) ausgehen gegen die Führungen (18) des Traggestells (5) gedrückt werden.
  8. 8. Gerät nach Anspruch 7, daduch gekennzeichnet, daß der Bolzen (20) auf einer zu seiner Höhenverstellung dienenden Exzenterscheibe (24) aufliegt.
  9. 9. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß als Abstandsstück ein mit Rechts- und Linksgewinde versehen ! er Bolzen dient.
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