DE730472C - Vorrichtung zur Pruefung isolierender Oberflaechen von beliebig gestalteten Leitergegenstaenden - Google Patents
Vorrichtung zur Pruefung isolierender Oberflaechen von beliebig gestalteten LeitergegenstaendenInfo
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R31/00—Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
- G01R31/12—Testing dielectric strength or breakdown voltage ; Testing or monitoring effectiveness or level of insulation, e.g. of a cable or of an apparatus, for example using partial discharge measurements; Electrostatic testing
- G01R31/16—Construction of testing vessels; Electrodes therefor
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Description
- Vorrichtung zur Prüfung isolierender Oberflächen von beliebig gestalteten Leitergegenständen Zur Prüfung isolierender Oberflächen von Leitergegenständen, welche mit einer Isolationsschicht umgeben sind, ist es bekannt, den leitenden Teil des zu prüfenden Gegenstandes mit dem einen Pol eines Gerätes zur Erzeugung von Hochfrequenz- und Hochspannungsstriimen zu verbinden und die isolierende Schicht mit einer mit dem anderen Pol verbundenen Elektrode abzutasten. Diese bekannten Verfahren sind aber nur beschränkt anwendbar, da die Funkenstrecke zwischen dem Leitergegenstand und der Abtastelektrode von der Seite her betrachtet werden muß. Es ist daher bei den bekannten Anordnungen nicht möglich, z. B. auch plattenförmige Leitergegenstände jeder Größe zu prüfen.
- Die Erfindung betrifft nun ein solches Verfahren, mit dem es gelingt, die isolierende Oberfläche von beliebig gestalteten Leitergegenständen, insbesondere elektrischen Widerständen, auf die empfindlichste Weise auf Herstellungsfehler, Rissebildung, Unterbrechungen des Leiterdrahtes u. dgl. zu prüfen.
- Erfindungsgemäß ist die Abtastelektrode mit einem durchsichtigen Boden versehen, durch welchen die nischen der Elektrode und der isolierenden Oberfläche auftretenden Funken beobachtet werden können.
- Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung können demnach Leitergegenstände jeder Größe gewissermaßen lupenartig abgetastet werden. Die lupenartige Betrachtungsmöglichkeit gestattet es, die Fehler der isolierenden Oberfläche, insbesondere hinsichtlich ihrer Zahl und Verteilung auf der Oberfläche, in einfachster Weise genau zu ermitteln. Dabei bietet die Vorrichtung noch die Möglichkeit, auch Fehler des Leitergegenstandes selbst, z. B. die Unterbrechung eines Drahtes bei einer Widerstandswicklung, deutlich'zu erkennen.
- Die Vorrichtung sei im Zusammenhang mit der Prüfung an einem emaillierten Widerstand heschrieben, bei welchem die blanken Drähte mit einer harten, undurchsichtigen Emaille bedeckt oder darin eingebettet sind.
- Zur Durchführung des Verfahrens wird ein an sich bekanntes Gerät zur Erzeugung modulierter oder nichtmodulierter Hochfrequenzströme und Hochspannungsströme benutzt.
- Das Zu prüfende Stück, dessen leitender Teil mit einer elektrisch isolierenden Schicht (Emaille, Firnis u. dgl.) bedeckt ist, wird mit einem der Ausgangspole der Hochspannung verbunden und die Prüfung der isolierenden Oberfläche mittels der mit einem durchsichtigen Boden versehenen Elektrode vorgenommen, welche mit dem andern Pol der Hochspannung verbunden ist. Diese Elektrode wird in entsprechender Entfernung von der isolierenden Oberfläche gehalten. Wenn jetzt der Strom eingeschaltet wird, so werden durch den durchsichtigen Boden ztveigarüge Funken von etwa violetter Farbe sichtbar, wenn die isolierende Oberfläche fehlerfrei ist, also keine Risse oder Unterbrechungen aufweist.
- An den Stellen, wo Risse und Unterbrechungen sind, bildet sich eine fast gerade Funkenstrecke mit helleren, glänzenden Funken.
- Die @ vorrichtung läßt die Fehler nicht nur mit größter Deut]ichkeit sicher erkennen, sondern macht sogar die unter der isolierenden, an sich undurcllsichtigen Schicht verlaufenden Drähte sichtbar. So sind z. B. die Windungen einer Drahtwicklung deutlich zu erkennen und eine Unterbrechung des Drahtes unter der Schicht mit Sicherheit eimvandfrei aufzufinden.
- Durch Regelung des Wertes der Hochspannung, durch die Form der Untersuchungselektrode sowie durch Änderung der Entfernung der Elektrode von der zu untersuchenden Oberfläche können kleinere oder größere Risse oder Isolationsfehler aufgefunden und genau festgelegt werden. Die Elektrode bietet, wenn sie z.ß. eine den zu prüfenden Leitergegenstand nicht umschließende Formgebung erhält. die Möglichkeit, auch die Isolierschicht flacher Leitergegenstände, z. B.
- Platten, zu prüfen und Fehler derselben mit größter Deutlichkeit zu erkennen, insbesondere ihre Zahl und ihre Verteilung auf dem zu prüfenden Leitergegenstand genau zu bestimmen. Das Verfahren arbeitet sehr empfindlich.
- Die Elektrode kann aus Metall oder auch aus einem isolierenden Stoll bestehen. der z. B. ein Gas oder eine Flüssigkeit einschließt oder mit einem festen oder pulverförmigen. elektrisch gut leitenden Stoff gefüllt ist, etwa ein Rohr oder ein tiegelartiger Behälter.
- Als besonders zweckmäßig hat sich eine becherartige Elektrode aus durchsichtigem elektrisch isolierendem Stoff, wie Glas, lllirnmer, Quarz oder Kunststoffen, erwiesen. Im Innern des Gefäßes kann zwischen zwei durchsichtigen Böden die elektrisch leitende Flüssigkeit enthalten sein, in die der eine Pol der Hochspannungsquelle eintaucht.
- An Stelle der elektrisch leitenden Flüssigkeit kann der durchsichtige Boden auch aus elektrisch leitendem festem, Stoff, z. B. Natriumsilicat, bestehen.
- Auf der Zeichnung ist eine solche Elektrode schematisch in drei Ausführungsbeispielen dargestellt.
- Abb. zeigt im Längsschnitt eine Elektrode mit Flüssigkeit, Abb. 2 in gleicher Weise eine Elektrode, bei der die Leitfähigkeit durch einen pulverförmigen Stoff erreicht wird.
- Abb. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Boden des Gefäßes aus einem leitenden, durchsichtigen, festen Stoll besteht.
- Ein etwa becherartiges Gefäß a aus zum mindesten bezüglich des Bodens durchsichtigem Werkstoff enthält eine Schicht b einer elektrisch leitenden Flüssigkeit. Diese wird nach oben durch einen zweiten durchsichtigen Boden c abgedeckt und damit eingeschlossen.
- Die Stromzuführung erfolgt durch den Draht d, der in die elektrisch leitende Flüssigkeit geführt wird.
- Bei Abb. 2 ist der durchsichtige Boden ohne wesentliche Beeinträchtigung der Durchsicht durch Versatz mit einem pulverigen Stoff elektrisch leitfähig gemacht.
- In Abb. 3 stellt die Elektrode ein Rohrstück f dar, in das ein Bodenstüch g eingesetzt ist, das durchsichtig und elektrisch bei tend ist.
- Wird eine solche Elektrode über eine isolierende Oberfläche belvegt, in der oder unter der sich ein Leiter befindet, der mit dem anderen Pol der Hochspannungsquelle verbunden ist. so werden die elektrischen Erscheinungen durch die durchsichtige Elektrode sichtbar, wie Entladungen. Funken Lichtstrahlen.
- Es ist zweckmäßig, zu einer der beiden Elektroden oder zu beiden strombegrenzende Widierstände- in Serienschaltung anzuordnen.
Claims (4)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Vorrichtung zur Prüfung isolierender Oberflächen von beliebig gestalteten Leitergegenständen, insbesondere von mit einer Isolierschicht umgehenden elektrischen Widerständen, bei welcher der leitende Teil des zu prüfenden Gegenstandes mit dem einen Pol eines Gerätes zur Erzeugung voll Hochfrequenz- und Hochspannungsströmen verbunden ist und die isolierende Schicht mit einer mit dem anderen Pol verbundenen Elektrode abgetastet wird, dadurch gekennzeiclrnet, daß die Abtastelektrode mit einem durchsichtigen Boden versehen ist, durch welchen die zwischen der Elektrode und der isolierenden Oberfläche auftretenden Funken beobachtet werden können.
- 2. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode rohrförmig ist.
- 3. 'Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei durchsichtigen Platten eine elektrisch leitende Flüssigkeit angeordnet ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden aus durchsichtigem, elektrisch leitendem oder leitend gemachtem Werkstoff besteht.
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