DE730389C - Selbsttaetige elektrische Regelanordnung - Google Patents

Selbsttaetige elektrische Regelanordnung

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DE730389C
DE730389C DES130236D DES0130236D DE730389C DE 730389 C DE730389 C DE 730389C DE S130236 D DES130236 D DE S130236D DE S0130236 D DES0130236 D DE S0130236D DE 730389 C DE730389 C DE 730389C
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DE
Germany
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control
circuit
voltage
current
regulation
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Expired
Application number
DES130236D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Hartel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE730389C publication Critical patent/DE730389C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/32Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using magnetic devices having a controllable degree of saturation as final control devices
    • G05F1/33Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using magnetic devices having a controllable degree of saturation as final control devices with plural windings through which current to be controlled is conducted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Selbsttätige elektrische Regelanordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine kochempfindliche selbsttätige Regelanordnung, bei der der Widerstand eines Steuerstromkreises durch eine für die Regelung maßgebende Spannung verändert wird. Die erfindungsgemäße Regelanordnung zeichnet sich dadurch aus, daß sie auf rein _ elektrischem Wege mit einem äußerst geringen Aufwand 'an Schaltungsteilen eine sehr hohe und keinerlei Schwankungen durch Alterung, Temperaturänderung u. dgl. unterworfene Empfindlichkeit besitzt. Sie ist von Bedeutung für die selbsttätige Spannungsregelung bzw. -konstanthaltung, insbesondere für gittergesteuerte Stromrichter. Mit Vorteil kann von der Erfindung auch Gebrauch gemacht werden bei der Spannungsregelung oder Drehzahlkonstanthaltung elektrischer Maschinen, vor allem wenn diese durch Entladungsstrecken gespeist bzw. erregt werden. In diesem Falle kann man dann den erfindungsgemäßen Regler auf die Steuerung der Entladungsstrecken _ einwirken lassen.
  • Gemäß der Erfindung wird als veränderlicher Widerstand in einem wechselstromführendenTeil des Steuerstromkreises der Scheinwiderstand eines Schwingungskreises benutzt, dessen Induktivität zumindest zum Teil durch eine regelbare Drosselspule gebildet wird, auf deren Gleichstromvorerregung die für die Regelung maßgebende Spannung einwirkt. Die Verwendung von Schwingungskreisen zur Durchführung selbsttätiger Regelungen ist an sich bekannt. Bei den bekannten Anordnungen handelt es sich jedoch um frequenzabhängige Regelungen, bei denen im Gegensatz zum Erfindungsgegenstand der Schwingungskreis selbst unverändert bleibt und mit einer veränderlichen Frequenz gespeist wird. Eine wichtige Eigenschaft der Erfindung besteht darin, daß dem Ausgangskreis des Reglers bei entsprechender Bemessung des Schwingungskreises verhältnismäßig große Ströme entnommen «-erden können so daß man damit beispielsweise unmittelbar auf die Vormagnetisierung eines zur Erzeugung von stoßartig verlaufenden Gitterspannungen für einen Stromrichter dienenden Gitter transfol-mators einwirken kann.
  • In Fig. i der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es handelt sich dort um die selbsttätige Konstanthaltung der Spannung in den Gleichstromkreis 3 eines gittergesteuerten Quecksilberdampfgleichrichters i, der über -den Transformator 2 an ein nicht dargestelltes Drehstromnetz angeschlossen ist. Auf die eigentliche Regelanordnung wirkt nur ein Bruchteil der Gleichspannung des Gleichrichters ein; welcher an dem Spannungsteiler 4. abgegriffen wird. Der Spannungsteiler d. dient dabei also als Sollwerteinsteller. Die an dem Spannungsteiler .I abgegriffene Spannung E wirkt nun auf den Strom in der Vormagnetisierungswicklung 6 einer regelbaren Drosselspule 5 ein.
  • Die Arbeitswicklung 7 dieser Regeldrossel 5 bildet zusammen mit dein Kondensator 9 einen Schwingungskreis, dessen Dämpfung durch den Widerstand 8 eingestellt werden kann. Die Abstimmung des Schwingungskreises hängt somit von der jeweiligen Größe des Stromes in der Vormagnetisierungswicklung 6 ab. je größer der Vormagnetisierungsstrom ist, desto geringer ist die in dem Schwingungskreis vorhandene Induktivität.
  • Der Schwingungskreis liegt als veränderlicher Widerstand vor der Sekundärwicklung des Transformators 17, der beispielsweise an ein Hilfsdrebstromnetz angeschlossen sein kann. Da die von dem Transformator 17 gelieferte Frequenz konstant bleibt, so hängt der den Schwingungskreis durchfließende Strom nur von der Induktivität der Wicklung 7, d. h. also von dem Vormagnetisierungsstrom in-der Wicklung 6, ab. Der Strom durchfließt die Primärwicklung eines übertragers io, in dessen Sekundärwicklung also ein entsprechender Strom entsteht. Dieser Sekundärstrom wird durch den Hilfsgleichrichter i i in Gleichstrom verwandelt und dein regelbaren Widerstand 12 zugeführt. ?n den Klemmen dieses Widerstandes 12 wird dann die Spannung für die Vormagnetisierungs-Wicklungen 15 der Gittertransformatoren 1I abgegriffen. Die Gittertransformatoren 1I dienen in bekannter Weise dazu, um den Steuergittern des Gleichrichters i stoßartig verlaufende Zündimpulse einstellbarer Phasenlage zuzuführen. jeder Gittertransforinator besitzt zu diesem Zweck außer der an das Gitter angeschlossenen induzierten Wicklung 2o eine aus dem Transformator 22 gespeiste Wechselstromwicklung i9, die ihn bis weit über die Sättigungsgrenze hinaus erregt. Eine Flußänderung tritt in ihm infolgedessen nur noch im Augenblick des Nulldurchganges der resultierenden Erregung ein. Bei gleichbleibender Wechselstromerregung hängt dieser Nulldurchgang der resultierenden Erregung ab von der zusätzlichen Gleichstromerregung. Letztere setzt sich zusammen aus der Erregung, die von der an die Regelanordnung angeschlossenen Wicklung 15 herrührt, und der von der Wicklung 16 gelieferten Erregung. Die Wicklung 16 wird über den Gleichrichter 18 aus dem Transformator 17 mit konstantem Strom gespeist und liefert eine Erregung die der Erregung der Wicklung 15 entgegengesetzt gerichtet- ist. je größer also der Erregerstrom der Wicklung 15 wird, um so kleiner wird die Gleichstromkomponente der in dem Transformator 14 wirkenden Gesamterregung. Zweckmäßig wird die Anordnung so getroffen, daß mit sinkender Gleichstromerregung die von der Wicklung 2o gelieferten Spannungsimpulse mehr und mehr verzögert werden und die Aussteuerung des Stromrichters eine Absenkung erfährt. Die negative Sperrspannung wird von dem Hilfsgleichrichter 21 geliefert.
  • In dein Eingangskreis des Reglers ist nan nicht allein die an dem Spannungsteiler abgegriffene Spannung E wirksam, vielmehr wird diesem Stromkreis noch eine weitere der Spannung E entgegengesetzte Spannung F_' eingeführt, deren Größe von dem jeweiligen Widerstand des Schwingungskreises abhängt. Diese Spannung E' wird durch den Spannungsabfall gebildet, den in dem Widerstand 25 und der mit ihm in Reihe geschalteten Drosselspule 26 ein Strom erzeugt, welcher der Sekundärwicklung des Übertragers io über einen Anpassungstransformator 23 entilommen und durch den Hilfsgleichrichter 2d. gleichgerichtet wird. Die Drosselspule 26 erfüllt hierbei einen doppelten Zweck. Zunächst einmal dient sie zur Glättung des von dem Gleichrichter 24 gelieferten Stromes, sodann aber läßt sich mit ihrer Hilfe die Zeitkonstante des Stromkreises für die Spannung E' einstellen. Das ist zur Vermeidung von Pendelungserscbeinüngen bei der Regelung von .großer Bedeutung. Zweckmäßig wird die Zeitkonstante dieses Stromkreises etwa genau so groß gewählt, wie die Zeitkonstante des die Gittertransformatorwicklungen 15 umfassenden Steuerkreises, die ihrerseits durch die Drosselspule 13 eingestellt werden kann. Die Einführung der mit der Größe des Stromes in dein Steuerkreis linear veränderlichen SpannungE' an Stelle der sonst üblichen konstanten Vergleichsspannung hat zunächst die Wirkung, daß die Kosinusform der Kennlinie, nach welcher die Gleichspannung des Gleichrichters i von der Zündpunktverschiebung abhängt, auf den Regelvorgang keine Rolle mehr spielt. Vor allem .aber erlaubt die elastische Gegenspannung, daß beliebige Sollwerte eingestellt werden können, da sie sich jedem Sollwert selbsttätig anpaßt.
  • Der Arbeitspunkt des Schwingungskreises wird zweckmäßig in einen Bereich gelegt, in dem der Scheinwiderstand des Schwingungskreises mit steigender Induktivität der Regeldrossel zunimmt. Diese Verhältnisse sind kurvenmäßig in Fig.2 dargestellt. Dort ist zwar nicht die Abhängigkeit des Scheinwiderstandes von der Induktivität L, sondern vielmehr die Abhängigkeit des den Schwingungskreis durchfließenden Stromes i von co # L dargestellt. Man erkennt, daß der Strom i mit wachsender Induktivität zunächst ziemlich linear steil abfällt, dann. aber allmählich in die horizontale Richtung umlenkt und schließlich wieder ansteigt. Die Tatsache, daß der Strom i nach Erreichung eines Minimums wieder ansteigt, kann bei geeigneter Bemessung der Regeldrossel keinen ungünstigen Einfluß auf den Regelvorgang ausüben. Man braucht nur dafür zu sorgen, da.ß das Maximum der Induktivität der Drosselspule, d. h. also der Zustand ihrer- vollen Entsättigung, noch unterhalb desjenigen Induktivitätswertes liegt, bei dem der Strom durch den Schwingungskreis sein Minimum erreicht. Dann kann selbst eine noch so große plötzliche Änderung der Gleichrichterspannung den Regler nicht 'so weit beinflussen, daß sich etwa ein Regeleinfluß im umgekehrten Sinne geltend machen könnte. An sich wäre es bei entsprechender Wahl der Vorzeichen auch möglich, auf dem steigenden Ast der Resonanzkennlinie zu arbeiten. Dieser Ast hat jedoch eine geringere Neigung als der fallende Ast, so daß die. Verstärkung geringer wäre. Außerdem mßten dann wegen der erforderlichen höheren Induktivität die Regeldrosseln größer bemessen werden.
  • Man kann mit dem erfindungsgemäßen Regler auch ohne weiteres. eine Kompoundwirkung erzielen. Hierzu kann man beispielsweise in bekannter Weise Vordrosseln verwenden, die von dem Strom beeinflußt werden, oder aber man kann in den Indikatorkreis in Reihe mit den Spannungen E und E' eine weitere stromabhängige Spannung einführen, die beispielsweise von einem Widerstand geliefert wird, der von einem dem Betriebsstrom proportionalen Gleichstrom durchflossen ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige elektrische Regelanordnung, bei der die Regelwirkung allein durch Änderung der absoluten Größe des in einem Steuerstromkreis fließenden Stromes, vorzugsweise Gleichstromes, und die Änderung des Steuerstromes durch Einwirkung der für die Regelung maßgebenden Größe auf einen im Steuerstromkreis liegenden veränderlichen Widerstand hervorgerufen wird, dadurch gekennzeichnet, daß. als veränderlicher Widerstand in einem Wechselstrom führenden Teil des Steuerstromkreises ein Schwingungskreis dient, dessen Induktivität zumindest zum Teil durch eine steuerbare Drossel gebildet wird, deren Vormagnetisierung von der für die Regelung maßgebenden Größe abhängt, und da13 Mittel vorgesehen sind, welche eine Einwirkung der Phasenlage des den Schwingungskreis durchfließenden Steuerstromes auf den Regelvorgang unwirksam machen.
  2. 2. Regelanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitspunkt des Schwingungskreises in einem Bereich liegt, in dein der Scheinwiderstand mit steigender Induktivität der Regeldrossel zunimmt.
  3. 3. Regelanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis der Vormagnetisierungswicklung der Regeldrossel noch eine zusätzliche, von der Größe des Scheinwiderstandes des Schwingungskreises vorzugsweise linear abhängige Spannung eingeführt wird, die der für die Regelung maßgebenden Spannung entgegengerichtet ist und sich im gleichen Sinne ändert wie diese. q..
  4. Regelanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante des Stromkreises der zusätzlichen Spannung der Zeitkonstante des Steuerstromkreises etwa gleich ist,
  5. 5. Regelanordnung nach Anspruch i bis 4. zur Regelung, insbesondere zur selbsttätigen Spannungskonstanthaltung, von gittergesteuerten Stromrichtern, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstromkreis über Hilfsgleichrichter an die Gleichstromerregerwicklung eines zur Erzeugung schroffer Spannungsspitzen dienenden Gittertransformators angeschlossen ist.
DES130236D 1938-01-01 1938-01-01 Selbsttaetige elektrische Regelanordnung Expired DE730389C (de)

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