DE73025C - Vorrichtung zur Verminderung der Condensation des Dampfes bei Pulsometern - Google Patents

Vorrichtung zur Verminderung der Condensation des Dampfes bei Pulsometern

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DE73025C
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DE
Germany
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condensation
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steam
vapor
pulsometers
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Application number
DENDAT73025D
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English (en)
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R. VOGEL in Bochum i. W
Publication of DE73025C publication Critical patent/DE73025C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um die Nachtheile abzuschwächen, welche ein zu weit gehendes Vacuum im Betriebe der Dampfwasserheber zur Folge hat, läfst man gegenwärtig entweder etwas atmosphärische Luft in die saugende Pumpkammer einströmen, oder man führt ihr von neuem etwas Dampf zu. Beide Methoden haben Nachtheile. Die eingelassene Luft beansprucht für sich selbst zu viel Raum und beeinträchtigt so die Saugwirkung; in dem Mittel der nachträglichen Dampfzuführung liegt aber der Beweis, dafs durch die Condensation zu viel Dampf verzehrt wurde und man es hier mit einer Dampfverschwendung zu thun hat. Die zu beschreibende Vorrichtung soll die Dampfverzehrung von vornherein in angemessenen Grenzen halten und so eine nachträgliche Zuführung von Luft oder Dampf entbehrlich machen. Zu ihrer Erklärung diene Folgendes:
Nach Ansicht des Erfinders entsteht die Condensation im Dampfwasserheber auf folgende Weise. Wenn während des Betriebes der Wasserspiegel durch Dampf herabgedrückt wird, so tritt an irgend einer Stelle Dampf unter höher liegendes Wasser. Dies wird geschehen, wenn der Dampf das Wasser bis unter das Druckventil verfolgt, oder schon früher, wenn etwa die Grenze zwischen Pumpkammer und Druckkanal, wie hier gezeichnet, durch eine herabhängende Wand α gebildet wird. Tritt nun im Betriebe des Dampfwasserhebers Dampf unter höher liegendes Wasser, so vermag er das Wasser von unten her nicht zu tragen.
Infolge dessen stürzt das Wasser, von der Stelle, wo es oberhalb des Dampfes zu liegen kommt, ausgehend, in die Pumpkammer zurück, bricht sich dort spritzend an den Wandungen derselben und erzeugt so eine sehr vollkommene Condensation.
Es ist nun die Absicht des Erfinders, einen Theil des zu reichlich in die Pumpkammer einfallenden Wasserstrahles von der Condensationserzeugung auszuschliefsen, und dies soll auf folgende Weise erreicht werden:
In die Fig. 1, welche die Pumpkammer nebst Druckventilkasten eines Dampfwasserhebers im Verticalschnitt darstellt, ist eine gegen die Horizontale geneigte, nach der Druckkanalöffnung hin ansteigende Wand b eingezeichnet. Sie deckt mit ihrer Breite, wie aus Fig. 2 ersichtlich, nur einen Theil des Druckkanals, wodurch man erreicht, dafs ein Theil des aus dem Druckkanal hervorbrechenden Wasserstrahles von der Wand b abgefangen und in das tiefer liegende, nach jeder Druckperiode in der Pumpkammer verbleibende Wasser abgeführt wird, der andere Theil aber ungehindert in den mit Dampf erfüllten Raum der Pumpkammer eindringen kann. Durch Ablenkung in das tiefer liegende Wasser wird so mit einem Theile des Wasserstrahles die Einwirkung auf die Condensation des Dampfes entzogen. Da nun in allen Fällen zu viel Wasser in die Pumpkammer zurückfällt, J1SO kann die Breite der WTand b immer so gewähltwerden, dafs die Ausbildung des Vacuums gerade den erforderlichen Grad erreicht. Erleichtert wird die empirische Bestimmung des erforderlichen Wasserquantums dadurch, dafs man die Lage der Wand b durch einen von aufsen her stellbaren, beweglichen Mechanis-
mus regelt. Eine solche Anordnung zeigt die rechte Pumpkammer der Fig. 2. Dort ist die Wand b mit einer von aufsen her durch ■Schraube verschiebbaren Stange d verbunden und dabei die schräge Lage der Wand b durch Anordnung eines in eine Längsnuth eingreifenden Keiles gegen die Drehwirkung der Schraube gesichert.
Rückt die Wand b dem Innern der Pumpkammer zu, so wird ein breiterer Theil des hervorbrechenden Wasserstrahles in das tiefer liegende Wasser abgeführt und der Condensationserzeugung entzogen; rückt sie mehr nach aufsen, so kann sie nur einen geringeren Theil des Wasserstrahles absorbiren und das Vacuum steigt.. Unterliegt der Dampfwasserheber im Betriebe immer denselben Bedingungen, so genügt eine einzige feste Stellung der Wand b, wie sie die Fig. 2 in Verbindung mit der linksseitigen Pumpkammer darstellt; es kommt aber in der Praxis häufig vor, dafs an ein und denselben Dampfwasserheber die verschiedensten Anforderungen gestellt werden. Einmal soll er kaltes, dann warmes Wasser fördern, in einem Falle soll er auf gröfstmögliche Förderhöhe arbeiten, im anderen nur wenige Meter hoch heben. Hier ist es Aufgabe der stellbaren Wand, die Condensation zu verschiedenen Zeiten und unter verschiedenen Bedingungen auf gleicher Höhe zu halten. Bei Förderung von kaltem Wasser mufs ein gröfserer Theil des hervorbrechenden Wasserstrahles abgefangen werden, als bei Förderung von warmem; dasselbe gilt bei Benutzung einer grofsen Förderhöhe im Vergleich zur geringeren.
Die Vortheile, welche durch die Anordnung der Wand b erzielt werden, bestehen nach Ansicht des Erfinders aufser einer wesentlichen Dampfersparnifs in dem ruhigeren Gange des Apparates und in geringerer Abnutzung der sich bewegenden Theile. Da die Contraste zwischen Druck und Vacuum hier geringer ausfallen, so werden alle Ventile weniger heftig schlagen und der der Schonung der Saugventile gewidmete Saugwindkessel wird entbehrlich werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Verminderung der Condensation des Dampfes bei Pulsometern, gekennzeichnet durch eine gegen die Horizontale geneigte, nach der Druckkanalöffnung hin ansteigende Prellflä'che (b) im Innern des
    meters, in unverrückbarer Lage, oder mitStellvorrichtung verbunden, so dafs bei/eifltretender Condensation ein Theil des <hach dem dampferfüllten Räume der Pumpenkammer hervorbrechenden Wasserstrahles von ' seiner ursprünglichen Richtung in das tiefer liegende, nach jeder Druckperiode in der Pumpenkammer verbleibende Wasser abgeführt und somit die Condensation verringert1; wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73025D Vorrichtung zur Verminderung der Condensation des Dampfes bei Pulsometern Expired - Lifetime DE73025C (de)

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