DE730148C - Ionenrelaisroehre - Google Patents

Ionenrelaisroehre

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DE730148C
DE730148C DEN40353D DEN0040353D DE730148C DE 730148 C DE730148 C DE 730148C DE N40353 D DEN40353 D DE N40353D DE N0040353 D DEN0040353 D DE N0040353D DE 730148 C DE730148 C DE 730148C
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DE
Germany
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cathode
grid
discharge
ion
dark
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Expired
Application number
DEN40353D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Mari Johan Druyvesteyn
Nicolaas Warmoltz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
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Publication date
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Priority to US188765A priority patent/US2220089A/en
Priority to BE426216D priority patent/BE426216A/xx
Priority to GB3712/38A priority patent/GB500459A/en
Priority to CH202955D priority patent/CH202955A/de
Priority to NL86324A priority patent/NL51718C/xx
Priority to FR833343D priority patent/FR833343A/fr
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/50Thermionic-cathode tubes
    • H01J17/52Thermionic-cathode tubes with one cathode and one anode
    • H01J17/54Thermionic-cathode tubes with one cathode and one anode having one or more control electrodes
    • H01J17/56Thermionic-cathode tubes with one cathode and one anode having one or more control electrodes for preventing and then permitting ignition, but thereafter having no control

Landscapes

  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)
  • Lasers (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • lonenrelaisröhre Die Erfindung bezieht sich auf eine Ionenrelaisröhre mit einer Glühkathode und einem die aktivierteKathodenoberfläche vollkommen vom äußeren Entladungsraum und der Anode trennenden und zur Löschung der Entladung bei positiven Anodenspannungswerten verwendbaren Steuergitter.
  • Es ist an sich bekannt, die Gitter einer solchen Röhre derart zu bemessen und den Gas- bzw. Dampfdruck in dem Entladungsgefäß derart zu wählen,.daß es möglich ist, die Entladung zu löschen, ohne dabei die Anodenspannung auf einen kleinen Wert oder ganz auf Null herabsetzen zu müssen. Diese Wirkung ist im allgemeinen eine Funktion der angelegten Anodenspannung und des vor dem Löschen fließenden Anodenstromes. Es handelt sich nämlich darum, tdie an einander gegenüberliegenden Teilen des negativ aufgeladenen Steuergitters auftretenden positiven Ionenhüllen so dick zu machen, daß diese einander berühren, und den Elektronen der Entladung den Weg durch die betreffende Gitteröffnung zu versperren. Es hört dann an dieser Stelle .der Stromübergang vollständig auf.
  • Es ist dadurch nur bei sehr geringen Stromstärken und mit von der freien Weglänge der Gas- oder Dampffüllung abhängigen Querdimensionen des Gitters möglich, eine Löschung zu erzielen. Es gilt dies besonders für Gitter, welche mitten im Entladungswege oder, wie mehrfach vorgeschlagen wurde, in der Nähe der Anode angeordnet sind, weil in diesem Falle Elektronen aus allen Richtungen an die Gitteröffnungen herankommen können, so daß man gezwungen ist, z. B. Schachtgitter von verhältnismäßig großer Tiefe und kleinen Gitteröffnungen zu verwenden, wodurch der Vorwärtsspannun:gsverlust in ungünstiger Weise beeinflußt wird. Es ist ersichtlich, daß man gerade im Hinblick auf die Tatsache, daß die Dicke der Ionenschichten an der Gitteroberfläche mit steigender Stromstärke porportional abnimmt nur bei sehr geringen Strömen bzw. bei sehr engen Gitteröffnungen eine Löschung bewirken kann.
  • Diese Schwierigkeit tritt besonders stark in Erscheinung, wenn sich die Entladung auf eine einzige Gitteröffnung konzentriert, so daß die übrigen Gitteröffnungen unwirksam sind.
  • Es ist das Ziel der Erfindung, das Löschen auch bei größeren Stromdichten zu ermöglichen, ohne dabei Gitter zu verwenden, iwelche den Vorwä rtsspannungsverlust in unzu1iissiger Weise erhöhen, und den Vorgang an sich zuverlässiger zu gestalten. Zu diesem Zwecke wird von der Erkenntnis ausgegangen, daß in unmittelbarer Nähe der Kathode die Bewegungsrichtung der Elektronen praktisch ausschließlich senkrecht zur Kathodenoberfläche steht, d.li. nicht mit den willkürlich gerichteten Komponenten beh iftet ist, welche man in der übrigen Entla:iungsbalin antrifft.
  • Außerdem stellt sich bei den der Erfindung zugrunde liegenden Versuchen heraus, dall hinsichtlich der Bemessung des Gitter-Kathoden-Abstandes bestimmte, bisher noch nicht berücksichtigte physikalische Zusammenhänge bestehen, welche es ermöglichen, einen größeren Gitter-Kathoden-Abstand zei wählen, wodurch die baulichen Schwierigkeiten, besonders iin Hinblick auf die hohe Temperatur der Kathode, erheblich verringert werden.
  • Wenn von einer Glühkathode in einer Gas-oder Dampffüllung von verhältnismäßig niedrigem Druck (,z. B. von einigen Mikron bi: zu einigen Milliinetern) eine lichtbogenförmige Entladung ausgeht, befindet sich in der unmittelbaren N ahe der Kathode ein Katliodendunlelraum von verhä ltnisim ßig geringer Dicke, in dem praktisch der ganze Spannungsverlust der Entladung aufgenommen wird. Die Dicke dieses Dunkelraumes in Zentiinetern, d: wird annähernd durch nachfelgende Formel bestimmt, in der i d:e Entladungsstromdichte an der Kathodenoberfläche und L'" der Kathodenfall ist:
    rl = 2,8 # io-' I',2 . L_ -.
    Diese Formel ist für Werte von weniger als io inmHg vom Druck praktisch unabhängig und vernachlässigt den Einfluß der Kathodenkrümmung. Letzteres ist zulässig, sofern die Dicke der Dunkelraumschicht ini Verhältnis zum Krümmungshalbmesser der Kathodenoberfläche sehr klein ist, was in den praktisch vorkommenden Füllen durchweg zutrifft.
  • Aus obiger Formel läßt sich für die maximale Dicke des normalerweise vorhandenen hatllodend,unl<elrattanes, d. b: für den Fall. daß sich keine anderen Elektroden ;n der nnmittelbarer Nähe der Kathode befinden. die nachfolgende einfache Formel herleiten. wenn inan als höchst zu erwartenden Wert für L'" i; Volt einsetzt: Es hat sich nun bei den der Erfindung zugrunde liegenden Versuchen herausgestellt und ist auch schon bei bekannten Röhren verwirklicht, daß sich dieser Katho#,lendunkelrauni bis an das d?e Kathorie von der Anode trennendeGitter erstrecken und den zwischengelegenen Raum vollkommen ausfüllen nielfl. wenn es möglich sein soll, die Entladung mittels dieses Gitters zu löschen. Die sich hierbei ergebende beringe Dicke des Kathodendunkelraumes verursachte jedoch erliebl:clie Schwierigkeiten bei der Herstellung der Röhren, da bei den geringen Gitter-Kathoden Abständen eine unzulässige Erhitzung des Gitters meist schwer zu vermeiden war, während es ebenfalls schwer hielt, eine gegenseitige, gut isolierte Anordnung zu erzielen und aufrechtzuerhalten.
  • Überraschenderweise zeigte sich jetzt, daß sich eine günstige Funktion des Gitters ebenfalls erzielen läßt, wenn das Steuergitter außerhalb des Bereiches des normalerweise vorhandenen Dunkelraumes angeordnet wird und eine bestimmte Maschenwe?te erhält. Es zeigt sich dabei, daß die Dicke des Kathodendunkelrauines durch den Einfluß einer nahegelegenen:Gitterelektrode, deren'-Maschenweite in passender Weise bemessen ist, innerhalb gewisser Grenzen Tiber ihren normalen Wert hinaus an diese Elektrode herangezogen werden kann, d. 1i. bis auf eine erheblich größere Entfernung von der Kathodenoberfläche.
  • Nach diesen Erkenntnissen besteht die Erfindung darin, daß bei einer Ionenentladungsröhre der eingangs genannten Gattung die Weite der Gitteröffnungen höchstens zu o,4 inin gewählt wird und der gegenseitige Abstand von Gitter und Kathorl- größer gemacht wird als die größte Dicke des normalerweise auftretenden Kathodendunkelraumes. jedoch klein genug, um diesen Dunkelraum betriebsmäßig derart auszudehnen, daß er den Innenraum des Gitters vollkommen ausfüllt.
  • Obiges Ergebnis 1ä ßt sich zweckmäßig dadurch erzielen, daß man eine Gas- oder Dampffüllung verwendet, deren betriebsmäßiger Druck bei Verwendung von Argon höchstens 0,7 mm beträgt, jedoch bei anderen Edelgasen, Dämpfen oder einem Geni:sch von beiden so viel mehr oder weniger, daß sich eine gleiche freie Weglänge der Atome ergibt, während die Gitteröffnungen bei einem Drahtnetzgitter eine Querdimension von höchstens o,4. mm aufweisen. Es ergeben sich bei der Erfindung vorzugsweise Gitter-Kathoden-Abstände zwischen 1,5 iznd 4. mm.
  • Bei den angegebenen Betriebsdrücken von höchstens 0,7 mm Hg Argon ist eine Löschung nennenswerter Ströme bei Gitter-Kathoden-Abständen von mehr,als q. mm und einer Querdimension :der Gitteröffnungen von mehr als 0,4 mm nicht mehr zu erzielen.
  • Gemäß der im vorhergehenden gegebenen einfachen Formel für d erhält man für die Dicke des Kathodendunkelraumes als Funktion der Entladungsstromdichte i an der Kathode:
    i - 2 Amp. /cm'= : d - o, i 2 mm
    i-i - : d -o,i8 -
    i _-_o,2 - : d- o,38 _
    i = o,i - : d --- 0,55 -
    i = 0,05 - ; d - o,85 -
    Aus diesen Werten geht hervor, daß die Dicke der normalen Dun ikelraumschicht den Wert von i mm auch bei den niedrigsten Flächenbelastungen der Kathode nicht erreicht, so daß sich bei Befolgung der Regel nach .der Erfindung im Gitterkathodenabstand ein erheblicher Gewinn erzielen läßt. Durch diese Vergrößerung :des Abstandes werden die bereits geschilderten Nachteile, Überhitzung des Gitters und Isolationsschwierigkeiten, vermieden. Dennoch bleibt es jetzt möglich, den Raum zwischen Gitter und Kathode vollständig durch den Kathodendunkelraum auszufüllen. Eine Konzentration der Entladung auf einen Teil der Gitter- bzw. Kathodenfläche, welche bei der .gebräuchlichen Bauart möglich bleibt und die Löschung ungünstig beeinflusssen würde, kann jetzt nicht mehr auftreten, so .daß es innerhalb gewisser Grenzen unabhängig von Anodenspannung oder Anodenstrom möglich ist, die Entladung zu löschen.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführun.gsbeispieles näher erläutert.
  • In der Figur ist die Bauart einer Röhre dargestellt, wie sie für die Erfindung in Frage kommt, in welcher also der Entladungsstrom gelöscht werden kann, ohne daß dabei die Anodenspannung auf einen kleinen Wert oder ganz auf Null herabgesetzt werden muß, sofern die inneren Ausmaße und der Druck der ionisierbaren Füllung den erfindungsgemäßen Anforderungen entsprechen.
  • Die abgebildete Gleichrichterröhre besteht aus einem Glaskörper i, in dem eine indirekt beheizte Kathode 2 mit Heizkörper 3, ein von der Kathode isoliert angeordnetes Gitter und zwei Anoden 5 auf einem Quetschfuß 6 angeordnet sind. Der Aufbau der Kathode 2, des Gitters .a. und der Isolierringe 7 ist ein derartiger, daß sich an keiner einzigen Stelle des zwischen Kathode und Gitter befindlichen Teiles des Entladungsrauines Gitter-Kathoden-Abstände ergeben, welche über die gemäß der Erfindung zulässigen Werte hinausgehen. Wenn nämlich auch nur an einer einzigen Stelle eine so viel größere Entfernung vorhanden wäre, daß sich der Kathodendunkelraum von dem Gitter loslösen würde, wäre es nicht mehr möglich, eine sichere Löschwirkjung unter allen Umständen zu gewährleisten. Die Anoden 5 waren bei den Versuchen elektrisch miteinander verbunden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ionenrelaisröhre mit einer Glühkathode und einem die aktivierte Kathodenoberfläche vollkommen vom äußeren Entladungsraum und der Anode trennenden und zur Löschung der Entladung bei positiven Anodenspannungswerten verwendbaren Steuergitter, dadurch gekennzeichnet, daß die Weite der Gitteröffnungen höchstens o,.I mm beträgt und daß der gegenseitige Abstand von Gitter und Kathode .größer ist als die größte Dicke des normalerweise auftretenden Kathodendunkelraumes, jedoch klein genug ist, um diesen Dunkelraum betriebsmäßig derart auszudehnen, daß er den Innenraum des Gitters vollkommen ausfüllt.
  2. 2. Ionenrelaisröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihr betriebsmäßiger Druck bei Verwendung von Argon höchstens 0,7 min beträgt, jedoch bei anderen Edelgasen. Dämpfen oder, einem Gemisch von beiden so viel mehr oder weniger, daß sich eine gleiche freie Weglänge der- Atome ergibt.
DEN40353D 1937-02-09 1937-02-09 Ionenrelaisroehre Expired DE730148C (de)

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DEN40353D DE730148C (de) 1937-02-09 1937-02-09 Ionenrelaisroehre
US188765A US2220089A (en) 1937-02-09 1938-02-04 Gaseous discharge tube
BE426216D BE426216A (de) 1937-02-09 1938-02-05
GB3712/38A GB500459A (en) 1937-02-09 1938-02-05 Improvements in ionic relay tubes
CH202955D CH202955A (de) 1937-02-09 1938-02-07 Ionenrelaisröhre mit Löschgitter.
NL86324A NL51718C (de) 1937-02-09 1938-02-07
FR833343D FR833343A (fr) 1937-02-09 1938-02-07 Tube-relais ionique à grille extinctrice

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BE426216A (de) 1938-03-31
NL51718C (de) 1941-12-15
CH202955A (de) 1939-02-15
GB500459A (en) 1939-02-09

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