DE729640C - Anschlussstueck fuer Filter oder Atemgeraete fuer Reit-, Zug- und Tragtiere - Google Patents

Anschlussstueck fuer Filter oder Atemgeraete fuer Reit-, Zug- und Tragtiere

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DE729640C
DE729640C DEA91450D DEA0091450D DE729640C DE 729640 C DE729640 C DE 729640C DE A91450 D DEA91450 D DE A91450D DE A0091450 D DEA0091450 D DE A0091450D DE 729640 C DE729640 C DE 729640C
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DE
Germany
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breathing apparatus
connection piece
nostrils
riding
draft
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Expired
Application number
DEA91450D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Eberhardt Quadt
Dr Dr Ernst Reinecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Auergesellschaft GmbH
Original Assignee
Auergesellschaft GmbH
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B18/00Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
    • A62B18/06Gas masks for animals

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Anschlußstück für Filter oder Atemgeräte für Reit-, Zug- und Tragtiere Atemgeräte, insbesondere Atemschutzgeräte für Reit-, Zug- und Tragtiere, werden bisher am Kopf des Tieres durch Masken angeschlossen. Die Masken übergreifen entweder den Ober- und Unterkiefer oder den Oberkiefer mit den Nüstern. Die Abdichtung bei beiden Maskenarten erfolgt durch Dichtungsverrichtungen, die um den äußeren Kopf herum bzw. um den Kopf und die Schleimhaut des harten Gaumens verlaufen. Die Größe der einzelnen Pferdeköpfe und das Verhältnis der anatomischen Teile eines Kopfes zueinander weichen stark voneinander ab. Die Nüstern des Pferdes als Anschluß für ein Atemgerät zu benutzen, wie das schon bei Geräten für menschlichen Gebrauch bekannt war, hielt man für nicht durchführbar, weil die empfindliche Atemschleimhaut def Nüstern des Pferdes an der Innenseite des Naseneinganges sehr druck- und reibungsempfindlich ist und eine solche Beanspruchung von dem Pferde nicht geduldet würde.
  • Die Erfindung zeigt nun einen Weg, ,auf dem es gelingt, das Atemgerät mittelbar oder unmittelbar an die Nüstern anzuschließen. Sie beruht auf der Feststellung, daß es :auch unempfindliche Teile an den Nüstern gibt, die zum Abdichten und Tragen des Atemgerätes geeignet sind, wobei die obenerwähnte empfindliche Atemschleimhaut nicht berührt wird. Diese Teile sind die eigentliche äußere Nüster mit ihren bis an die Grenze des Übergangs der äußeren Haut in die Schleimhaut reichenden Rändern und das sog. falsche Nasenloch mit der anschließenden Nasentrompete, die gleichfalls von äußerer Haut ausgekleidet ist. Dementsprechend benutzt das Gerät gemäß der Erfindung Anscblußstücke, die aus einem in die Nüstern einführbaren kegelförmigen und die Nüstern verformenden, sich in der Nasentrompete abstützenden Nasenstück bestehen, das Durchlässe zum Atemgerät und zum Atemweg des Tieres aufweist.
  • Vorzugsweise läuft der sich in der Nasentrompete abstützende Kegelteil in eine Kuppel .aus.
  • Das Anschlußstück kann zur Erzielung eines geringen Gewichtes als Hohlkegel ausgebildet sein, in dessen offener Grundfläche ein Ausatemventil angeordnet ist.
  • Die Lage des Anschlußstückes in der Nüster- ist folgende: Die kuppelförmige Spitze und der obere Teil des Kegelmantels füllen die einen Blindsack bildende Nasentrompete des Pferdes aus und stützen sich in dem Blindsack ab. Der untere anschließende Teil des Kegelmantels erweitert die Nüster einschließlich des falschen Nasenloches und desi Flügelknorpels zu einem fast regelmäßigen; Oval. Die so verformte Nüster liegt mit ihren freien Rändern breit an der Mantelfläche des Kegels an und stellt so im Verein mit der Fläche des Kegelmantels und dem äußeren Umfang des weniger dehnbaren unteren Nasenausganges die Abdichtung her. In dieser Lage weist die Austrittsöffnung zum Luftweg des Pferdes gegen die Nasenscheidewand und etwas nach unten.
  • Die Halterung beider Nasenstücke am Kopf besteht aus vier dehnbaren Bändern. Ein federndes Nasenband verbindet beide Nasenstücke über den weichen Nasenrücken hinweg. Ein zweites Band verläuft zwischen beiden Nasenstücken um den harten Gaumen durch die Zahnlücke des Oberkiefers. Je ein weiteres Band (Backenband) an jedem Nasenstück stellt die Verbindung mit dem Kopfgestell her.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt ein Nasenstück in Seitenansicht, und Abb.2 stellt einen Längsschnitt dax. Abb.3 und q. zeigen den Erfindungsgegenstand in, Gebrauchsstellung am Pferdekopf.
  • Es ist i ein aus Metall oder Preßstoff bestehendes Nasenstück in Form eines Hohlkegels, der in einer Kuppel e endet, die sich in dem falschen Nasenloch abstützt. Die Atemluft tritt durch das Filter 3 oder einen das Atemgerät mit dem Nasenstück verbindenden Zwischenschlauch, die am Gewinde 4. eines ,an der Kegelmantelfläche angebrachten Stutzens 5 festgelegt werden können, durch ein Einatemventil6 in das Nasenstück ein. Etwa gegenüber diesem Stutzen, aber näher zur Kuppel z gelegen, befindet sich eine längliche Durchtrittsöffnung 7, die in den Atemweg des Pferdes einmündet. Am Boden des hohlen Kegels ist ein Ausatemventil8 angeordnet, das von einer gelochten Schutzkappe 9 überdeckt ist. Wie aus den Abb. 3 und q. hervorgeht, sind die in die Nüstern des Pferdes .eingesetzten Nasenstücke i durch ein über den weichen Nasenrücken verlaufendes federndes Band io und ein durch das Maul verlaufendes federndes Band i i miteinander verbunden. jedes der Nasenstücke ist ferner durch ein federndes Bakkenband 12 am Kopfgestell des Pferdes, z. B. mittels eines Karabinerhakens, befestigt. Die Bänder sind .an den Nasenstücken an aus den Abb. i und 3 ersichtlichen Bügeln 13 befestigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anschlußstück für Filter oder Atemgeräte, insbesondere Atemschutzgeräte, für Reit-, Zug- und Tragtiere, -insbesondere für Einhufer, bestehend aus einem in die Nüstern einführbaren kegelförmigen und die Nüstern verformenden, sich in der Nasentrompete abstützenden Nasenstück (i), das Durchlässe (5, 7) zum Atemgerät und zum Atemweg des Tieres aufweist.
  2. 2. Anschlußstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der sich in der Nasentrompete abstützende Kegelteil (i) in eine Kuppel (2) ausläuft.
  3. 3. Anschlußstück nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es ,als Hohlkegel (i) ausgebildet ist und daß in der offenen Grundfläche des Kegels ein Ausatemventil (8) angeordnet ist. Zwei Anschlußstücke nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie untereinander durch ein über den weichen Nasenrücken gehendes Band (i o) und ein über den harten Gaumen geführtes Band (i i) verbunden sind und durch je ein Backenband (12) am Kopfgestell aufgehängt und in Lage gehalten sind.
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