DE729068C - Elektrischer Stromunterbrecher mit Lichtbogenloeschung durch Gase und Daempfe - Google Patents
Elektrischer Stromunterbrecher mit Lichtbogenloeschung durch Gase und DaempfeInfo
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- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/76—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid wherein arc-extinguishing gas is evolved from stationary parts; Selection of material therefor
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Description
- Elektrischer Stromunterbrecher mit Lichtbogenlöschung durch Gase und Dämpfe Bei elektrischen Stromunterbrechern nach dem Hartgasschalterprinzip, bei denen die Lichtbogenlösdhung durch Gase und Dämpfe erfolgt, welche von dem Unterbrechungslichtbogen selbst oder einem mit ihm in Reihe liegenden Hilfslichtbogen aus festen, gasabgebenden Stoffen erzeugt werden, ist es bekannt, diese gasabgebenden Wandungen d.-r Lichtbogenkammer aus einem Grundstoff und einem Bindestoff aufzubauen. Der Grundstoff dient dabei im wesentlichen zur Gaserzeugung, während der Bindestoff vorzugsweise die Erzielung einer ausreichenden mechanischen Festigkeit der Kammerwandungen zur Aufgabe hat. An sich vergasen beide Stoffe unter der Lichtbogeneinwirkung.
- Da nun das Bestreben dahin geht, bei der Stromunterbrechung möglichst rasch große Gasmengen freizumachen, so bemüht man sich, den Anteil des Grundstoffes an den-gasabgebenden Wandungen möglichst groß und den Anteil des Bindestoffes möglichst klein zu halten. Man ist deshalb auch bereits dazu übergegangen, den Bindemittelanteil nur so groß zu bemessen, daß noch gerade ein zusammenhängender Bindemittelkörper entsteht, der die Teilchen des Grundstoffes sicher umschließt. Trotzdem ist aber der Bindemittelanteil auch bei diesen Anordnungen noch verhältnismäßig hoch, weil nämlich zwischen den aneinanderliegenden Teilchen des Grundstoffes noch kleine Hohlräume verbleiben,, die von dem Bindemittel ganz ausgefüllt werden, ohne daß es für einen sicheren Verband an dieser Stelle einer derartigen Bindemittelmenge bedarf.
- Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und besteht darin, daß die einzelnen Teilchen des in Körner- oder Pulverform zur Verarbeitung gelangenden Grundstoffes vor der' Verarbeitung mit einem Überzug des Bindemittels versehen und dann in an sich bekannter Weise unter Anwendung von Hitze und gegebenenfalls auch Druck verarbeitet werden. Man erreicht dadurch gleichfalls einen ausreichenden Zusammenhang der einzelnen Teilchen des Grundstoffes bei den daraus hergestellten Schaltkammerteilen, andererseits wird aber auf diese Weise der Anteil des Bindemittels wesentlich herabgesetzt. Die gasabgebenden Wandungsteile werden zwar dabei in gewissem Umfange porös. jedoch wird hierdurch die Lichtbogenlöschung nicht beeinträchtigt.
- Zum Aufbringen des Bindemittelüberzuges auf die Teilchen des Grundstoffes kann man nach der weiteren Erfindung so vorgehen, daß die Teilchen des Grundstoffes zunächst mit einer Lösung des Bindestoffes unter Benutzung eines verdampfenden Lösungsmittels getränkt werden. Nach der Tränkung werden die Teilchen in einen geschlossenen Raum geblasen, wo sie ihr Lösungsmittel verlieren, welches vorzugsweise durch geeignete Maßnähmen zurückgewonnen wird. Die nunmehr mit einem Bindemittelüherzugversehenen Teilchen des Grundstoffes werden im Luftstrom getrocknet und fallen nachher zu Boden, wo sie gesammelt und der Verarbeitung zugeführt werden.
- Daneben ist es aber auch möglich, die mit einer Lösung des Bindemittels getränkten Teilchen des Grundstoffes auf ,einem Filter zu trocknen, bei welchem von unten her das Lösungsmittel durch Vakuum, abgesaugt wird. Schließlich kann man die Körner des Grundstoffes, z. B. des Melamins, auch noch durch eine Oberflächenbehandlung mit einem verharzenden Mittel. z. B. Formaldehyd, an der Oberfläche in einen klebrigen bzw. backenden Zustand überführen, wobei das Innere der Teilchen des Grundstoffes in seiner ursprünglichen chemischen Zusammensetzung erhalten bleibt.
- Die Stärke des verwendeten Bindemittelüberzuges der Teilchen des Grundstoffes läßt sich durch die Konzentration der zur Tränkung benutzten Lösung in weiten Grenzen mit einfachen Mitteln regeln. Die erfindungsgemäß mit einem klebrigen bzw. backenden Überzug versehenen Teilchen des Grundstoffes werden dann in der üblichen Weise unter Anwendung von Hitze und gegebenenfalls auch Druck zu den Wandungsteilen für die Lichtbogenkammern verformt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Stromunterbrecher mit Lichtbogenlöschung durch Gase und Dämpfe, die durch die Lichtbogeneinwirkung auf feste Wandungsteile aus diesen erzeugt werden, welche aus einem körner-oder pulverförmigen Grundstoff unter Benutzung eines Bindemittels aufgebaut sind, insbesondere Schalter, dadurch gekennzeichnet, däß bei der Herstellung der gasabgebenden Wandungsteile die Teilchen des Grundstoffes zunächst mit einem Überzug aus dem Bindemittel versehen und dann in bekannter Weise unter Einwirkung von Hitze und gegebenenfalls auch Druck zu den Wandungsteilen verformt werden.
- 2. Stromunterbrecher nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufbringen des Bindemittelüberzuges auf die Teilchen des Grundstoffes diese mit einer Lösung des Bindemittels getränkt werden und darauf das Bindemittel verdampft wird.
- 3. Stromunterbrecher nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdampfung des Lösungsmittels und die Trocknung der Grundstoffteilchen in einem Luftstrom schwebend erfolgt. q..
- Stromunterbrecher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdampfung des Lösungsmittels und Trocknung der Grundstoffteilchen auf einem Filter erfolgt, wobei das Lösungsmittel durch Vakuum abgesaugt wird.
- 5. Stromunterbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchen des Grundstoffes durch .eine chemische Einwirkung auf ihre Oberfläche in einen klebrigen bzw. backenden Zustand üh; rgeführt werden.
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| DE729068C true DE729068C (de) | 1942-12-10 |
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| DEL103345D Expired DE729068C (de) | 1941-02-21 | 1941-02-21 | Elektrischer Stromunterbrecher mit Lichtbogenloeschung durch Gase und Daempfe |
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| DE (1) | DE729068C (de) |
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1941
- 1941-02-21 DE DEL103345D patent/DE729068C/de not_active Expired
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