DE729036C - Rollfilmkamera mit Rueckspuleinrichtung - Google Patents
Rollfilmkamera mit RueckspuleinrichtungInfo
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- DE729036C DE729036C DEF87356D DEF0087356D DE729036C DE 729036 C DE729036 C DE 729036C DE F87356 D DEF87356 D DE F87356D DE F0087356 D DEF0087356 D DE F0087356D DE 729036 C DE729036 C DE 729036C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/28—Locating light-sensitive material within camera
- G03B17/30—Locating spools or other rotatable holders of coiled film
- G03B17/305—Locating spools or other rotatable holders of coiled film for roll film cameras
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Description
- Rollfilmkamera mit Rückspuleinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Rollfilmkamera, bei der die Kupplung zwischen Filmschaltdrehling und Aufwickelspule zwecks Rückspulung des Filmbandes willkürlich gelöst werden kann.
- Bei bekannten Rollfilmkameras dieser Art muß die Entkupplung von Filmschalthandhabe und Aufwickelspule vor einer neuen Aufnahme stets wieder von Hand rückgängig gemacht werden. Dadurch können sich Fehlaufnahmen ergeben, da dieser Handgriff leicht vergessen wird. Es sind auch schon Kameras bekannt, bei denen dieser Nachteil dadurch vermieden ist, daß Filmschalthandhabe und Aufwickelspule auch beim Rückspulen nicht voneinander getrennt werden; hier wird lediglich die Rückwickelsperre an der Schalthandhabe gelöst. Diese Sperre tritt dabei beim neuen Vorwärtsspulen selbsttätig wieder in Tätigkeit. Da hier also die Filmschalthandhabe beim Rückspulen ebenfalls rückwärts gedreht wird, ergeben sich leicht insofern Unzuträglichkeiten, als mit der Handhabe üblicherweise noch das Zählwerk und gegebenenfalls der Verschlußaufzug gekuppelt sind.
- Als Kupplungsorgane dienen bei den bekannten Anordnungen über den Filmschlüssel herausragende Hebel, oder aber der Filmschlüssel selbst muß zur Entkupplung in axialer Richtung aus der Kamera herausgezogen werden. Derartige Kupplungen geben aber häufig zu Störungen Anlaß, da die Gefahr unbeabsichtigter Betätigung oder Verstellung besteht.
- Erfindungsgemäß dient als Kupplungshandhabe ein auf dem Filmschaltdrehling, vorzugsweise in dessen Achse, angeordneter Druckknopf, der beim Eindrücken Drehling und Aufwickelspule voneinander entkuppelt, beim Betätigen des Drehlings im Aufwickelsinn dagegen selbsttätig in seine die Wiederkupplung dieser Teile bewirkende Ruhestellung zurückspringt. Hierdurch wird einmal der Vorteil erzielt, daß beim Rückwickeln die Filmspule von dein Filmschaltdrehling und dem mit diesem gekuppelten Filmschaltwerk völlig getrennt ist und andererseits unter allen Umständen sichergestellt ist, daß beim Betätigen des Drehlings ,auch der Film transportiert wird, ohne daß der Kamerabenutzer besondere Aufmerksamkeit auf die Wiederkupplung verwenden muß. Die Ausbildung der Kupplungshandhabe als Druckknopf in der Achse des Filmschaltdrehlings hat weiterhin den Vorteil, daß die gesamte Kupplungseinrichtung unmittelbar in der Filmschalthandhabe untergebracht «erden kann. Die Entkupplung kann dabei leicht durch geringen Fingerdruck betätigt werden, wobei der Knopf nur so klein bzw. so flach ausgebildet zu werden braucht, daß er praktisch überhaupt nicht über das Profil des Filmschaltdrehlings selbst hinausragt. Damit ist ein unbeabsichtigtes Betätigen des Knopfes mit Sicherheit vermieden.
- In der Zeichnung ist eine beispeilsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt ,IM. i einen Längsschnitt durch die Aufwickeleinrichtung in Aufwickelbereitschaft, Abb.2 denselben Längsschnitt in Rückspulbereitschaft, Abb.3 einen Querschnitt durch die Einrichtung nach Abb. i, gesehen vom Triebknopf her, Abb. 4. denselben Querschnitt entsprechend .1bb. 2.
- Mit i ist der vom Kamerakörper her gegen Verschiebungen längs seiner Drehachse in bekannten Weise gesicherte Aufwickeltriebknopf bezeichnet, mit 2 die Achse der Aufwickelspule 6. In einer Ausnehmung des Knopfes i ist eine Scheibe 3 mit Linksgewinde eingeschraubt, von der die Achse 2 mit Zwei- oder Vierkant o. ä. Formschluß mitgenommen wird. Die Achse 2 kann sich aber in der Seheibe 3 längs verschieben. An der Achse z ist ein Stift. befestigt, der in die am Ende 5 geschlitzte Aufivickelspule 6 eingreift. In der in Abb. i dargestellten Lage wird daher beim Drehen des Knopfes i die Achse 2 und -die Spule 6 mitgenommen und der Film aufgewickelt. Um zu verhindern, daß sich der Knopf i zurückdrehen kann, ist in bekannter Weise ein Rollensperrlager vorgesehen, aber nicht gezeichnet.
- Um den aufgewickelten, belichteten Film zurückspulen zu können, ist die folgende Einrichtung getroffen (Abb. 2)Am Ende der Achse :2 ist ein Knopf 7 befestigt, der in einer Ausnehinung der Scheibe 3 axial beweglich ist. Wird dieser Knopf nach innen gedrückt, so gleitet der Stift. im Schlitz der Buchse 5 entlang und tritt am Ende seiner Bewegung aus diesem heraus. Der Bewegung des Knopfes 7 wirkt eine am Ende der Achse 2 vorgesehene Feder 8 entgegen. Bei der Verschiebung der Achse 2 fallen zwei am Kameragehäuse befestigte Sperrklinken 9 und io in Ringnuten 12, 13 der Achse :2 ein und hindern diese, sich unter der Wirkung der Feder 8 in die Anfangslage zurückzuverschieben. 'Nunmehr ist die Aufwickelspule 6 frei auf der Achse 2 beweglich, so daß der Film nahezu reibungslos zurückgespult werden kann.
- Nach dem Einlegen des neuen Films wird der Knopf i in bekannter `'eise im Uhrzeigersinn gedreht. Bei dieser Drehung gelangt ein Stift i i, welcher an der Scheibe 3 sitzt, gegen die Sperklinke 9 und hebt diese aus der Ringnut 12 der Achse 2 aus, <lie nunmehr unter der Wirkung der Feder 8 in die Anfangslage zurückzugleiten bestrebt ist, jedoch durch die zweite Sperrklinke io in der Sperrlage gehalten wird. Erst wenn der Stift i i bei der weiteren Drehung des Knopfes i die Sperrklinke io ausgehoben hat, kann die Achse 2 in die Anfangslage zurückgleiten. Dabei tritt der Stift .I wieder in den Schlitz der Buchse 5 ein und kuppelt die Achse 2 mit der Aufwickelspule 6, wodurch das einwandfreie Aufwickeln gewährleistet wird.
- Die zweite Sperrklinke io ist dazu da, die Achse 2 zu sperren, wenn die Stellung des Stiftes 11 eine solche ist, daß beim Eindrükken des Knopfes 7 die Sperrklinke 9 ausgehoben ist. Die Ringnut 13, in «-elche die Sperrklinke io einfällt, ist, wie die Zeichnung zeigt, breiter als diese Klinke, so daß sich die Achse 2 beim Ausheben der Sperrklinke 9 um. den Weg des Spielrauines zurückbewegt, die Sperrklinke 9 also nicht mehr gegenüber der zugehörigen tut sitzt und daher nicht mehr einfallen kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Rollfilmkamera, bei der die Kupplung zwischen Filmschaltdrehling und Aufwickelspule zwecks Rückspulung des Filmbandes gelöst werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß als KupplungShandhabe ein auf dein Filmschaltdrehling (i). vorzugsweise in dessen Achse, angeordneter Druckknopf (7) dient, der beim Eindrücken Drehling .und Aufwickelspule (6) voneinander entkuppelt, beim Betätigen des Drehlings im Aufwickelsinn dagegen selbsttätig in seine die Wiederkupplung dieser Teile bewirkende Ruhestellung zurückspringt.
- 2. Rollfilmkamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß der Druckknopf (7) auf der die Aufwickelspule durchsetzenden Antriebsachse (2) sitzt und diese in der Entkupplungslage durch eine Sperrklinke (9) festgehalten wird, die in eine Ringnut (i2) der Achse eingreift und durch ein mit dem Drehling verbundenes Glied (i i), ausgehoben wird.
- 3. Rollfilmkamera nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine zweite Sperrklinke (io), die nach der ersten Sperrklinke (9) ausgehoben wird und in eine zweite Ringnut (i3) von solcher Breite eingreift, daß sich die Achse (2) bereits beim Ausheben der ersten Sperrklinke (9) etwas zurückbewegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF87356D DE729036C (de) | 1939-08-26 | 1939-08-26 | Rollfilmkamera mit Rueckspuleinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF87356D DE729036C (de) | 1939-08-26 | 1939-08-26 | Rollfilmkamera mit Rueckspuleinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE729036C true DE729036C (de) | 1942-12-09 |
Family
ID=7114877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF87356D Expired DE729036C (de) | 1939-08-26 | 1939-08-26 | Rollfilmkamera mit Rueckspuleinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE729036C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2667310A (en) * | 1951-03-29 | 1954-01-26 | Fletcher Works Inc | Bobbin drive for winding machines |
-
1939
- 1939-08-26 DE DEF87356D patent/DE729036C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2667310A (en) * | 1951-03-29 | 1954-01-26 | Fletcher Works Inc | Bobbin drive for winding machines |
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