DE728875C - Einrichtung zum Pressen von Torf - Google Patents

Einrichtung zum Pressen von Torf

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DE728875C
DE728875C DET54867D DET0054867D DE728875C DE 728875 C DE728875 C DE 728875C DE T54867 D DET54867 D DE T54867D DE T0054867 D DET0054867 D DE T0054867D DE 728875 C DE728875 C DE 728875C
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DE
Germany
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trays
mobile
drying
tables
rollers
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Expired
Application number
DET54867D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Van Treeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ VAN TREECK
Original Assignee
FRANZ VAN TREECK
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE728875C publication Critical patent/DE728875C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10FDRYING OR WORKING-UP OF PEAT
    • C10F5/00Drying or de-watering peat
    • C10F5/02Drying or de-watering peat in the field; Auxiliary means therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Pressen von Torf Es ist bereits bekannt, Torf zunächst zur Verminderung seines Feuchtigkeitsgehaltes zu trocknen, ihn dann zu Staub zu mahlen, zu kneten, zu Klumpen zu formen und auf Transportwagen in Trockenkammern zu .drillen. Bei diesen Verfahren werden Metalltücher zum Aufnehmen der Klumpen benutzt. Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer ähnlich arbeitenden Einrichtung ein Zwischenumladen der Klumpen zu vermeiden, Eine Einrichtung zum Pressen von Torf und sonstigen stark Feuchtigkeit enthaltendem Brennstoff sowie zum schichtweisen Aufstapeln des gepreßten Brennstoffs in fahrbaren Trocknungsgestellen mit anschließender Trocknung in besonderer Trocknungsanlage weist gemäß der Erfindung eine unter der Preßv orrichtung angeordnete, ununterbrochen arbeitende Fördervorrichtung auf zur Zuführung von leeren Horden aus einem fahrbaren Gestell und anschließender Abführung mit Preßlingen beladener Horden in das Trockengestell. Zweckmäßig sind die leere Horden zuführenden und die volle Horden abführenden Magen auf Tischen aufgestellt, die entsprechend dem Fortschreiten des Ent- bzw. Beladens gesenkt oder gehoben werden, so daß sich die zu beladende und die zu entladende Stelle der Wagen stets in der jeweils günstigsten Höhenstellung befindet und nicht erst ein Heben oder Senken der zu bewegenden Horden .durch den die Horden aufnehmenden bzw. ablegenden Arbeiter notwendig wird. Dieser braucht sich also nichtdauernd zu bücken und hochzurecken, so daß einerseits seine Arbeitskraft sehr geschont und andererseits auch Arbeitszeit erspart wird.
  • Um die Leistungsfähigkeit eines Wagens voll auszunutzen, muß seine Ladefiäohe möglichst groß gehalten sein. Dabei würden aber auch die Horden entsprechend groß, d.. h. zu groß, um bequem aufgelegt und abgenommen werden zu können. Aus diesem Grunde sind zwei Reihen Horden nebeneinander aufgestellt, und ferner ist der Tisch um seine lotrechte Achse drehbar, so daß die jeweils zu ent- oder beladende Wagenseite dem Arbeiter zugekehrt werden kann. Wenn beispielsweise ein beladener Wagen auf den Tisch gefahren ist, so kann die eine Seite bei der Senkbewegung des Wagens von unten nach oben fortschreitend entladen werden. In der untersten Stellung angekommen, wird dann der Tisch um i8o° gedreht und darauf bei der Wiederaufwärtsbewegung die andere Seite fortschreitend von oben nach unten entladen, so daß der Wagen ganz entladen ist, wenn er wieder in seine höchste Stellung gelangt ist.
  • Menschliche Arbeitskraft kann erfindungsgemäß weiterhin dadurch erspart werden, daß die leeren Horden durch einen Stempel vom Wagen auf ein endloses Band geschoben werden, das kontinuierlich unter der Preß- und Füllmaschine entlang läuft, während die vollen Horden durch einen weiteren Stempel wieder selbsttätig auf den Seitenwagen geschoben werden.
  • Wenn nun noch die Anordnung getroffen ist, daß die Brikettierungsmaschine aus zwei gegenläufigen zylindrischen Walzen mit Aussparungen entsprechend der gewünschten Form der Formlinge besteht, und unterhalb der Walzen eine Führungseinrichtung angeordnet ist, welche die Formlinge geordnet den unter den Walzen mit der Umfangsgeschwindigkeit dieser Walzen entlanggeführten Horden zuleitet, so kann das Entladen, Pressen, Füllen und Beladen vollständig selbständig erfolgen.
  • Damit die Wagen auf dein kürzesten Wege vom Beladetisch über die Trocknungskammer und die Entleerungsstelle wieder zum Entladetisch vor der Preß- und Füllmaschine zurückkehren können, ist die Gesamtanlage so ausgeführt, daß die von den Tischen kommenden Wagen mit den nassen Formlingen einer Schiebebühne zugeleitet werden, von der aus sie auf die einzelnen Trockenkammern verteilt werden, und hinter den Trockenkammern ist noch eine weitere Schiebebühne vorgesehen, auf der die Wagen mit den getrocknetenForrnlingen zu den Entladestellen, z. B. Bunkern, und nach der Entleerung von dort weiter wieder zu den Tischen geschoben werden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung zu ersehen, in der die Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist, und zwar zeigt Fig. i die Preß- und Füllanlage in Ansicht von der Seite und Fig. -2 in Ansicht von oben, Fig. 3 die Ausbildung der Gesamtanlage im Grundriß und Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Trockenkammer. Der aufbereitete Torf wird in nicht dargestellter Weise zwei gegenläufig angetriebenen und über Zahnräder 1, a zwangsläufig miteinander gekuppelten Walzen 3, q. zugeführt die mit zusammenwirkenden Vertiefungen 5 versehen sind. Je eine Vertiefung der einen und der anderen Walze bilden zusammen eine Form, in welcher der Torf zu einem Formling 6 gepreßt wird. Unter den Walzen wird zweckmäßig mit der Umlaufgeschwindigkeit der Walzen ein endloses Band 7 vorbeigeführt, mit dem die Horden 8 zugeführt werden. Damit sich die Formlinge sanft auf die Horden legen, ist unterhalb der Walzenberührungsstelle eine schiefe Gleitebene 9 angeordnet, die bis nahe an die Oberfläche der vorbeigeführten Horden herangeführt ist. Die Horden 8 liegen in zwei Stapeln auf Wagen io, die auf Schienen i i laufen. Um für das Trocknen der Formlinge einen ausreichenden Zwischenraum zwischen zwei benachbarten Horden zu erhalten, ruhen diese auf Trageleisten 12 eines Gestelles 13, die Wagen io stehen auf einem heb- und senkbaren Tisch 14., 15, 16, 17 mit Stütze 18, i9.
  • Die vorbeschriebene Einrichtung arbeitet in folgender Weise: Die Wagen io mit den leeren Horden werden auf die Tische 1¢, 15 geschoben und diesen zunächst die Stapel entnommen, die dem Förderband zugewandt sind. Dabei senken sich die Tische, bis die letzte leere Horde dieser Stapel abgenommen ist. Darauf dreht man die Tische um iSo°, so daß jetzt wieder die vollen Seiten dem Förderband zugewandt sind. Während des Entladens dieser Stapel bewegt sich der Tisch wieder nach oben. Die leeren Wagen io werden von den Tischen 1.4, 15 herunter- und auf die Tische 16, 17 geschoben, it#o sie wieder beladen werden. Die von den Tischen 14, 15 abgenommenen Horden werden einzeln auf das Förderband gelegt und laufen unter den Walzen 3, q. durch, wo sie mit Hilfe des Gleitstückes 9 selbsttätig mit den Formlingen belegt werden. Hinter dieser Preß- und Fülleinrichtung -werden die vollen Horden auf die den Tischen 16, 17 stehenden leeren Wagen abgesetzt, die genau -wie bei den Tischen 14., 15 entsprechend dem Fortgang des Beladens gesenkt und gehoben werden. Die Hebe-und Senkgeschwindigkeit der Tische steht selbstverständlich in einem ganz bestimmten Verhältnis zur Geschwindigkeit des Förderbandes. Das Hinundherbefördern der leeren und vollen Horden zwischen den Wagen io und dem Förderband 7 Scann von Hand oder auch selbsttätig mit Hilfe von Stempeln o. dgl. erfolgen.
  • Die auf den Tischen 16, 17 mit, den nassen Formlingen beladenen Wagen io werden in den quer vor den Trockenkammern 25 angeordneten Vorraum 26 geschoben und .dort auf eine Schiebebühne 27 abgesetzt, mittels deren sie vor das Tor 28 der zu füllenden Trockenkammer gefahren werden-. Mit Hilfe eines Preßstempels 29 o. dgl. werden sie dann in die betreffende Trockenkammer geschoben, nachdem .das Eingangstor 28 und das Ausgangstor 3o gleichzeitig geöffnet sind, wobei dann gleichzeitig ein Wagen mit trockenen Formlingen die Trockenkammer verläßt. Dieser Wagen wird wieder auf eine Schiebebühne 31 geschoben und mit dieser zu einem Bunker 32 gefahren, in den die Ladung der Horden entladen wird und aus dem die Formlinge der Verkokungsanlage 33 zugeführt werden. Die Wagen mit den leeren Horden werden danach auf den Schienen ii und über Drehscheiben. 34 wieder zu den Tischen 14, 15 zurückgebracht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Einrichtung zum Pressen von Torf urid sonstigem stark Feuchtigkeit enthaltendem Brennstoff sowie zum schichtweisen- Aufstapeln des gepreßten Brennstoffes in fahrbaren Trockengestellen mit anschließender Trocknung in besonderer Trocknungsanlage, gekennzeichnet durch eine unter der Preßvorrichtung (3, 4) angeordnete, ununterbrochen arbeitende Fördervorrichtung (7) zur Zuführung von leeren Horden (8) aus dem fahrbaren Gestell (io) und anschließende Abführung der mit den Preßlingen beladenen Horden (8) in das Trockengestell (io).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die fahrbaren Gestelle (io) auf Tischen (14, 15, 16, 17) stehen, die entsprechend dem Fortgang der Arbeit gesenkt oder gehoben werden können (Abb. i).
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes fahrbare Gestell (io) zwei Stapel Horden (8) aufnehmen kann und die Tische (i4, i5, 16, 17) um eine lotrechte Achse drehbar sind (Abb. 2).
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Preß- und Füllmaschine (3, 4) ein endloses Förderband (7) angeordnet ist, das von dem fahrbaren Gestell mit leeren Horden bis zu dem fahrbaren Gestell für die vollen Horden durchläuft, und daß Stempel vorgesehen sind, um die Horden auf das Förderband hinauf und nach der Füllung auf ein fahrbares Gestell zu schieben.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Schiebebühne (27) zur Verteilung der fahrbaren Gestelle (io) auf die einzelnen Trocknungskammern (25) und durch eine weitere Schiebebühne, die den Wagen mit den getrockneten Formlingen zu den Entladungsstellen, z. B. Bunkern (32), und nach der Entleerung von dort weiter wieder zu den Tischen (14, 15) zu schiebt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brikettierungsmaschine aus zwei gegenläufigen zylindrischen Walzen (3, 4) mit Aussparungen (5) entsprechend der Form der Formlinge besteht und daß unterhalb der Walzen. eine Führungseinrichtung (9) angeordnet ist, welche die Formlinge (6) geordnet den unter den Walzen mit der Umfangsgeschwindigkeit dieser Walzen entlang geführten Horden zuleitet.
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