DE728037C - Als Wirk-, Strick-, Umhaenge- oder Hilfsnadel verwendbare Nadel - Google Patents

Als Wirk-, Strick-, Umhaenge- oder Hilfsnadel verwendbare Nadel

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DE728037C
DE728037C DEN42464D DEN0042464D DE728037C DE 728037 C DE728037 C DE 728037C DE N42464 D DEN42464 D DE N42464D DE N0042464 D DEN0042464 D DE N0042464D DE 728037 C DE728037 C DE 728037C
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Germany
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needle
hook
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shaft
knitting
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DEN42464D
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Inventor
Max Nebel
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/02Knitting tools or instruments not provided for in group D04B15/00 or D04B27/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Als Wirk-, Strick-, Umlänge- oder Hilfsnadel verwendbare Nadel Die Erfindung bezieht sich auf eine als Wirk-, Strick-, Umhänge- oder Hilfsnadel verwendbare zungen- oder schieberlose und ohne Zupressen des Nadelhakens arbeitende Nadel, bei der nach dem Hauptpatent der Nadelschaft von der Wurzel des am freien Ende des Nadelschaftes befindlichen Hakens vom Hakenende weggeneigt so hoch schräg ansteigt, daß die höchste Stelle dieser schrägen Kante höher als das auf die Kante gerichtete freie Ende des Hakens liegt, wobei der Abstand des Hakenendes von der ansteigenden Kante gerade so groß ist, daß der Faden leicht, jedoch mit nur wenig Spiel in den Haken ein- und austreten kann.
  • Um die Wirkungsweise dieser Nadel zu verbessern, ist dieselbe nach der Erfindung so gestaltet, daß die Schaftoberkante hinter der höchsten Stelle der von der Hakenwurzel aus schräg ansteigenden Kante wieder schräg nach der Schaftunterkante zu abfällt.
  • Diese schräg nach hinten abfallende Kante hinter der höchsten Stelle der -Nadel begünstigt das Gleiten der auf dem Nadelschaft hängenden Maschen oder Schleifen über die Hakenöffnung hinweg, weil die Maschen oder Schleifen bei ihrer Bewegung auf dem Schaft nach dem Halten zu durch diese schräge Kante einen derart gerichteten Aufschwung erhalten, daß sie mit größerer Sicherheit über den Nadelhaken hinweggeschleudert werden.
  • Ein weiterer Vorteil dieser schrägen Kante liegt darin, daß die Höhe des Schaftes hinter der höchsten Stelle der von der Hakenwurzel aus schräg ansteigenden Kante nicht oder nur wenig größer zu sein braucht als die Höhe an' dieser Stelle, die ein Ansatz am Nadelschaft bedingt, der dann vorhanden sein muß, wenn die auf dem Nadelschaft hängende Masche oder Schleife gehindert werden soll, auf dem Nadelschaft nach hinten zu gleiten. In diesem Fall bildet der am Nadelschaft vorgesehene Ansatz mit der abfallenden Kante eine Kehle.
  • Die erfindungsgemäße Nadelform ist auch für solche Nadeln nach dein Hauptpatent geeignet, bei denen hinter der höchsten Stelle der von der Hakenwurzel aus schräg ansteigenden Kante eine nach beiden Seiten oder nach nur einer Seite quer zur Hakenebene gerichtete ''erdiclcung oder Ausbuchtung vorgesehen ist. Durch die erfindungsgemäße allmähliche Verringerung der Schafthölle hinter der höchsten Stelle der von der Hakenwurzel schräg ansteigenden Kante wird bei solchen Nadeln eine Vergrößerung des Schaftquerschnittes vermieden, so daß keine Ausdehnung und Vergrößerung der Maschen oder Schleifen bewirkt wird, die durch die seitliche Verbreiterung des Schaftes gespreizt werden soll.
  • Es ist bei Zungennadeln zwar bekannt. Einsenkungen hinter dem Zungengelenk vorzusehen. Da es sich hierbei aber um Nadeln handelt, die im Gegensatz zur Nadel nach dem Hauptpatent zum mechanischen Schließen des Nadelhaltens eine Zunge besitzen, kann die erwähnte Einsenkung gar nicht im Sinne der vorliegenden Erfindung wirken, derzufolge sie den Zweck hat, das Gleiten von Maschen oder Schleifen ohne Zuhilfenahme mechanischer Hakenschließvorrichtungen zu unterstützen, weil diese Unterstützung des durch die Zunge geschlossenen Hakens nicht nötig ist und weil bei geöffnetem Haken die zurückgeklappte Zunge, über die die Maschen und Schleifen hinweggleiten müssen, die Einsenkung überdeckt.
  • Auch ist eine nach hinten schräg abfallende Kehle an sich bekannt, und zwar bei solchen Nadeln, bei denen der Halsen mit seinerSpitze in eine Vertiefung des Nadelschaftes derart eingreift, daß der Faden in Richtung des Nadelschaftes zwischen dem Halten und der Nadelschaftwandung unter den Haken gebracht und die fertige -,Tasche von der -Tadel ohne Abpressen des Haltens frei abgeworfen werden kann. Derartige Nadeln sind aber mit denen nach der vorliegenden Erfindung nicht zu vergleichen, da sie weder für die Wirk-oder Strickmaschine mit der üblichen Fadenzuführung noch als Hilfsnadel an solchen Maschinen Verwendung finden können. Den bekannten Nadeln fehlt das wesentliche Merkmal des Hauptpatents, nämlich der ständig offene Nadelhaken, der auch dem quer zur Nadel gerichteten Faden den Eintritt in den Nadelhalten gestattet und der durch die besondere Gestaltung des Nadelkopfes nach dem Hauptpatent und nach der vorliegenden Erfindung das Abwerfen von Maschen und Schleifen ohne mechanisches Schließen ermöglicht.
  • In derZeichnung sind Ausführungsbeispiele 5''-'(ler erfindungsgemäßen Nadel dargestellt. Es zeigen Abb. i die Nadel ohne Kehle, Abb. z die N adel mit Kehle, Abb. 3 die Nadel mit Kehle, und zwar als Doppelnadel mit Ose, von der Seite gesehen, Abb. 4. die Nadel nach Abb. 3, von oben gesehen.
  • Nach dein Hauptpatent besteht die Nadel aus dem offenen Nadelhaken z mit der Hakenöffnung 211. Diese Hakenöffnung wird begrenzt vom freien Ende des Nadelhakens und der von der Hakenwurzel aus schräg vom Nadelhalten weg ansteigenden Kante id des .Nadelschaftes i. Diese schräg verlaufende Kante i ll steigt von ¢er Hakenwurzel so hoch an, daß ihre höchste Stelle ja nicht unterhalb der Hakenspitze liegt, die die Hakenöffnung 211 nach der einen Seite begrenzt. Auf die übrige Gestaltung kommt es dabei welliger an. Der obere Scheitelpunkt 2L des Nadelhakens kann unterhalb, in gleicher Höhe oder oberhalb der höchsten Stelle ia liegen.
  • Nach der Erfindung fällt hinter dem Punkt ia die Oberkante des Schaftes i wieder ab. Dieses abfallende Kantenteil des Schaftes i hinter dem höchsten Punkt ia ist finit if bezeichnet (Abb. i).
  • Abb.2 zeigt eine Nadel mit einem Ansatz il hinter der Kante if. Diese Nadel kann trotz des Ansatzes il im Schaft i so niedrig gehalten sein, daß sie z. B. bei flachen Kulierwirkmaschinen, wie in Abb.2 dargestellt, zwischen der Unterkante der Platinen i i und der Oberkante der Abschlagkämmchen 12 eintreten kann.
  • Die Oberkante if° des Ansatzes il bzw. des hinter diesem Ansatz liegenden Schaftteiles braucht nicht höher oder nur wenig höher zu sein als der Punkt ia.
  • Abb. 2 zeigt auch, daß der obere Scheitelpunkt 211 des Hakens 2 höher liegt als der höchste Punkt ja des Schaftes hinter dem Haken. Dieser höhere Haken ist für die Wirkungsweise der Nadeln nicht nachteilig, im Gegenteil, es ist dadurch die Möglichkeit gegeben, dem Haken am freien Ende der Nadel eine kolbige Form zu geben, so daß beim Eintritt in die Nadelreihe keine Maschen angestochen werden können.
  • Abb.3 und .I zeigen eine andere vorteilhafte Wirkung der schräg nach der Schaftunterkante zu abfallenden Kante if hinter dem höchsten Punkt ia des Schaftes bei Nadeln, die als Doppelnadeln 7 gemäß dein Hauptpatent dazu dienen, die Stelle der gesvöhtllichen Nadeln der einen Nadelreihe von zweinadelreihigen Strick- oder Wirkmaschinen zu vertreten.
  • Wenn zur Aufnahme der Maschen die gewöhnlichen Nadeln der anderen Reihe in die von je zwei Nadeln 7 gebildete Öffnung 7a eintreten, dann muß die zwischen der Kante if und dem Ansatz if hängende Schleife 14 durch die Außenkanten der Öffnung 7a seitlich gespreizt sein. Durch die Verringerung der Schafthöhe hinter der Kante il wird die Verbreiterung oder Spreizung der Schleifen 14 ermöglicht, ohne daß diese übermäßig größer als gewöhnlich gearbeitet sein müssen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Als Wirk-, Strick-, Umhänge- oder Hilfsnadel verwendbare zungen- oder schieberlose und ohne Zupressen des Nadelhakens arbeitende Nadel, bei der nach Patent 724 145 der Nadelschaft von der Wurzel des am freien Ende des Nadelschaftes befindlichen Hakens vom Haken-. ende weggeneigt so hoch schräg ansteigt, daß die höchste Stelle dieser schrägen Kante höher als das auf die Kante gerichtete freie Ende des, Hakens liegt, wobei der Abstand des Hakenendes von der ansteigenden Kante gerade so groß ist, daß der Faden leicht, jedoch mit nur wenig Spiel in den Haken ein- und austreten kann, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der höchsten Stelle (ja) der von der Hakenwurzel aus schräg ansteigenden Kante (id) Jie Schaftoberkante wieder schräg (if) nach der Nadelschaftunterkante zu abfällt.
  2. 2. Nadel nach Anspruch 1, dadurch ge= kennzeichnet, daß hinter der abfallenden Kante (if) am Nadelschaft (i) ein Ansatz (ij) vorgesehen ist, der mit der abfallenden Kante (if) eine Kehle bildet.
DEN42464D 1937-08-19 1938-09-17 Als Wirk-, Strick-, Umhaenge- oder Hilfsnadel verwendbare Nadel Expired DE728037C (de)

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