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Uhrenkontrollkarte mit Schutzhülle Das Patent 725 8r2 betrifft eine
Uhrenkontrollkarte, .die aus eineue dünnen Faltbogen besteht, dessen die Vorderseite
und gegebenenfalls. auch die Rückseite in gefaltetem Zustand bildende Felder den
Uhrenkartenvordruck aufnehmen, während die übrigen Felder andere Vordrucke für die
Lohnabrechnung aufweisen und der durch einen Umschlagklebestreifen o.,dgl. im Faltzustand
verschlossen ist.
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Wenn. auch durch die Zahl der bei dieser Ausbildung übereinanderliegenden
Faltfelder der Bogen im gefalteten Zustand eine für den Gebrauch mit der Zeitkontrolluhr
ausreichende Steifigkeit erhält, so hat es sich doch als.zweckmäßig für den Faltbogen
einen Schutzumschlag bzw. eine Schutzhülle zu schaffen, deren Vorderseite einen
die Felder für 4en Zeitstempel frei lassenden Raum aufweist. Diese Schutzhülle bringt
zunächst eine weitere Versteäfung des Faltbogens und schützt diesen vor Beschääigung
bzw. Verschmutzung. Sie ist somit dann von besonderem Vorteil, wenn der Vordruck
für die Zeitstempel für einen längeren Zeitraum, ,etwa einen Monat, bemessen ist.
Weiterhin. entfällt bei. Verwendung eines Umschlags oder einer Schutzhülle ein besondeTer
Verschluß des Faltbogens. Dieser kann somit als einfacher Rechteckbogen gehalten
sein. Der Umschlag ;selbst erfordert allenfalls einen Einsteckverschluß, der beliebig
oft geöffnet werden kann, so daß also auch .die Karte b.zw. der Faltbogen. für zwischenzeitliche
Eintragungen in den der Lohnabrechnung dienenden Vordrucken herausgenorrunen werden
kann.
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Der Umschlag bzw. die, Hülle kann auch als Dauerhülle ausgebildet
und. beispielsweise aus Metall gefertigt sein.. In diesem Fall erhält .auch die
Rückseite einen der Anordnung der Felder für .den Zeitstempel auf dem Uhrenkartenvordruckentsprechenden
Ausschnitt, so daß der Druckhammer der Uhr -den Faltbogen gegen den Zeitstempel
pressen kann.
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Der Ausschnitt der Vorderseite kann weiter :s.o bemessen sein, daß
er auf dem Uhrenkartenvordruck auch die Inhaberangabe frei läßt, wie auch ein. derartiger
Inhaberaufdruck auf clean Umschlag bzw. der Schutzhülle vorgesehen sein kann.
An
sich sind Schutzhüllen ohne Ausschnitte für die verschiedensten Zwecke, insbesondere
für Ausweis, und Zeitkarten, bekannt. D'lan hat auch bereits vorgeschlagen, bei.
Fensterbriefums:chlägen das Fenster durch einen Ausschnitt zu ersetzen, damit die
Freimarke unmittelbar neben die Anschrift auf den Briefbogen geklebt werden kann,
so daß ohne Aufbewahrung des Umschlags die Aufgabezeit des Briefes an dem Entwertungsstempel
der Freimarke festgestellt werden. kann. Hier handelt es sich jedoch nicht um eine
Dauerschutzhülle, sondern um einen zum einmaligen Gebrauch bestimmten Umschlag.
Weiterhin sind mit Ausschnitten versehene Einsteckkärtchen für Lichtbilder in den
verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Auch hier handelt es sich jedoch nicht
um Schutzhüllen für täglich zu verwendende und hierbei dauernden Beanspruchungen
unterworfenen Uhrenkontrollkarten. Die Erfindung betrifft auch nicht eine Schutzhülle
schlechthin, sondern nur eine Schutzhülle zur Aufnahme einer aus einem Faltbogen
zusammengelegten Uhrenkontrollkarte nach ,dem Hauptpatent, um neben dem Schutz dieser
Uhrenkontrollkarte vor Verschmutzung eine zusätzliche Versteifung des Faltbogens
zu erzielen. Mit dem Anspruch i wird daher nur Schutz im Zusammenhang mit dem Inhalt
des Hauptpatents begehrt wie auch für die Ansprüche 2 bis 5 nur in Verbindung mit
dem Inhalt des Anspruchs i ein Schutz beansprucht wird.
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Einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in .der Zeichnung
beispielsweise dargestellt. Es zeigen.
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Abb. i einen in der Art eines. Briefumschlags gehaltenen Schutzumschlag,
Abb. 2 eine Dauerhülle aus Metall in Vorderansicht und Abb.3 die entsprechende Rückansicht.
Abb.4 zeigt eine bis auf einen Falzrand an der Vorderseite vollkommen ausgesparte
Schutzhülle aus Metall.
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Die in Abb. i gezeigte Schutzhülle hat die Form eines der Größe der
Karte angepaßten Umschlags i mit Schließkappe 3, die entweder nach dem Einsbecken
des Faltbogens 4 mit der Rückseite verklebt oder auch nur in den Einsteckschlitz
eingeschoben wird. Der Umschlag i hat auf der Vorderseite einen Ausschnitt 2, dessen
Größe und Lage so bemessen ist, d.aß er wenigstens die zur Aufnahme des Zeitstempels
bestimmten Felder 5 des Uhrenkontrollkartenvordrucks frei läßt. Im dargestellten
Beispiel bleibt auch der Inhaberaufdruck i i der Karte frei, doch kann auch ein
derartiger Aufdruck auch auf der Hülle selbst vorgesehen sein.
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Abb.2 zeigt eine- aus Leichtmetall, Zellglas o. dgl. gefertigte Schutzhülle
6 mit Einsteckschlitz 8 und Ausschnitt 7 in der Vorderseite, der den Inhaberaufdruck
und die Zeitstempelfelder 5 der eingesteckten Karte frei läßt. Damit bei einer Hülle
aus derartigen festen Werkstoffender Schlaghammer der Zeituhr die Karte bzw. den
Faltbogen gegen den Stempel der Uhr pressen kann, ist die Rückseite 9 der Hülle
6 mit ein3m seiner Lage nach sich mit dem Ausschnitt 7 deckenden Ausschnitt io versehen,
dessen Höhe jedoch nur dem Bereich der Zeitstempelfelder 5 der Karte zu entsprechen
braucht (Abt. 3).
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Abb. 4 zeigt einen Werkstoffrahmen 12 mit nach vorn umgeschlagenen
Falzrändern 13 an drei Kanten. Auch hier hat die Rückseite einen Ausschnitt 14 für
den Druckhammer der Zeituhr.